Brandbekämpfung: Extrem-Training auf Kreuzfahrtschiff

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Feuerwehr-Training am Schiff

Feuerwehr-Training am Schiff (Bild: US Navy, CC BY 2.0)

Wenn man den Medien glaubt, dann sind Kreuzfahrtschiffe schwimmende Brandfallen  und potenzielle Flammen-Höllen. Nachdem bei den Bränden der jüngerer Zeit aber seltsamerweise trotzdem niemand ums Leben gekommen ist, haben sich die Medien darauf verlegt zu zeigen, wie zu tiefst bedauernswerte Menschen nach Bränden auf Schiffen in Fäkalien-gefüllten Kabinen gestrandet seien.

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Wir Kreuzfahrer wissen, wie absurd all dieser Dreck ist (sorry für das Wortspiel). Trotzdem ist Feuer natürlich trotzdem die größte Herausforderung für die Sicherheit an Bord, und das war es schon immer. Erlauben Sie mir deshalb, Ihnen zu schildern, in welchem Umfang die Feuerbekämpfung an Bord von Kreuzfahrtschiffen trainiert wird.

Der Kapitän der Wind Surf, auf der ich arbeitete, hatte mich einmal gebeten, in einem erschreckend realistischen Szenario einen toten Passagier zu spielen …

Über das Crew-Treppenhaus eskortierte mich der Zweite Offizier tief in den vorderen Bereich des Schiffsbauchs der Wind Surf. Wir passierten alle möglichen Gänge und Lagerräume, von deren Existenz ich bis dahin keine Ahnung hatte. Nach vielen Biegungen und Abzweigungen ging Barney schließlich in einen Raum, der offensichtlich einmal eine Crew-Bar gewesen war. Jetzt stapelten sich dort alle möglichen Möbel, Tische, Stühle. „Leg‘ Dich hin und stell‘ Dich einfach tot. Krieg‘ keine Panik, wenn das Licht ausgeht. Das Ganze wird unangenehm, aber es wird Dir nichts passieren.”

Als er sah, wie ich meine Augenbrauen hochzog, erklärte er etwas mehr: „Es geht um eine unangekündigte Feuer-Übung, die wir so realistisch wie möglich gestalten wollen. Das Feuerbekämpfungs-Team wird nicht wissen, ob sich jemand unter Deck befindet und wird systematisch jeden Raum nach bewusstlosen Opfern absuchen. Verstecke Dich nicht in irgendeinem Schrank, denn das wäre nicht realistisch. Aber bleibe im hinteren Bereich des Raums, das ist besser für die Übung. Was das Ganze noch realer macht ist, dass Du unser erster Amerikaner in der Crew bist.“

„Warum spielt das eine Rolle?“ – „Das Feuer-Team hat nur Erfahrung darin, andere Crew-Mitglieder zu bergen, und das sind alles Asiaten. Wenn ein Passagier bei einem echten Brand durch das Einatmen von Rauch bewusstlos wird, dann wiegt der nicht nur 90 Pfund. Du hast in Gewicht von zweihundert Pfund – das hilft, das Szenario exakter zu gestalten. Wenn sie kommen, um Dich zu retten, mache es ihnen nicht leicht. Mach‘ Dich schwer wie ein Toter.“

Brian David Bruns

cruisetricks.de-Gastautor Brian David Bruns ist der Autor der US-Bestseller-Reihe “Cruise Confidential” und sorgt mit seinem ungeschminkten Blick hinter die Kulissen von Kreuzfahrtschiffen für Aufsehen.

Vorsichtig bahnte ich mir meinen Weg durch die tote Crew-Bar,  um ein totes Crew-Mitglied zu werden.  Ich stützte meinen Rücken an einem Regal ab und streckte meine Beine lang. Mit einem zufriedenen Nicken schaltete Barney das Licht aus. Die Dunkelheit schlug zu, solide und handfest. So intensiv, dass die Dunkelheit nicht nur einfach die Abwesenheit von Licht war. Es war wie richtige Materie. Nach nur wenigen Minuten in solcher pechschwarzer Dunkelheit fühlt sich selbst ein Egomane klein. Nicht ängstlich, nur klein und unbedeutend.

Dies hier war kein Ort für lebendige Menschen, so tief unter der Meeresoberfläche. Ich spitzte meine Ohren, um etwas zu hören, irgendein Geräusch, aber da war nichts. Nicht einmal das Schlagen der Wellen gegen die Bordwand drang bis hierher vor, in dieses Loch, in dem ich da lag.

Nach einer halben Ewigkeit nahmen meine Ohren den schwachen Klang der Durchsage-Lautsprecher war, über welche die Passagiere über die bevorstehenden Feuer-Übung informiert wurden. Keine Panik beim Alarmsignal, sagte die dumpfe Stimme. Keine Panik, wenn Sie Rauch sehen. Rauch?

Eine Minute später sprang bei mir ein anderes Sinnesorgan an. Die Luft roch irgendwie chemisch. Der Geruch kam nicht von Rauch, aber von etwas ähnlich unangenehmen. Ich dachte darüber nach, was das sein könnte, als ich mich fast zu Tode erschreckte ob des einsetzenden Alarmtons. Das Feueralarm-Signal des Schiffshorns zu hören, war nichts Neues, ich hatte es seit Jahren auf jeder Kreuzfahrt wieder gehört. Aber in meiner aktuellen Situation den Feueralarm zu hören, war etwas komplett anderes. Es war absolut nervenaufreibend. Die rote Notfallbeleuchtung sprang an und drängte die schwarze Dunkelheit von unten her beiseite. Obwohl das Licht nur schwach war, reichte es aus, dass ich bis in den Gang hinaus sehen konnte. Die rote Türöffnung pulsierte in einem rasant dichter werdenden Nebel. Rauch waberte in die Kammer, erst langsam, aber bald sehr massiv.

Wie weiße Krakenarme kroch der Rauch über den schon arg mitgenommenen Teppich, kam immer näher. Dahinter rückte eine Wand aus wirbelndem Grau nach, die immer dichter wurde, bis ich die Türöffnung nicht mehr klar erkennen konnte. Das Rot blieb, aber irgendwie undefinierbar.

Die Zeit verging  sehr, sehr langsam. Mit dem simulierten Rauch fiel mir das Atmen immer schwerer. Nicht nur das unaufhörliche Alarmsignal, auch mein Instinkt drängte mich zur Flucht in Richtung des roten Lichts. Diese Wahrnehmung war so stark, dass meine Beine regelrecht juckten und flüchten wollten. Ich musste mit meinem Verstand gegen den Drang ankämpfen, wie wenn ich wirklich vom Tod bedroht wäre.

Nach zwanzig Minuten sah ich ein Licht in anderer Farbe. Ein gelber Strahl wanderte quer über den roten Flucht-Ausgang, dann verschwand er wieder. Dann kehrte er mit einem zweiten Lichtstrahl zurück, verschwand wieder. Enttäuschung durchzuckte mich. Sie hatten meinen Raum übersehen.

Aber eine Minute später materialisierten sich in dem Nebel-Licht zwei Phantome in Schwarz. Von hinten in Rot beleuchtet, zeichnete sich jeder Umriss als dramatische Figur in voller Feuerwehr-Montur, mit Sauerstoff-Flasche und kompletter Gesichtsmaske. Durch die dicken Schichten feuerfester Kleidung wirkten sie noch kräftiger, schienen sich wie in Zeitlupe zu bewegen.

Strahlen von Taschenlampen tasteten durch den rauchgeschwängerten Raum, huschten über das alte, übereinander gestapelte Gerümpel. In Streifen zerlegt zeigten sich umgefallen Stapel von Stühlen, ineinander verhakte Tische, Spinnweben blitzten auf. Ich fühlte mich, als würde ich einen Kinofilm ansehen: Die Helden hatten gerade das gruselige Versteck des Killers entdeckt.

Dann fiel ein Lichtstrahl auf meine Beine, ein zweiter folgte. Zwei kräftige Gestalten bahnten sich den Weg durch den dichten Rauch direkt zu mir. Schwere, behandschuhte Hände ergriffen mich an den Schultern, um mich vom Boden aufzuheben. Ich ließ mich so schlapp und unbeholfen hängen, wie ich nur konnte, meine Füße schleiften hilflos über den Boden. Unbeeindruckt schlangen sie meine Arme über ihre Schultern und zogen mich hinter der Bar hervor. Zwischen den schrillen Alarmtönen hörte ich ihre Atemgeräte arbeiten. Obwohl ich viel größer war als meine Retter, arbeiteten die beiden Männer wie eine Einheit, um den Größennachteil auszugleichen. Keiner sagte ein Wort. Und das war auch nicht nötig, denn beide wussten auch so ganz genau, was der andere tun würde.

Denken Sie auch nicht eine Sekunde, Kreuzfahrtschiffe würden Brandschutz und Feuerbekämpfung Kellnern überlassen, die ein wenig mit Feuerwehrschläuchen herumspielen dürfen. Den Alptraum, den diese Feuerwehr-Teams routinemäßig bewältigen können, ist extrem beeindruckend. Um ehrlich zu sein: Ich wollte immer ein Feuerwehrmann sein. Das sind einfach absolut die taffsten Männer überhaupt.

Anmerkung: “Cruise Confidential”-Bestsellerautor Brian David Bruns schreibt regelmäßig Gastbeiträge für cruisetricks.de, in deutscher Übersetzung exklusiv.

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3 Kommentare zu Brandbekämpfung: Extrem-Training auf Kreuzfahrtschiff

  1. Volker Kaczmarek on Juni 8, 2014 at 2:36 pm

    Moin! Gerade in Deutschland ist es ein sehr bekanntes Phänomen, dass Besatzungsmitgliedern generell von der breiten Öffentlichkeit nur eine “Hilfsarbeiterrolle” zugebilligt wird. Ich bemerke das als Crewmitglied einer Luftfahrtgesellschaft ständig. “Ach, das sind ja nur Kellner in der Luft”, und ähnliche abwertende Äußerungen klingen jedem meiner Kollegen im Ohr.

    Ganz große Augen hingegen werden gemacht, wenn es zu besonderen Situationen an Bord kommt. Feuer, Gott sei Dank, zählt dank erprobter Technik und funktionierender Sicherheitsmaßnahmen eher zu den seltenen Fällen, was aber bei uns regelmäßig vorkommt, dass sind die sogenannten “Medicals” – medizinische Notfälle. Wie wir wissen, altert die Gesellschaft schnell und es reisen heute mehr ältere Menschen als jemals zuvor, entsprechend häufig kommt es zu Kreislaufschwächen oder auch lebensbedrohlichen Zuständen, wenn noch Überanstrengung, Klimawechsel, Schlafentzug, Bewegungsmangel, ungewohnte Ernährung hinzukommen und ein Passagier vielleicht bereits diverse Vorerkrankungen mitbringt.

    Da wird dann bei uns von einer Sekunde auf die andere aus dem netten Tomatensaftausschenker ein routinierter Ersthelfer und Arztassitent. Mit effizientem “Arztruf” wird nach medizinisch ausgebildetem Personal unter den Passagieren gesucht, und – welch ein Glück – kaum eine Berufsgruppe reist so häufig wie Ärzte (wahrscheinlich auch wegen der vielen gesponsorten “Kongresse”, oder sollte man besser sagen Luxus-Golf-Urlaube, durch die Pharmaindustrie).

    Defibrillator, Erste-Hilfe-Koffer, Doctor’s Kit mit allem was man braucht, von der Vakuumpumpe bis zur Nabelklemme bei einer Geburt an Bord, werden zum Patienten geschafft, der im günstigsten Fall auf dem Boden der Flugzeugküche liegt. Ist dann zur Überwachung der Herzfunktion der Defribrillator angeschlossen und die kreislaufstabilisierende Infusion läuft – ja dann bemerkt auch Otto Krawuttke aus Wanne-Eickel anerkennend: “Hey, die können ja doch was”, wenn er nicht total damit beschäftigt ist, das ganze Geschehen mit seinem Handy zu filmen (was gelegentlich zur Beschlagnahme des Gerätes durch uns führt, denn auch ein bewusstloser Patient hat das Rechte an seinen Fotos).

    Nicht immer mag eine Besatzung situationsgerecht handeln (siehe Costa Concordia) und auch unter uns mag es einige geben, die zu Hysterie und Kontrollverlust neigen, aber generell sollte man anerkennen, dass wir wissen, was wir tun und unsere Anweisungen befolgen. Besondere Verantwortung kommt hier den Journalisten zu. Leider kann man als Insider beobachten, dass bei der Berichterstattung über Unfälle haarsträubender Schwachsinn unkommentiert in die Öffentlichkeit geblasen wird, was nur zur Verbreitung weiteren Unwissens führt. Beispiel: AF358 vom 2. August 2005. Hier raste der A340 der Air France über die Landebahn hinaus und begann zu brennen. Es gab einige leicht Verletzte, null Todesopfer. Dennoch fand man in der Presse daraufhin unkommentierte Stimmen der Überlebenden wie “Die haben gesagt, wir sollen uns ruhig verhalten und sitzen bleiben, dabei war da schon Rauch!” oder “Trotz des Rauches fielen keine Sauerstoffmasken herunter.” Herrje – so etwas DARF man nicht unkommentiert drucken, denn: nach JEDEM Unfall, sofern die Cockpitbesatzung noch handlungsfähig ist, erkenntbar an der Einleitung des Alarmzustandes, werden einige Checks abgearbeitet und Vorbereitungen für die Evakuierung vorgenommen, dies kann einige Minuten dauern und solche Verfahren sind international üblich und wichtig für die sichere Durchführung einer solchen. Sauerstoffmasken nützen bei Rauch GAR NICHTS, denn sie mischen der KABINENLUFT nur etwas Sauerstoff bei, für den Fall eines Druckverlustes in großer Höhe. Bei Bränden wären sie kontraproduktiv.

    Hier sind Journalisten besonders gefragt, durch detailgenaue Recherche abenteuerliche Fehler zu vermeiden und keine zusätzliche und nicht verwirrende Falschinformationen zu verbreiten. Leider ist oft genug das Gegenteil zu beobachten, nämlich die Gier nach möglichst sensationellen Nachrichten und überspitzt mag man es fast so auf den Punkt bringen: “Mist, immer noch kein Todesopfer, damit taugt unsere Story nicht für die Abendnachrichten zur besten Sendezeit.”

    Was bei Flugzeugunfällen geschieht, passiert 1:1 in genau denselben Mustern bei Schiffsunglücken – man kann die Verkehrsmittel einfach gegeneinander austauschen. Was zählt, ist die Sensation. Daher, lieber Leser, behalte dir ein gutes Stück gesunder Distanz und Skepsis bei Medienberichten. Für die fachliche Bewertung gibt es zum Glück Cruisetricks oder airliners.de / aero.de

  2. Erich DIETMÜLLER on Juni 13, 2014 at 2:36 pm

    Ich kann dazu nur meine persönliche Erfahrung beitragen. Feuer ist ein Phänomen vor dem alle zur See fahrenden Personen Respekt haben müssten.1976 war ich auf der M.S ” Doric” vormals “Hanseatic und wir bekamen die Nachricht dass auf unserem Schwesterschiff ein Brand im Bereich der Crewkabinen ausgebrochen ist. Zugleich wurde auch ein Film vorgeführt der ein Feuer an einem Schiff simulierte. Da bei dem Brand auf der Oceanic auch 3 Tote zu beklagen waren, nahmen wir die Lifeboat und Firedrills vielernster und nicht mehr nur als lästige Aufgabe. Auf der “Royal Viking Star” war ich im Feuerlöschtrupp. Da hatten wir Feuerschutzanzüge anzulegen und in ein Schott amrein zu kriechen um ein Feuer zu löschen. Nach einer halben Stunde ,die mir eine Ewigkeit erschien, konnten wir raus und die Anzüge ablegen. Seit dem bin ich sehr kritisch mit allen Drills. Wie ich zu meinem Entsetzen auf der MSC” Poesia” und auf der ” celebrity Century” als Passagier erlebt habe , werden die Lifeboatdrill in einer Bar abgehalten. Die Pax wissen nicht einmal wo ihr Boot ist. Das finde ich sehr verantwortungslos!Der Kommentar eines offziers auf der Poesia war erschreckend: jeder hat ohnehin an der Kabinentür einen Plan. Man muss sich eben informieren.Ich glaube nicht dass sich mehr als 5% der an Bord befindlichen Paxes diesen Weg auch nur einmal angesehen hat.

  3. Franz Neumeier on Juni 14, 2014 at 8:28 am

    Ich vermute sogar, dass es deutlich weniger als fünf Prozent sind … Leider wird die Rettungsübung nach wie vor von vielen Passagieren nicht ernst genommen und je nach Reederei merkt man auch, dass die Crew nicht konsequent genug dazu angehalten wird, die Aufmerksamkeit der Passagiere aus die Übung zu konzentrieren.

    Bzgl. Zuordnung zu Rettungsbooten und Übung an der Bar/Casino/o.ä. gibt’s plausible Erklärungen der Reedereien – bewerten möchte ich das mangels detaillierter Sachkenntnis nicht, aber zumindest die Argumente erwähnen:

    Gerade auf großen Schiffen hat es demnach nur begrenzt Sinn, die Passagiere drauf zu trainieren, welches konkrete Rettungsboot “ihres” ist, weil ihnen je nach Situation in einem Notfall vielleicht ein ganz anderes Boot oder Rettungsmittel zugewiesen wird (z.B. bei Schräglage wie bei Concordia – mal unabhängig von den Fehlern betrachtet, die dazu geführt haben, dass letztlich die Hälfte der Boote nicht benutzbar waren). Würde man den Leuten einschärfen, welches “ihr Boot” ist, wäre es wahrscheinlich recht schwierig, sie dann beim General Alarm trotzdem zu einem anderen Boot als dem eintrainierten zu dirigieren.

    Die Rettungsübungen finden in einer Bar, Lounge, im Theater o.ä. statt, weil das auf modernen Schiffen oft die ausgewiesenen Muster-Stationen sind. Zum einen sind auf großen Schiffen die Leute leichter zu kontrollieren, wenn sie nicht murrend und frierend/schwitzend u.U. stundenlang dicht gedrängt auf dem Promenadendeck stehen müssen. Zum anderen haben diese Räume auf modernen Schiffen direkte Zugänge zu den Rettungsbooten über versteckte Fluchttüren, sodass die unmittelbare Nähe zum Rettungsmittel durchaus gegeben ist – nur eben nicht so offensichtlich wie beim Aufstellen in Reihe und Glied auf dem Promenadendeck.

    Der Verweis auf die Fluchtwege-Tafel an er Kabinentür ist allerdings wirklich ein starkes Stück. Grundsätzlich hatte das Crew-Mitglied zwar Recht: Das sollte sich wirklich jeder Passagier anschauen und einprägen, aber eine adäquate Rettungsübung ersetzen kann das sicherlich nicht …

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