Costa: Wahrscheinlich schwere Fehler des Kapitäns

(aktualisiert - News vom 16.01.2012) von
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Costa hat sich in einem Statement erstmals zu den Ursachen für die Schiffskatastrophe der Costa Concordia geäußert und hält schwere Fehler des Kapitäns Francesco Schettino für wahrscheinlich. Der Kapitän sitzt seit Samstagabend in Untersuchungshaft. Costa räumt ein, dass die Fahrtroute der Costa Concordia zu nahe an der Küste verlief (die Küstenwache spricht von einem Abstand von nur 150 Metern) und das Verhalten des Kapitäns während der Notsituation nicht den Vorgaben von Costa für solche Situationen entsprochen habe.

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Augenzeugen berichten, das der Kapitän möglicherweise für die Bewohner und Touristen auf der Insel Giglio mit der nahen Vorbeifahrt eine Show abziehen wollte. Nach einem ähnlichen Manöver im August 2011 soll Kapitän Schettino sogar ein Dankesschreiben des Bürgermeisters der Insel dafür bekommen haben.

Fest steht, dass die Passagiere, die am Tag zuvor in Civitavecchia zugestiegen waren, noch keine Rettungsübung absolviert hatten. Nach internationalen Vorschriften muss diese Übung innerhalb der ersten 24 Stunden eine Kreuzfahrt durchgeführt werden und war offenbar auf den spätest möglichen Zeitpunkt, Samstagnachmittag um 17 Uhr, angesetzt – fast einen Tag nach dem Unglück. Gegen Vorschriften hat Costa damit nicht verstoßen, bei den meisten Reedereien ist es jedoch üblich, die Rettungsübung noch vor Abfahrt des Schiffs durchzuführen.

Inzwischen scheint auch klar zu sein, dass der Kapitän bereits gegen Mitternacht das Schiff verlassen hatte, obwohl noch Hunderte Passagiere auf der Costa Concordia auf Rettung warteten. Schettino soll von seinen Offizieren gedrängt worden sein, auf das Schiff zurückzukehren, er habe sich aber geweigert. In Italien stehen hohe Gefängnisstrafen auf das vorzeitige Verlassen eines Schiffs durch den Kapitän.

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In dem aktuellen Statement betont Costa, dass die Reederei sich strikt an alle Sicherheitsvorschriften halte und Passagiersicherheit immer an erster Stelle stehe. Die Fähigkeiten der Crew würden den Vorschriften entsprechend regelmäßig von der Küstenwache geprüft. Kapitän Schettino sei, wie alle Kapitäne der Costa-Flotte, regelmäßig fortgebildet worden, habe Trainings mitgemacht und alle Tests bestanden. Schettino habe bei Costa 2002 als Sicherheitsoffizier begonnen, zeitweise als Staff Captain gearbeitet und sei dann 2006 zum Kapitän ernannt worden.

Abpumpen des Treibstoffs und Bergung des Schiffs läuft an

Parallel zu der Suchaktion nach den vermissten Passagieren läuft auch die Bergung des Schiffs an. Damit beginnt auch ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die Wettervorhersagen verschlechtern sich und an Bord befinden sich rund 1.900 Tonnen Treibstoff, die abgepumpt werden müssen, um eine Ölpest vor der toskanischen Küste zu verhindern. Costa hat mit der Bergungsaktion die renommierte niederländische Spezialfirma Smit Salvage beauftragt. Laut Smit Salvage werde das Abpumpen des Treibstoffs aber mindestens zwei Wochen dauern.

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15 Kommentare zu Costa: Wahrscheinlich schwere Fehler des Kapitäns

  1. Wolfgang Ribitsch on Januar 16, 2012 at 12:00 pm

    Liebe Leser,

    es wird einfach Zeit, dass die (vorgeschriebene) Seenottrettungsübung, vor dem Auslaufen gemacht wird und nicht innerhalb von 24h.
    Nicht einfach Bla bla sondern auch Erklärungen beim zuständigem Rettungsboot, wo befinden sich zusätzliche Schwimmwesten, wie komme „ich“ von meiner Kabine zum Boot usw.
    Sehr oft ist es so, dass bei einer Aus und Einschiffung neue Crew Mitglieder Anmustern und absolut Ahnungslos sind entsprechend ist das Verhalten bei der Übung.
    Wer Garantiert dass das Schiff nicht schon beim Auslaufen einen Schaden hat. Prüfungen (Germanischer Lloyd etc.)werden immer „angemeldet“ und entsprechend ist alles OK… Da gibt es viele Schwachpunkte die angesprochen werden sollten. Auch sind bei aelteren Schiffen (vor 2000) sehr oft die Motoren der Tenderboote nicht 100% in Ordnung. Aber ich will kein Nestbeschmutzer sein, obwohl ich nicht mehr im Nest sitze… Wenn jemand laengere Zeit in der Schiffsleitung taetig war, weiss „er“ (sie) von was ich spreche bzw. schreibe. Auf jeden Fall ist eine Katastrophe wie vor der toskanischen Kueste immer ein „Wahnsinn“ und der Verlust von Menschenleben fuerchterlich. Trotz allem ist ein Schiff einer der sichersten Verkehrsmittel (Statistik) und eine Schiffsreise einfach eine tolle Sache. In diesem Sinne happy cruising, yours Wolfgang Ribitsch

  2. claus on Januar 16, 2012 at 12:46 pm

    Hallo Herr Ribitsch,
    freut mich mal wieder von Ihnen zu hören. Ich hoffe es geht Ihnen gut, Was machen die Tontauben? Schade finde ich das aus der deutschen Reederei Landschaft nichts zu vernehmen ist, Es herscht betretendes Schweigen.
    lg
    Claus

  3. Franz Neumeier on Januar 16, 2012 at 1:40 pm

    @samos: Sorry, persönliche Beleidigungen anderer Kommentatoren akzeptiere ich hier in den Kommentaren nicht; deshalb Kommentar gelöscht.

  4. Stephan on Januar 16, 2012 at 2:50 pm

    Mal eine Laien-Frage: Wie kann ein modernes Kreuzfahrtschiff mit all seiner Sensorik eigentlich auf Grund laufen?
    Ich meine: Selbst mein Touran schafft es mich beim Rückwärtsfahren vor Hindernissen zu warnen. Hat so ein Schiff nicht Echolot und Sensoren, die so etwas verhindern müssten? Oder denke ich hier ganz falsch?

  5. Franz Neumeier on Januar 16, 2012 at 2:54 pm

    @Stephan, wie im Auto auch warnt das System zwar, macht aber nichts automatisch von selbst. Der Autopilot kann nur geradeaus fahren, eine Halbautomatik mit vorgegebenem Kurs verlangt eine manuelle Bestätigung bei vorgeplanten Kursänderungen. Und natürlich greift keine Elektronik oder Sensorik ein, wenn der Steuermann manuell einen besitmmten Kurs fährt.

  6. Stephan on Januar 16, 2012 at 2:57 pm

    Aber heißt das: Es gab eine Warnung und keiner hat sie gehört? Somit wäre eine Schuld der Crew ja sowieso schon bewiesen. Und läge nicht nur alleine beim Kapitän (der ja anscheinend an Selbstüberschätzung litt).

  7. Franz Neumeier on Januar 16, 2012 at 3:00 pm

    Ich denke, da muss man einfach jetzt die Auswertung der Blackbox abwarten um zu sehen, was auf der Brücke und in der Elektronik zu dem Zeitpunkt wirklich passiert ist. Alles andere wäre Spekulation.

  8. claus on Januar 16, 2012 at 3:44 pm

    Eines ist klar…grundsätzlich ist der Kapitän verantwortlich, ich denke das der Crew hier unrecht getan wird. Da gibt es deutsche die sagen da war nur das Putz Personal oder nur die Kellner, aber das ist ja alles voll eingebundene Crew! Kein Offizier rennt im Notfall durch alle Kabinen das machen die Kellner und Zimmermädels…

  9. Schiro on Januar 16, 2012 at 7:01 pm

    @Franz
    Mein Autopilot kann einen vollständigen Plot abfahren oder eine Strecke mit Wegepunkten, natürlich auch nur geradeaus zu einer Cursorposition.
    Marinechart zeigt den Plot, wie die Concordia gefahren ist, voll auf die Insel zu, unwahrscheinlich, dass der Autopilot im Spiel war

  10. Franz Neumeier on Januar 16, 2012 at 7:22 pm

    @Schiro: Ich meinte damit nicht, dass der Autopilot keine Route mit Wegepunkten abfahren *kann*. Meines Wissens tut er es auf Kreuzfahrtschiffen aber nicht, sondern verlangt Entscheidungen über Kurswechsel aus Sicherheitsgründen immer vom Steuermann/Kapitän.

  11. ellom on Januar 16, 2012 at 10:42 pm

    Strandung des Kreuzfahrtschiffes COSTA CONCORDIA Jänner 2012.
    Man sollte einiges Bedenken. Der Hafen Giglio Porto – welchen der Kapitän angeblich mit Nebelhorn grüssen wollte oder gar einen kleinen Kellner einen Gefallen tun wollte – liegt an der Ostküste der Insel. Die Hauptseeroute nach Norden – Savona – führt aber westlich der Insel vorbei. Das Schiff war auf Kurs Nord-Nord-West unterwegs – der Bug zeigt jetzt aber nach Süden. Tatsache das Schiff liegt auf der gegenüberliegenden Seite (Backbord)der Beschädigung (Riss- Felsen im Schiff Steuerbord)( scharfes Wendemanöver?). Entlang der Küste gibt es in liegender Richtung des Schiffes (Nord-Süd) auf der Steuerbordseite KEINE Untiefen bis 15 Meter – Also: der Strandungsort der Costa Concordia ist NICHT der Ort des Unfalls. Sichtlich kreuzte das Schiff noch bis zu 1 Stunde (Verzögerung der Evakuierungsaufforderung?) sinnlose?? Fahrmanöver. Nach der Kollision wurde das Schiff sichtlich weiter auf Nordkurs gehalten, als man die aussichtslose Lage viel zu spät erkannte, und schon leichte Schräglage einsetzte wurde die Stabilisatoren ausgefahren und mit Backbordkurs das Festland/ Hafen- Nähe Porto Giglio??) angesteuert. Störungen und Unfälle werden normalerweise wie auch der jeweilige Schiffsstandort in Echtzeit vom Computersystem automatisch an die Costa Zentrale gemeldet. Jetzt will die Geschäftsleitung von der Kursabweichung und vom Unfallhergang nichts wissen – wo waren die Herren?!? Zu bedenken ist, dass das Schiff gegenüber der Vorgabe aus der Costa Zentrale schon mit reichlicher Verspätung in Rom abgelegt hat und nun die Mannschaft unter Zeitdruck stand, zeitgerecht in Savona wegen technischen Stopps- Versorgungsaufnahme – anzukommen. Eine verspätete Ankunft eines Schiffes hätte den gesamten Schiffsfahrplan der Costa-Linie für Tage in Unordnung bringen und große logistische Probleme und höheren Kostenaufwand bedeutet. Gerüchterweise sollen Verfehlungen gegen Anweisungen der Zentrale sich angeblich auf ein Prämiensystem für die Crews auswirken. Aber wie soll man einen Zeitplan einhalten, wenn unter Einhaltung aller Vorschriften unmöglich – Kapitän entscheide – du hast die Verantwortung.
    Hier wurde um einige Minuten (ca. 15- 30) zu gewinnen eine risikoreiche Abkürzung in Abweichung der Schifffahrtslinie gefahren. Passieren der Insel Giglio ostseits und queren der Fährlinie nach Porto Santa Stefano. Ca. 14 Seemeilen südöstlich des jetzigen Strandungspunktes der Costa Concordia befindet sich sehr wohl eingezeichnete felsige Untiefe auf Höhe von Gianutri (Nordwestküste) leicht zu unterschätzende Untiefe bis zu 300 Meter Küstenentfernung – außerdem dürfte – jegliche Sicherheit in dessen Ufernähe ignorierend – das Schiff mit Höchstgeschwindigkeit gelaufen sein – (der Zeitablauf und auch die katastrophale Beschädigung – Herausriss des Felsen- würden zu diesem Szenario passen). Jetzt versucht die Reederei Costa Crociere ALLE Schuld alleinig auf den Kapitän abzuwälzen. Kein Wunder, dass bei dem heutigen Überangebot an Kreuzfahrtsschiffen auch am Personal gespart wird und auch größtenteils schlecht bezahltes und mangelhaft ausgebildetes Personal beschäftigt wird – Hauptsache „der Rubel rollt“ und die Rendite der Investorhaie stimmt – Sicherheit und Qualität ist die Führungskräfte kein Thema. Es gibt keinen Kunden, sondern nur Kabinennummern und die Statistik wie viel pro Reise pro Kabine am Schiffskonto verbucht wird- dass sind die Interessen der Geschäftsleitung – Menschlichkeit ist nicht gefragt, sondern nur hemmend und störend.
    Siehe die Unfälle der Kreuzfahrtschiffe. Nur einige der Costa Linie
    COSTA ROMANTICA Februar 2009 Brand auf schiff – Evakuierung lächerliche Entschädigung für Touristen
    COSTA CLASSICA Juni 2008 Kollision in Dubrovnik
    COSTA EUROPA Herbst 2009 Kollision im Mittelmeer – Vorfall vertuscht –
    COSTA EUROPA Februar 2010 Kollision mit Pier in Ägypten (3 Tote)-
    COSTA CLASSICA Kollision in Shahnghai (10 Verletzte)
    Immer menschliches Versagen, aber solange man das Personal nach niedrigster Bezahlung
    und nicht nach Ausbildung und Erfahrung auswählt, wird man immer speziell auf Billigkreuzfahrtschiffen schlecht ausgebildete Offiziere und Kapitäne finden, die glauben, derartige Luxusliner zu steuern wäre nur ein Spiel mit Joystick. Natürlich haben derartige Angestellte auch Ihre Qualitäten – als Sonyboys sehr beliebt bei einer gewissen Schicht von Kreuzfahrtpublikum, während die Crew bei Behebung von Schäden und Problemen ist, sich bei Investorpartys zu profilieren und – wie jetzt auch bei Costa bewiesen – nicht zuletzt bei einer eventuellen Evakuierung als Erster an Land zu sein um die Rettungsmaßnahmen zu koordinieren. Schuld an diesem tragischen Unfall sind einige Umstände aber sicher auch zum großen Teil die Leitung und Geschäftsführung der Costa Crociere und des Mutterkonzerns Carnival Corporation & plc durch Ihren unverschämten Leistungsdruck und die Personalpolitik. Es ist nur zu hoffen, dass die Behörden zur Unfallursachenfindung auch den Funk und
    Telefonverkehr zwischen Schiff und Zentrale heranziehen, und dass einige tüchtige
    Journalisten den richtigen Ursachen auf den Grund gehen anstatt Seitenweise das Unglück mit der Titanic zu vergleichen.
    Jedoch ist der Unfall nicht typisch für Costa denn auch ALLE anderen großen Kreuzfahrtreedereien haben ziemlich gleiche Einstellungen zum Kunden und Probleme in der Verwaltung. Die meisten Unfälle und Unzulänglichkeiten werden vertuscht und kommen gar nicht an die Öffentlichkeit es muss schon ein Monsterriese kentern und einige Tote geben. Warten wir bis eine so genannte Riesenwelle ein derartiges Kreuzfahrtmonster richtig trifft.
    Aber sicher lässt nicht mehr lange eine Tragödie auf sich warten, wenn man weiterhin mit ungeeigneten Kreuzfahrtungeheuern in arktische Gewässer oder ums Kap Horn schippert um dem Kreuzfahrer mit noch spektakuläreren Angeboten an Bord zu locken ohne ihn jedoch über die Risken derartiger Reisen mit ungeeignetem Material aufzuklären. Für Gewinn schippern wir das Volk sogar in Todesgefahr – ach was soll es, bei 4200 Passgieren nur 6 Tote immerhin 4194 heldenhaft gerettet – Ginge es nach der Wirtschaft , den Investoren und der Politik Lebensrettermedaillen verdächtig – Mitbürger beginnt zu denken und lasst euch das nicht mehr gefallen!?!

  12. Marita on Januar 17, 2012 at 1:06 am

    Wie ich bereits in einem Kommentar zu dem ersten Artikel hier sagte: Die geplante Route ging immer östlich an Giglio vorbei. Das kann man mit Google ganz leicht herausfinden, weil die Reise bis März 2012 angeboten wurde. Da hat der Kapitän nichts geändert. Er war nur zu dicht an Giglio dran, warum auch immer.

    Er hat das Schiff absichtlich gedreht und in die Nähe des Hafens gebracht. Das muss man ihm positiv anrechnen.

  13. claus on Januar 19, 2012 at 12:13 pm

    was ich nur Schade finde das keine deutsche Reederei und auch nicht der VDR irgendeine offielle Meldung herausgeibt und sei es nur die Note des Bedauern und Mitfühlens…Nichts!

  14. Ludwig on Januar 22, 2012 at 2:44 am

    Alles panikmache…typisch deutsch….hätte der käptan sofort evakuiert und nicht erst nach einer stunde war niemand zu schaden gekommen….wer angst hat soll lieber gleich zu hause bleiben und bei nem autounfall sterben…. ;-)

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