Celebrity Cruises führt neue “Suite Class” ein

(aktualisiert - News vom 12.02.2014) von
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Celebrity Cruises setzt auf mehr Luxus für die Passagiere in Suiten und führt dazu eine neue Kabinen-Klasse, die “Suite Class” ein. Zur Suite Class gehört unter anderem ein eigenes Restaurant, eine VIP-Lounge an Bord, ein Butler-Service sowie kostenlose Getränke und Internet-Zugang für die teuersten Suiten-Kategorien.

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Passagiere in der „Suite Class“ sollen künftig in einem eigenen Restaurant mit exquisitem Frühstück, Mittagessen und Dinner versorgt werden. Das neue Exklusiv-Restaurant soll laut eines Kommentars von Celebrity Cruises bei Facebook in einem Teilbereich des Hauptrestaurants angesiedelt sein. Zuvor war gemutmaßt worden, das VIP-Restaurant könnte das Zuzahl-Restaurant „Bistro on Five“ ersetzen. Daneben stehen den Gästen in Royal-, Penthouse- und Reflection-Suites zusätzlich auch alle Spezialitäten-Restaurants an Bord offen. Lediglich das Restaurant „Blu“ bleibt wahrscheinlich auch in Zukunft den Aqua-Class-Passagieren vorbehalten – eine eindeutige Aussage dazu enthält die aktuelle Information von Celebrity Cruises nicht.

Der Michael’s Club wird als VIP-Lounge für die Suite-Class-Passagiere in Celebrity-, Signature-, Royal-, Penthouse- und Reflection-Suites genutzt. Dort soll es einen speziellen Concierge-Service sowie Essen und Getränke geben.

Für die Gäste in Royal-, Penthouse- und Reflection-Suites gibt es außerdem unbegrenzt kostenfreien Internet-Zugang, Premium-Getränke sind ebenso inklusive wie eine private Bar mit Wasser, Softdrinks und Bier. Am Nachmittag gibt es außerdem auf Wunsch einen Afternoon Tea Service in der Suite.

Schon bisher hatte Celebrity Cruises für Suiten-Passagiere einen 24-Stunden-Butler-Service angeboten, den es im Rahmen der Suite Class auch weiterhin geben wird, ebenso reservierte Plätze im Theater, bevorzuge Ein- und Ausschiffung und gehobene Ausstattung der Kabinen.

Bis April 2015 soll das neue Konzept auf allen Schiffen komplett umgesetzt sein.

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7 Kommentare zu Celebrity Cruises führt neue “Suite Class” ein

  1. M.Schulte on Februar 13, 2014 at 7:23 am

    Immer schneller zur Zweiklassengesellschaft.

  2. Andreas Halamoda on Februar 13, 2014 at 11:49 am

    Hallo Franz,

    wenn ein modernes großes Kreuzfahrtschiff eine “Extraklasse” enthält (von einer Zweiklassengesellschaft mag ich hier noch nicht reden), dann sollte man das äußerst diskret handhaben. Wie so etwas geht, zeigt Cunard mit den abgeschieden liegenden Räumlichkeiten der “Grill Class”. Auch bei NCL mit “The Haven” und MSC mit dem “Yacht Club” funktioniert das meiner Meinung nach sehr gut, da diese Bereiche von vorneherein in der Schiffsarchitektur berücksichtigt wurden und so die Normalzahler subjektiv kaum beeinträchtigen. Und vernünftigerweise verzichtete MSC auf die Nachrüstung bei Schiffen der Musica-Klasse, wo sich diese Struktur schlecht integrieren lässt.

    Was sich Celebrity nun davon verspricht, der großen Mehrheit der Passagiere die Privilegien der “Suite Class” unmittelbar vorzuführen, indem man zukünftig bekannte Restaurants und Lounges für sie verschließt, mag mir nicht einleuchten. Ich mag den Michael’s Club à la Michael Chandris, nicht à la Michael Bailey. Mit der “Halbierung” der Observation Lounge auf der “Reflection” zugunsten der schwebenden Dusche, die mich von einer Buchung dieses Schiffes grundsätzlich absehen lässt, hat er schon einmal das falsche Signal gesetzt.

    Nun folgt das nächste, erneut fehlt das Fingerspitzengefühl gegenüber den Stammkunden. Man läuft Gefahr, dass diese zu HAL, Princess und den anderen oben genannten abwandern. Mal sehen, was passieren wird.

    Beste Grüße
    Andreas

  3. Franz Neumeier on Februar 13, 2014 at 3:24 pm

    Hallo Andreas,

    im Kern geht es bei so etwas glaube ich einfach um Raum-/Umsatz-Optimierung. Manchen gelingt das besser (weil unaufälliger, siehe Royal Princess, wo das nahezu perfekt ist) und bei anderen ist es für die Passagiere offensichtlicher.

    Allerdings kann man es natürlich auch umgekehrt sehen: Was denken eigentlich die Suiten-/Premium-Kunden darüber, wenn sie allzu gut versteckt und vor den anderen Passagieren verheimlicht werden? Wollen die nicht bis zu einem gewissen Grad auch zeigen können, dass sie “was besseres” sind?

    Ich glaube, das ist ein ganz schmaler Grat, auf dem die Reedereien sich da bewegen. Und vermutlich gibt es die eine, beste Lösung nicht. Bei Celebrity muss man glaube ich auch erstmal abwarten, wie sich das in der Praxis darstellen wird, wie gut es gelingt, das Suiten-Restaurant von außen unauffällig zu machen. Da bin ich sehr gespannt drauf.

    Herzliche Grüße
    Franz

  4. Andreas Halamoda on Februar 13, 2014 at 6:45 pm

    Die ersten Reaktionen zeigen: Applaus von Seiten der Suitengäste, teilweise heftigste Beschwerden der Normalzahler. Selbst (unsinnige) Vergleiche mit der Titanic werden gezogen.

    Fest steht jedenfalls, dass Celebrity den absoluten Premiumkunden wohl mehr bieten will/mehr bieten muss, was an sich nichts Negatives für den Durchschnittspassagier ist. Das Serviceniveau für Normalos muss deshalb ja nicht sinken. Aber für mich persönlich ist es sehr ärgerlich, denn mit Michael’s Club und Bistro on Five verliere ich zwei Lieblingsplätze.

    Meine Meinung bleibt: Wenn schon “Zweiklassengesellschaft”, dann bitte auf die vornehme englische Art: Mit Diskretion, siehe Cunard mit seiner traditionellen “Grill Class”. Sie fügt sich bestens in die Schiffseinrichtungen ein, spaltet nicht die Ansichten der Passagiere, und bietet ihren Gästen einen großzügigen, ruhigen Rückzugsraum (den sie sich wünschen? Das unterstelle ich zumindest). Sollten diese Gäste jedoch einen Drang dazu haben, mitten auf einem Celebrity-Schiff demonstrieren zu wollen, dass sie exklusiv Zugang zu Lounge und Restaurant haben, und X will diesem Verhalten Vorschub leisten, fände ich das weniger prickelnd. Dann würde ich als Normalo im Zweifel eine andere Reederei wählen.

    Herzliche Grüße
    Andreas

  5. Alfred Konrad on Februar 15, 2014 at 12:58 pm

    Hallo Franz, ich habe mich ja über Facebook schon über diese Änderungen erregt. Michael´s Club war einer meiner Lieblingsplätze und der ist nun weg. Das ärgert mich gewaltig. Und die Einführung einer solchen Zweiklassengesellschaft kann schon ärgerlich sein.
    Wenn ich an die blödsinnige Regelung der “goldenen” Liegestühle bei RCI denke packt mich fast schon die Wut. Die besten Plätze am Pool sind für die Suiten Gäste reserviert und leider ist festzustellen, dass dieses Privileg von einigen Suiten Gästen sehr demonstrativ und arrogant den anderen Gästen gezeigt wird. Wenn ich einen Elite Status kurz vor Elite+ habe möchte ich nicht derartig als Gast zweiter Klasse behandelt werden.
    Falls dies im April bei unserer Asien Cruise schon so laufen sollte, werde ich meinen Unmut sehr deutlich zeigen.
    Im Übrigen sollte sich RCI überlegen, ob es wirklich glücklich ist, dass die Punkte bei Celebrity und bei RCI separat gerechnet werden. Es ist doch letztendlich eine Gesellschaft. Wieso fasst man diese Punkte nicht zusammen? Dies wäre eine gerechtere Lösung.
    Ich denke, Celebrity und RCI sind auf dem falschen Weg.
    Der Status der treuen Kunden die schon sehr viele Reisen gemacht haben, wird entwertet.
    Ich schließe mich Andreas an, dass ich dann eine andere Reederei wählen würde und notfalls dann ohne Status reisen.

    Und wenn die anderen Reedereien nun klug sind, würden Sie einen Status Match anbieten :-)

    Herzliche Grüße

    Alfred

  6. Franz Neumeier on Februar 15, 2014 at 2:36 pm

    Ich glaube nicht, dass der Michael’s Club jetzt “weg” ist. Er wird ja bisher auch schon stundenweise als Lounge für Status-Kunden genutzt. Deshalb denke ich mal, dass vielleicht eher die Status-Kunden in dieser Zeit eine neue Lounge irgendwo bekommen (oder auch nicht), der Michael’s Club ansonsten aber außerhalb dieser Zeiten wie bisher auch frei zugänglich sein wird. Aber das ist jetzt erstmal nur eine Vermutung; Celebrity Cruises hat das bislang nicht weiter konkretisiert ..

    Was den Status-Match angeht: Schön wäre das natürlich schon. Aber es sind halt nunmal zwei verschiedene Kreuzfahrtgesellschaften, die lediglich am selben Mutterkonzern hängen. Immerhin bekommt man ja die Status-Vorteile der einen Reederei auch bei der anderen und umgekehrt (übrigens auch bei Azamara). Nur gemeinsames Punktesammeln geht halt nicht. Wenn man das mal auf Carnival übertragen würde: Da sind so unterschiedlichen Reedereien wie Seabourn, Costa und Carnival Cruise Line in einem Mutterkonzern vereint …

    Sind wir ehrlich: Je mehr Leute Status-Vorteile nutzen können, desto wertloser wird der Status. Insofern ist es doch eigentlich nicht ungeschickt, das etwas restriktiv zu halten. Man sieht ja bei Lufthansa, was passieren kann. Der Silber-Status ist dort inzwischen so inflationär und damit wertlos, dass er eigentlich nahezu nichts mehr bringt. Dann lieber restriktiver Zugang, aber dafür auch relevante Leistungen, die den Status wirklich erstrebenswert machen.

  7. Franz Neumeier on Mai 29, 2014 at 11:03 am

    AKTUALISIERUNG: Inzwischen berichten Celebrity-Passagieren, dass der Michael’s Club tatsächlich nur noch für “Suite Class”-Kunden zugänglich ist.

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