Podcast: Foto-Tipps und Ausrüstung für Kreuzfahrer

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Wer eine Kreuzfahrt macht, hat eine Kamera dabei – und wenn es nur die Smartphone-Kamera für das eine oder andere Selfie in einem schöne Hafen ist. In dieser Podcast-Folge sprechen wir ausführlich über die richtige Kamera-Ausrüstung und geben Tipps zum Fotografieren am Schiffe und beim Landgang.

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Die große Spiegelreflex-Kamera mit zwei, drei Wechselobjektiven oder doch lieber die leichte Kompakt-Kamera für die Hosentasche? Wir diskutieren, welcher Kamera-Typ für welchen Zweck die beste ist, welche Objektive und Brennweiten man für eine Kreuzfahrt sinnvollerweise in Betracht ziehen sollte, warum eine unauffällige Fototasche gerade für Landgängen eine sinnvolle Anschaffung sein kann. welche Abstriche man eventuell in Kauf nehmen kann zu Gunsten des geringeren Gewichts und eines günstigeren Anschaffungspreises und wie Sie unterwegs und zu Hause Ihre Bilder-Dateien möglichst sicher speichern.

Wir sprechen aber insbesondere auch über Besonderheiten beim Fotografieren auf Schiffen, von schwierigen Lichtverhältnissen an Bord bis hin zur Frage, wie man mit ein par Tricks auch in den Innenräumen der Schiffe perfekt gelungene Fotos schießt.

Haben Sie noch weitere Tipps zum Fotografieren auf Schiffen oder möchten Sie Ihre Erfahrungen mit bestimmten Kameratypen weitergeben? Kommentieren Sie unten, oder schicken Sie uns eine E-Mail. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

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  • Kaufberatung: Kameras, Objektive, Fototaschen und Speichermedien mit Blick auf den Einsatz auf Kreuzfahrt
  • Fotografier-Tipps: So machen Sie am Schiff und beim Landgang die besten Bilder

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5 Kommentare zu Podcast: Foto-Tipps und Ausrüstung für Kreuzfahrer

  1. Volker Kaczmarek on März 11, 2015 at 9:10 pm

    Juhuu, das Thema hatte ich lange vermisst. Noch zu uuuralten Analogzeiten lernte ich in einem Fotografen-Meisterbetrieb mit Handel in Norddeutschland und schon in den 80ern ging die Automatisierung los. Seit dem hörte ich immer öfter Kundschaft sagen: „Ich möchte gern eine Idiotensichere, die gute Bilder macht:“ Auch gern bemühtes Klischee :„Für den Hausgebrauch.“ Wir Puristen beschäftigten uns damals gerade mal mit drei Parametern (Blende, Verschlusszeit, Entfernung) und dennoch war das den meisten Nutzern schon zu viel an Technik, deren Bedeutung sich Ihnen sehr häufig nie erschloss. Und überhaupt – Schärfentiefe oder Tiefenschärfe, oder vielleicht doch Schiefentärfe?

    Was haben wir damals für Unsummern ausgegeben nur für das Filmmaterial, welches oft noch den Weg in sauschwere Bleiverpackungen fand, damit die ersten Röntgenkontrollen an Flughäfen die kostbare Bildausbeute nicht ruinierte. Und dann die bange Frage: „Wie sind denn die Bilder geworden?“ Es liegt noch gar nicht so lange zurück, aber es fühlt sich wie 50 Jahre an, finde ich. Vorschlag zur allgemeinen Erheiterung: man frage einen 20- bis 30jährigen „Was war ein Blitzwürfel?“ („Sylvania Magicube“!) Die Antworten sind meistens ziemlich lustig. Und Ritschratsch mit rotem Sensorpunkt von Agfa? Überhaupt Agfa, was war das nochmal? Kodak Instamatic! Ich werde melancholisch… Vergrößerungsgeräte von Durst mit Optik von Schneider Kreuznach, Argenta-Papier – heul…

    Was soll’s, wir sind im digitalen Zeitalter angekommen und auch wenn inzwischen viele Fotofachgeschäfte schließen mussten, weil deren wirtschaftliches Standbein vorwiegend die Foto-Laborarbeiten waren (also Bilder-Print-Dienste), ist nach meiner Meinung Digitalfotografie ein wunderbares und auch vergleichsweise erschwingliches Feld für Kreative.

    Ein paar Gedanken zum Podcast:

    Bei den Definitionen ging’s etwas durcheinander. Spiegelreflexkameras SIND Systemkameras. Definition: „Eine Systemkamera ist ein Fotoapparat mit austauschbaren Komponenten innerhalb eines voll kompatiblen Kamerasystems“. Das Kamerasystem besteht z.B. aus Gehäuse („Body“) und Objektiven und Blitzgeräten, die längst außer der Blitzauslösung noch viele weitere Daten übertragen wie z.B. TTL-Messung (durch das Objektiv – through the lens – statt durch Sensor am Blitz etc.)

    Man sollte die Unterscheidung treffen nach

    Spiegelreflex- / Systemkameras
    Bridgekamers (Zwischending)
    Kompaktkameras

    Den Einwand von Franz, die Bridgekameras nicht richtig „verstanden“ zu haben, kann ich nicht teilen. Ich fotografiere seit einigen Jahren z.B. mit einer Canon G Serie, zuerst G10, heute G15 (Nachfolger), inzwischen gibt es die G16. Diverse Verstellbarkeiten, ordentliches optisches Zoom, Korrekturwerte, Messverfahren, Vollautomatik, Halbautomatiken, Blitzschuh – für mich eine ganz tolle Ergänzung zur Spiegelreflex – und die Fotos können sich sehen lassen. Canon wird übrigens „Kanon“ ausgesprochen, nicht wie die englischeKanone mit zwei n (cannon) „Kännen“ – liegt an der Herkunft des Namens: Kwanon, buddhistische Göttin der Barmherzigkeit. (was die aber mit Fotografie zu tun haben soll, weiß ich auch nicht).

    Dass die Ansprüche offenbar durch die Omnipräsenz von Handyfotografie permanent sinken, erkenne ich daran, dass meine immer noch sehr kompakte Bridge-Kamera von vielen Mitmenschen immer wieder als „professionelle Kamera“ tituliert wird! Immer häufiger sehe ich auf Reisen und natürlich auch auf Kreuzfahrtschiffen Menschen, die ausschließlich mit ihrem Smartphone fotografieren oder gar mit dem Tablet-Computer. Besonders das, finde ich, sieht besonders grotesk aus, wenn sie mit den iPads durch die Landschaft schwenken. (Ich warte insgeheim immer darauf, dass so ein Ding jemandem aus der Hand rutscht und über Bord geht *g*). Ja, ich mag es gelegentlich, gemein zu sein *lg*.

    Die im Podcast erwähnte Start-Frage „Was will ich fotofgrafieren?“ möchte ich ergänzen durch „Wie gut möchte ich fotografieren und wie intensiv möchte ich mich dem Thema widmen?“ Schon meine G15 ist fast für „alles“ geeignet von Makroaufnahmen, die es mir ermöglichten, Zifferblätter von Uhren formatfüllend zu fotografieren, Nachtaufnahmen zu machen und natürlich gute Landschafts- und Innenaufnahmen, bewegte Objekte, sowie Architektur u.v.m.

    Nach meiner Beobachtung wird von den meisten Urlaubern nicht einmal das Potenzial einer winzigen Kompaktkamera im Ansatz ausgereizt. Es beginnt bei den Korrektur- und Verstellmöglichkeiten und bei einer Szene, die wir alle kennen. Das Tageslicht schwindet, es dämmert und das Schiff legt ab. Von hunderten Balkonen und öffentlichen Decks geht ein Blitzgewitter los – völlig nutz- und zwecklos und bezüglich der Bildqualität sogar noch abträglich.

    Oft stehe ich neben dauerblitzenden Urlaubern, die immer wieder die trüb-milchigen Fotoergebnisse auf ihren LCD-Displays betrachten und munter weiterblitzen. Daraufhin wage ich ab und an einen Testballon in Form eines Tipps: „Sie müssen Ihren Blitz abschalten, das Blitzlicht reicht nur zwei bis drei Meter weit, aber nicht für die Landschaft.“ Antwort: „Die macht das automatisch.“ Ich: „Sicher macht sie das, weil sie denkt, dass Sie eine Innenaufnahme mit Blitz machen wollen, daher stellt die Kamera ihre Blende und Verschlusszeit auf einen Standardwert für Innenaufnahmen ein und das vorhandene Tageslicht kommt nicht zur Geltung, statt dessen bekommen Sie ein grellweißes Rettungsboot. Gucken Sie mal, wie schön mein Foto ohne Blitz geworden ist.“ Antwort: „Ich weiß nicht, wie man den Blitz abschalten kann. Ich glaube das geht nicht.“ Ich: „Haben Sie die Bedienungsanleitung gelesen? (die Antwort kennend) Doch, doch, ich zeig’s Ihnen mal. Der Blitz saugt Ihnen übrigens den Akku leer wie sonst keine andere Funktion Ihrer Kamera – und nützt bei großen Entfernungen gar nichts“ Und wieder jemanden vom Knipser zum Fotografen befördert – vielleicht. Bei fast jeder Kompaktkamera befindet sich an der Rückseite ein Einstellring mit einem Blitzsymbol, durch den sich die Auto-Flash-Funktion manuell abstellen lässt, doch nach meiner Beobachtung wird da nie ein Versuch unternommen und die Kamera bleibt vom Erwerb bis hin zu ihrem Endlager in der Elektronik-Friedhofsschublade auf „Vollautomatik“ eingestellt.

    Oft habe ich mich gefragt, warum auf Kreuzfahrtschiffen nicht jemand mal einen kleinen Fotokurs anbietet. Auf Queen Mary 2 sagte einmal ein Astronom, als es um die Himmelsfotografie in seinem Vortrag ging, „And switch off the flash.“ Der Blick für das Motiv, die Bildkomposition. Die Gesichter einer Gruppe NICHT in die Bildmitte schieben und dabei die Füße abschneiden, all solche Dinge kann keine Kameraautomatik leisten. Damals, im Meisterbetrieb, ließ ich mich ab und an gegenüber Kunden zu dem Vergleich hinreißen, dass man nicht in einem Baumarkt nach Werkzeugen fragen könne, die einem ein „schönes Haus“ bauen. Ein Grundkurs in Fotografie, angeboten von engagierten Amateuren in beinahe jeder Stadt, würde sich für jeden auszahlen, der entschlossen ist, den überraschend einfachen Weg vom „Selfie“ zur „Fotografie“ zu gehen. Vom Blick für’s Motiv einmal abgesehen, leisten Automatiken seit einigen Jahren tatsächlich Erstaunliches. Dies riss auch mich vom Hocker, als ich um 1987 die erste EOS in die Hände bekam.

    Die ersten Digital-SLR fand ich dagegen immer noch überraschend klobig, obwohl doch die ganze Mechanik für Filmpatrone und Aufwickelspule, Stachelwalze etc. gar nicht mehr nötig war. Die neuen spiegel- UND prismenlosen Systemkameras halte ich auch für so interessant, dass man ein Auge darauf halten sollte. In Tests jedoch überzeugte zumindest die erste EOS M nicht. Ich finde, durch die Digitalisierung mit einem Display, welches das Bild ohne Parallaxfehler zeigt wie es ist, macht die Unterscheidung von Sucher- und SLR-Kamera ohnehin fast überflüssig. Das Display bietet immerhin eine Originaltreue, die eine Sucherkamera nie bieten konnte, vor allem im Nahbereich.

    Stürzende Linien (eigentlich nicht „fallende“…) können in übersteigerter Form auch als Stilelement zur Betonung der Dynamik, z.B. bei sehr hohen Gebäuden, eingesetzt werden. Optische Korrektur, sofern die Standortverlagerung auf halbe Höhe wie bei Gebäuden nicht möglich war, ließ sich nur durch Balgenkameras mit beweglichen Standarten erreichen, aber heute mit digitaler Bildbearbeitung: ShiftN heißt hier ein Programm, das gute Ergebnisse erzielt.

    Den Polarisationsfilter (kurz Polfilter) setze ich gern ein, nicht nur für Spiegelung auf nichtmetallischen Oberflächen wie Wasser, Möbeln oder auch Pflanzenblättern (welche auf Fotos oft viel stärker glänzen als im sichtbaren Licht, weil sie infrarotes Licht reflektieren, was die Kamera meistens mit verarbeitet – – das kann man ausprobieren: mit einer Digitalkamera kann man das Infrarotsignal der TV-Fernbedienung quasi „sehen“), auch diesige Lufttrübung bzw. Dunst kann dank seines polarisierten Lichtes je nach Winkel zum Sonnenstand zum guten Teil weggefiltert werden, die Farben werden satter, der Fernblick klarer, der Himmel blauer, die Wolken zeichnen sich besser ab. All das kann natürlich in gewissem Umfang auch per Nachbearbeitung am Computer geschehen.

    Einen ganz wichtigen Punkt sollte man unbedingt noch ansprechen: Archivierung und Präsentation. Im Podcast wurden schon Festplatten, Rechner, SD-Karten angesprochen. Ich sehe im Freundes- und Familienkreis, dass viele Hobby- und Urlaubsfotografen häufig den Überblick verlieren und quasi in ihren vielen tausend Fotos versinken. Ordnung muss sein, zumal Fotografieren heute fast nichts mehr kostet, bis auf den Speicherplatz in welcher Form auch immer. Das schlägt sich in schierer Menge nieder. Jeder sollte sich ein System zurechtlegen, das er konsequent beibehält, z.B. mit einer Jahreszahl und vielleicht auch Monatsnummerierung, wenn viele Fotos zusammenkommen – so werden die Dateien schnell auffindbar und chronologisch sortiert. Jahrgänge lassen sich zusammenfassen und vor allem – SICHERN. Immer wieder höre ich vom Handy- oder Laptop-Crash und dann heißt es: „Oh, nein, alle unsere schönen Urlaubsbilder sind jetzt weg. Der Rechner machte nichts mehr, und Alfred hat das Windows neu draufgespielt und die Fotos waren weg.“

    Ich höre nie auf zu warnen, mahne zur Datensicherung auf externer Festplatte oder zumindest einem USB-Stick. Man bekommt heute 32 GB heute schon für um die 8 EUR! Dann stellt sich die Frage, wenn man mit mehreren tausend Fotos aus dem Urlaub zurückkommt: Ist das Material erstens für ein Vorzeigen bei Freunden bzw. Zugänglichmachen in seiner Menge viel zu viel und zweitens: kann es unbearbeitet bleiben? Bei meinen Seereisen fällt mir immer wieder auf, dass es für mich ungeheuer viel Konzentration verlangt, wenn ich den „schiefen Horizont“ vermeiden will. Oft genug läuft mein Meer nach links oder rechts aus, Gebäude stehen schief (nicht nur in Pisa) usw. Lässt man das so, wirkt es unschön, verleiht sogar einem ansonsten herrlichen Motiv einen nicht unerheblichen Makel. Fotos „geraderücken“ geht mit einfachen Bildbearbeitungsprogrammen ganz einfach und schnell und ich finde, der Unterschied ist beeindruckend. JPEG-Bilder kann man z.B. gut mit dem kostenlosen Photoscape bearbeiten. Es gibt einige automatische Verbesserungsmöglichkeiten, die man auch abstufen kann, Farb, Hell/Dunkel- und Gammawert lässt sich separat verstellen, Farbsättigung variieren, ein nachträglicher Weißabgleich machen und natürlich die unvermeidlichen „Effekte“, für jene, die gern ihre Bilder verfremden. Und den Ausschnitt neu definieren. Gerade wenn es um bewegte Objekte geht, Tiere, Boote, Menschen und man mit einer Kompaktkamera mit Zoom kaum „mithalten“ kann -empfehle ich: nicht zu stark heranzoomen, damit das Motiv immer gut im Bild bleibt und mehrere Fotos machen, später alles Störende am Computer wegschneiden. Stimmt die Auflösung, geht das ohne sichtbare Qualitätseinbuße. Ich habe mit Photoscape schon aus eher öden und trüben Fotos noch sehr schöne Stimmungen zaubern können. Oft war es nur das Wegschneiden irgendeines fremden Körperteiles, das störend ins Bild ragte und die harmonische Positionierung des Hauptmotivs, schon wirkte das Foto viel besser.

    Ich rate zum Ausmisten, man sollte eine Auswahl treffen, rigoros eindampfen. Sind Fotos nur „so lala“, kann man durch nachträgliche Bearbeitung etwas versuchen. Gelingt es nicht, lieber das Foto weglassen und nur die guten präsentieren. Der Applaus ist garantiert, denn man wird sagen: „Mensch, was machst du für tolle Fotos.“ Jeder echte Profi präsentiert ebenfalls nur die allerbeste Sahne seiner Ausbeute – daran ist nichts Ungewöhnliches. Ob man nun das Ganze als harmonische Diaschau auf einem LCD-TV vorführt oder seinen Freunden als Online-Album zugänglich macht oder ganz profan via Facebook, die Möglichkeiten sind vielfältig. Wer dann zum Schluss noch den absoluten Schrott aus verwackelten,unscharfen oder hoffnungslos fehlbelichteten Fotos löscht und nur die drei Fotos von den vielen behält, auf denen z.B. der Delphin am schönsten „guckt“, spart eine Menge Speicherplatz und wird später nichts vermissen.

    Ach ja – … meine Antwort zur grassierenden Selfie-Pest lautet schlicht „Selbst-aus-löser“! Existiert sogar bei Smartphones, bleibt aber wohl zu 99,99% unentdeckt im Fotomenü… Zugegeben, man braucht Standhaftigkeit, um einen Selbstauslöser zu benutzen, denn in Sekundenbruchteilen sind gefühlte 800 Mitreisende da, die sich anbieten, mich zu fotografieren. Und da haben wir es dann wieder, das Problem mit der Bildkomposition und den abgeschnittenen Füßen. Ich bin dann meisten lieb-diplomatisch. „Äh, ich mache eine Langzeitbelichtung, dazu braucht die Kamera eine stabile Unterlage…“ Seufz.

    Ihr hattet so recht- es ist ein unerschöpfliches Thema. Der Fotoworkshop auf Schiffen, lieber Franz, ist überfällig. Die Fotomenschen der Reedereien, die alle Passagiere vor Rettungsringen ablichten, scheinen da nichts zu veranstalten – wie wär’s denn, Franz, vielleicht wäre das was für Dich?

    Übrigens: Wie steht’s denn mit dem Kleinsten Hörertreff? Wann und wo?

  2. Andreas Niggemann on März 11, 2015 at 9:47 pm

    Ich habe im November 2013 auf der “Allure of the Seas” einige Bilder gemacht:

    http://travellan.de/karibik-2013/

    Alle Bilder wurden mit der Samsung NX300 und fast alle Bilder mit dem Samsung 16mm (umgerechnet auf Kleinbild 24mm) gemacht. Einige Bilder entstanden mit dem Samsung 30mm.
    Alle Fotos sind in RAW aufgenommen und mit Adobe Lightroom nachbearbeitet.

    Früher habe ich eine fette DSLR und riesige Objektive durch viele Länder geschleppt. Sogar durch den Yemen. Eine spiegellose Kamera wie die NX300 ist natürlich wesentlich diskreter und schreit nicht schon von weitem “Profi” :-)

  3. Franz Neumeier on März 12, 2015 at 8:12 am

    Lieber Volker,

    vielen Dank für die umfangreichen Ergänzungen. Nur ein paar Anmerkungen dazu noch von mir:

    Aussprache “Canon” – die englische Aussprahe hat sich halt eingebürgert, auch wenn Du von der Herkunft des Wortes natürlich Recht hast.

    Den Sinn der Bridge-Kameras habe ich deshalb nicht ganz verstanden, weil ich keinen Vorteil sehe gegenüber eine Spiegelreflex mit Reisezoom (also z.B. 24-250 mm), die einfach eine bessere Qualität liefert (wenn man mal von den ganz neuen, spiegellosen Kameras absieht).

    Fotokurse auf Schiffen: Bei Holland America Line gibt’s das. Und gelegentlich gibt’s auch Themenreisen auf div. Schiffen, bei denen ein Profi-Fotograf mitfährt und Kurse macht. Deinen Vorschlag aufgreifend: Liebe Reedereien, ja, dazu hätte ich Lust – wenn Ihr einen Referenten sucht? :-)

    Archivierung der Bilder – Das Thema haben wir nur ganz kurz angeschnitten, weil es weniger Kreuzfahrt-spezifisch ist und allein eine komplette Folge füllen würde. Zwei Aspekte finde ich ganz besonders wichtig dabei, dshalb sei der hier noch erwähnt: Datensicherung/Backup sollte man immer auf zwei Medien parallel haben, nicht nur auf einem; zwei Festplatten, oder eine Festplatte und eine DVD o.ä. Denn jedes technisch Speichermediun geht irgendwann auch mal kaputt. Deshalb ist es auch sehr wichtig, Datensicherungen immer wiedermal umzukopieren. DVDs altern, Festplatten, die nicht benutzt werden, funktionieren irgendwann auch mal nicht mehr, sodass man die Daten immer wieder z.B. einmal jährlich oder alle zwei Jahre, auf ein aneres Medium umkopieren sollte. Und immer kontrollieren, ob die Kopie auch fehlerfrei ist.

    Hörertreffen: Ort wird München sein, voraussichtlich Mitte April; der genaue Termin steht aber noch nicht absolut fest und einen geeigneten Veranstaltungsort in München zu finden, für den wir keine Raummiete zahlen müssen, gestaltet sich im Moment schwieriger als gedacht … Aber ich denke, wir können sehr bald genaueres sagen.

  4. Peter Stilbach on März 12, 2015 at 3:52 pm

    Da ich ja auch ein Kreuzfahrt-Fan bin und von meinen Reisen Berichte schreibe und Fotos mache, möchte ich kurz meine kleine Digitalkamera vorstellen: es ist eine Samsung L830 mit 8,1 Megapixel und Zoom 6,3 bis 18,9 mm. Von der Kamera hat zum Beisp. die Uelzener Zeitung Fotos in guter Qualität veröffentlicht und auch im Magazin “an Bord” (1/2015) wurden 2 Fotos gebracht. Ich bin ab 17. Juli auf der MS “Berlin” in Norwegen. Ausser einem Bericht werde ich wieder Fotos für die Presse machen. Meine Frage ist, wie ist die kleine Kamera zu bewerten. Eine andere oder Neue kann ich mir nicht zulegen. Bin mit meiner sehr zufrieden.
    Dieser Podcast und auch die Kommentare sind sehr interessant.
    Viele Grüße von Peter

  5. Franz Neumeier on März 12, 2015 at 4:03 pm

    @Peter: Die Samsung L830 kenne ich jetzt im Detail nicht, insofern kann ich konkret dazu nichts sagen.

    Der Ehrlichkeit halber muss man aber sagen, dass auch einfacherer Kompaktkameras heutzutage unter guten Bedingungen eine so gute Qualität liefern, dass sie für die meisten Zwecke vollkommen ausreichend ist. Größere, teurere Ausrüstung spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Licht-Bedingungen schwierig werden, starker Weitwinkel- oder Telebereich abgedeckt werden muss und allgemein eben in schwierigeren Situationen.

    Bevor jetzt die Profis über mich herfallen: Natürlich bringt eine hochwertige Spiegelreflex-Kamera immer und in jeder Situation eine deutlich bessere Qualität. Objektiv und absolut betrachtet liefert eine hochwertige Ausrüstung schärfere, detailreichere Bilder sehr geringen oder gar keinen Farbsäume, Bilder mit weniger Verzerrung, deutlich geringeres Rauschen v.a. auch bei höheren ISO-Zahlen, etc. etc. und bietet viel mehr Möglichkeiten der Optimierung.

    Was ich meine ist vielmehr, dass man für viele Verwendungszwecke diese hohe Qualität nicht zwingend braucht. Insofern kann eine Kompaktkamera auch für Veröffentlichungen im Web und in Tageszeitungen vollkommen ausreichen.

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