Auslieferung der AIDAprima verschiebt sich um 6 Monate

(aktualisiert - News vom 08.04.2014) von
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AIDAprima

AIDAprima (Bild: AIDA)

AIDA muss ein halbes Jahr länger auf die AIDAprima warten. Wie die Reederei heute offiziell mitteilt, verschiebt sich die Auslieferung des neuen Flaggschiffs AIDAprima um sechs Monate. Ursprünglich sollte die AIDAprima im März 2015 in Dienst gestellt werden. Nun startet die Jungfernreise in Japan erst am 1. Oktober 2015.

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Bereits seit Tagen wurde über eine verspätete Auslieferung der AIDAprima spekuliert, nachdem die Bauwerft Mitsubishi Heavy Industries Ende März eine hohe Verlust-Buchung in der Bilanz für 2013 aufgrund des AIDA-Neubaus angekündigt hatte.

Die Werft habe angesichts der Komplexität und des hohen Anspruchs bei diesem Kreuzfahrtschiff-Prototyp um mehr Zeit gebeten, so AIDA-Sprecher Hansjörg Kunze, die man der Werft im Interesse der Passagiere und einer hohen Qualität für die AIDAprima auch gewähre.

Die Jungfernreise der AIDAprima beginnt nun am 1. Oktober und führt in 50 Tagen von Japan nach Dubai, wo das Schiff die Wintersaison fahren wird, bevor es im Frühjahr dann auf einer 38tägigen Reise in den zukünftigen Basishafen Hamburg geht. Dort soll die AIDAprima nun am 25. April 2016 ankommen und ihre Sommersaison mit der geplanten Westeuropa-Route aufnehmen.

Die Jungfernreise von Japan nach Dubai soll eine im Vergleich zur ursprünglich geplanten Reise eine veränderte, noch attraktivere Route fahren. Passagiere, die auf der ursprünglichen Jungfernreise bereits gebucht sind, bekommen Umbuchungsangebote – unter anderem soll es einen Rabatt von 25 Prozent sowie kostenlose Rückflüge von Dubai nach Deutschland geben. Reisebüros sollen bei Umbuchungen ihre ursprünglichen Provisionen behalten können. Für die Passagiere, die auf anderen Kreuzfahrten der AIDAprima nach ihrer Jungfernreise bereits gebucht hatten, will AIDA attraktive Umbuchungsangebote unterbreiten, die Reisebüros werden laut AIDA derzeit über Details und Alternativen informiert.

Neue Routen für Jungfernreise, Winter im Orient sowie von Dubai – Hamburg

Die neue Route der Jungfernreise führt vom 1. Oktober bis 20. November 2015 von Tokyo/Yokohama aus nach Dubai mit Stopps in Osaka, Nagasaki, Busan (Südkorea), Jeju (Südkorea), Shanghai, Kaohsiung (Taiwan), Hongkong, Ho-Chi-Minh-Stadt/Phu My, Singapur, Kuala Lumpur/Port Klang, Penang (malaysia), Chennai (Indoen), Colombo (Sri Lanka), Cochin (Indien), Mormugao/Goa und Muscat (Oman).

Die zweite Etappe der Reise nach Hamburg, die nach der Wintersaison in Dubai am 18. März in Dubai startet und in 28 Tagen nach Hamburg führt, legt Zwischenstopps ein in Muscat, Salalah (Oman), Luxor/Safaga, Aqaba (Jordanien), Sharm El-Sheikh, Kairo/Sokhna, Ashdod, Heraklion, Piräus, Valletta, Palermo,  Barcelona, Palma de Mallorca, Malaga, Cadiz, Lissabon, Ferrol (Spanien), Santander, Le Havre und Southampton.

Die 7-Nächte-Winter-Route im Orient führt von Dubai aus nach Abu Dhabi, Bahrain und Muscat und wird von November 2015 bis März 201 angeboten.

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13 Kommentare zu Auslieferung der AIDAprima verschiebt sich um 6 Monate

  1. cruiselover on April 8, 2014 at 10:38 am

    hätte AIDA das schiff, wie alle anderen zuvor, auf der meyerwerft bauen lassen, wäre das sicher nicht passiert ! das gegenteil wäre wahrscheinlicher gewesen !!!!!!!

  2. Franz Neumeier on April 8, 2014 at 10:51 am

    Wer weiß … Allerdings sollte man zumindest auch berücksichtigen, dass bei der AIDAprima natürlich durch die neue Bug-Form, MALS, UV-durchlässiges Foliendach über dem Pool etc. schon viele Dinge so noch nie gemacht wurden, da ergeben sich zwangsläufig Probleme, egal in welcher Werft. Aber das kann man natürlich auch vorhersehen und versuchen einzuplanen ;-)

  3. Olli on April 8, 2014 at 12:18 pm

    Jedenfalls ist das keine gute Werbung für die Mitsubishi Werft.
    Vielleicht überlegt man es sich ja in Zukunft wieder anders und lässt wieder in Papenburg bauen.

  4. mosch on April 8, 2014 at 12:27 pm

    Schade
    Wir wollten die Tour von Mallorca nach Hamburg buchen.
    Ich hoffe das die neuen Schiffe wieder aus Papenburg kommen.
    Gute deutsche Wertarbeit.

  5. Markus Ortmann on April 8, 2014 at 1:52 pm

    Schade, aber ob das Schiff in Deutschland on Time fertig geworden wäre ist doch auch fraglich.
    Flughafen Berlin, Hamburger Elbphilharmonie und viele andere andere Projekte sprechen nur bedingt für deutsche Wertarbeit.

  6. Franz Neumeier on April 8, 2014 at 1:55 pm

    Die Meyer Werft mit ignoranten Politiker-Aufsichtsräten zu vergleichen, die BER und Elbphilharmonie verbrochen haben, finde ich etwas gewagt. Meyer hat bislang noch jede seiner unzähligen Schiffe pünktlich fertig gebaut, viele sogar deutlich vor dem Termin, darunter auch neue Schiffsklassen, die zuvor so auch noch nie gebaut worden waren …

  7. Markus Ortmann on April 8, 2014 at 2:26 pm

    Stimmt, der Vergleich hinkt, zumal bei der Meyer-Werft in erster Linie rumänische Leiharbeiter für kleines Geld beschäftigt sind.
    Nein, Spaß bei Seite, die machen tolle Schiffe, aber die diva ist auch nicht die prima…

  8. Franz Neumeier on April 8, 2014 at 2:31 pm

    aber vielleicht Quantum of the Seas, Norwegian Breakaway, Disney Dream? Nur um drei jeweils neue Schiffsklassen der letzten Zeit von Meyer zu nennen … ;-)

  9. cruiselover on April 8, 2014 at 5:56 pm

    noch eine anmerkung dazu,
    soweit ich weiß, wurde die entscheidung, die neuen aida schiffe aus kostengründenn in japan bei mitsubishi bauen zu lassen, von der aida muttergesellschaft “Carnival” getroffen!
    in papenburg wurden schon viel gewagtere neubauten überpünktlich fertig gestellt !!z.b. die Solstice- und Quantum-klasse
    Royalcaribbean und Celebrity sind gott sei dank auch wieder zur meyer-werft zurück gekommen !

  10. Dennis Schampel on April 9, 2014 at 10:42 am

    Tja, billig ist nicht immer besser.
    Nachdem sich Norwegian Cruise Line mit der “Epic” schon in die Nesseln gesetzt hat, (Anstatt bei Meyer bei STX in Frankreich gebaut. Es waren 3 Schiffe geplant, nur eins wurde gebaut.)und die neuen Schiffe wieder in Papenburg bauen lässt, hätte man bei AIDA/Carnival daraus lernen können

  11. Bernd.Dullenkopf@Kendrion.com on April 9, 2014 at 11:50 am

    Der Meyer Werft sollte Lob gewähren. Schiffbau “Made in Germany…” mit deutschen Lieferanten und deutschen Investitionen.. hat den selben Wert als deutscher Fahrzeugbau verdient.

  12. Andreas Halamoda on April 13, 2014 at 6:56 pm

    Hallo allerseits, ist das hier ein konspiratives Meeting Deutschnationaler? ;-) Bei allem gebührenden Respekt vor der technischen Kompetenz der Meyer Werft sollte man einige Punkte nicht übersehen:
    1. Es ist in der Tat richtig, dass bei Meyer in einem erschreckend hohen Maße auf osteuropäische Zeitarbeiter gesetzt wird anstelle vorrangig Facharbeiter aus der Region langfristig zu beschäftigen. Ich habe Verständnis dafür, dass die Spielräume, die der Gesetzgeber für diese flexible Form der Beschäftigung vorgibt, von den Unternehmen zu ihrem Vorteil genutzt werden – aber es besteht absolut kein Grund, diese Werft unter deutschtümelnden Aspekten hier zu glorifizieren.
    2. Die Norwegian Epic hat zu einem ganz stark überwiegenden Prozentsatz NCL selbst verbockt! STX France hat letztendlich nur gebaut, was NCL in Auftrag gegeben hat. Das dies eine Fehlkonstruktion wird, hätten selbst erfahrene Kreuzfahrer ohne Ingenieurstudium beim Blick auf die Entwürfe vor Auftragsvergabe realisiert. Im Übrigen, STX France hat schon zu viele gelungene, gut funktionierende Cruiser abgeliefert, als dass man dieser Werft minderwertige Arbeit im Vergleich zu Meyer vorhalten könnte.
    3. Meyer hat auch ein paar Leichen im Keller. Das sind zum Beispiel die im Heckbereich fürchterlich rappelnden und vibrierenden Mein Schiff 1 und 2, die Century mit ihrem Ruderbruch, sowie P&Os Aurora – wahrscheinlich das schönste Schiff von Meyer, nur leider ein technischer Krüppel.
    4. Japan ist kein Billig- sondern ein Hochlohnland und die technischen Produkte von dort zeichnen sich fast immer durch eine überragende Langzeitqualität aus. Sicher ist es richtig, dass die Mitsubishi-Werft sehr wenig Erfahrung beim Bau einer komplett neu entwickelten Cruiser-Baureihe dieser Größe und Komplexität hat (Diamond und Sapphire Princess waren nur leicht modifizierte Varianten einer bestehenden Baureihe) und diesen schweren Lapsus nun finanziell bitter büßen muss.

    Ein letztes (an Markus Ortmann): Es gibt keine “Leiharbeiter”, dieser Begriff ist nicht nicht nur diskreditierend sondern fachlich falsch. Im deutschen Recht ist “Leihe” definiert als “unentgeltliche Überlassung”. Dies liegt nicht vor, sie verdienen definitiv Geld, auch wenn man über die Art und Entlohnung dieses Beschäftigungsverhältnisses zurecht streiten kann. Die korrekte Bezeichnung wäre “Mietarbeiter”.

  13. Volker Kaczmarek on April 15, 2014 at 6:03 pm

    Moin zusammen! Mich würde mal interessieren, wir die Aufträge von Reedereien eigentlich platziert werden. Fordern die Reedereien nach Abgabe ihrer Spezifikationen Angebote verschiedener Werften ein und die günstigste gewinnt? Ich kann mir das bei einem so komplexen Produkt wie einem Kreuzfahrtschiff, bei dem man für eine exakte Preiskalkulation von der Knotenzahl eines geknüpften Teppichs bis zur Materialeigenschaft eines Treppenhaus-Handlaufs alles detailliert beschreiben müsste, kaum vorstellen. Ist die Produktion von Schiffen schon so weit standardisiert, dass man jedem Quadratzentimeter Kabinenwand und jeder LED am Theaterhimmel einen Wert zuweisen kann, auf den Knopf drückt und dann kommt ein Preis heraus?

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