Dreiklassen-Gesellschaft auf der künftigen Titanic II

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Der australische Visionär Clive Palmer, der den Bau der Titanic II als originalgetreue Kopie der Titanic von 1912 plant, hat erste Details zu den Bauplänen des neuen Oceanliners vorgestellt, die derzeit bei Deltamarin in Finnland entstehen. Auf einer Pressekonferenz in Brisbane sprach er über das für 2016 geplante Schiff der zukünftigen Blue Star Line.

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Um moderne Sicherheitsanforderungen erfüllen zu können, soll die Titanic II demnach zwischen dem C- und D-Deck (also oberhalb des vierten Decks) ein zusätzliches, so genanntes Safety-Deck bekommen, auf dem sich moderne Rettungsboote und Rettungsrutschen befinden sollen, sowie zusätzliche öffentliche Räume. Auch soll die Titanic II etwa 1,2 Meter breiter werden als das Original, um dem Kreuzfahrtschiff mehr Stabilität zu verleihen.

Beinahe schon als Stilbruch könnte man dagegen auslegen, dass die Titanic II – anders als das Original – eine Klimaanlage sowie moderne Aufzüge erhalten soll. Beides werden die Passagiere aber wohl zu schätzen wissen.

Vom neuen D-Deck aufwärts bleiben die Pläne dagegen offenbar sehr nahe am Original. Insbesondere bleibt die strikte Aufteilung der Titanic in erste, zweite und dritte Klasse erhalten. Die Deckpläne sollen weitgehend identisch sein mit denen der Titanic. In der dritten Klasse teilen sich also beispielsweise auch mehrere Kabinen ein Badezimmer und Essen gibt’s dort an einem langen Gemeinschaftstisch, an dem Gerichte wie Irish Stew serviert werden sollen.

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Interessant: Blue Star Line will anbieten, dass Passagiere bei einer Atlantik-Überquerung alle drei Klassen ausprobieren können – also je zwei Nächte in erster, zweiter und dritter Klasse verbringen, um die verschiedenen Seien des Schiffs kennenzulernen.

Skurril werden die Ausführungen des Australiers, wenn die Rede vom Spielkasino an Bord ist: Rentner sollen dort nämlich keinen Zutritt haben. Insgesamt will Clive Palmer durch Kontrollen sicherstellen, dass nur Passagiere ins Spielkasino gehen, die sich das auch leisten können, in erster Linie also die Passagiere der ersten Klasse – das sei Teil der sozialen Verantwortung als Reederei.

Und ungewohnt sind auch seine Äußerungen zu den Baukosten der Titanic II: Der Himmel sei das Limit, sein gesamtes Vermögen stehe zur Verfügung. Und das werde wohl ausreichen, sagte Clive Palmer.

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