Erste Fotos von der Norwegian Escape aus der Werft

Gastbeitrag von Christoph Assies
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Es ist sehr schummrig, staubig, schwül-warm und für den Außenstehenden sehr chaotisch an Bord der neuen Norwegian Escape, die derzeit auf der Papenburger Meyer Werft für die US-Reederei Norwegian Cruise Line entsteht. Gemeinsam mit Simon Murray sind wir an Bord auf der Meyer Werft. Murray ist Entertainment Director und zuständig für Neubauplanungen bei Norwegian.

Marketplace (Bild: Christoph Assies)
Marketplace (Bild: Christoph Assies)

Murray bewegt sich zielsicher über die Decks. Obwohl noch keinerlei Beschilderungen in Treppenhäusern oder auf Gängen zu finden sind, weiß er genau, wo es langgeht.

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Auf dem Pooldeck fallen die ersten Veränderungen im Vergleich zu den etwas kleineren Schwesterschiffen Norwegian Breakaway und Norwegian Getaway auf. Zwei Flatscreens sollen auf dem Pooldeck für Animationen genutzt werden oder auch speziell für Norwegian gedrehte Dokumentation um den Künstler Guy Harvey zeigen.

Rumpfbemalung der Norwegian Escape (Bild: Christoph Assies)
Rumpfbemalung der Norwegian Escape (Bild: Christoph Assies)

Harvey hat die Rumpfbemalung mit einer karibischen Unterwasserwelt für das Schiff entworfen. Sie ist bereits zu zwei Drittel fertig.

Wo bei Norwegian Getaway und Norwegian Breakaway auf dem Marketplace zwei Poolbars nebeneinander waren, ist nun mehr Platz entstanden. Die Bars befinden sich nun übereinander. Und auch über den Flatscreens ist ein neues Observation-Deck geschaffen worden, von wo man einen atemberaubenden Blick über das Schiff in Richtung des Klettergartens und der Wasserrutschen hat. Die sind übrigens nur zum Teil fertig. Aufgrund der Höhe in der Dockhalle werden letzte Elemente im Freien aufgesetzt. Der Blick über das Schiff ist auf der Meyer Werft ebenso atemberaubend, wie auf hohe See, zeigt er doch die Dimensionen der 504 Meter langen und 75 Meter hohen Baudockhalle.

Auch der Villenkomplex The Haven wird großzügiger gestaltet. Es entstehen 95 Suiten, darunter The Haven Deluxe Owner´s Suiten und Family-Villen. Das Haven-Restaurant, speziell für die Suitengäste, bekommt nun auch einen separaten Außenbereich.

Brauhaus und Weinbar

Neu an Bord der Norwegian Escape ist The District Brew House. Davon, wie es später einmal aussehen soll, bekommt man jetzt an Bord noch keinen Eindruck. Ins Auge fallen aber großzügige Glasfronten. Eine Partnerschaft mit der Brauerei Wynwood aus Miami macht das neue Gastronomieangebot möglich. Ausgestattet wird The Brew House mit einem Fassraum sowie einer Auswahl von 24 Bieren vom Fass und mehr als 50 verschiedenen Flaschenbieren. Murray ist überzeugt: „Das wird ein richtig cooler Pub.“

Weinliebhaber finden auf der Norwegian Escape die erste Weinbar der Reederei an der Stelle, wo auf Norwegian Breakaway und Norwegian Getaway die Ice Bar liegt. „The Cellars, A Michael Mondavi Family Wine Bar“ soll später 35 Rebsorten unter anderem aus der Toskana und Napa Valley bieten. Die Weinbar bekommt einen Verkostungsraum, in dem schon die Weinregale zu erkennen sind, als auch einen Außenbereich auf der Promenade „The Waterfront“.


(alle Fotos: Christoph Assies)

Nach Streifzügen durch das Theater, in dem derzeit der Teppich verlegt wird, endet die erste Tour über die neue Norwegian Escape in „678 Ocean Place“. Der charakteristische Kronleuchter, der schon von der Norwegian Epic, Norwegian Breakaway und Norwegian Getaway bekannt ist, ist noch eingehüllt.

Ausdocken und Emsüberführung

Die Meyer Werft ist nach eigenen Angaben mit den Bauarbeiten im Zeitplan. Mitte August soll die Norwegian Escape die Baudockhalle verlassen und voraussichtlich Mitte September über die Ems in Richtung Nordsee überführt werden. Im Oktober startet sie dann ab Hamburg zu Premierenfahrten nach Southampton. Der Anlauf in Hamburg ist nicht nur eine Premiere für die Reederei Norwegian Cruise Line, die Norwegian Escape ist dann auch das größte Kreuzfahrtschiff, das bisher zu Fahrten in der Hansestadt aufgebrochen ist.

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Vielen Dank an Christoph Assies, der uns diese exklusiven Einblicke in die Norwegian Escape in der Meyer Werft in Papenburg ermöglicht.

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