Podcast: Alles über Getränke-Pakete auf Kreuzfahrtschiffen

von Franz
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Getränkepakete auf Kreuzfahrtschiffen sind ebenso beliebt wie heiß diskutiert. In dieser Podcast-Episode beleuchten wir alle Aspekte rund um die pauschalen Getränkepakete, als „all inclusive“-Ersatz und bequeme Variante, sich nicht um Nebenkosten zu sorgen.

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Uns beschäftigen Fragen wie: Was kosten die Getränkepakete? Welche Getränke beinhalten sie und gibt es nennenswerte Unterschiede von Reederei zu Reederei? Und für wen lohnt es sich eigentlich, eines der Getränkepakete zu buchen?

Und: Kann ich Getränkepakete tageweise buchen oder nur für die gesamte Reise? Kann ich eigentlich ein Paket kaufen und dann meine ganze Familie mit Drinks versorgen oder auch mal einen anderen Gast zu einem Getränk ein laden?

Wenn Sie Erfahrung mit Getränkepaketen haben, kommentieren Sie diesen Beitrag – wir sind gespannt, ob und wie Sie die Pakete nutzen und ob Sie die Preise für angemessen halten.

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Links passend zum Thema:

  • Podcast: Wie sinnvoll sind Getränkepakete?
  • Links zu detaillierten Preisen und Tarifstrukturen der einzelnen Reedereien finden Sie im Menü unter „Nebenkosten“ – „Getränkepreise“

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7 Kommentare zu Podcast: Alles über Getränke-Pakete auf Kreuzfahrtschiffen

  1. Udo on September 21, 2016 at 4:48 pm

    Zu dem Podcast habe ich noch ein paar Anmerkungen:
    * Bei TUI muss in den Zuzahlrestaurants für die Getränke gezahlt werden.
    Auch in den Premiumbereichen (Diamant) muss für den Kaffee zugezahlt werden.
    Morgens beim Frühstück wird auch für den frischen Orangensaft eine Zuzahlung fällig.
    Auch die zweite Tasse oder der koffeinfreie Nespresso auf der Kabine kostet.
    Da die Minibar nicht vorhanden ist, können so auch keine Zuzahlungen dort fällig werden.

    * Bei MSC ist bei Buchung einer Aurea-Kabine das Allegrissimo-Paket automatisch enthalten. Leider kostet auch hier die Minibar extra.
    Bei Buchung einer Yacht-Club Suite ist hingegen auch die Minibar inclusive; Nicht jedoch die Getränke außerhalb des Yacht-Clubs an den „normalen“ Bars und „normalen“ Restaurants.

    * Bei Ponant sind fast alle Getränke inclusive. Auf einem französischen Schiff auch selbstverständlich der Champagner. Interessanterweise sind auch Getränke kostenlos erhältlich, die nicht auf der Karte stehen (z.B. Eistee, Eiskaffee etc.)

    PS: Ich habe für alle 3 genannten Reedereien fast den gleichen Reisepreis pro Tag innerhalb der Schulferien gezahlt. Nur die Kabinenkategorie differierte (MS3 Ausßenkabine, MSC Yacht-Club Suite und Ponant Außenkabine).

  2. Volker Kaczmarek on September 22, 2016 at 4:58 pm

    Moin zusammen! Die allgemeine Abneigung gegen Leitungswasser, egal ob auf Schiffen oder an Land, beruht nachweislich auf einer geschickt geführten Kampagne der Mineralwasser-Konzerne. Dabei ist längst klar, dass Verkeimung und Chemikalieneintrag durch Plastikeinwegflaschen (z.B. Weichmacher) gepaart mit der unglaublichen Müllmenge durch diese Flut an Flaschen das abgefüllte Wasser in ein sehr schlechtes Licht rücken. Kein Lebensmittel wird so gut kontrolliert wie Trinkwasser, an Land UND auch auf Schiffen. Die Menge aller Einwegflaschen, die an einem einzigen Tag in den USA konsumiert werden, reichen, aneinandergereiht, mehrfach um die Erde.

    Dabei darf man getrost davon ausgehen, dass an den Wasserzapfstellen im Buffetrestaurant oder an der Wasserfontäne im Fitness-Center sicher kein Mitarbeiter im Verborgenen eine Evian-Flasche nach der anderen in den Tank kippt. Und wenn man auf einem US-Schiff abends zum Essen „Iced Water“ aus einer Karaffe kostenlos zum Essen trinkt, wird auch dieses Wasser auf der Trinkwasseraufbereitung des Schiffes stammen.

    Wie Franz schon beschrieb, bunkern viele Schiffe an Land entsprechende Mengen Frischwassers. Der blaue Hydrant und die dazugehörigen Schläuche sind für den Passagier immer gut zu erkennen. Allerdings reicht ein solcher Vorrat nur für wenige Tage. Wird über mehrere Seetage hinweg gefahren, muss die bordeigene Aufbereitung aus Meerwasser angeworfen werden. Dabei kommt die Umkehrosmose immer mehr aus der Mode und die Niederdruckverdampfung ersetzt diese zunehmend. Dabei wird bei Unterdruck Wasser verdampft, was damit bei geringer Temperatur funktioniert und allein mit der Abwärme der Generatoren betrieben werden kann. Man erhält damit ein völlig salzfreies Destillat, das wie beschrieben mit einer Zugabe von Mineralien auf eine unbedenkliche Trinkwasserqualität gebracht wird. Die hohe Qualität des Wassers wird durch regelmäßige Tests geprüft.

    Niemals kaufe ich mir Flaschenwasser an Bord, schon aus Prinzip nicht. Statt dessen trinke ich immer das Leitungswasser aus der Kabine oder den Zapfstellen, ohne jemals ein gesundheitliches Problem gehabt zu haben. Das größte Problem bei Wasser aus dem Hahn haben die meisten Menschen leider im Kopf. Daher empfehle ich allen, sich Annie Leonards „The Story Of Bottled Water“ anzusehen, verfügbar auf Youtube. Sie ist die Autorin ähnlicher Filme wie „Ste Story Of Stuff“ (Kosmetik, Elektroschrott etc.)

    Wenn ich sehe, dass vor Landgängen an Passagiere 500-ml-Flaschen verkauft werden zu aberwitzigen Preisen, dasselbe Wasser aber an Land für einen Bruchteil dessen zu haben ist, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Offensichtlich hat die permanente Berieselung durch Werbung, angefangen mit Perrier, inzwischen zu einer Konditionierung großer Bevölkerungsteile geführt, so dass sie den Kopf in diesem Punkt gar nicht mehr zum Denken benutzen. Fazit: Wasser ist für uns fast kostenlos und wird frei Haus in unsere Wohnungen (oder Schiffskabinen) gepumpt. Übrigens: was mein beim Leitungswasser geringschätzig als „Kalk“ bezeichnet, goutiert man bei Flaschenwasser genüsslich als „Mineralien“. Es ist exakt dasselbe. Vorurteile sind dazu da, überwunden zu werden, finde ich *lg*

    Zur Wasseraufbereitung gibt es auch bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasserversorgung_auf_Schiffen

  3. Klaus Horstmann on September 30, 2016 at 3:01 pm

    Wir haben bisher immer das Getränkepaket bei Costa gebucht.Das neueste ist Pio Gusto, wo man alles bekommt außer die teuren Marken.
    Es ist aber nicht mehr möglich, „Gäste“ einzuladen, was vor 3 Jahren noch möglich war. Wenn wir ein Getränk zu zweit bestellt haben, mussten wir immer alle beide unsere Costa-card hingeben. Natürlich gabe es auch Ausnahmen, z.B. spät abends an der Bar!!!!

  4. Bernhard Kast on Oktober 8, 2016 at 8:13 pm

    Hier wird immer von 50-60 Dollar oder 50 Euro gesprochen. Das piu gusto Getränkepaket bei Costa kostet 195,93 Euro für 7 Tage. Das gibt es eigentlich keine Diskussion, ob sich das lohnt. Das ist absolut fair.

  5. Franz Neumeier on Oktober 9, 2016 at 2:14 pm

    @Bernhard Kast: Stimmt, Costa ist da besonders günstig. Bei den meisten internationalen Reedereien liegen die Preise aber tatsächlich deutlich höher.

    Ob sich das lohnt, muss man aber selbst bei Costas Piu Gusto an den individuellen Gewohnheiten messen. Es gibt einfach auch Menschen, die wenig trinken, kaum oder keine Alkohol konsumieren und da kann der Kauf von Einzelgetränken dann durchaus dennoch günstiger sein.

  6. Sascha on Oktober 18, 2016 at 3:44 pm

    Hallo zusammen,

    meine Freundin und ich haben dieses Jahr auf einer Fahrt mit der AIDAdiva in Nordamerika die kleinste „Getränkeflat“ gebucht, die es von AIDA Cruises gibt, nämlich die mit den alkoholfreien Getränken.

    Zu unserer Überraschung zähl(t)en nicht nur die Softdrinks wie (Pepsi)-Cola und Wasser dazu, sondern auch alkoholfreie Cocktails. Uns wurde vom Barchef erklärt, dass alle „offenen“ alkoholfreien Getränke dazu zählen, aber nicht die alkoholfreien Flaschengetränke (Orangina, Almdudler, Bier, etc).

    Leider muss man bei AIDA immer die zusätzliche Getränkekarte und die Bordkarte abgeben und dann den Bon unterzeichnen, auch wenn man ein Getränkepaket hat. Das scheint bei anderen Reedereien besser gelöst zu sein.

    @Franz: Ich finde es faszinierend, dass deine Audiospur von Podcast zu Podcast immer anders klingt. Mal verzerrt, mal zu leise, mal zu laut. Da ich euch meist im Auto höre, fällt mir das auf.
    Mich würde interessieren, wie ihr eine Episode technisch produziert. Vielleicht hat der eine oder andere Hörer noch ein paar Tipps, um die Audioqualität zu optimieren.

    Beste Grüße vom Niederrhein

    Sascha

  7. Franz Neumeier on Oktober 19, 2016 at 7:32 am

    Hallo Sascha,

    die Audio-Qualität hängt zum Teil am Mikrofon (ich bin schon auf der Suche nach einer besseren, aber bezahlbaren Lösung), zum Teil an der Aufnahmesituation. Ich habe halt kein Hörfunk-Studio zur Verfügung, sondern nur einen Keller-Raum mit Beton-Wänden, was natürlich nicht ideal ist. Gute Mikrofone wiederum verzeihen einen sub-optimalen Raum meist noch weniger als das Mikro, das ich aktuell verwende. Hinzu kommt, dass Jerome und ich ja an zwei verschiedenen Orten sind (verbunden via Skype) und jeweils lokal aufzeichnen und das dann hinterher zusammenmischen. Kurz: Es wird immer ein Kompromiss bleiben, aber wir arbeiten daran, es zu verbessern …

    Herzliche Grüße
    Franz

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