Krankenrücktransport versichern

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Krankenrücktransport ist fast immer Bestandteil der Auslands-Krankenversicherung. Und auf Kreuzfahrten sollte man auf einen unkomplizierten Krankenrücktransport im Notfall besonderen Weg legen. Denn auf Kreuzfahrt bereist man oft auch exotische Länder mit schlechter Krankenversorgung und Länder, in denen man die Sprache nicht versteht, was vor allem bei einer Krankenbehandlung sehr unangenehm sein kann.

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Alternative zur Klausel für den Krankenrücktransport im Auslandskrankenschutz hilft die ADAC-Plusmitgliedschaft, über die ein Krankenrücktransport mit der ADAC-eigenen Flugzeug-Flotte durchführt wird, bei dem der ADAC die Kosten komplett übernimmt.

Besonders wichtig ist die Formulierung in der Auslandskrankenschutz-Police, unter welchen Umständen der Patient einen Anspruch auf Rücktransport in die Heimat hat. Unterschieden wird zwischen „medizinisch notwendig“ und „medizinisch sinnvoll“. Über die Notwendigkeit entscheidet im Zweifel der Arzt vor Ort – und der wird häufig gegen einen Transport entscheiden, weil er natürlich gerne selbst eine möglichst hohe Rechnung ausstellen will oder endlich auch einmal eine schwierige Operation machen will, von der er – anders als der Patient – schon immer mal geträumt hat.

„Medizinisch sinnvoll“ dagegen kann ein Krankenrücktransport schon wegen der Sprachbarriere im Ausland sein, aber auch, weil der Patient große Angst vor einer Operation im Ausland hat oder die Behandlungskosten im Ausland wesentlich höher wären als in Deutschland (Beispiel USA). Deutlich zu bevorzugen ist also eine Krankenrücktransport-Versicherung, die mit „medizinisch sinnvoll“ formuliert ist.

Auch wenn das die großen Versicherungsunternehmen nicht gerne hören: Die Plusmitgliedschaft beim ADAC beziehungsweise deren Auslandskrankenversicherung hat einen gravierenden Vorteil: Der ADAC betreibt eine eigene Flotte an Flugzeugen zur Rückholung von Patienten aus dem Ausland, wohingegen andere Versicherungen hier nur mit Partnerunternehmen zusammenarbeiten. Die Rückholung mit Hilfe des ADAC dürfte daher in den meisten unkomplizierter ablaufen.

Wer über die ADAC-Plusmitgliedschaft zurückgeholt wird, muss sich hinterher auch nicht mit seiner Auslandskrankenkasse über die „Notwendigkeit“ der Rückholung streiten – der ADAC holt sich die Kosten wenn möglich selbst von der Versicherung.

Anmerkung: Wir empfehlen die ADAC-Versicherung nicht, weil wir in irgend einem Geschäftsverhältnis zum ADAC stünden, sondern weil uns diese Variante ganz nüchtern betrachtet als die sinnvollste erscheint.

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