Pearl Harbor & Waikiki Beach

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Hawaii beginnt für mich geschichtlich, nämlich in Pearl Harbor, davor aber noch mit einem kräftigen Pancake-Frühstück im „Eggs & Things“ in Waikiki. Am Nachmittag geht’s unter Wasser mit der Atlantis XIV.

Waikiki Beach
Waikiki Beach

Vor dem Frühstück geht’s erst einmal an den berühmten Waikiki Beach, der heute allerdings von Hochhaus-Hotels dominiert wird. Schon am frühen Morgen tummeln sich dort Surfer, aber ansonsten ist es noch ruhig und recht hübsch, wenn man aufs Meer hinaus schaut und die Hotelmitarbeiter beobachtet, wie sie die Surfbretter und Sonnenliegen fürs Tagesgeschäft vorbereiten.

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Ein Geheimtipp ist das „Eggs & Things“ zum Frühstücken nicht, dafür ist es viel zu bekannt. Aber obwohl es in jedem Reiseführer steht, hat das Lokal in Waikiki seine Originalität behalten. Der eigentliche Insidertipp ist also, dass es – obwohl jedem Touristen bekannt – trotzdem sehr gut geblieben ist.


Seit 1974 gibt es hier den ganzen Tag lang Frühstück. Die Pancakes sollen besonders gut sein, also gibt’s für mich Ananas-Pancakes mit Kokosnuss-Sirup und dazu einen Ananas-Eistee. Die Pancake-Portion, der Preis von 10,45 Dollar lies es schon erahnen, ist riesig, vor allen aber extrem lecker. Luftigere Pancakes habe ich noch nirgendwo gegessen. Die sind also jeden der vielen Cents wert.

Pearl Harbor

Pearl Harbor, USS Missouri
Pearl Harbor, USS Missouri

Der Vormittag geht dem Zweiten Weltkrieg, genauer: der Gedenkstätte zum Überfall der japanischen Luftwaffe auf die amerikanische Pazifik-Flotte in Pearl Harbor 1941. Auch wenn es von Deutschland weit weg ist: Pearl Harbor hat, anders als von den Japanern beabsichtigt, den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg ausgelöst und damit die entscheidende Wende gebracht. Sich das vor Ort anzusehen, ist reizvoll, wenn man sich ein wenig für Geschichte interessiert.

Für die versenkte USS Arizona wurde eine Art schwimmende Plattform gebaut, von der aus man das Schiff von oben betrachten kann. Allerdings sind die Tickets, um mit dem Boot dorthin zu fahren, sehr begehrt – und ich war zu spät dran.


Viel interessanter dann letztlich aber ohnehin eine Besichtigung der USS Missouri. Die wurde zwar erst ein Jahr nach dem Angriff auf Pearl Harbor in Dienst gestellt, aber im Zweiten Weltkrieg und dann noch bis 1992 sehr aktiv.

Zu besichtigen ist das komplette Schiff, von den gewaltigen Kanonen und der Brücke bis hinunter zu den Crew-Quartieren, Galley und Speisesaal.

Unter Wasser mit der Atlantis XIV

Tauchen mit der Atlantis XIV
Tauchen mit der Atlantis XIV

Sie ist das größte Passagier-U-Boot der Welt: Die Atlantis XIV hat Platz für 64 Passagiere und jeder bekommt einen Fensterplatz, wenn das U-Boot etwas entfernt vom Strand abtaucht. Für rund 1,5 Stunden geht es dann in bis zu 30 Meter Tiefe vorbei an einem Flugzeug- und zwei Schiffswracks und einigen weiteren Konstruktionen, die dort als künstliche Riffs versenkt am Meeresboden liegen.

Zu sehen gab es auf unserer Tour eine seltene, grüne hawaiianische Meeressschildkröte, Weißspitzenhaie, einen kleinen Rochen und jede Menge große und kleinen Fische an den künstlichen Riffen. Reizvoll ist bei dem Tauchgang vor allem, dass man ohne großen Aufwand und Taucherausrüstung zu diesen Wracks hinab tauchen kann. Und auch wer sich für Technik begeistern kann, wird von dem U-Boot fasziniert sein. Insgesamt eine sehr unterhaltsame, sehr gut kommentierte Tauch-Tour.


Neben der Atlantis XIV hat das Unternehmen übrigens noch zwei weitere U-Boote in Honululu sowie weitere auf anderen Hawaii-Inseln und auch in der Karibik.

Spaziergang am Waikiki Beach

Vor dem Abendessen reicht es noch für einen Spaziergang entlang des Waikiki Beach. Der Strand ist nämlich durchgehend öffentlich zugänglich.


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Bei herrlichem Nachmittagslicht – die Wolken sehen fast so aus, als würde ein Sturm aufziehen – macht es Spaß, den Menschen bei ihren Wasseraktivitäten zuzusehen: sie liegen faul auf der Luftmatraze oder spielen am Surfbrett, beim Standup-Paddeling oder in den traditionellen, hawaiianischen Kanus mit und in den Wellen. Und am Strand entsteht neben gesunder Bräune wohl auch der eine oder andere Sonnenbrand.

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