9,2 Prozent mehr deutsche Hochsee-Kreuzfahrt-Passagiere

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Der deutsche Hochsee-Kreuzfahrtmarkt wächst weiter rasant. 9,2 Prozent mehr Deutsche unternahmen 2013 eine Kreuzfahrt. Insgesamt waren das 1,686 Millionen deutsche Kreuzfahrt-Passagiere. Das zeigt die aktuelle Kreuzfahrtstudie des Deutschen Reiseverbandes (DRV), die auf der ITB in Berlin vorgestellt wurde.

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Der deutsche Kreuzfahrt-Markt entwickelt sich damit rund doppelt so schnell wie der internationale Kreuzfahrtmarkt und auch doppelt so schnell die der deutsche Reisemarkt insgesamt. Rückläufig ist dagegen die durchschnittliche Reisedauer: Dauerte die durchschnittliche Kreuzfahrt 2012 noch 9,22 Tage, waren es 2013 nur noch 8,72 – ein Rückgang um 5,4 Prozent. Der Grund dafür ist vor allem, dass immer mehr Menschen eine typische 7-Nächte-Kreuzfahrt buchen. Entsprechend ist auch die Zahl der Passagier-Nächte mit 3,3 Prozent weniger stark gestiegen wie die Passagierzahl insgesamt.

Durchschnittlich gibt der Deutsche für seine Kreuzfahrt 1.492 Euro aus – das beinhaltet das Kreuzfahrt-Ticket sowie die Ausgaben an Bord. Zum Vorjahr vergleichbar ist diese Zahl deshalb nicht, weil der DRV bis einschließlich 2012 den Onboard-Umsatz nicht berücksichtigte, dafür aber in den für die Berechnungen herangezogenen Ticketpreisen teilweise An-/Abreisekosten enthalten waren.

Umgerechnet auf Kosten pro Tag – Ticketpreise plus Onboard-Ausgaben – gab der Deutsche 2013 für seine Kreuzfahrt durchschnittlich 171,01 Euro pro Tag aus.

Beliebte Fahrgebiete, beliebte Häfen

Das liebste Fahrgebiet der Deutschen bleibt das Mittelmeer: 33,5 Prozent der Kreuzfahrer wählten dieses Fahrgebiet, gefolgt von Nordland-Reisen mit 14,5 Prozent (2012 noch 17,2%). Es folgen Atlantik/Kanaren (9,8%), Ostsee (9,5%), Arabischer Golf und Indischer Ozean (8,2%), Karibik und Bermudas (8,1%), Großbritannien/Westeuropa (8,0%) und Nordamerika (1,6%).

Wichtigster deutscher Kreuzfahrthafen ist Hamburg mit 552.459 Passagierbewegungen in 2013. Vor allem bei Ein- und Ausschiffungen (258.753 bzw. 261.231) dominiert Hamburg und ist damit mit deutlichem Abstand Deutschlands beliebtester Start-/Zielhafen von Kreuzfahrten.

Warnemünde hat dagegen mit weitem Abstand die meisten Transit-Passagiere, nämlich rund 248.000, Ein- und Ausschiffungen dagegen je nur rund 117.500, was insgesamt 483.000 Passagierbewegungen in Warnemünde 2013 bedeutet.

Kiel fertigte 363.476 Passagiere ab, 62.015 davon im Transit, 152.527 beziehungsweise 148.934 mit Ein-/Ausschiffung.

Die übrigen deutschen Häfen fertigten zusammen 99.070 Passagiere ab.

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