Ebola-Angst auf Carnival-Kreuzfahrtschiff

(aktualisiert - News vom 17.10.2014) von
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Mit extremer Vorsicht hat Carnival Cruise Line auf eine potenziell mit Ebola infizierte Passagierin der Carnival Magic reagiert. Eine Passagierin war vor ihrer Reise in einer texanischen Klinik möglicherweise mit Laborproben eines Ebola-Patienten in Berührung gekommen und ist daher zusammen mit ihrem Reisegefährten zunächst an Bord isoliert worden.

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Als leitende Angestellte des Krankenhauses, in dem in Texas ein Ebola-Patient gestorben war, hatte die Passagierin der Carnival Magic unter Umständen mit Labor-Proben des Ebola-Infizierten zu tun gehabt. Obwohl die Frau offenbar keinerlei Symptome zeigte, wurde sie an Bord isoliert, um ganz sicher zu gehen.

Carnival Cruise Lines sagte gegenüber der US-Zeitung „USA today“, es sei bereits 19 Tage her, seit sich die Frau in dem Labor mit den Proben aufgehalten habe und sie zeige keinerlei Symptome einer Infektion. Auch die US-Gesundheitsbehörde CDC stufe sie als sehr geringes Risiko ein. Man arbeite in dem Fall eng mit der CDC zusammen.

Carnival stellte in dem Zusammenhang auch klar, dass die Reederei derzeit keine Passagiere an Bord ihrer Schiffe lasse, die vor weniger als 21 Tagen in den Hochrisiko-Länder Liberia, Sierra Leone oder Guinea aufgehalten hätten.

Laut einer lokalen Fernsehstation hätten sich die Behörden in Belize am Donnerstag geweigert, die Frau an Land zu lassen, damit sie zurück nach Hause fliegen konnte. Die Carnival Magic wird am Sonntag nach Galveston, Texas, zurückkehren. Bis dahin wird die Passagierin voraussichtlich an Bord isoliert bleiben.

Update 18.10.2014: Die mexikanischen Behörden haben der Carnival Magic das Anlaufen von Cozumel untersagt, so dass die Carnival Magic ohne weiteren Stopp nach Galveston zurückkehrt, wo sie am morgigen Sonntag eintreffen wird. Die Passagiere der Carnival Magic erhalten für den ausgefallenen Hafenstopp einen Onboard-Credit von 200 Dollar sowie 50% Rabatt auf eine künftige Kreuzfahrt.

Update 19.10.2014: Die Carnival Magic ist planmäßig nach Galveston zurückgekehrt. Die Passagierin und ihr Partner verließen als Erste das Schiff. Ein zwischenzeitlich von der CDC durchgeführter Bluttest, für den extra ein Helikopter der U.S. Coast Guard zum Schiff flog, um eine Blutprobe abzuholen, war im Übrigen negativ. Die Kabine der Passagierin wird auf der heute beginnenden Fahrt nicht belegt werden. Die Passagierin hatte vor der Fahrt das Einverständnis der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC eingeholt, die erst während der Fahrt Bedenken bekam. Die neu zusteigenden Passagiere müssen ein erweitertes Gesundheitsformular ausfüllen, das nunmehr auch nach Kontakt mit Ebola-Patienten fragt.

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