Oahu-Tour und das Surferparadies North Shore

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Heute fahren wir mit Hawaii Outdoor Guides einmal rund um die Insel Oahu die „Circle Island“-Tour, bequem im Kleinbus: heraus aus der Stadt Honolulu, entlang der Küste zu den Surf-Spots, Bade- und Schnorchel-Buchten und Stränden.

Die legendären Lifeguard-Stationen an der North Shore von Oahu
Die legendären Lifeguard-Stationen an der North Shore von Oahu

Die hohen Berge schaffen auf der Insel eine spannende Wetterlage: An einer Stelle beherrschen dunkle Wolken den Himmel und es regnet, während nur wenige Kilometer weiter nur vereinzelte Wolken den strahlend blauen Sonnen-Himmel verschönern.

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Wir kommen vorbei am berühmten Surf-Spot Diamond Head gleich östlich von Honolulu, sehen die nicht nur bei Schnorchel-Anfängern beliebte Hanauma Bay, passieren den durch eine Hollywood-Film der 50er-Jahre berühmten Eternity Beach in einer herrlichen Felsenbucht, besuchen eine Macadamianuss-Farm- vor allem zum Probieren der Nüsse und einer Macadamia-flavorisierten Variante des Kona-Kaffees – und landen unversehens in der Kulisse von Jurassic Park (und vielen anderen TV- und Kinofilmen wie etwa Lost oder Godzilla) auf der Kualoa Ranch.


North Shore: die besten Surf-Wellen der Welt

Auch wenn die North Shore im Sommer eher ruhig ist, weil die großen Surf-Wellen hier vor allem im Winter auftreten:

Sunset Beach
Sunset Beach

Die Postkarten-kitschige Stimmung am Sunset Beach können wir trotzdem genießen, ebenso wie die leckeren, wenn auch mit 14 Dollar ziemlich teuren Knoblauch-Shrimps am legendären „Giovanni’s“ Food Truck.

Und schließlich besuchen wir auch noch die Ananas-Farm von Dole. Einst stammten 75 Prozent aller Ananas auf der Welt aus Hawaii, ein Großteil davon von Dole. Heute exportiert Hawaii überhaupt keine Ananas mehr, nur Touristen können fertig für den Heimflug verpackte, vollreife, süße Ananas für großzügige 7 Dollar plus Verpackung mitnehmen.


Mein Ausflugsveranstalter, Hawaii Outdoor Guides, ist übrigens auch deshalb spannend, weil er regelmäßig deutschsprachige Landausflüge unabhängig von Reedereien anbietet, und das bereits ab einer Mindestteilnehmerzahl von vier Personen – also nahezu immer. Ich werde die nächsten Tage auch in Hilo und in Kona auf Hawaii Island („Big Island“) wieder mit Hawaii Outdoors Guides unterwegs sein, dankenswerterweise jeweils auf Einladung.

Ich freue mich darauf, dann meinen Guide Dominik wieder zu treffen. Der Bayer ist vor vielen Jahren gleich nach der Highschool in Hawaii hängen geblieben und macht einen Teil der deutschsprachigen Ausflüge für Hawaii Outdoor Guides. Und auch wenn mein Englisch ziemlich gut ist, ist es doch sehr angenehm, aus einem Sechs-Stunden-Ausflug zwischendurch auch mal Deutsch sprechen zu können, statt sich durchgehend auf Englisch konzentrieren zu müssen – erst Recht, wenn sich der Guide so gut auskennt wie Dominik..

Polynesische Magie …

Am Abend geht’s zur Dinner-Show „Magic of Polynesia“, die in Waikikki seit erstaunlichen 25 Jahren erfolgreich läuft. Das Essen ist passabel, die Show dagegen ausgezeichnet.


Mit polynesischen Tänzen und Feuer-Akrobatik als Rahmen verzaubert der Magier John Hirokawa sein Publikum mit viel Witz und vor allem reizvollen Interpretationen großer Zaubertricks und Illusionen, vom genialen präsentierten Kartentrick mit zur Großillusion mit aus dem nichts auftauchendem Hubschrauber mitten auf der Bühne. Wer in Waikiki abends eine unterhaltsame Show ohne tiefgehenden, hawaiianisch-kulturellen Anspruch sucht, wird hier seinen Spaß haben.

Eine andere, sehr gelobte Möglichkeit, hawaiianische und polynesische Folklore zu erleben, bietet das Polynesian Cultural Center, das ich aus Zeitgründen nicht besuchen konnte. Blogger-Kollege Daniel Dorfer hat sich das auf seiner Hawaii-Reise 2013 aber genauer angesehen.

Oahu, Hawaiis drittgrößte Insel

Auf Oahu leben rund 70 Prozent der Einwohner Hawaiis, nämlich knapp 900.000. Der Inselname „Oahu“ bedeutet so viel wie „Versammlungsplatz“ und tatsächlich ist Oahu so etwas wie das Zentrum Hawaiis mit der Metropole Honululu. In Honululu hat die Pride of America auch ihren ganzjährigen Basishafen.

Die Stadt ist ein faszinierender Mix aus Hochhäusern, tropische Gärten zwei Vulkankratern im Stadtgebiet, Hotels, Strandleben und dem Blick auf hoch aufragende, grüne Bergketten, die die Insel durchziehen. Der bekannteste, aber längst nicht schönste Strand der Insel ist Waikiki Beach. Im Norden der Insel liegen weltberühmte Surf-Spots wie Sunset Beach und Banzai Pipeline, wo vor allem in den Wintermonaten die größten Surfwellen der Welt entstehen.

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Mit dem Iolani Palace steht auf Oahu der einzige offizielle Königspalast der USA. Aber natürlich wird Hawaii heute demokratisch von einem Parlament regiert und nicht mehr von einem Monarchen. Und Pearl Harbor ist eine der wichtigsten Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs in den USA, genau an der Stelle, an der japanische Kampfflugzeuge die US-Pazifikflotte am 7. Dezember 1941 angriffen und die USA zum Eintritt in den Zweiten Weltkrieg bewegten.

hier geht's weiter: Surfen am Waikiki Beach >

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