Noro-Virus trifft Black Watch ungewöhnlich intensiv

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Black Watch
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Das britischen Kreuzfahrtschiff Black Watch musste einen ungewöhnlich intensiven Ausbruch eines Magendarm-Virus verkraften. 130 der 778 Passagiere waren betroffen, rund 16 Prozent. Auch eine ungenannte Zahl an Crew-Mitglieder sollen infiziert worden sein.

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Die Black Watch der britischen Reederei Fred. Olsen war vom 9. September an auf einer 12-Nächte-Kreuzfahrt vom schottischen Rosyth aus nach Skandinavien und Russland unterwegs und kehrte am Freitag zurück. Die Magendarm-Infektionen brachen während der Reise aus, bei der Rückkunft nach Rosyth sollen noch 29 Passagiere erkrankt gewesen sein.

Medienberichten zufolge gab es bereits auf der Reise davor Noro-Infektionen an Bord. Nach einer intensiven Reinigung des Schiffs brach die Black Watch am Freitag planmäßig zu ihrer nächsten Reise in Richtung Spanien auf.

Die hohe Anzahl an Erkrankten, rund 16 Prozent aller Passagiere, ist ungewöhnlich hoch. In Fällen von Magen-Darm-Infektionen auf Kreuzfahrtschiffen bleibt die Infektionsrate in den meisten Fällen deutlich unter zehn Prozent.

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Fred Olsen Cruise Lines muss sich derzeit auch vor Gericht wegen eines Noroviren-Ausbruchs auf der Boudicca im Frühjahr 2013 verteidigen – ein Passagier hat die Reederei verklagt, weil sie seiner Überzeugung nach zu wenig gegen die Viren-Infektionen an Bord unternommen habe. Im März, April und Mai 2013 soll es auf mindestens vier Kreuzfahrten der Boudicca zu Magen-Darm-Infektionen gekommen sein. Die Reederei sagt jedoch, man habe alles getan, um die Infektionen einzudämmen.

Landläufig als „Noro-Virus“ bezeichnete Magen-Darm-Erkrankungen sind eine der häufigsten Erkrankungen auch an Land, betroffen sind häufig auch Schulen, Kliniken und Altersheime. Auf Kreuzfahrtschiffen treten Noro-Erkrankungen vergleichsweise selten auf,  sind jedoch besser dokumentiert und werden dadurch regelmäßig in der Öffentlichkeit bekannt.

Bei der US-Gesundheitsbehörde CDC wurden für 2013 bislang auf sechs Kreuzfahrten Noro- sowie auf einer Reise ETEC-Vireninfektionen gemeldet, alle im Zeitraum Februar bis April. Für europäische Kreuzfahrtgesellschaften besteht keine Meldepflicht, einen genauen Überblick gibt es hier also nicht.

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