Fehlalarm: Keine Bombe auf der Discovery Sun

(aktualisiert - News vom 21.08.2011) von
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Discovery Sun
Discovery Sun

Ein Bomben-Alarm auf dem Kreuzfahrtschiff Discovery Sun vor der Küste Floridas hat sich als übler Telefonstreich entpuppt. Nach einer anonymen Warnung über die Notrufnummer der Polizei von Miami Dade hatte die US Homeland Security die Discovery Sun 18 Meilen von der Küste auf offenem Meer anhalten und von der US-Küstenwache und Bombenspezialisten durchsuchen lassen. Der Anrufer hatte einen Mann beschrieben, der angeblich bewaffnet sei und eine Bombe dabei habe. Einen Passagier, auf den die Beschreibung passen würde, fand die Küstenwache an Bord der Discovery Sun aber nicht.

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Auch eine erneute, intensive Durchsuchung des Schiffs mit Bombenspezialisten und Suchhunden nach der Rückkunft in Port Everglades, dem Kreuzfahrthafen von Fort Lauderdale, verlief ergebnislos. FBI, Küstenwache, Customs and Border Protection sowie das zuständige Sheriff’s Office von Broward County ermitteln jetzt die Hintergründe des Warn-Anrufs und die Identität des Anrufers.

Die Discovery Sun verkehrt regelmäßig zwischen Fort Lauderdale und Freeport auf der Bahamas-Insel Grand Bahama und ist eine Kombination aus Fähre und Kreuzfahrtschiff. Zum Zeitpunkt des Bombenalarms befanden sich rund 900 Passagiere an Bord. Sie durften während der stundenlangen Bomben-Suche ihre Kabinen nicht verlassen. Die Discovery Sun erreichte ihr Ziel Fort Lauderdale um 4 Uhr morgens, statt zur geplanten Ankunftszeit um ca. 23 Uhr. Die Passagiere konnten das Schiff gegen 6 Uhr morgens verlassen.

Zuletzt hatte es im Mai 2010 eine Bombendrohung gegen ein Kreuzfahrtschiff gegeben. Damals hatte ein Anrufer bei der Reservierungszentrale von Royal Caribbean in den USA von einer Bombe an Bord der Liberty of the Seas gesprochen. Eine Durchsuchung des Schiffs war aber erfreulicherweise erfolglos geblieben. Kurz zuvor, im März 2010, gab es auch auf der Carnival Sensation Bombenalarm. Dies stellte sich ebenfalls als Fehlalarm herausstellte und hatte lediglich auf den Äußerungen eines betrunkenen Passagiers beruht.

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