Italienischer Umweltminister kündigt Katastrophenalarm an

(aktualisiert - News vom 16.01.2012) von
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Der italienische Umweltminister Corrado Clini hat angekündigt, das Gebiet um die gekenterte Costa Concordia zum Katastrophengebiet zu erklären. In den Tanks des Kreuzfahrschiffs befinden sich nach Angaben von Costa rund 1.900 Tonnen Treibstoff, davon ein Großteil Schweröl. Die Süddeutsche Zeitung nennt sogar die Menge von 2.200 Tonnen Schweröl sowie 180 Tonnen Marine Gasoil. Umweltminister Clini sagte, man für das Abpumpen des Treibstoffs auf dem Schiffswrack sei höchste Eile geboten.

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Die Insel Giglio ist Teil des 1999 eingerichteten Pelagos-Schutzgebietes für Meeressäugetiere im Mittelmeer – auch „Heiligtum der Wale“ genannt, das sich über eine Fläche von rund 95.000 Quadratkilometern zwischen Toskana, Cote d’Azur und Nordsardinien erstreckt. Greenpeace weist darauf hin, dass ein Auslaufen von Schweröl aus der Costa Concordia eine Katastrophe für Vögel, aber auch Delphine, Finnwale und Haie in dem Schutzgebiet bedeuten würde.

Der Hafen von Giglio selbst sowie die bewohnten Teile der Insel-Küste sind zwar aus pragmatischen Gründen vom Schutzgebiet. Wenn Öl aus dem Schiffswrack auslaufen sollte, dürfte es sich aber schnell auch in unbewohnte und damit geschützte Gebiete ausbreiten.

Costa-CEO PierLuigi Foschi betonte in einer Pressekonferenz am Montag, man versuche alles, um ein Auslaufen des Öls zu verhindern. Bislang (Stand: 16.1., 18:30 Uhr) sind an der Unglückstelle keine nennenswerten Mengen an Treibstoff ausgetreten, lediglich ein leichter Ölfilm wurde vom Hubschrauber aus gesichtet, der wohl nicht von den Treibstofftanks stammt.

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Schweröl ist dickflüssig, sodass sich das Abpumpen relativ schwierig gestaltet, wenn das Öl nicht erhitzt oder verdünnt werden kann. Die Spezialisten der niederländischen Bergungsfirma Smit Salvage ist mit dem Abpumpen des Öls beauftragt worden.

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