Funchal mit Sicherheitsmängeln festgesetzt (Update)

(aktualisiert - News vom 28.08.2013) von
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Fehlstart für die erst vor wenigen Tagen wieder in Dienst gestellte Funchal: In Göteborg zeigten sich am gestrigen Dienstag, 27. August, bei einer Inspektion gravierende Sicherheitsmängel. Die Behörden hielten die Funchal daraufhin bis auf Weiteres im Hafen fest. Erst am 22. August war die Funchal für ihren neuen Eigentümer Portuscale Cruises von Lissabon aus zu ihrer ersten Reise aufgebrochen.

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Wie eine schwedische Zeitung berichtet, seien die Mängel an dem Kreuzfahrtschiff derart vielfältig, dass die Behörden beschlossen hätten, ein Auslaufen vorerst zu untersagen. Die Mängel seien gravierend und man habe selten so viele Probleme bei der Inspektion eines Schiffs gefunden, wird einer der schwedischen Inspekteur zitiert.

Update 3.9.2013: Die Funchal fährt wieder. Offenbar wurden die Sicherheitsmängel zur Zufriedenheit der schwedischen Behörden behoben, seit Montagabend, 2. September, 20 Uhr ist die Funchal wieder auf See.

Das 1961 gebaute Kreuzfahrtschiff war erst kürzlich von einer Renovierung aus der Werft gekommen, nachdem sie dort viele Monate lang aufgelegen hatte, weil die vorige Eigentümer, Classic International Cruises (CIC) pleite gegangen war.

Zu den gefundenen Sicherheitsmängeln zählen unter anderem:

  • nicht zertifizierte Sicherheitsausrüstung
  • mangelhaft funktionerende Ausrüstung zur Feuerbekämpfung
  • nicht korrekt schließende und dadurch nicht wasserdichte Schotten
  • mangelhaft geschulte Crew

Die ausgebuchte Kreuzfahrt ab Göteborg hätte die Funchal in die norwegischen Fjorde geführt. Die Passagiere sind offenbar noch an Bord und hoffen auf einen verspäteten Beginn der Reise. Die Funchal darf den Hafen von Göteborg allerdings erst verlassen, wenn die Mängel tatsächlich beseitigt sind und das Schiff dementsprechend von den Behörden freigegeben wird.

Update 31.8.2013: Der CEO von Portuscale Cruises, Riu Alegre, hat die Situation der Funchal inzwischen in einer E-Mail aus seiner Sicht geschildert. Demnach haben man bereits vor Abfahrt in Lissabon von der bevorstehenden Inspektion in Göteborg gewusst und habe die schwedischen Inspektoren sofort über zwei Mängel an Bord informiert: Die Verbindung zwischen Brücke und zwei der 15 wasserdichten Türen sowie zu einer Brandmeldestation seien fehlerhaft. Die Inspektion sei daher ausgesetzt worden, bis diese bekannten Mängel behoben sein würden. Einige weitere Empfehlungen der Inspektoren seien angenommen worden und man behebe die Mängel innerhalb einiger Tage. Die Funchal sei aber insgesamt ein ausgezeichnetes Schiff, das in sich nach der jüngsten Renovierung in einem so guten zustand wie nie zu vor befinde.

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