Kauai – Kulisse vieler, großartiger Kinofilme

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The Descendents, Jurassic World, Avatar … Die Liste der auf Kauai gedrehten Kinofilme ist lang. Viele der Filme wurden auf der riesigen Kipu Ranch gedreht, die man auf geführten Touren auch per Geländewagen erkunden kann.

Kipukai Beach, Kauai

Kipukai Beach, Kauai

Mit Kipu Ranch Adventures bin ich drei Stunden lang über Feldwege durch das tropische Huleia Valley, ans Ufer des Weilua River und ein Stück hinauf zu Berg Haupu gefahren. Dabei wird schnell klar, warum so viele Kinofilme hier entstehen: Die unberührt wirkende Natur und die fantastische Berg-Kulisse sind einfach traumhaft. Und da die Drehorte schwer zugänglich sind, können die Filmteams in Ruhe und unbehelligt von Zuschauern und Fans arbeiten.

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Besonders faszinierend ist aber die Vielfältigkeit der Landschaft, sodass man hier eine afrikanische Savanne ebenso suggerieren kann wie dichten Regenwald, jede Art von tropischem Urlaubsparadies oder wahlweise auch wilden, bedrohlichen Urwald.

Die ATV-Tour führt uns an eine Stelle, die ursprünglich für eine Szene von Indiana Jones vorgesehen war – letztlich wurde an anderer Stelle gedreht, weil der Fluss zu eng war, um das benötigte Wasserflugzeug hier sicher starten zu lassen. Aber den „Indiana Jones Swing“ kann man trotzdem machen: an einer Liane, beziehungsweise an einem stabilen Seil, auf den Fluss hinaus schwingen und dann wahlweise ins Wasser springen oder trockenen Fußes zurück an Land. Die meisten entschieden sich auf meiner Tours für ein kurzes Bad im Wailua River.


Kipukai Beach

Kipukai Beach

Der Höhepunkt der Tour aber ist ein Ausblick, den jeder kennt, der „The Descendents“ gesehen hat: die Kipukai-Bucht. Genau an dieser Stelle stand George Clooney, als er seine Familie erklärt, warum er das Land behalten und nicht an Investoren verkaufen will. Die Geschichte basiert übrigens sogar lose auf realen Gegebenheiten vor Ort.

Opaekaa Falls und Wailua River

Opaekaa Falls

Opaekaa Falls

Auf dem Weg zurück zur Pride of America dreht mein Taxifahrer eine Extrarunde: zu den wunderschönen Opaekaa-Wasserfällen, wo es eine der wenigen Populationen von Weißschwank-Tropenvögel auf Hawaii gibt. Und auch einen Blick von oben auf das üppig grüne Tal des Wailua River eröffnet sich hier.

Quasi als Abschied von Kauai und Hawaii insgesamt machen wir einen kurzen Stopp an der Mündung des Wailua Rivers. Der State Park dort hat einen traumhaften Strand, aber hier stehen auch die Reste einer der Zufluchtsorte der alten hawaiianischen Kultur, über die ich schon auf Kona viel gelernt habe.


Ein wenig wehmütig steige ich ins Taxi zurück zur Pride of America. Am Abend darf ich Silber-Mitglied des NCL-Treueprogramms beim Auslaufen nach vorne an den Bug, zum letzten Auslaufen des Schiffs, bevor wir am Morgen darauf in Honolulu anlegen und der lange Weg zurück nach Deutschland beginnt.

Aber zuvor kommt noch ein Highlight der Reise: Die Pride of America fährt ganz nahe an der Steilküste von Kauai vorbei, der malerischen Napali Coast.


Aus der Luft habe ich diese atemberaubende Küstenlinie schon einmal am Tag davor gesehen, aber vom Schiff aus, genau zum Sonnenuntergang, wirken die Felsen noch etwas imposanter. Diese Bilder versuche ich im Kopf zu behalten, wenn ich in die reale Welt nach Deutschland zurückkehre.

Überblick Kauai

Kauai trägt den Beinamen „Garteninsel“ und ist die älteste Hawaii-Insel. Durch Erosion sind hier tiefe Canyons entstanden. Der Waimea Canyon wird auch „Grand Canyon des Pazifiks“ genannt. Die Berge sind von dichtem Regenwald bewachsen und unberührte Strände gibt es hier so viele wie kaum sonst auf der Welt.

Beliebt sind auf Kauai Rundflüge mit Kleinflugzeugen oder per Hubschrauber, weil man die erhabene Schönheit der Insel am besten aus der Luft erfassen kann. Aber Kauai bietet sich ganz besonders auch für ausgedehnte Wanderungen, Bootstouren entlang der spektakulären Napali Coast und auf dem Wailua River an.

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Die Pride of America legt im Südosten der Insel in Nawiliwili an.

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