Live: Oasis of the Seas von Rotterdam nach Fort Lauderdale

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Oasis of the Seas

Oasis of the Seas

Die Oasis of the Seas kommt frisch aus der Werft, nach zwei Wochen Wartungs- und Umbauarbeiten. Wirhaben uns alle Änderungen und Neuerungen an Bord genau angesehen und von ihrer ersten Fahrt nach der Werft von Rotterdam über Southampton, und Vigo über den Atlantik zurück in ihren Basishafen Fort Lauderdale live berichtet.

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Hier nun die Zusammenfassung unseren täglichen Updates vom 14. bis 28. Oktober 2014 von der Reise, die Details zu den zum Teil durchaus wesentlichen Veränderungen an Bord und darüber hinaus viel Infos und Tipps, die in unserem Live-Blog von der Transatlantik der Oasis of the Seas nach Europa im September zu kurz gekommen sind.

Die Zeitverschiebung von sechs Stunden von Europa nach Amerika machen wir dieses Mal in die andere Richtung und anders als bei der Hinreise werden die Uhren-Umstellung bei der westwärts-Atlantikpassage jeweils nachts umgestellt statt mittags. Angenehmer Nebeneffekt der Zeitzonen: Es gibt an sechs Tagen jeweils eine Stunde extra Zeit, das Schiff zu genießen.

Tag 1: Rotterdam

Oasis of the Seas in Rotterdam

Oasis of the Seas in Rotterdam

Wenn schon die Betreiber Cruise Terminals in Rotterdam nicht sehr nett sind, die Rotterdamer selbst sind es. In Regen und Wind bei 14 Grad mussten die Passagiere vor dem Terminal eine Stunde und mehr warten, bis sie zumindest das Cruise Terminal betreten durften. Aus „Brandschutzgründen“, wie wir später hier an Bord hörten, hätten die Terminal-Betreiber jeweils nur recht wenige Passagiere ins Terminal gelassen. Trotzdem nahmen es die Leute gelassen hin, harrten geduldig in der Kälte aus.

Oasis of the Seas in Rotterdam

Oasis of the Seas in Rotterdam

Für die Rotterdamer war die Ausfahrt der Oasis of the Seas dagegen ein großes Spektakel. Tausende säumten die Ufer, ein gutes Dutzend Ausflugsboote begleiteten die Oasis of the Seas, als sie um kurz nach 17 Uhr in Rotterdam in Richtung Southampton ablegte und damit zu ihrer ersten Etappe der Atlantik-Überquerung westwärts aufbrach. An den Ufern schwenkten die Menschen Fahnen, hielten Banner hoch, auf den Balkonen der Hochhäuser drängten sich die Menschen, um das größte Kreuzfahrtschiff der Welt bei ihrer Ausfahrt zu sehen.


Tag 2: Southampton

Sonnenaufgang im Ärmelkanal

Sonnenaufgang im Ärmelkanal

Mit einem grandiosen Sonnenaufgang im Ärmelkanal sind wir heute aufgewacht und haben auf dem Weg nach Southampton gleich noch eine Stunde Zeit dazu bekommen, die wir dann wohl auf dem Weg nach Vigo wieder verlieren werden – nur um dann auf dem Weg in die USA wieder sechs Stunden dazu zu bekommen.

Sonnenaufgang im Ärmelkanal

Sonnenaufgang im Ärmelkanal

Am besten ignoriert man auf dieser Reise sein Zeitgefühl wohl einfach.


Begrüßung in Southampton

Oasis of the Seas on SouthamptonOasis of the Seas on Southampton

Oasis of the Seas on Southampton

Oasis of the Seas on Southamptonq

Oasis of the Seas on Southampton

Die Begrüßung in Southampton war heute Vormittag wie meist, wenn das weltgrösste Kreuzfahrtschiff einläuft: Feuerlöschboot voraus, am Himmel kreist ein Hubschrauber, am Ufer stehen trotz trübem Wetter viele Schaulustige. Selbst die sonst intensives Desinteresse heuchelnden Hafenarbeiter stehen an der Pier und beobachten das ankommende Schiff.


Southampton selbst hat nicht allzu viel zu bieten und dient für Kreuzfahrtschiffe vor allem als Hafen für Passagierwechsel oder für Ausflüge vor allem nach London. Aber ein kleiner Spaziergang durch die Stadt lohnt sich allemal, diverse Denkmäler zeugen von der alten, maritimen Tradition Southamptons. Außerdem sind größere Teile der mittelalterlichen Stadtmauer und einige Stadttore erhalten, ebenso wie beispielsweise ein mittelalterliches Handelshaus.


Zurück im Hafen war es mit der Nostalgie vorbei. Den Einsteigeprozess hier im Terminal konnte man nur mit einer guten Portion guter Laune ertragen. Denn nach Rotterdam bewies nun auch Southampton, was für komplexe Logistik notwendig ist, um einen Passagierwechsel bei einem so großen Schiff wie der Oasis of the Seas durchzuführen.

Koffer-Chaos

Koffer-Chaos …

Und Southampton hat klar gezeigt: Der Hafen hier hat so ein großes Schiff nicht ansatzweise im Griff. Koffer stapeln sich in großen Bergen vor dem Terminal, Passagiere warten in großen Trauben vor den Eingängen zum Terminal (immerhin regnet es heute nicht), zum Einsteigen müssen die Passagiere den Fahrweg der Gabelstapler queren, die das Schiff beladen.

... und wartende Passagiere

… und wartende Passagiere

Für all das kann Royal Caribbean nur insoweit etwas, als sie diesen Hafen überhaupt mit der Oasis of the Seas anlaufen. Vergleicht man die Abläufe hier mit denen im von Royal Caribbean kontrollierten Terminal in Fort Lauderdale wird überdeutlich, welche Leistung es dort ist, Passagiere von der Ankunft vor dem Terminal in weniger als 15 Minuten an Bord zu bringen.

Zurück an Bord der Oasis of the Seas fühlt sich dann aber alles wieder gut an. Die leckere Miso-Suppe im Solarium Bistro wärmt Körper und Gemüt. Und später gibt’s vielleicht noch ein „Chocolate Sensation“-Nachtisch aus dem Windjammer.

Tag 3: Auf See

Costal Kitchen & Suite Lounge

Neu: Costal Kitchen & Suite Lounge

Natürlich sind alle Oasis-Fans neugierig auf die Änderungen, die es auf dem Schiff seit dem Trockendock-Aufenthalt gibt und viele Gerüchte sind dazu bereits kursiert – wirklich komplett gestimmt hat keine der Aufstellungen, die man vorab gelesen hat.

Ich habe mir die Veränderungen an Bord genau angesehen und in einem ausführlichen Beitrag zusammengefasst: „Alle Änderungen auf der Oasis of the Seas im Detail“.

Ein wenig ungewöhnlich ist, dass viele der Neuerungen erst schrittweise, teils im November 2014, teils im März oder Mai 2015 eingeführt werden, obwohl die Räumlichkeiten an Bord der Oasis of the Seas  – bis auf zwei Ausnahmen – bereits komplett vorbereitet sind.

Tatsächlich Baustelle herrscht noch in der ehemaligen Concierge Lounge und auch das Restaurant Izumi ist an seinem neuen Platz auf Deck 4 offenbar erst in einigen Wochen benutzbar.

der neue Leuchter

Neuer Kronleuchter im Hauptrestaurant

Das neue „Dynamic Dining“-Konzept könnte dagegen bereits starten, denn das bisher drei Decks hoch einheitliche Hauptrestaurant Opus ist bereits in die drei neuen Restaurants American Icon, Silk und The Grande umdekoriert worden. Hier will Royal Caribbean wohl auf die Quantum of the Seas warten, auf der Dynamic Dining erstmals eingeführt werden soll – für Royal-Caribbean-Stammkunden durchaus eine große Umgewöhnung, fällt dadurch doch der gewohnt feste Tisch und die festen Tischzeiten mit immer den gleichen Kellnern für die ganze Reise weg. Stattdessen kehrt mehr Flexibilität und größere Auswahl ein, aber auch die Notwendigkeit, jeden Tag neu zu entscheiden, wo man zu Abend isst.

Michael Kors

Für Handtaschen-Fans: Michael Kors auf der Royal Promenade

Ganze persönlich finde ich den Wegfall der Viking Crown Lounge sehr schmerzlich. Die Lounge war mit ihrem grandiosen Ausblick ein wunderbarer Rückzugsraum, um in Ruhe zu lesen oder einfach nur abseits des Trubels zu entspannen. Zugegebenermaßen ist die Suite Lounge und das Exklusiv-Restaurant Coastal Kitchen an Stelle der Viking Crown Lounge sehr schön geworden – ist aber eben nur noch für Passagiere in Suiten sowie Pinnacle-Statuskunden zugänglich.

Sabor

Sabor

Vielversprechend ist das neue Restaurant „Sabor“, das den bisherigen „Seafood Shack“ mit gehobener und moderner mexikanischer Küche ersetzt. Natürlich werde ich das während dieser Reise noch testen – nachdem es aber im Freien liegt, werde ich damit wohl noch ein paar Tage warten, bis wir in etwas südlicheren Gefilden unterwegs sind.

Wie gefallen mir die Änderungen auf der Oasis of the Seas insgesamt? Royal Caribbean hat an einigen kleineren Stellschrauben gedreht, um das Schiff zu optimieren. Das ist gelungen und gefällt. Wie das „Dynamic Dining“-Konzept das Flair und das Erlebnis auf der Oasis of the Seas verändern wird, muss sich im Echtbetrieb zeigen – da wage ich keine Prognose. Schmerzliche finde ich – wie schon erwähnt – den Verlust der Viking Crown Lounge. Allerdings bietet gerade die Oasis of the Seas so Möglichkeiten, sich auch anderweitig ein wenig zurück zu ziehen, dass es aus diesem Schiff jedenfalls leichter zu verschmerzen ist als es auf einem der kleineren RCI-Schiffe der Fäll wäre, wo die Viking Crown Lounge bislang zwar wie beispielsweise auf der Splendour of the Seas verkleinert, aber nirgendwo komplett aufgegeben wurde.

Unter freiem Himmel …

Central Park

Central Park

Eine der Besonderheiten der Oasis of the Seas sind die vielen Bereiche unter freiem Himmel. Nachts ist die Stimmung an diesen Orten besonders romantisch und ruhig. Neben dem Pooldeck wie auf allen Kreuzfahrtschiffen gibt es auf der Oasis of the Seas eben vor allem auch noch den Central Park und den Boardwalk mit Aqua Theater. Abends und nachts ist hier relativ wenig los und umso angenehmer ist ein kleiner Spaziergang durch den Central Park, eine romantische Pause auf einer der Parkbänke hier.

Ein wenig versteckt hinter den Video-Screens des Aqua Theaters, abseits der nächtlichen Beleuchtung bietet sich ein wunderbarer Blick ins Kielwasser. Und auch der Boardwalk mit seinem neuen Restaurant „Sabor“ hat abends ein ganz besonderes Flair.

Wer die absolute Ruhe sucht, findet sie abends im Solarium, wenn dort nur noch die Lichter des Solarium Bistros brennen, der Whirlpool und die Liegestühle aber im Dunklen unter dem Sternenhimmel stehen, weitab vom Entertainment-Trubel im Inneren des Schiffs.

Hier einfach mal ein paar nächtliche Impressionen von der Oasis of the Seas:


Tag 4: Auf See

"Rising Ride"

“Rising Ride”

Da hat wohl der Schilder-Macher etwas falsch verstanden: Die „Rising Tide Bar“ heißt jetzt, jedenfalls der Beschilderung an den Aufzügen zufolge: „Rising Ride“.

"Rising Ride"

“Rising Ride”

Rising Tide Bar

Rising Tide Bar

Doch selbst mit viel gutem Willen und bei dem nicht gerade geringen Seegang, den wir gerade haben: Ein wilder Ritt wird aus eine Fahrt mit der Rising Tide Bar wohl nie werden, nicht einmal im Zeitraffer (siehe Video unten) – und das ist eigentlich auch ganz okay so …

Video Thumbnail

Zwei stürmische Seetage

Wind und Wellen

Wind und Wellen

Rückblick auf zwei stürmische Seetage: 45 bis 50  Knoten Windgeschwindigkeit, gelegentlich peitschender Regen und vier bis fünf Meter hohe, langgezogene Wogen sind nicht das, was man sich für eine Kreuzfahrt unbedingt wünscht. Aber im Oktober ist das am Atlantik nicht ungewöhnlich und die gleichmäßigen, langsamen Rollbewegungen des Schiffs sind gar nicht so unangenehm.

Wind und Wellen

Wind und Wellen

Die Oasis of the Seas ist in zweierlei Hinsicht nicht unbedingt für solche Bedingungen gebaut, denn ihr Fahrgebiet ist die meist ruhige, warme Karibik oder im Falle ihres Schwesterschiffs Allure of the Seas im kommenden Jahr auch das Mittelmeer im Sommer.

Wind plus Schiffs-Geschwindigkeit: 60 Knoten

Wind plus Schiffs-Geschwindigkeit: 60 Knoten

Die Wellen setzen auch dieses große Schiff ziemlich in Bewegung. Es ist beeindruckend, die Gewalt des Ozeans zu spüren, der auch mit einem so riesigen Schiff wie der Oasis of the Seas scheinbar mühelos sein Spiel spielt. Witzig ist vor allem, Menschen auf der breiten Royal Promenade zu beobachten, die wegen des Seegangs in ausladenden Schlangenlinien laufen. Die Ice Show „Frozen in Time“ wurde auf einen späteren Termin verschoben, für die Eiskunstläufer wäre die Show bei dem Seegang zu gefährlich geworden.

Wind und Wellen

Wind und Wellen

Weil die vielen, großen Außendecks, insbesondere natürlich das Pooldeck kaum nutzbar waren, konzentrierte sich alles auf die Innenbereiche. Überraschend dabei: Zwar war es überall recht voll, wirklich eng wurde es trotz der vielen Menschen aber nicht. Wir kennen viele andere große Kreuzfahrtschiffe, wo es selbst an sonnigen Tagen in den Innenbereichen voller wirkt als hier auf der Oasis of the Seas an den vergangenen beiden Schlechtwetter-Tagen.

Tag 5: Vigo, Spanien

Blick von der Festung

Blick von der Festung in Vigo

Vigo ist, wie schon Southampton, nicht unbedingt ein Kreuzfahrt-Hafen der als solches besonders interessant ist. Vielmehr ist Vigo vor allem Ausgangspunkt für Ausflüge nach Santiago di Compostela.

Trotzdem bin ich heute in Vigo geblieben und habe mir die größte Stadt in Galizien ein wenig angesehen – eine durchschnittliche, spanische Stadt mit vielen historischen Häusern gemischt mit ein paar Betonklötzen, einer netten, kleinen, verwinkelten, aber nicht übermäßig attraktiven Altstadt.

Blick von der Festung

Blick von der Festung

Die kleine Kathedrale ist sehr hübsch, die vielen Straßencafes laden zum Verweilen ein, wirklich sehenswert ist aber vor allem die historische Festung, zu der man über unzählige Stufen nach oben steigt und dafür nicht nur mit einem schönen Ausblick über Vigo und den Hafen belohnt wird, sondern auch mit einer hübschen, kleinen Parkanlage innerhalb der Festung.

Der große, hässliche Beton-Klotz, der den Ort so zielsicher verschandelt und den Blick auf die Oasis of the Seas teilweise verdeckt ist – es ist einfach zu erraten – das Rathaus von Vigo.

Oasis of the Seas in Vigo

Oasis of the Seas in Vigo

Gegen Mittag fing die Stadt an zu leben, geschäftiges Treiben auf den Straßen, die Cafes füllten sich langsam und neben der Trachtengruppe, die im Hafen für die Kreuzfahrt-Passagiere tanzte und spielte, war eine weitere Gruppe von Musikern und Tänzern auch in der Innenstadt mit galizischer Musik und Tänzen zu sehen.


Und natürlich streben heute alle auch zum Hafen, um das weltgrößte Kreuzfahrtschiff bei seinem vermutlich für lange Zeit letzten Anlauf hier in Vigo zu sehen. Ein Hubschrauber kreiste zeitweise über dem Schiff und Abends beim Auslaufen drängen sich vermutlich die Menschen an allen Aussichtspunkten am Ufer, um die Oasis of the Seas zu ihrer Atlantik-Überquerung verabschieden, die hier in Vigo nun auch wirklich beginnt.

Abschied von Vigo

Abschied von Vigo

Abschied von Vigo

Geschätzte dreitausend Menschen säumten die Ufer in Vigo, als die Oasis of the Seas gestern Abend von dort zu ihrer Atlantik-Überquerung aufbrach. Vor allem auf den Dachterrassen des Einkaufszentrums am Cruise Terminal und direkt am Terminal-Zaun standen die Menschen dicht gedrängt. Eine 45köpfige, galizische Folklore-Gruppe mit Dudelsack-Pfeifern, Trommel- und Tamburin-Spielern verabschiedeten die Oasis of the Seas, viele schalteten die Videoleuchte ihres Handys in der Dämmerung ein.


Nun hat uns der Atlantik wieder und kaum hatten wir die geschützte Bucht von Vigo verlassen, stellte sich auch wieder das schon von den Tagen zuvor gewohnte, gleichmäßig-gemächliche Rollen des Schiffs ein und schaukelte uns durch die Nacht in Richtung Florida.

Taqueria “Sabor”

Jalapeno-Garlic Shrimps

Jalapeno-Garlic Shrimps

Die mexikanische Taqueria „Sabor“ ist das neueste Spezialitäten-Restaurant auf der Oasis of the Seas und hat das bisherige „Seafood Shack“ ersetzt. Am Boardwalk gelegen, ist das Sabor ein eher legeres Restaurant, überdacht, aber im Freien. Deshalb habe ich das warme, windstille Wetter in Vigo gleich genutzt, um das Sabor ausprobiert – und mich sehr positiv überraschen lassen.

Sabor Taqueria

Sabor Taqueria

Das eher Beach-Bar-mäßige Ambiente und die Lage gegenüber dem Hamburger-Restaurant Johnny Rocket’s lässt eher einfache Küche vermuten, ein Happen auf die Schnelle. Aber wer je bei einem Fastfood-Mexikaner gegessen hat, sollte diese Erinnerung ganz schnell aus seinem Gedächtnis streichen, denn das Sabor ist weit von Fastfood entfernt.

Tortilla-Backmaschineq

Tortilla-Backmaschine

Die Gerichte sind frisch zubereitet, selbst die Tortillas kommen ganz frisch und warm  aus einer Backmaschine, der man sogar bei der Arbeit zusehen kann. Wir haben zum Testen das große „Dinner Tasting Menu“ für 20 Dollar bestellt, was lediglich in Hinblick auf das Fassungsvermögen meines Magens ein Fehler war. Denn die Menge reicht für Zwei und die Nachspeisen-Platte ist beinahe schon eine komplette Mahlzeit für sich.

Speisekarte des Sabor

Speisekarte des Sabor

Die folgenden Gerichte sind in dem Dinner Tasting Menu inklusive, ich erwähne in Klammern aber trotzdem die Einzelpreise, denn grundsätzlich ist das Sabor ein à-la-carte-Restraurant ohne Cover-Preis.

Guacamole, frisch zubereitet

Guacamole, frisch zubereitet

Wir beginnen mit einer Guacamole (3 Dollar), die der Kellner direkt am Tisch frisch zubereitet. Ich bin kein großer Freund von Guacamole – für mich schmeckt Avocado einfach nach gar nichts. Aber hier hat mich der Kellner eines Anderen belehrt.

Guacamole udn Tortilla-Chips

Guacamole udn Tortilla-Chips

Zusammen mit den frischen Tortilla-Chips ist die Guacamole richtig lecker und hat mich während des gesamten Dinners das eine oder andere Mal gerettet, wenn ich etwas zu herzhaft in eine Chili gebissen hatte.

gefüllte Jalapenos

gefüllte Jalapenos

Die mit Hühnchen gefüllten und Speck umwickelten Jalapenos (4 Dollar) waren – erfreulicherweise – weniger scharf als befürchtet und kamen mit einer wunderbar süßen Mango-Sauce.

Tacos "Pork Carnita"

Tacos “Pork Carnita”

Die Taco-Portionen – ich habe Pork Carnita (4 Dollar), Schwein mit gebackenen Chilis, Chihuahua-Käse und Salsa Verde, bestellt – reichen für drei Tacos, die man sich aus den Zutaten selbst rollt, und zwar mit den schon  erwähnte, frisch gebackenen, warmen  Tortilla-Fladen.

Jalapeno-Garlic Shrimps

Jalapeno-Garlic Shrimps

Zu diesem Zeitpunkt ist man dann schon relativ satt, doch das Hauptgericht (9 Dollar) kommt erst noch. Ich habe mich für Jalapeno-Garlic Tiger Shrimps entschieden. Im Verhältnis zur Portionsgröße und im Vergleich zu den vorausgegangenen Gängen ist der Hauptgang relativ teuer. Aber die Shrimps sind perfekt gegrillt, noch leicht glasig und zart – genauso, wie man sich perfekte Shrimps vom Grill vorstellt.

und natürlich ein mexikanisches Bier dazu ..

und natürlich ein mexikanisches Bier dazu …

Die Sauce zu den Shrimps ist wieder süß und kontrastiert bestens mit der Schärfe der Japalenos, in die man nur vorsichtig hinein beißen sollte, denn die sind diesmal richtig scharf. Gut, dass von der Guacamole noch etwas übrig ist.

Nachspeisen-Tablett

Nachspeisen-Tablett

Die große Überraschung kommt dann mit der Nachspeise „Caja de Dulces“, Box of Sweets (5 Dollar). Die Beschreibung trifft die Sache sehr gut, denn der Kellner bring tatsächlich ein ganzes Tablett voll kleiner Nachspeisen-Portionen und nicht etwa zur Auswahl: Die sind wirklich alle für eine Person gedacht. Danach wird mein Magen wegen Überfüllung geschlossen sein, aber probieren wollte ich trotzdem alle, von dem zart schmelzenden Espresso-Soufflé und dem Kokosnuss-Flan über Churros und mit Schoko-Creme gefüllten Teigtaschen und Röllchen bis zur Mango-Schoko-Creme. Ein Dessert ist da  leckerer als das andere.

Fazit: Das Sabor ist unbedingt zu empfehlen und ein sehr guter Ersatz für das Seafood Shack. Mein Tipp deckt sich allerdings mit der Empfehlung meines Kellners (auf die ich nicht gehört habe): Lieber zwei oder dreimal ins Sabor zum Essen gehen und nur zwei, vielleicht drei Gänge bestellten. Das Sabor Tasting Menu ist nur etwas für den richtig großen Hunger und um die Nachspeisenplatte ist es am Ende dann etwas schade, weil man sie mit längst vollem Magen nicht mehr so genießen kann, wie sie es eigentlich verdient.

ab Tag 6: Auf See

Oasis of the Seas bei Seegang ...

Oasis of the Seas bei Seegang …

Man hört ja oft die Aussage: “Auf einem großen Kreuzfahrtschiff wird man nicht so leicht seekrank, weil große Schiffe auch bei Seegang kaum schwanken.” Doch das stimmt nur sehr begrenzt, denn der Ozean ist ein mächtiges Element und auch ein so riesiges Schiff wie die Oasis of the Seas reagiert mit Rollen und Stampfen auf Wellen.

Um das zu zeigen, habe ich hier an Bord ein kurzes Video gemacht mit Blick zum Horizont einmal vom Windjammer-Buffetrestaurant aus nach hinten und einmal von der Reling etwa mittschiffs mit Blick nach vorne, um die Schiffsbewegungen zu zeigen bei zu diesem Zeitpunkt knapp vier Meter hohen Wellen bei nur wenig Wind und eine relativ langsamen Fahrtgeschwindigkeit von rund 16 Knoten.

Video Thumbnail

Aber ein wenig Bewegung gehört zu einer Seereise einfach dazu, auch auf der Oasis of the Seas. Den Ozean zu spüren, sich abends von den sanften Rollbewegungen in den Schlaf wiegen zu lassen, das erwartet man doch gerade einer Transatlantik-Reise, oder?

Pinguin-Flashmob

Die Madagaskar-Pinguine

Die Madagaskar-Pinguine

Man kann es für ein wenig verrückt halten, aber ich finde es richtig witzig, wenn auf der Royal Promenade plötzlich die Madagaskar-Pinguine auftauchen und zum Footloose-Titelsong eine flotte Sohle hinlegen.

Die Madagaskar-Pinguine

Die Madagaskar-Pinguine

Royal Caribbean hat eine Kooperation mit Dreamworks, weswegen man immer wieder vor allem auf der Royal Promenade den Dreamworks-Charakteren wie Kung-Fu Panda, Shrek und Fiona, den Pinguinen und anderen begegnet. Nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene finden die Idee gut, sich mit den Figuren fotografieren zu lassen, so auch im Anschluss an den Pinguin-Flashmob auf der Promenade.

Wo ist der Fehler?

Such-Rätsel: Oasis-T-Shirt

Such-Rätsel: Oasis-T-Shirt

Ein kleines Such-Rätsel für alle Fans der Oasis of the Seas: Was stimmt mit diesem T-Shirt nicht? Das Shirt wird im Logo-Shop auf der Royal Promenade hier an Bord schon seit längerer Zeit verkauft. Offenbar hat der Shop-Konzessionär eine so große Stückzahl auf Lager, dass es zu teuer wäre, den Fehler auszubessern ;-)

Ein kleiner “Wow”-Moment

Mein Arbeitsplatz im "Vintages" - mit einer Tasse Tee

Mein Arbeitsplatz im “Vintages” – mit einer Tasse Tee

Ein kleiner „Wow“-Moment heute Vormittag: Ich habe mir mit meinen Laptop die Wein- und Tapas-Bar „Vintages“ im Central Park zum Arbeiten ausgesucht. Bis mittags ist das Lokal eigentlich geschlossen, aber die Türen sind offen, das Licht brennt und die Theke ist ein idealer Steh-Arbeitsplatz, um den Rücken zu schonen.

Nach ein paar Minuten kommt Kellnerin Maria zufällig vorbei, um irgendetwas aus dem Barschrank zu holen  – sie sieht mich, macht ein wenig Smalltalk und bietet mir eine Tasse Tee an, die sie dann auch prompt bringt. Das ist die Art von Service, der weit über das normale Maß hinaus geht, der mich bei Royal Caribbean immer wieder fasziniert. Trotz riesengroßem Schiff mit Tausenden von Passagieren ist sehr oft Zeit für ganz individuellen Service. Klasse!

Die Bären und der Oldtimer

Bären am Steuer

Bären am Steuer

Ursprünglich waren sie nicht da, die beiden großen Teddys am Steuer des Morgan-Oldtimers. Doch zu viele Passagiere hatten versucht, in den Oldtimer zu steigen und sich dort fotografieren zu lassen. Also ließ sich Royal Caribbean die Teddybären einfallen, um Schäden am Auto zu vermeiden. Seitdem sitzen die beiden dort und geben der Royal Promenade einen zusätzlichen, emotionalen Touch. Ich gebe zu, ich muss immer lächeln, wenn ich dort vorbei laufe und bin versucht „Hallo Bären“ zu sagen.

Bären am Steuer

Bären am Steuer

Nur von den Bordfotografen werden die zwei Teddys meist etwas rüde behandelt: Die stecken die Bären nämlich in den Fußraum, damit sie auf den Fotos nicht zu sehen sind, wenn die Fotografen das Auto als dekorativen Hintergrund für ihre Portrait-Fotos nutzen.

Oldtimer auf der Royal Promenade

Oldtimer auf der Royal Promenade

Das erste solche Oldtimer-Auto stand bei Royal Caribbean International übrigens auf der Promenade der Voyager of the Seas. Der Designer hatte im Entwurfsmodell für die Promenade des Schiff das Modell eines „Morgan“ vorgesehen, weil er es für eine gute Idee hielt. Was er nicht wusste: Royal Caribbeans CEO Richard Fain ist ein großer Fan klassischer Autos, besonders der Morgans. Er hatte mit dieser Idee also einen Volltreffer gelandet und Richard Fain stellte für die Voyager of the Seas einen echten Morgan zur Verfügung, den er selbst einige Zeit zuvor geschenkt bekommen hatte.

Seitdem steht auf der Royal Promenade jedes der Schiffe der Voyager-, Freedom- und Oasis Class ein Replikat eines klassischen Morgans.

Handtuch-Tiere auf höchstem Niveau

Handtuch-Tier

Handtuch-Tier …

Handtuch-Tiere gehören zu den kleinen Highlights jeder Kreuzfahrt. Die Kabinenstewards überraschen ihre Gäste immer wieder mit fantasievollen Tieren und Arrangements. Doch gestern Abend habe ich noch einmal eine Steigerung davon erlebt – ein wunderbarer Abschluss eines schönen Tages auf See …

Handtuch-Tier beim Fernsehen

… beim Fernsehen

Als ich abends in meine Kabine kam, wunderte ich mich, dass der Fernseher lief. Doch dann sah ich das Handtuch-Tier am Sofa sitzen, mit der Fernbedienung am Schoß, beim Fernsehen. Eine sehr witzige Idee, dieses kleine Kerlchen aus weißem Frottee zum Leben zu erwecken.

Alligator

Alligator

Schon am Tag zuvor hatte mich mein Kabinensteward mit einem Handtuch-Alligator überrascht, den ich so zuvor auch noch nie gesehen hatte. Danke für so einen schönen Tagesausklang!

Passagier-Statistik

Empfang für Crown & Anchor-Mitglieder ab Platinum-Status

Empfang für Crown & Anchor-Mitglieder ab Platinum-Status

Für alle Statistik-Fans habe ich nun auch die genauen Passagier-Zahlen auf dieser Transatlantik-Kreuzfahrt der Oasis of the Seas zusammengetragen. 5.199 Passagiere sind insgesamt an Bord, alle verfügbaren Kabinen sind belegt.

Die stärkste Nation ist, wie fast immer, die USA mit 2.060 Passagieren, gefolgt von Großbritannien mit 1.331. Auf Platz 3 folgt dann aber auch schon Deutschland mit 519 Passagieren. Es folgen Kanada (293), die Niederlande (222), Australien (84), Polen (74) und Irland (54). Aus der Schweiz sind 43 Passagiere an Bord, aus Österreich 23.

Einen Royal-Caribbean-weiten Rekord gibt es bei den Wiederholern: Es sind diesmal noch mehr Crown&Anchor-Mitglieder an Bord als bei der Hinfahrt nach Europa, insgesamt nämlich 3.987. Das sind knapp 77 Prozent aller Passagiere. Die genaue Aufgliederung nach Status-Stufen: Gold (921), Platinum (737), Emerald (402), Diamond (1.076), Diamond Plus (811) und Pinnacle (40).

Central Park

Park-Manager Lazlo Turos bei einer Führung durch den Central Park

Park-Manager Lazlo Turos bei einer Führung durch den Central Park

Eine der spannenden Fragen beim Trockendock-Aufenthalt der Oasis of the Seas in Rotterdam war, wie die Pflanzen im Central Park das kalte Wetter in Europa überstehen würden. Park-Manager Lazlo Turos hatte sich Sorgen vor allem um die Pflanzen der beiden hängenden Gärten gemacht – die mussten nämlich komplett in benachbarte Passagier-Kabinen ausgelagert werden, weil die Pflanztröge von blau auf grün umgestrichen werden wurden. Keinen Hehl machte Lazlo Turos daraus, dass er das für eine Schnapsidee hielt.

Ein wenig ausgedünnt: die hängenden Gärten

Ein wenig ausgedünnt: die hängenden Gärten

Und tatsächlich haben die Pflanzen in den hängenden Gärten sichtlich gelitten, wohingegen der restliche Central Park kaum Schaden genommen hatte. Zumindest bis Southampton. Denn vor Vigo fegte ein derartiger Sturm über das Schiff, dass über Nacht fast alle Blüten im Park verschwunden waren. Erst langsam blüht der Park nun wieder jeden Tag ein wenig mehr, die Farbenpracht der Hinreise nach Europa ist aber erst einmal dahin.

Die Bougainvillea beginnen langsam wieder zu blühen

Die Bougainvillea beginnen langsam wieder zu blühen

Erst bei der Ankunft in Fort Lauderdale bekommt der Park wieder Nachschub an frischen Pflanzen, die beschädigten können ausgetauscht werden. Beispielsweise kommen farbenprächtig blühende Bromelien, die im Central Park der Oasis of the Seas ohnehin etwa alle drei Monate ausgetauscht werden, damit sich die Passagiere auf jeder Reise an ihren Blüten erfreuen können. Nach und nach soll der Central Park dann über die kommenden Wochen hinweg wieder zu einem blühenden, tropischen Park werden.

Trotzdem: Wirklich schlecht sieht der Park selbst nach den Sturmschäden nicht aus. Lediglich die hängenden Gärten sind etwas ausgedünnt, ebenso die Bougainvillea, die aber zögerlich schon wieder zu blühen beginnt.


Der Central Park wird derzeit übrigens von mindestens drei Tierarten bewohnt: In Spanien haben sich einige Grillen eingeschlichen und ergänzen abends die künstliche Sound-Atmosphäre des Parks mit echtem Zirpen. Wie fast immer sind auch ein paar Vögel an Bord und auch einige Geckos gehören schon fast zu Inventar. Sie hatten sich über Pflanzen in Fort Lauderdale eingeschlichen. Um Vögel oder Geckos zu sehen, braucht man allerdings einiges an Glück.

Handtaschen-Shopping

Shop-Eröffnung bei Michael Kors

Shop-Eröffnung bei Michael Kors

Heute schreibe ich über etwas, von dem ich zugegebenermaßen keine Ahnung habe: Damen-Handtaschen. Genau genommen, über Damen-Handtaschen-Shopping. Dafür ist die Oasis of the Seas nämlich fast schon ein kleines Paradies. In erstaunlichen fünf Shops an Bord der Oasis of the Seas gibt es Damen-Handtaschen: Coach, Kate Spade, Michael Kors, Prince+Greene (Guess) und außerdem an den Aktions-Tischen auf der Royal Promenade (diverse Marken, unter anderem Fossil).

Nase plattdrücken vor der Shop-Eröffnung bei Kate Spade

Nase platt drücken vor der Shop-Eröffnung bei Kate Spade

Mit Kate Spade und Michael Kors haben auf dieser Reise zwei neue Shops eröffnet. Kate Spade ist zum ersten Mal auf einem Kreuzfahrtschiff überhaupt, Michael Kors ist schon auf dem einen oder anderen Schiff vertreten. Und als Mann steht man da etwas ratlos davor und fragt sich, wozu „frau“ eigentlich so viele Handtaschen braucht. Und warum ein Stück Stoff oder Leder, mehr oder weniger kunstvoll zusammengenäht und mit einem dicken Werbe-Logo versehen, hunderte von Dollar kosten kann (und die Kundinnen trotzdem begeistert kaufen). Aber gut, ich bin ja auch nicht die Zielgruppe …


Neben Handtaschen gibt’s in den genannten Shops auch allerlei Accessoires, passenden Schmuck und bei Michael Kors – das muss ich zugeben – habe ich sogar eine Uhr gesehen, die mir durchaus gefallen würde. Ansonsten sind das wirklich die Art von Läden, in denen Männer gute Miene machen, um sich keinen Ärger mit ihrer Frau einzuhandeln.

Aber letztlich gibt es natürlich einen Grund, warum Royal Caribbean zwei weitere Premium-Spots hier auf der Royal Promenade für Handtaschen-Shops nutzt. Die Nachfrage ist offenbar vorhanden, warum also nicht? Vielleicht findet sich unter meinen Leserinnen ja die eine oder andere, die mir das Phänomen „Handtasche“ erklären kann. Vermutlich ist das aber wie mit Schuhen: Männer kapieren es einfach nicht.

Endlich: Sonne!

Oasis of the Seas

Oasis of the Seas

Darauf haben wir seit Beginn der Kreuzfahrt gewartet: Nach neun Tagen Nebel, Wolken und kaltem Wind endlich Sonne und Wärme. Kaum ein Wölkchen ist am Himmel zu sehen, der Wind ist herrlich warm, die Sonne brennt herunter.

Oasis of the Seas

Oasis of the Seas

Man merkt den Passagieren an, wie ausgehungert sie nach Sonne sind: Die Außendecks sind voll, die Menschen strömen auf den Boardwalk, in den Central Park und suchen sich ein sonniges Plätzchen zum Genießen. Das haben wir uns nach so vielen trüben Tagen wirklich verdient, oder?

Wir sind im Augenblick übrigens rund 100 Meilen vor den Bermudas, in drei Tagen geht die Transatlantik-Reise der Oasis of the Seas in Fort Lauderdale zu Ende.

Frühstück

Frische Croissants zum Frühstück

Frische Croissants zum Frühstück

Das Frühstück ist auf einem Kreuzfahrtschiff für manche der Knackpunkt: Beginnt der Tag, so wie man sich das vorstellt und wie man es von zu Hause gewohnt ist? Oder verdirbt es einem die Laune, wenn es am Buffet die bevorzugte Käsesorte nicht gibt, das Nutella fehlt oder das angebotene Müsli nur aus Cornflakes-Portionspackungen besteht?

Auf der Oasis of the Seas ist das Frühstücksangebot so vielfältig wie das Restaurant-Angebot für Mittagessen und Dinner auch – fast schon ein wenig unübersichtlich, denn in jedem Restaurants gibt es eine etwas andere Auswahl. Empfehlenswert ist daher, sich zu Beginn der Kreuzfahrt erst einmal einen Überblick zu verschaffen.

Ich habe mich auf dieser Reise durch alle Frühstücks-Optionen durchgegessen und alls Frühstücksmöglichkeiten in einer Bildergalerie zusammengestellt. Zu beachten ist allerdings immer, dass die Auswahl bis zu einem gewissen Grad der Nationalitäten-Zusammensetzung der Passagiere auf der jeweiligen Reise angepasst wird. Nicht immer liegen an den Buffets also die gleichen Speisen. Die folgenden Tipps sind daher eher eine Leitlinie als eine komplette Aufstellung gedacht.


Frühstück gibt es in im Hauptrestaurant sowohl von der Speisekarte als auch von einem gut ausgestatteten Buffet mit kalten und warmen Speisen. Hier ist die Auswahl an Zutaten wie Nüsse und Obst für das angebotene Bircher-Müsli am größten und – zumindest auf dieser Reise – ist das Müsli hier deutlich weniger gesüßt als im Solarium, dem einzigen anderen Ort, an dem es ebenfalls Bircher-Müsli gibt. Im Solarium ist das Frühstück ansonsten etwas leichter, mit viel Obst aber etwa auch Truthahnspeck.


Natürlich gibt es Frühstück auch im Windjammer Buffet, wo es auch viele deftige Speisen gibt und auch zum Frühstück schon einen Hauch von asiatisch mit Reis. Insgesamt ist die Auswahl hier am größten mit Trend zu eher am amerikanischen Geschmack orientierten Speisen. Sehr empfehlenswert sind hier die täglich wechselnden Smooties.


Wer es richtig amerikanisch haben will, geht ins Johnny Rockets am Boardwalk (zum Frühstück kostenfrei), wo es Pancakes, French Toast, Omelettes, Speck und ähnlich amerikanisch-deftiges gibt – bei schönem Wetter auch draußen unter freiem Himmel.


Wessen Kabine in der Nähe des Sportsdecks liegt, findet Deftigeres auch im Wipeout Café. Spezialität dort sind aber die nach individuellen Wünschen zusammengestellten, frischen Omelettes.


Für Kaffee-Liebhaber ist Starbucks auf der Royal Promenade die erste Adresse. Die Starbucks-Kaffeespezialitäten kosten allerdings extra ebenso die Speisen wie Schoko-Croissants, Kuchen und Ähnliches.


Alternative gibt’s im Café Promenade die Kaffee-Marke „Seattle’s Best“ (ebenfalls extra zu bezahlen). Auch hier sind die Speisen kostenlos und die Auswahl an Süßgebäck und Sandwiches größer als bei Starbucks. Der Kauf  eines Kaffees ist übrigens nicht Voraussetzung, um das Essen zu bekommen.


Park Cafe

Park Cafe

Make your own Bagel, Park Cafe

Make your own Bagel, Park Cafe

„Create your own Bagel“ heißt es im Park Café, daneben gibt es hier aber auch Croissants, Sandwiches, Frühstücks-Burritos und Muffins. Bei schönem Wetter kann man hier auch draußen im Central Park frühstücken.

Außerdem bietet Royal Caribbean auch ein besonders gemütliches Frühstück in der eigenen Kabine beziehungsweise am Balkon an – denn Kabinenservice ist im Reisepreis inklusive, nur der Kellner sollte mit einem kleinen Trinkgeld bedacht werden. Das Frühstück vom Room Service bestellt man am Abend zuvor, in dem man die Bestellkarte einfach außen an die Kabinentür hängt.

Der Vollständigkeit halber sei auch noch das Vitality Café im Spa erwähnt, wo man kleine Happen, Mini-Sandwiches, Obst und Ähnliches findet. Frisch gepresste Säfte und ein unheimlich gesunder „Wheetgrass Shot“ kosten extra.

Diamond Club

Diamond Club

Diamond Club

Diamond Club

Noch weitere Optionen fürs Frühstück gibt’s für Status-Kunden der Crown & Anchor Society von Royal Caribbean: Mitglieder ab Diamond-Status aufwärts bekommen ein Continental Breakfast in der Diamond Club Lounge. Der Vorteil hier vor allem: Spezialitäten-Kaffees wie Espresso oder Cappuccino gibt’s in der Lounge gratis. Im Chops Grille am Central Park wird Frühstück für Status-Mitglieder ab Diamond Plus sowie Suiten-Gäste (ab Grand Suite) serviert, Continental Breakfast gibt es für Suiten-Gäste (an Grand Suite) und Pinnacle-Status-Mitglieder außerdem in der neuen Suite Lounge, ehemals Viking Crown Lounge. Update: Die Diamond Lounge wurde inzwischen in die ehemalige Concierge Lounge verlegt, da das Restaurant “Wonderland” dort entgegen der ursprünglichen Planung nicht umgesetzt wird. Diese neue Diamond Lounge ist nun für Status-Kunden Diamond und Diamond Plus gemeinsam vorgesehen.

Besuch auf der Brücke

Brücke

Brücke

Die Brücke ist auf Kreuzfahrtschiffen für Passagiere nur noch in seltenen Fällen zugänglich. Ich hatte das Glück, zusammen mit einigen wenigen anderen Passagieren eine Führung zu bekommen, sodass ich mir die Brücke der Oasis of the Seas ansehen konnte, während wir in geradem Kurs auf Florida zusteuern.

Beeindruckend ist vor allem die Größe der Brücke: Viel freie Fläche und sogar für eine gemütliche Sitzgruppe mit Sofa und Sesseln ist hier mehr genug Platz.

Blick von der Nock

Blick von der Nock

Wegen der enormen Breite des Schiffs von 47 Metern muss auch die Brücke sehr breit sein, damit die Offiziere von der – wie bei fast allen modernen Kreuzfahrtschiffen – vollverglasten Nock aus die Seiten des Schiffs sehen können. Entsprechend ist die Brücke der Oasis of the Seas beeindruckende 60,5 Meter breit.

Blick von der Brücke

Blick nach vorne

Sehr großzügig ist auch die Sicherheits-Zentrale etwas zurückversetzt in einem separaten Raum, von wo aus sämtliche Videokameras, Rauch- und Brandmelder und andere Sensoren an Bord überwacht werden und von wo aus im Falle des Falles die Notmaßnahmen koordiniert werden.

Ich habe eine kleine Bildergalerie zusammengestellt, anhand der man sich am besten einen Eindruck von der Brücke der Oasis of the Seas verschaffen kann …


Sonnenaufgang zum Abschied

Sonnenaufgang über dem Atlantik

Sonnenaufgang über dem Atlantik

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Ein versöhnlicher Abschied: Am letzten Tag unserer Transatlantik-Reise mit der Oasis of the Seas haben wir heute doch noch einen dieser grandiosen Sonnenaufgänge erlebt, die wir auf der Hinreise nach Europa fast jeden Morgen hatten – mit bizarren Wolkenformationen, gold-gleißender Wasseroberfläche und so intensiven Farben am Himmel, dass man es für einen Trick in der Bildbearbeitung halten könnte. Vom Liegestuhl aus am Heck der Oasis of the Seas hinter dem Aqua Theater diesen Ausblick zu genießen – das werde ich zu Hause wirklich vermissen.

Musical-Review: “Cats”

Cats

Cats

Das Musical „Cats“ hat auf der Oasis of the Seas „Hairspray“ abgelöst und wird das Show-Highlight auf jeder kommenden Reise sein. Wir haben gestern eine Preview der Produktion gesehen: in voller Länge aber noch nicht mit Orchesterbegleitung, sondern mit Musik vom Piano. Kurz gefasst: An der Produktion, obwohl noch in der Vor-Premieren-Phase, ist wenig auszusetzen – herrliche Kostüme, detailreiches Bühnenbild, sehr gute Tänzer und herrliche Stimmen. Premiere wird Cats übrigens auf der ersten 7-Nächte-Reise im November feiern.

Anders als Hairspray oder Chicago (auf der Allure of the Seas) ist Cats allerdings nicht nur in der Produktion sehr anspruchsvoll, sondern auch für das Publikum. Nicht nur dauert die Vorstellung knapp 2,5 Stunden (Hairspray: 90 Minuten), Cats ist auch nicht das typische Gassenhauer-Musical mit einem bekannten Song nach dem anderen, hat große Tanz-Anteile in einer Mischung aus Jazztanz und Ballett und die Handlung ist gar nicht so einfach zu verstehen.

Aber genau weil Cats so komplex und anspruchsvoll ist, ist es wohl eines der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten worden. Das verlangt vom Publikum aber auch ein wenig Vorbereitung und Bereitschaft, sich damit intensiver zu befassen.


Tipp: Es lohnt sich, die Kamera in die Vorstellung mitbringen sich einen Platz möglichst weit vorne zu suchen. Denn in der 15minutigen Pause dürfen zumindest ein paar Zuschauer nämlich auf die Bühne und Erinnerungsfotos mit der alt-ehrwürdigen Katze „Old Deuteronomy“ machen.

In den vorderen Reihen zu sitzen lohnt sich aber auch sonst – denn Cats spielt sich nicht nur auf der Bühne ab, sondern auch in den Gängen zwischen  den Sitzreihen, sodass man vor allem in den vorderen Reihen oft mitten im Geschehen sitzt.

Ich persönlich finde es wunderbar, dass Royal Caribbean sich entschieden hat, mit Andrew Lloyd Webbers “Cats” ein so langes und anspruchsvolles Musical aufs Schiff zu holen. Der eine oder andere Passagier, der sich aber vorher nicht mit dem Musical beschäftigt hat, wird vielleicht in der Erwartung einer Aneinanderreihung eingängiger Songs und einer flotten Handlung ein wenig enttäuscht sein. Meine Empfehlung  deshalb: Vorher unbedingt zumindest den Wikipedia-Eintrag zu Cats lesen, sich ein wenig mit den verschiedenen Katzen-Charakteren des Musicals beschäftigen und sich mit der Entstehung von Cats aus einer Gedichtsammlung von T.S. Eliot von 1939 vertraut machen. Dann kann man Cats so richtig genießen.

Karussell

Karussell

Karussell

Das Nostalgie-Karussell am Boardwalk ist einer dieser einzigartigen, liebenswerten Plätze, die es auf der Oasis of the Seas so häufig gibt. Das Karussell verleiht dem Boardwalk den wesentlichen Teil seines Jahrmarkt-Charakters, der ein wenig an den legendären New Yorker Vergnügungspark Coney Island erinnern soll.

Hergestellt hat das Karussell ein traditioneller Handwerksbetrieb im US-Bundesstaat Ohio, der auf Karussellbau spezialisiert ist. Die Figuren vom Jaguar und Löwen über Giraffe und Elefant bis zum klassischen Pferdchen und sogar ein Froschkönig sind allesamt handgeschnitzt.

Die einzelnen Schritte bei der Herstellung eines Karussell-Pferds sind im Zugang zum Boardwalk dargestellt – ein beliebtes Fotomotiv bei den Passagieren:


Das Karussell der Oasis of the Seas hat aber auch noch ein paar Besonderheiten. Damit es sich für den Einsatz in der etwas rauen Umgebung eines Kreuzfahrtschiffs eignet, hat der Hersteller die traditionelle Mechanik angepasst, damit sich das Karussell auch noch problemlos dreht, wenn das Schiff schwankt.

Boardwalk, Blick von oben

Boardwalk, Blick von obenKarussell

Zwei zusätzliche Farbschichten sorgen dafür, dass die Holz-Tiere der salzigen Luft besser standhalten. Und die 18 Holzfiguren sind innen deutlich mehr ausgehöhlt als normalerweise, um Gewicht zu sparen. Die Figuren am Karussell der Oasis of the Seas wiegen jeweils nur zwischen 20 und 30 Kilogramm.

Und sogar behindertengerecht ist das Karussell: Eine der Figuren, ein eleganter Pfau, ist unbeweglich und auch für gehbehinderte Passagiere relativ leicht zu erreichen.


Beliebt ist das Karussell übrigens nicht nur bei Kindern: Immer wieder sieht man, dass auch Erwachsene großen Spaß daran haben, auf einem der beweglichen Holzfiguren sitzend im Kreis zu reiten und sich ein paar Minuten glücklich wie ein Kind am Jahrmarkt zu fühlen.

Fazit: Die renovierte Oasis of the Seas

Oasis of the Seas

Oasis of the Seas

Die Transatlantikreise westwärts ist zu Ende, die Oasis of the Seas nimmt nach einer kurzen 5-Nächte-Runde am Samstag wieder ihre regelmäßigen 7-Nächte-Kreuzfahrten abwechselnd durch die westliche und östliche Karibik auf. Noch nicht abgeschlossen ist der Umbau der Oasis, der im Trockendock in Rotterdam begonnen hat. An einigen Stellen wird an Bord noch kräftig gebaut, auch wenn man davon als Passagier relativ wenig mitbekommt.

Aqua Theater von oben

Aqua Theater von oben

Gearbeitet wird noch an den neuen Kabinen, dem Restaurant Izumi und im Teens-Bereich. Die größten noch anstehenden Änderungen betreffen aber die ehemalige Concierge Lounge, die nun zunächst noch einmal geöffnet wird, bis Mitte März an ihrer Stelle dann das neue Spezialitäten-Restaurant Wonderland einzieht und gleichzeitig damit auch das neue „Dynamic Dining“-Konzept kommt. Ebenfalls noch in Bau ist außerdem der Küchenbereich für das Suiten-Restaurant „Coastal Kitchen“, während das Restaurant selbst und die Suite Lounge bereits fertig sind. Update: Das Wonderland wird vorerst nun doch nicht realisiert. Stattdessen wird aus der Concierge Lounge eine Diamond Lounge (für Status-Kunden Diamond und Diamond Plus). Die zunächst seitlich des Hauptrestaurants angegliederte Diamond Lounge als Ersatz für die ursprüngliche Diamond Lounge oberhalb der Royal Promenade wird wurde wieder dem Restaurant zugeschlagen. Auch das Dynamic-Dining-Konzept wird zunächst auf der Oasis of the Seas nicht umgesetzt, soll aber möglicherweise im Herbst 2015 kommen.

Suite Lounge, ehemals Viking Crown Lounge

Suite Lounge, ehemals Viking Crown Lounge

Warum hat Royal Caribbean nun eigentlich so viele offene Baustellen auf der Oasis of the Seas? Die Lösung des Rätsels ist einfach: Die Planungen dafür haben erst sehr spät begonnen. Ursprünglich war der Trockendock-Aufenthalt in Rotterdam lediglich für die technische Wartung, den Austausch der einen, kaputten Maschine sowie Renovierungsarbeiten vorgesehen.

Kronleuchter im Hauptrestaurant

Kronleuchter im Hauptrestaurant

Doch dann entschied man sich, das neue Dining-Konzept der Quantum Class auch auf die Oasis Class zu übertragen – für eine komplette Umsetzung dieses Projektes auf der Oasis of the Seas fehlte die nötige Zeit. Bis zum nächsten Trockendock-Aufenthalte wollte man aber auch nicht warten. Also werden die Arbeiten nun im laufenden Betrieb so unauffällig wie möglich erledigt. Die Allure of the Seas, die  nächstes Frühjahr in die Werft geht, wird die Änderungen dagegen komplett im Trockendock bekommen – denn für die Allure ist genug Planungzeit, um das umzusetzen. Update: Zunächst wird Dynamic Dining im Sommer 2015 weder auf der Allure of the Seas noch auf der Oasis of the Seas umgesetzt, soll nun aber im Herbst 2015 kommen.

Royal Promenade

Royal Promenade

Was aber schon jetzt an Bord er Oasis of the Seas klar wurde: Das neue Konzept für Oasis Class und Quantum Class ist viel mehr als nur der Einbau einiger neuer Ideen. Es bedeutet eine Aufteilung der RCI-Flotte in einen modernen, mit Traditionen brechenden Teil mit den beiden größten Schiffsklassen und einen traditionelleren Teil mit den übrigen Schiffen.

Die Madagaskar-Pinguine

Die Madagaskar-Pinguine auf der Promenade

Sowohl der Wegfall des klassischen Dinner-Konzepts mit einem großen Hauptrestaurant mit festen Tischen und Tischzeiten als auch der Viking Crown Lounge als eines der großen Markenzeichen Royal Caribbeans sind ein starkes Signal: RCI sucht sich mit einem Teil der Flotte neue Zielgruppen sowohl in den bisherigen Märkten Nordamerika und Europa, also auch auf relativ neuen Märkten in Asien.

Central Park

Central Park

Bei RCI-Stammkunden löst das Wehmut aus, finden sie doch auf den neuesten Schiffen der Flotte einige ihrer lieb gewonnen Gewohnheiten nicht mehr wieder. Die Oasis Class war aus dem traditionellen Schema allerdings ohnehin schon ausgebrochen, vor allem durch das dezentrale Entertainment-Konzept. Dynamic Dining ist in dieser Betrachtungsweise eigentlich nur die konsequente Fortsetzung dieser Idee in den Restaurant-Bereich hinein.

Boardwalk

Boardwalk

Mittelfristig überlegt Royal Caribbean übrigens, die gesamte Flotte schrittweise auf das Dynamic-Dining-Konzept umzustellen. Wegen des großen Umbau-Aufwandes und ungeklärter Fragen bei der Umsetzung vor allem auf den kleineren Schiffen wird das aber wohl noch mehrere Jahre dauern. Wer also auf traditionelles Restaurant-Konzept und Viking Crown Lounge nicht verzichten will, findet das zumindest in absehbarer Zeit auch künftig bei RCI, nur eben nicht mehr auf allen Schiffen. Und behält Royal Caribbean den hohen Service-Standard bei, woran es eigentlich keinen Zweifel gibt, dann ist die neue Vielfalt in der Flotte eine absolute Bereicherung.

Infinity-Whirlpool

Infinity-Whirlpool

Für mich ganz persönlich bleibt die Oasis of the Seas auch nach den Veränderungen ein ganz besonderes Schiff, das besonders deutlich zeigt, dass auch ein ganz großes Schiff viel Bezug zum Meer bieten kann und die große Zahl der Passagiere keineswegs, wie oft unterstellt, automatisch zu Gedränge und Massenabfertigung führt. Ganz im Gegenteil bietet die Oasis of the Seas so viel individueller Raum ist wie kaum ein anderes, größeres Kreuzfahrtschiff und der Service ist in vieler Hinsicht sehr individuell und persönlich. Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf ihr Schwesterschiff Allure of the Seas 2015 im Mittelmeer und verabschiede mich heute in Fort Lauderdale von der Oasis of the Seas mit einer guten Portion Wehmut.

Anmerkung*: Cruisetricks.de reiste auf der Oasis of the Seas auf Einladung von Royal Caribbean International, einen Teil der An-/Abreisekosten haben wir selbst bezahlen.

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29 Kommentare zu Live: Oasis of the Seas von Rotterdam nach Fort Lauderdale

  1. Sylvia on Oktober 15, 2014 at 5:21 pm

    Wow, ihr macht auch noch den Rückweg der generalüberholten Oasis mit… wie ich euch beneide! Auf der Transatlantik Route von Fort Lauderdale nach Barcelona waren wir auch mit an Bord und hatten eine supergeniale Zeit.
    Dann weiß ich ja, welche Website die nächsten 14 Tage zu meinem täglichen Lesestoff gehören wird!
    Euch viel Vergnügen dabei und für uns viele neue Infos und ein kleines Bißchen “Miterleben” bei dieser tollen Reise.

  2. Franz Neumeier on Oktober 15, 2014 at 5:31 pm

    Diesmal bin ich allerdings alleine unterwegs. Fort Lauderdale – Barcelona war Privat-Urlaub, diese Reise ist jetzt “rein dienstlich”. Und so wie’s aussieht habe ich diesmal auch nicht so viel Glück mit dem Wetter. Der Hurrikan, der da gerade vor der Karibik liegt, dürfte uns nicht ganz ungeschoren davon kommen lassen. Ich werde berichten ;-)

  3. Frank (Topfan) on Oktober 16, 2014 at 6:28 pm

    Super genial Franz.. hatte schon die TA nach BCN gespannt mitgelesen und vor allem die Bilderserien bestaunt …. 2015 sind wir endlich “Live” auf der Oasis, das neue Konzept: Dynamic Dining und die damit verbundenen Änderungen, machen RCL für einen eingefleischten “We love Norwegian Fan” mehr als interessant..
    ich freu mich auf die täglichen Berichte von Bord… Viel Spass auf der Oasis und vor allem eine ruhige und sichere Überfahrt…. Liebe Grüsse aus dem Münchner Süden.. frank

  4. Stefan on Oktober 20, 2014 at 4:46 pm

    Hallo Franz,

    auch wir hatten ja die TA Tour von Fort Lauderdale nach Barcelona mitgemacht. Und alle die dabei waren wissen wie viel Glück wir mit dem Wetter hatten. Und Franz, so hoch finde ich die Wellen gar nicht auf dem Video. Umso mehr bin ich erstaunt wie das Schiff am schaukeln ist. Und ich drücke ich die Daumen, dass der Hurrikan euch nicht trifft. Weiterhin viel Spaß und hoffentlich noch spannende Liveberichte von der Oasis.

    Gruß Stefan

  5. Franz Neumeier on Oktober 20, 2014 at 4:56 pm

    @Stefan: Ich wollte mit dem Video auch nicht zeigen, was für schrecklichen Seegang wir haben ;-) Die Idee war vielmehr anschsulich zu machen, dass eben auch so ein riesiges Schiff wie die Oasis schon bei relativ harmlosem Seegang (im Video sind die Wellen lt. Kapitän vier Meter hoch) durchaus auch schwankt.

  6. Stefan on Oktober 20, 2014 at 5:47 pm

    Hallo Franz,

    ja, da hast du schon recht wie empfindlich die Oasis doch bei geringem Seegang ist . Da hatte ich auch ein wenig Bammel vor als wir zur unseren TA starteten. Aber alles gut gegangen. Und ob das vier Meter Wellen sein sollen, naja ich weiß ja nicht. Vielleicht täuscht das auch von soweit oben ?!

    Gruß Stefan

  7. Stefan on Oktober 20, 2014 at 5:50 pm

    Franz;

    wie voll ist eigentlich das Schiff. Schon was gehört?

    Gruß Stefan

  8. Franz Neumeier on Oktober 20, 2014 at 6:05 pm

    Das täuscht aus der Höhe. Der Kapitän macht ja alle paar Tage im TV eine ausführliche Wetteranalyse und da hat er die genauen Wellenhöhen genannt. Insofern werden die vier Meter schon stimmen.

    Passagierzahlen: Die genaue Zahl habe ich noch nicht, aber es sind um die 5.100, also etwas mehr als auf der Hinfahrt. Aber wieder sind alle Kabinen belegt, es sind also auch diesmal wieder viele Alleinreisende dabei. Genauere Statistik folgt noch im Live-Blog sobald ich alle interessanten Zahlen zusammen habe :-)

  9. Carsten on Oktober 21, 2014 at 10:53 am

    Moin Franz,
    die Jungfernfahrt war ein Jahr vorher.
    Schöner Bericht & gute Reise noch!

    Gruß
    Carsten

  10. uwe on Oktober 21, 2014 at 11:14 am

    Hallo Franz auf der Oasis,
    die “Maiden Voyage” war nicht am 5. Dezember 2010 , sondern bereits am 30.November 2009……
    Dir viele neue Erkenntnisse auf unserem Lieblingsschiff (neben der QE2)

  11. Franz Neumeier on Oktober 21, 2014 at 11:36 am

    :-) Die Profis sehen das natürlich auf den ersten Blick. Es ist schon faszinierend, wie solche Fehler passieren und wie lange sich ein solches T-Shirt dann trotzdem noch im Shop hält und verkauft wird.

  12. Franz Neumeier on Oktober 21, 2014 at 11:55 am

    Der Kommentar von “Michael S’bein” auf Facebook hat die Erklärung für den Fehler gefunden – vielen Dank dafür!!

    Offenbar wurde das T-Shirt für die Allure of the Seas gestaltet (das Bild zeigt nämlich tatsächlich die Allure of the Seas, nicht die Oasis, zu erkennen an einer etwas anderen Anordnung der Rettungsboote im bereich hinter dem Wellenabweiser). Und dann hat man das T-Shirt offenbar für die Oasis of the Seas adaptiert, aber eben ausschließlich den Schiffsnamen ausgetauscht, aber nicht das Schiffsbild und das Datum der Jungfernfahrt.

    Aber ganz nebenbei stimmt dann das Datum für die Jungfernfahrt der Allure of the Seas auch nicht, denn selbige wurde nämlich vorverlegt (http://www.cruisetricks.de/allure-of-the-seas-frueher-auf-jungfernfahrt/) und das Datum auf dem T-Shirt ist dementsprechend auch für die Allure falsch …

  13. uwe on Oktober 22, 2014 at 8:28 pm

    Die Teddys saßen schon ab Mai 2010 im Cockpit. Leider kann ich kein Beweisphoto einfügen.

  14. Franz on Oktober 22, 2014 at 11:57 pm

    @Uwe: Ganz am Anfang waren die Teddys nicht da; 2010 haben wir sie dann auch gesehen, stimmt.

  15. bach-bernd-dieter@t-online.de on Oktober 23, 2014 at 2:58 pm

    Was die Teddys betrifft, war die besagte Nacht während der TA nach Europa (Sie erinnern sich sicher) offensichtlich ohne Folgen!
    Ansonsten freue ich mich jeden Tag auf die Berichte. Interessieren würde mich noch, wie sich das Wetter auf dem Atlantik weiter entwickelt hat!

  16. Franz Neumeier on Oktober 23, 2014 at 5:04 pm

    Vielleicht sollte ich spaßeshalber einfach noch einen kleinen Teddy dazu setzen ;-)

    Das Wetter hat sich beruhigt, es wird jetzt jeden Tag wärmer. Heute, 23.10., haben wir 25 Grad und die Sonne schaut gelegentlich durch die Wolken. Wir sind ja zunächst einen Kurs nördlich der Azoren gefahren, um einem Unwetter dort auszuweichen, jetzt schwenken wir auf einen Kurs südlich an den Bermudas vorbei, weil nun wiederum nördlich davon ein Schlechtwettergebiet hängt. So wirklich perfekt wird das Wetter wohl nicht mehr, aber zumindest ist es jetzt schonmal so warm, dass man am Pool, im Solarium oder im Central Park im T-Shirt im Freien sitzen kann.

  17. Antje on Oktober 24, 2014 at 6:49 pm

    Danke für den super interessanten Bericht – freu mich täglich drauf.
    Handtaschen: Das Phänomen kann ich auch nicht erklären – obwohl ich eine Frau bin, besitze ich nur 2, und die reichen mir völlig. An mir verdient diese Art Shop nix…

  18. Stefan on Oktober 25, 2014 at 3:31 pm

    Hallo Franz,

    kann es sein, dass der ein oder andere Kommentar von Dir hier wieder rausgenommen wurde. Du hattest doch so eine schöne Passagierstatistik hier im Blog. Oder finde ich das nur nicht wieder? Gesehen hatte ich die Passagierzahlen schon.
    Im übrigen ein schöner Bericht über die vielen Frühstücksmöglichkeiten auf dem Schiff. Ja, das liebe Nutella hat mir morgens auch immer gefehlt. Überhaupt habe ich nirgendwo ein wenig Schokocreme gefunden. Eigentlich schade. Ich liebe nämlich Nutella (oder ähnlich). Fündig wurden wir dann im Candyshop. Da gab es ein Mini Nutellaglas (30 Gramm) für sagenhafte 2,99 Dollar. Kein Scherz oder Schreibfehler. Zweimal haben wir uns es trotzdem gegönnt. Am letzten Tag auf dem Schiff sah ich noch eine Mutter mit ihren Kindern neben uns sitzen. Und was hatte sie in großer Ausführung auf dem Tisch stehen. Ein grosses normales Nutellaglas. Bestimmt von zu Hause mitgenommen oder vorher noch in Fort Lauderdale eingekauft. Die wusste schon vorher bescheid.

    Gruß Stefan

  19. Franz Neumeier on Oktober 25, 2014 at 3:50 pm

    Nein, ich habe nichts gelöscht – die Statistiken stehen im Beitrag vom 23. Oktober :-) Sorry, inzwischen ist es wohl etwas lang und unübersichtlich geworden …

  20. Stefan on Oktober 25, 2014 at 5:04 pm

    Sorry Franz,

    war blöd von mir. Hatte ich übersehen, dass du es in deinen Liveberichten untergebracht hattest. Weil ich die Frage ja hier gestellt hatte ,war ich davon ausgegangen das du auch hier geantwortet hast. Alles gut. Mach bloss weiter so. Wirklich super Berichte von der Oasis.

    Gruß Stefan.

    Was macht das Wetter? Wird es ruhiger?

  21. Franz Neumeier on Oktober 25, 2014 at 5:28 pm

    Wetter: Seit einigen Tagen ist es nun wärmer und die See ist ruhiger, kaum noch Wellen. Gestern (Freitag) war ein schöner, sonniger Tag, aber heute ist es wieder trübe. Wir fahren in Schlangenlinie um ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen herum.

  22. Sylvia on Oktober 26, 2014 at 5:52 pm

    Ach, schade, schon fast wieder vorbei… Ich habe mich immer wieder sehr über die Berichte von der Oasis gefreut. Es war fast so, wie ein kleines Stückchen wieder selber mitzufahren.
    Aber im großen und ganzen bin ich sehr froh, dass wir auf der Hinfahrt dabei waren, das Wetter war doch eher meins.
    Die Neuerungen interessieren mich aber schon so sehr, dass wir bestimmt irgendwann nochmal auf der Oasis mitfahren werden. Oder vielleicht wird es ja auch mal die Allure.
    Herzlichen Dank also für die vielen interessanten Informationen und auch für die netten, herzlichen Momente vom Schiff wie die Tasse Tee im Vintages!

  23. Kegsi on Oktober 28, 2014 at 4:35 am

    Hallo Franz, hoffe Du hast guten Rückflug gehabt. Wir mussten wieder in die Warteschlangen, diesmal waren es ca.2h. Wir haben mit einer vom Ausflugscounter gesprochen, die sagte, das ihre Kollegin 5h für die Emigration gebraucht hat. Wir haben auch erst um 19:30 abgelegt. Publikum ist ein ganz anderes, eher auf Party ausgerichtet. Im Windjammer wurden fast alle Bedienungen ausgetauscht. Internetpreise sind deutlich höher, vorher 1h 19,95$, jetzt 29,95$. Haben jetzt 5Tages Zugang für 139,95$.

    Liebe Grüße

    Gerhard

  24. Franz Neumeier on Oktober 28, 2014 at 4:24 pm

    Hallo Gerhard,
    hat mich sehr gefreut, Euch an Bord zu treffen :-) Ja, beim Heimflug lief alles glatt, hatte sogar den Sitz eben mir frei, konnte also recht gut schlafen. Euch noch eine wunderschöne Weiterreise! Und Immigration-Wahnsinn am besten einfach abhaken und vergessen …
    Franz

  25. Kegsi on Oktober 29, 2014 at 12:01 am

    Hallo Franz,
    ja machen wir, aber es werden turbulente 5 Tage, müssen uns erst wieder zurechtfinden, heute im Windjammer beim Frühstück, nur die Hälfte an Auswahl, und gefühlt doppelt so viele Passagiere. Heute Nassau genossen, mit vier anderen Schiffen. Bei 30º allerdings nicht viel unternommen, nur Postkarten geschrieben.

    Liebe Grüße

    Gerhard

  26. Hans on Oktober 31, 2014 at 8:00 am

    Seufz ! :-)

    Wenn ich die Bilder sehe frisst mich der Neid ;-)

    Wir müssen noch bis Ende Mai warten, da sind wir auf der Allure nach dem Werftaufenthalt im Mittelmeer unterwegs.

  27. Gitte on November 3, 2014 at 3:11 am

    Hallo Franz,
    vielen Dank für den tollen Bericht über die TA mit der OASIS. Ich war ja selber dabei und konnte jetzt so im Nachgang nochmal diese Reise miterleben.
    Ein tolles Gefühl.
    Ich war auf der OASIS das 1. Mal. Es war meine 5. TA-Reise mit RCI. Die OASIS ist ein prachtvolles Schiff und kann eigentlich nichts negatives feststellen. Alles Bereiche sind sehr schön mit Liebe und Flair dargestellt. Eine kleine Bemerkung habe ich allerdings: Das Musical Cats war mit Kostümen, Masken und Tanz wunderschön – nur die Musik war nur mit einem Klavier etwas “sonderbar”.

  28. Franz Neumeier on November 3, 2014 at 7:52 am

    @Gitte: Cats war auf unserer Fahr ja nur eine “Preview” – sprich: Die Produktion war noch nicht fertig entwickelt, insbesondere die endgültige Orchestrierung fehlte eben noch. Daher die Begleitung am Klavier und nicht wie jetzt inzwischen nach der offiziellen Premiere mit dem vollen Orchester-Sound.

  29. Peter on November 15, 2014 at 10:51 pm

    Danke Franz,
    für deinen lebendigen Bericht!
    Trotz aller Widrigkeiten (bei uns fiel ein geplanter Ausflug zur Isle of Wight wegen Einwanderungsschwierigkeiten aus)insbesondere bei den Ein- und Ausschiffungen hat uns die Reise gut gefallen.
    Ob wir aber noch einmal mit dieser Klasse fahren wollten, bleibt die Frage?
    Zumindest muss man Royal dafür loben, dass sie Allen für die Widrigkeiten an Bord 20% Rabatt auf eine zukünftige Kreuzfahrt angeboten haben.

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