Die meisten Fluss-Kreuzfahrer kommen aus den USA

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2015 sind erstmals mehr amerikanische und kanadische Passagiere auf europäischen Flüssen unterwegs gewesen als deutsche. Mit 42,9 Prozent Wachstum in diesem Bereich der Flusskreuzfahrt setzt sich das extreme Wachstum am nordamerikanischen Flusskreuzfahrt-Markt weiter fort. Das zeigt die neue Studie der IG River Cruise und des DRV mit den Statistiken für das Jahr 2015.

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Insgesamt wuchs der Flusskreuzfahrt-Markt in Europa um 20,4 Prozent auf 1,33 Millionen Passagiere. 2015 stellten die USA und Kanada zusammen 37,7 Prozent der Passagiere auf europäischen Flusskreuzfahrten, deutsche Passagiere hatten einen Anteil von 28,9 Prozent. Großbritannien/Irland sowie Frankreich folgen mit jeweils 11,3 Prozent. Aus Australien und Neuseeland kommen 5,3 Prozent der europäischen Flusskreuzfahrt-Passagiere.

Die Zahl der deutschen Flusskreuzfahrt-Passagiere wuchs deutlich schwächer als der nordamerikanische. Hier ist ein Anstieg um 1,9 Prozent auf 423.635 Passagiere zu verzeichnen. Allerdings hatte die Branche 2015 auch mit einem langanhaltenden, extremen Niedrigwasser auf deutschen Flüssen zu kämpfen, was das mögliche Wachstum gedämpft hat.

Für die Reedereien erfreulich: Die Buchungslage war insgesamt sehr gut, die durchschnittlichen Reisepreise stiegen um 7,9 Prozent von 951,75 Euro auf 1.027,15 Euro bei zugleich nur um 2,5 Prozent angestiegener, durchschnittlicher Reisedauer, die jetzt bei 7,18 Tagen liegt. Entsprechend stieg auch der erzielte Tagespreis um fünf Prozent auf 143,13 Euro. Zum Vergleich: In der Hochsee-Kreuzfahrt lag dieser durchschnittliche Tagespreis 2015 bei 181,86 Euro.

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Verschiebungen in den Marktanteilen gab es bei den Fahrtgebieten: Der Rhein mit Nebenflüssen hat von 30,4 auf 38,2 Prozent zugelegt, während die Zahlen für Elbe, Donau und die Flüsse in Frankreich jeweils leicht zurück gingen.

Auffällig ist in der Studie auch die Verschiebung bei der Altersstuktur der Passagiere: Im Vergleich zu 2014 ging der Anteil der unter 56jährigen deutlich zurück, der Anteil der Passagiere zwischen 56 und 75 Jahren stieg deutlich. Phoenix-Geschäftsführer Benjamin Krumpen erklärt diese Verschiebung hauptsächlich damit, dass der Nil als vormals starkes Fahrtgebiet wegen der politischen Situation derzeit kaum eine Rolle spiele, der Nil aber ein typisches Fahrtgebiet für Neukunden und damit vor allem jüngere Kreuzfahrer sei. Stiegen die Zahlen am Nil wieder an, so Krumpen, werde auch der Altersdurchschnitt in der Flusskreuzfahrt wieder sinken.

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