MS Delphin geht 2012 wieder auf Kreuzfahrt

Montag, 12. Dezember 2011 von

MS Delphin (Bild: Passat Kreuzfahrten)

MS Delphin (Bild: Passat Kreuzfahrten)

Die MS Delphin ist wieder zurück. Am 3. April bereits soll das Schiff von Venedig aus wieder in See stechen. Offenbar hat ein indischer Investor die Delphin gekauft. Der neue Kreuzfahrtveranstalter, der das Schiff bereedert, ist die neu gegründete Passat Kreuzfahrten GmbH (www.passatkreuzfahrten.de) mit Hauptsitz in Hamburg und einer Niederlassung in Offenbach. Unter den beiden Geschäftsführern ist ein alter Bekannter: Andreas Hey führt Passat Kreuzfahrten zusammen mit dem Investor Yogesh Gupta. Andreas Hey ist der Sohn des bekannten deutschen Reeders Heinz-Herbert Hey.

Bereits vor zwei Tagen wurde die MS Delphin bei der Einfahrt in den Hafen von Rijeka gesichter und fotografiert. In der Werft Viktor Lenac in der kroatischen Stadt wird das Schiff nun bis Ende März renoviert. Einer aktuellen Pressemitteilung zufolge habe man viele frühere  Crewmitglieder der Delphin wieder zurückholen können und man rechne auch bei den Passagieren mit viel Stammkundschaft. Die Delphin stehe für „Kreuzfahrttradition der alten Schule“ und wird von der Reederei mit „Drei Sterne Plus“ klassifiziert. Das Crew-Passagier-Verhältnis soll nahezu 1:2 sein – 230 Crew-Mitglieder sollen bis zu 470 Passagiere betreuen.

Die Delphin wird neben Klassikern wie der Ostsee, Norwegens Fjorden und den Kanaren auch Afrika, die Azoren, Marokko und Algerien anlaufen. Im Winter nimmt das Schiff Kurs auf Südamerika, den Panama-Kanal und die Karibik. Im Januar und Februar 2013 sind zwei Reisen in den arktischen Sommer sowie nach Grönland geplant.

Nach über einem Jahr Bangen um das beliebte deutsche Kreuzfahrtschiff scheint die MS Delphin nun also wieder eine vielversprechende Zukunft zu haben. Im September 2010 war die Delphin zunächst in Villefranche-sur-Mer von den Behörden festgesetzt worden, die eben erst begonnene Schwarzmeer-Kreuzfahrt abgebrochen. Die betroffenen Passagiere streiten mit der Insolvenzversicherung immer noch über eine Entschädigung. Mitte Oktober 2010 meldete die Delphin Kreuzfahrten-Gruppe schließlich Insolvenz an, die Delphin wurde von einem italienischen Gericht in Venedig festgesetzt, um unter anderen noch ausstehende Gehälter für die Crew abzusichern. Die genaue Chronologie haben wir in einem eigenen Beitrag dokumentiert.

Bis vergangene Woche lag die Delphin in Venedig beziehungsweise später im benachbarten Marghera. Der Versuch eines Investors (Experience Shipping Line), das Schiff unter dem neuen Namen “Memorial of Titanic” zu übernehmen, war zwischenzeitlich gescheitert.

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21 Kommentare zu MS Delphin geht 2012 wieder auf Kreuzfahrt

  1. Sebastian am Dezember 12, 2011 um 5:42 pm

    …wieso wundert mich das jetzt so gar nicht…
    Irgendwie war das doch allen bewußt, dass man nicht so leicht aufgibt… Und welcher Hey nun vorne dran steht, ist dabei doch zweitrangig. Klaus Ebner war schon immer der eigentliche Antrieb. Wünsche ihm viel Erfolg.
    Und MS Delphin hat nunmal viele Stammkunden…
    (Ich habe diese in der ersten Zeit nach dem Neuaufbau betreuen dürfen)

  2. Uwe Stobbe am Dezember 12, 2011 um 6:13 pm

    .. überraschend ist das ganz nicht, nur so oft wie der Hey schon in den negativen Schlagzeilen war und ist und auch was die Abwicklungssituation der letzten Epoche angeht, habe ich kein gutes Gefühl dabei, dieses Schiff, über diesen Veranstalter, meinen Kunden anzubieten. Wie oft soll der Name Hey, denn noch in den negativen Schlagzeilen auftauchen, es ist ja schon schlimm genug, was mit den anderen Schiffen, die alle als Delphin in den Sand gesetzt wurden, anzuknüpfen.

  3. Franz Neumeier am Dezember 12, 2011 um 6:20 pm

    Vertrieblich wird es für Passat Kreuzfahrten sicherlich eine Herausforderung, das Vertrauen der Kunden wieder zu gewinnen. Ich wünsche Andreas Hey jedenfalls viel Glück und Erfolg, schon allein um des schönen Schiffs wegen!

  4. claus am Dezember 12, 2011 um 6:27 pm

    so da isses nun wieder, alles tot geschwiegen und nun soll alles von vorne losgehen. Da vergisst man wohl dabei das es in 2012 schon 4 ähnlich Neustarts gibt + die Grossen. Ob die Crew nun Ihr Geld bekommen hat wurde auch nicht weiter veröffentlicht. Das der Name Hey wieder auftaucht war klar, das habe ich aber auch Franz hier schon geschrieben. Dann hoffen wir mal das wir nicht Zeuge des gepriessenen Märchens werden, sondern das alte Pott tatsächlich noch eine Chance hat, ehrlich gesagt…

  5. Anke am Dezember 12, 2011 um 9:25 pm

    @ Uwe Stobbe!!

    Ich kann mich nur wundern ,woher Sie Ihr Wissen über die geschäflichen Belange von Herrn Hey haben!! Schiffe hat er schon mal gar nicht in den Sand gesetzt!! Ich beobachte schon von Beginn der Insolvenz verschiedene Foren und auch Kommentare und wunder mich nur woher alle Ihr Wissen haben!!!Keiner kennt die genauen Abläufe bildet sich aber trotzdem ein Urteil!!!
    Manchmal läüft im Business nicht alles so einfach wie es nach außen aussieht! ein Delphin

  6. claus am Dezember 12, 2011 um 10:05 pm

    Sie sagen es!….Klären Sie uns auf. Wenn Sie eine ordentliche Berichterstattung wollen, informieren Sie uns richtig!!!Das es nicht einfach ist wissen wir alle! nur was ist jetzt anders als vorher??

  7. Franz Neumeier am Dezember 13, 2011 um 8:49 am

    @claus: Auch wenn ich damit nicht direkt angesprochen bin, vielleicht doch ein Antwortversuch: Auch wenn sich das heutzutage anscheinend alle wünschen und auf Teufel komm raus Transparenz für jedes Detail verlangen – viele Dinge spielen sich im Verborgen ab, manche zu Unrecht, andere aber auch völlig zu Recht, denn auch heutzutage gibt es noch Privatsphäre (für Privatleute, siehe unerlaubt veröffentlichte Facebook-Fotos) und einen nicht-öffentlichen Bereich in Unternehmen. Altmodisch hat man das früher mal “Betriebegeheimnis” genannt. insbesondere Privat-Unternehmen (also nicht börsennotierte Unternehmen) haben ein Recht darauf, dass nicht alle Firmeninterna öffentlich ausgebreitet werden (ob man das gut findet oder nicht, steht auf einem anderen Blatt, aber es ist nunmal die Rechtslage).
    Selbst im Falle einer Insolvenz, bei der Kunden, Liefereranten, Mitarbeiter, Geschäftspartner Geld verlieren, sehe ich keinen Bedarf für eine komplette Öffentlichkeit sämtlicher Vorgänge. Jedenfalls keine Öffentlichkeit im Sinne von “jeder muss und darf alles wissen”. Ist etwas strafrechtlich relevant, ist der Staatsanwalt zuständig, die Erkenntnisse werden dann ggfs. öffentlich vor Gericht diskutiert. Vermutet man als Journalist unsaubere Aktionen bei der Staatsanwaltschaft, ist ausführliche Recherche nötig, mit der man zwar nicht vollständig beweisen, aber doch erhebliche Anhaltspunkte dafür haben muss, dass es so ist, bevor man etwas veröffentlicht.

    Ist es eine “normale” Insolvenz, gehen die Details vor allem die Gläubiger etwas an, nicht aber, wie ich finde, unbeteiligte Aussenstehende, die Informationen lediglich aus Neugierde erwarten. Ansonsten sind auch hier die Gerichtsverhandlungen im Insolvenzverfahren öffentlich, sodass man sich dort informieren kann, wenn man will.

    Worauf ich damit hinaus will? Nur, weil ein Unternehmen oder ein Unternehmer nicht vor der Öffentlichkeit komplett die Hosen herunterläßt und jedem seine Bücher zeigt, der danach fragt, berechtigt das noch lange nicht dazu, wild und ohne Beweise zu spekulieren. Es berechtigt nicht dazu, unsaubere Machenschaften zu unterstellen und ohne Beweise, nur mit dem Hinweis “der sagt nichts, da hat er bestimmt Dreck am Stecken” den Ruf eines Unternehmers zu beschädigen.

    Ja, es ist ärgerlich, dass man oft das unsichere Gefühl nicht loswird, dass an einer Sache etwas faul ist. Aber aufgrund eines solchen Gefühls Anschuldigungen zu erheben, halte ich für höchst unseriös. Und aus meiner eigenen Erfahrung (in einer anderen Branche als der Schiffahrt) kann ich nur sagen: Die Dinge sind in Wirklichkeit oft wirklich ganz anders, als es den äußeren Anschein hat. Durch Geheimhaltungspflichten oder auf Grund von absolut berechtigten und legalen Schutzbedürfnissen für Dritte ist man als Unternehmen oft nicht in der Lage, den Sachverhalt offenzulegen oder aufzuklären.

    Ich glaube, man muss auch heute noch akzeptieren, dass es Dinge gibt, die man eben nie vollständig und im Detail erfahren wird. Und das ist nicht automatisch die Schuld des Betroffenen und bedeutet nicht automatisch, dass der Betroffene unrechtmäßig handelt oder etwas Böses im Schilde fährt. Den Rest kann man sich natürlcih – ganz privat und insgeheim – denken, aber nicht öffentlich aussprechen. Denn es könnte vollkommen falsch und daneben sein.

    Und dann, das ist zumindest meine persönliche Überzeugung, geht der potenzielle Schutz des Betroffene vor Verunglimpfung vor dem heutzutage schon fast zwanghaften Streben nach “alles offenlegen, koste es was es wolle”.

  8. claus am Dezember 13, 2011 um 10:09 am

    ja auf der einen Seite hast Du sicherlich recht, aber was ist wenn man seine Gäste im Regen stehen lässt? Wenn der Betroffene um Spenden für die Crew bittet ohne die Hintergründe offen zu legen? So wie man sich gibt so kommt es zurück. Was wäre wenn wir alle bei der ESL Story geschwiegen hätten… Hätte heut ein gewisser Herr P. noch mehr Schaden verursacht. Da habt Ihr auch alle nur neutral oder gar positiv geschrieben. Warum dürfen wir nicht mehr hinterfragen und in Frage stellen? Versteh mich nicht falsch Franz in die Insolvenz kann jeder gehen, siehe Astor, auch hier, aber eben sauber abgewickelt. Da darf man sich nicht wundert wenn der Name mit Dem H wieder auftraucht wieder als Geschäftsführer mit dem gleichen Schiff das es nachfragen gibt.
    Vielleicht bin ich nun der Böse aber die ständige alles wird wieder gut Nummer lass uns alles andere vergessen steht mir nicht. Und dennoch wünsche ich gerade diesem Schiff alles Gute denn ich finde diese Grösse gerade richtig.

  9. Franz Neumeier am Dezember 13, 2011 um 10:39 am

    Claus, Du hast völlig Recht – natürlich muss es nicht nur erlaubt sein; Fragen zu stellen, sondern gerade wenn sich jemand freiwillig in die Öffentlichkeit begibt (siehe Spendenaufruf) muss man sogar nachfragen und nachfragen dürfen.

    Was ich meine ist mehr die Art, wie man Fragen stellen, wenn man es öffentlich tut. Denn ich kann eine Frage natürlich sowohl neutral, als auch von vorneherein negativ formulieren – ins Extrem getrieben: “Stimmt es, dass Sie mal wieder alles vermasseln?” oder eben “Erklären Sie bitte im Detail, warum …”. Vielleicht liegt das auch nur an meiner journalistischen Herkunft, aber ich neige immer erst einmal zur Unschuldsvermutung und höre neutral beide Seiten einer Story.

    Zugegeben, dabei hat man am Ende eventuell ein Problem – wenn nämlich zwei verschiedene Bilder entstehen und man weder für das eine noch für das andere ausreichend stichhaltige Beweise/Anhaltspunkte hat, als dass man ein Urteil fällen könnte. Was dann übrig bleibt, ist eine neutrale Darstellung der gesammelten Fakten und Aussagen, damit sich der Leser selbst eine Meinung bilden kann. Ich persöliche neige dazu, meine eigene Meinung eher für mich zu behalten, eben weil sie wahrscheinlich von Vorurteilen, Beeinflussungen oder ähnlichen Faktoren mehr beeinflusst wird als von Fakten. Und dann tut man jemandem womöglich Unrecht, und das halte ich – für mich ganz persönlich – für unfair. Aber das kann natürlich jeder nur für sich entscheiden und ggfs. auch anders sehen ;-)

  10. [...] Delphin bekommt eine neue Chance und fährt von April 2012 an für die neu gegründete Passat Kreuzfahrten. Weniger Glück hat dagegen eines von insgesamt vier Schwesterschiffen der Delphin – wie vor [...]

  11. ianrian am Dezember 13, 2011 um 3:06 pm

    Hallo,

    der Name Hey hinterlässt bei einigen kein Gutes gefühl…ich habe auf dem Schiff gearbeitet und immer noch kein Geld gesehen…man hat uns ohne Infos stunmpf arbeiten und auflaufen lassen….viele Familienväter die Monate lang in vierer Kabinen geschuftet haben hat man ohne Geld nach Hause zu Töchtern und Söhnen geschickt…frohe Weihnachten sag ich nur…ich kann kaum glauben das viele alte Crewmitglieder wieder anfangen..jedenfalls die die eine wahl def. nicht!…und jetzt sitzt der Sohn angeblich am Ruder, ma ehrlich das ist doch alles ein großer Witz…

  12. Peter am Dezember 16, 2011 um 3:31 pm

    Ich interessiere mich für die dritte Antarktisreise der Delphin wegen der Weiterreise durch die chilenischen Fjorde.
    Freunde, die vor einigen Jahren die allererste Antarktisreise der D. mit gemacht haben, empfehlen mir allerdings die erste Fahrt zu Anfang Januar 2013, da man dann noch die jungen Pinguine bestaunen könnte.
    Wozu raten erfahrene Antarktisfahrer?

  13. Franz Neumeier am Dezember 16, 2011 um 3:47 pm

    @Peter: Antarktis-erfahren bin ich (noch) nicht, frag’ Anfang Februar nochmal nach ;-) Ernsthaft: Wir sind Ende Januar in der Antarktis, deshalb habe ich mich natürlich schonmal etwas schlau gemacht. Eine gute Übersicht, was es zu welcher Jahreszeit am besten zu sehen gibt, findet Du hier: http://www.coolantarctica.com/Travel/antarctica_travel_home.htm

    Kommt also auch etwas auf die Fahrtroute des Schiffs an – auf den Falkland-Inseln und Südgeorgien brüten die Pinguine früher als aus der antarktischen Halbinsel. Und Ende Januar bis Februar ist wohl die Chance auf Wal-Sichtungen am besten.

    Mir scheint aber nach allem, was ich gelesen habe, die Antarktis ohnehin so unglaublich faszinierend zu sein, dass solche Details kaum einen Unterschied machen – es sei denn, man hat schonmal ein oder gar mehrere Antarktis-Kreuzfahrten gemacht und will nun auch noch den letzten, ultimativen Kick herausholen ;-)

  14. Axel am Dezember 23, 2011 um 3:15 pm

    Meine Frau und ich haben an der ersten Antarktisreise der Delphin im Januar 2007 teilgenommen (Buenos Aires, Antarktis, Ushuaia). Diese Fahrt bot unvergessliche Eindrücke.
    Auch wenn mittlerweile andere Schiffe unsere Reisewünsche erfüllen, wünschen wir der Delphin eine sichere Zukunft.

  15. Karl Heinz W. am Dezember 24, 2011 um 2:47 pm

    Nach einer (im positiven Sinn) unvergesslichen Reise mit der MS Delphin in die Karibik, wünschen wir uns sehnlichst die Rückkehr dieses faszinierenden Schiffes auf die Weltmeere. Sicher werden wir dann auch wieder Reisen auf der Delphin unternehmen – wir wünschen dem Schiff, dem Reeder, der Besatzung und den Veranstaltern jedenfalls eine positive Zukunft!

  16. ivonne faust am Dezember 30, 2011 um 8:13 pm

    …ein schwieriges und trauriges Thema :(
    ich hoffe, das sich die Lage erheblich bessert.
    Meine Familie und ich fahren seit jahren mit diesem schönen Schiff und waren immer sehr zufrieden!
    Gern würden wir die ms delphin auch in Zukunft weiter besuchen, nur dafür hätten wir gern erstmal unser GELD zurück,oder mindestens eine Entschädigung!

  17. Franz Neumeier am Dezember 31, 2011 um 9:43 am

    @Ivonne Faust: Ich würde Ihnen empfehlen, Ihre Ansprüche bei der Insolvenzversicherung von Delphin Cruises (Zurich Versicherungen) geltend zu machen – einige Passagiere haben inzwischen von der Versicherung nahezu den gesamten Betrag erstattet bekommen. siehe: http://www.cruisetricks.de/versicherung-entschaedigt-passagiere-der-ms-delphin/

  18. ivonne faust am Januar 2, 2012 um 5:23 am

    @Franz Neumeier: vielen Dank für den Tip.
    Wir haben damals noch direkt vor Ort unseren Anwalt infomiert und stehen seitdem in Kontakt mit der Versicherung.
    Da diese Reise ja angetreten wurde und ja nur wegen der angeblichen Ölpumpe abgesagt wurde…..ich hoffe,an hand der neuen Urteile das sich jetzt anfang diesen Jahres da was tut. :)

  19. [...] MS Delphin war der wesentliche Drehort für dien ARD-Spielfilm “Die lange Welle hinterm Kiel“, die [...]

  20. Wolfgang O. am Januar 5, 2012 um 12:38 pm

    Hallo, nachdem wir von Passat den ersten Delphin Katalog erhalten haben, wollten wir eigentlich die Reise Rund um GB buchen. Würde man uns das empfehlen ohne befürchten zu müssen, dass die Reise abgesagt wird und man sein Geld verliert.
    Viele Grüße Wolfgang

  21. Franz Neumeier am Januar 5, 2012 um 12:56 pm

    @Wolfgang O.: Ich glaube, diese Frage läßt sich nicht wirklich beantworten – wenn man das vorher wüsste, wäre die Welt ein gutes Stück einfacher ;-)

    Natürlich sollte man – wie bei jeder Reisebuchung – auf einen gültigen Sicherungsschein achten, bevor man irgendwelche Zahlungen leistet. Und nachdem der BGH die Rechte von Reisenden bei Insolvenz eines Reiseveranstalters ja kürzlich erst deutlich gestärkt hat, ist ja notfalls immer noch eine Insolvenzversicherung im Hintergrund, die Ausfälle abdecken muss.

    Ich persönlich würde mir daher keine Sorgen machen – aber das ist etwas, was wirklich jeder für sich selbst entscheiden muss und gilt natürlich genau so auch für jedes andere Reiseunternehmen …

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