Podcast: Ohne Koffer auf Kreuzfahrt – was tun?

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Die Fluggesellschaft verbummelt den Koffer – ausgerechnet auf dem Weg zu einer Kreuzfahrt. Das kommt nicht allzu häufig vor, dennoch trifft man auf nahezu jeder Kreuzfahrt einen Passagier, dem genau das passiert ist. In Kreuzfahrt-Podcast berichten wir, wie sich eine Kreuzfahrt ganz ohne Gepäck anfühlt und geben Tipps, wie man sich auf eine solche mögliche Katastrophe vorbereiten kann.

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Wir haben (unbeabsichtigt) getestet, wie sich eine komplette Kreuzfahrt ohne Reisegepäck anfühlt. Statt von München über Paris nach Havanna zu fliegen, blieb unser Koffer in Paris stehen und kam erst nach einem Umweg über Istanbul elf Tage später wieder nach München zurück. Und weil die Fluggesellschaft selbst nicht so genau wusste, wo der Koffer die ganze Zeit war, machten wir uns von Tag zu Tag neue Hoffnung, das Gepäck vielleicht am nächsten Tag doch noch nachgeliefert zu bekommen – vergeblich.

Wir berichten in dieser Podcast-Folge über die ärgerlichen und witzigen Aspekte einer solchen kofferlosen Kreuzfahrt und geben Tipps, wie man sich für einen Koffer-Verlust vorbereiten kann, was unbedingt ins Handgepäck gehört und mit welcher Hilfe und Kostenerstattung man seitens der Fluggesellschaft im Fall des Falles rechnen kann – oder eben auch nicht.


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Wie immer freuen wir uns über Feedback von unseren Hörern: Sind Sie schon einmal ohne Gepäck auf einer Kreuzfahrt gewesen? Was sind Ihre Erfahrungen mit den Reedereien und Fluggesellschaften in solchen Situationen?

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Show Notes / Themen:
  • Wie fühlt sich eine Kreuzfahrt ohne Gepäck an?
  • Tipps zur Vorbeugung
  • Vorsorge: das Nötigste im Handgepäck
  • Hilfe von Fluggesellschaft und/oder Reederei?
  • Welche Kosten werden von der Fluggesellschaft erstattet?

Links:

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9 Kommentare zu Podcast: Ohne Koffer auf Kreuzfahrt – was tun?

  1. Peter Stilbach on April 23, 2014 at 3:31 pm

    Hallo Ihr „2“,

    so tragisch es ist, wenn Gepäck nicht ankommt, dieser Podcast war sehr lustig und auch ich durfte viel lachen – Danke.
    Auch ich möchte mich mit einem kleinen Betrag beteiligen. Ich habe zur Zeit 2 Minijobs mit Aufstockung, bin aber trotzdem dabei. Ich habe die Infos vom letzten Podcast (Kommentare) gelesen und würde das gerne per Überweisung machen. Mir bitte bei Gelegenheit per Mail die Bankverbindung mitteilen.
    Weiterhin viel Erfolg und ich freue mich schon auf die 50. Sendung – Gruß von Peter aus der Lüneburger Heide

  2. Volker Kaczmarek on April 23, 2014 at 3:42 pm

    Hallo zusammen!

    Das war ja ein seeehr lustiger Podcast… wie heißt es so schön: Wer den Schaden hat… usw. Zum Thema Gepäck und Fliegen können besonders jene ein Liedchen singen, die dazugehören und ständig um die Welt fliegen – die Besatzungsmitglieder. Daher wird man unter uns kaum jemanden finden, der mit einem Reißverschluss-Softcase als Gepäck zum Aufgeben unterwegs ist. Wir bevorzugen fast alle durch die Bank die bewährten Hartschalenkoffer. Am besten mit Dreipunktverschluss, also an der Längsseite ein (Zahlen-)Schloss und an den Schmalseiten nahe der Ecken jeweils ein weiteres, das bei den etwas teureren Modellen mit Schlüssel zu schließen ist. Neue Modelle der Markenhersteller sind mit „TSA-Schlössern“ ausgestattet, die von der amerikanischen Transport Security Administration problemlos und zerstörungsfrei geöffnet werden können.

    Diese Kofferschlösser werden sicher auch keiner rohen Gewalt widerstehen, doch schwieriger zu knacken als ein Reißverschluss sind sie ganz sicher. Beim Reißverschluss genügt schon ein kleines Messer oder ein Schraubendreher, um Zugang zum Inhalt zu haben. Ein Adress- und Reiseroutenzettel kann man auch im Hartschalenkoffer im Inneren hinterlegen oder besser noch einen stabilen Kofferanhänger am Griff befestigen, der nicht leicht verloren gehen kann und der alle Reisedetails enthält. Auch da gibt’s inziwschen ganz pfiffige Lösungen. Die Elektronikshops in den Flughäfen der Welt haben da einiges anzubieten und natürlich das Internet.

    Die inzwischen sehr beliebten Rimowa-Koffer aus Carbonkunststoff mit vier Rollen sieht man besonders bei Crews häufig, jedoch werden auch diese mit einem Reißverschluss geschlossen, und ich bin da doch eher der etwas konservative Samsonite-Fan, zumal die Rimowa-Teile für meine Begriffe völlig überteuert sind.

    Tipp: Markenkoffer mit Dreipunktverschluss und Schlüssel-Schloss bedeuten bei Verlust immer „höchste Kompensationszahlung“ im Gegensatz zu einem Discounter-Billigteil. Wenn man gefragt wird, wie alt der Koffer den sei – immer unter „einem Jahr“ bei der Angabe bleiben – *g*.

    Zu den Flüssigkeiten im Handgepäck: Die auf Neudeutsch Zip-Lock-Beutel genannten Dinger bekommt man an vielen ausländischen Flughäfen kostenlos, in Deutschland zocken sie den Passagier mit 1 EUR für so einen 2-Cent-Artikel ab. In Supermärkten (vor allem im Ausland) kann man sich für wenig Geld mit seinem „Lebensvorrat“ an Zip-Lock-Beuteln eindecken. Aber Vorsicht: die Dinger dürfen nicht zu groß sein. Selbst wenn man darin nur zwei winzige Cremetübchen mitführt, wird an gewissen Flughäfen (vorzugsweise in den USA und Großbritannien) gezickt. Es gilt ein Aufnahmevermögen von offiziell „1 Liter“, wobei sich natürlich dann die Frage stellt, wie man die maximal 10 zulässigen Artikel zu je maximal 100 ml in einem Beutel mit maximalem Fassungsvermögen von 1 Liter unterbringen soll, wenn logischerweise zwischen diesen Tiegeln, Fläschchen und Tuben mit Luft gefüllte Hohlräume verbleiben. Wenn die Zip-Lock-Leiste des Beutels wegen „Überfüllung“ nicht mehr zu schließen sein sollte, gibt’s ebenfalls Ärger – also beschränkt man sich besser auf das Nötigste und gegen die Anwesenheit einer Zahnbürste in diesem Beutel hatte auch noch kein Kontrolleur etwas einzuwenden. Die „kleinen“ Beutel mit ca. 20×18 cm Kantenlänge gehen immer.

    Für die kontrollierenden Mitarbeiter an den Sicherheitsschleusen ist das ebenfalls alles Stress pur, denn die könnten sich auch etwas Fröhlicheres vorstellen als die ständigen Diskussionen mit Fluggästen, welche Gefahr denn wohl von der Nachtcreme XY ausgehen könne. Natürlich wissen diese Menschen auch von der Unsinnigkeit ihrer zu befolgenden Vorschriften, da inzwischen in mehreren eindrucksvollen Versuchen ganze Flugzeugwände testweise mit jeweils 100 ml Flüssigsprengstoff komplett zerstört worden sind.

    Inzwischen sollten die Restriktionen für Flüssigkeiten EU-weit schon einmal gelockert werden – jedoch wurde das kurz vor Inkrafttreten wiederum ausgesetzt. Bei Crewkontrollen wird gerade nach einem Zufallsprinzip ganz auf das Röntgen verzichtet und statt dessen werden Gaschromatographen eingesetzt, die einzelne Sprengstoffmoleküle erschnüffeln können. Wenn sich das bewähren und auch bei den Passagierkontrollen durchsetzen sollte, könnten wir aufatmen, weil das elende Flüssigkeitsproblem dann ein für alle Mal gelöst wäre.

    Die meisten Zahncremes, Handcremes, Rasierseifen etc. haben kaum mehr als 75 ml pro Einheit – und wenn man sich erst einmal an dieses Zip-Lock-Tüten-Ritual gewöhnt hat, klappt’s eigentlich ganz gut und man verinnerlicht das Herausnehmen der „gels and liquids“ und separate Aufpacken vor dem Röntgengerät. Konzentration ist hierbei immer in Großbritannien gefordert, denn hier ist man besonders streng und gewährt niemals eine „zweite Chance“: wer vergisst, das Zeug aus dem Handgepäck zu nehmen, bekommt es abgenommen, egal ob es in einem Zip-Lock-Beutel war oder nicht.

    Zum Gepäckverlust: die Aussage von Air-France über die 100 EUR, für die man sich neu mit Dingen des täglichen Bedarfs und Ersatzkleidung eindecken dürfe, ist schlichtweg falsch und damit genauso „unterirdisch“ wie offenbar die ganze Bearbeitung des Kofferverlustes von Herrn Neumeier. Zunächst gilt das Gebot der Verhältnismäßigkeit. Kommt der Koffer zum Beispiel am nächsten Morgen im Hotel (Schiff oder wo man auch immer sich aufhält) an, dann ist ein bisschen Nachtkosmetik, Zahncreme, Mundwasser, Unterwäsche völlig OK. Geht es aber um einen Verlust über mehrere Tage, dann darf man richtig schön „shoppen“ gehen, und zwar für bis zu 1.250 EUR (wie auch beim Totalverlust und wie im Podcast gehört). Natürlich muss man nicht schon in der ersten Nacht ohne Koffer die teuerste Luxus-Gesichtscreme für 250 USD kaufen – wie erwähnt: verhältnismäßig soll es sein. Wer aber auf einer Kreuzfahrt von 7 Nächten ohne Koffer ist, darf von Unterwäsche, T-Shirts, Hosen, Hemden und durchaus auch Sakko und Krawatte kaufen – auch wenn dann irgendein Airline-Mitarbeiter zicken sollte, als ob er das Geld aus der Privatschatulle erstatten müsste. Alle Gesellschaften versuchen, weit unter dem maximal Möglichen zu bleiben, denn das verringert gewisse Kostenposten ganz erheblich – rechtlich einfordern dürfen sie das nicht (und das wissen sie auch). Von 10 Passagieren lassen sich so aber gern 6 bis 7 einschüchtern, wie auch bei den Kompensationen bei Verspätungen, und unter dem Strich machen die Gesellschaften damit einen guten Schnitt.

    Da fällt mir noch ein Anekdötchen zum Thema Röntgenkontrolle / Flüssigkeiten ein: wir befanden uns an einem US-Flughafen an der Sicherheitskontrolle zur privaten Ausreise. Einer meiner Mitreisenden checkte noch einmal seine „gels and liquids“ und stellte fest, dass er ein Teil mit 125 ml in seiner Tasche hatte. Einer von uns hatte einen dicken Filzstift dabei, mit dem strich er die „125“ durch und schrieb „100“ daneben. Damit kam er durch *lg*

  3. Volker Kaczmarek on April 23, 2014 at 3:56 pm
  4. Franz Neumeier on April 23, 2014 at 4:37 pm

    Ich bin mit den weichen Koffern (mit hoher Qualität, sprich v.a. Samsonite, Travelite) bislang immer sehr gut gefahren. Gegen mutwillige Zerstörung bzw. Einbruch ist glaube ich kein Koffer sicher und ein TSA-Schloss knacke ich auch ohne Hilfsmittel recht schnell … Hartschalenkoffer haben aus meiner Sicht einen großen Nachteil: Wenn sie brechen, dann gleich richtig – dann verteilt sich er Inhalt gleichmäßig übers Gepäckband. Nur die teuren, qualitativ sehr hochwertigen sind so stabil, dass sie wirklich nur sehr selten brechen.

    Sprengstofftests per Gas-Chromatograph setzt die Security am Münchner Flughafen gerne auch mal als Alternative zum manuellen Check meines Fotorucksacks ein – Zitat: „Das geht einfach schneller, als alle Objektive anzuschauen und alle Kameras einzuschalten.“ Und bequemer ist es auch, wenn man nicht alles aus- und wieder einpacken muss. die Münchner sin da nämlich besonders pingelig und bei USA-Flügen macht man das gleich zweimal, weil’s für die USA nochmal einen zweiten Security-Check gibt

    Mein Problem mit den Flüssigkeiten ist weniger die Menge als das Volumen und Gewicht. Meine Kamera-Ausrüstung plus Laptop ist an sich schon bei den meisten Airlines schwerer als das zulässige Handgepäck – erfreulicherweise wird das Handgepäck nur sehr selten gewogen, solange es halbwegs kompakt aussieht, sodass ich da noch nie Probleme hatte.

    Das mit der Verhältnismäßigkeit bei der Erstattung von Ersatzbeschaffungen hat so seine Haken: „Verhältnismäßigkeit“ ist nämlich ziemlich Auslegungssache, also weitgehend Willkür der Airline, wenn man’s nicht per Anwalt und Gericht durchsetzen will. Problem war bei mir vor allem: Ich wusste ja nicht, wann ich den Koffer bekommen würde. Letztlich hoffte ich von Tag zu Tag. Also konnte ich „verhältnismäßig“ immer nur recht wenig kaufen.
    Letztlich ist man vor Ort halt doch irgendwie der Dumme. Denn wenn die Airline hinterher findet, dass man sich unverhältnismäßig verhalten hat, dann bleibt man auf den Kosten sitzen oder muss den Aufwand der Klage betreiben, ggfs. auch noch mit ungewissem Ausgang, wenn man an einen Richter kommt, der einem vielleicht die schöne Reise neidet und findet, dass man beim Einkaufen übertrieben hat … Und am Ende kauft man ja die Ersatzdinge nicht aus Spaß und meist ist es Zeug, das man hinterher auch nicht wirklich braucht. Wird dann nicht erstattet, ist es einfach schade ums Geld …

  5. Carmen Winkler on April 24, 2014 at 2:55 pm

    Volker,

    mit meinen Flüssigkeiten hatte ich noch nie ein Problem und in meinem Beutel sind definitiv mehr als 10 Teile drinnen – allerdings überwiegend in Reisegrößen, die es ja in jedem Drogeriemarkt gibt. Ich habe auch noch nicht bewusst eine Beschränkung auf 10 Teile à 100 ml gelesen. Ja, der Beutel darf nur ein Fassungsvermögen von 1 l haben (würde man ihn selbst mit einer Flüssigkeit füllen). Da aber nicht jede Tube/jedes Fläschchen auch tatsächlich 100 ml hat, kann man durchaus mehr als 10 Teile in die Tüte geben. Geschaut wurde bei mir nur bei einer Medikamenten-Flasche, die aber 100 ml hat (und ohnehin unter die Ausnahmeregelung fallen müsste). Auch die Beutel gibt es von einem bekannten Hersteller solcher Produkte im Drogeriemarkt oder Supermarkt zu einem vernünftigen Preis. Ich habe grundsätzlich noch ein oder zwei Ersatz-Beutel im Koffer. Hab ich auch schon mit Eiswürfel für eine Kühlbox gefüllt :-).

    TSA – Beim letzten USA-Flug hat die TSA das Schloss nicht im Geringsten interessiert. Sprich nach der Kontrolle (Kontrollzettel war im Koffer) war das Schloss schlicht verschwunden – ob geknackt oder aufgeschlossen und nur nicht wieder dran gemacht, wer weiß.

    Der Nachteil der von Dir beschriebenen Hartschalenkoffer ist leider, dass diese ein vergleichsweise hohes Eigengewicht haben. Das verringert natürlich wieder das Zupackgewicht.

    Thema Eratzbeschaffung: Das AG Frankfurt hat in einem Fall (keine Kreuzfahrt, ein Koffer kam nach 2, der andere nach 5 Tagen) entschieden, dass lediglich die Ausgaben für eine Grundgarderobe erstattet werden – in dem Fall eine Garnitur Unterwäsche, Oberbekleidung, Badekleidung und Schuhe. Ausgaben für Abendschuhe und eine Strandtasche mussten hingegen nicht ersetzt werden. Offensichtlich wird dann erwartet, dass man mit einer Plastiktüte zum Strand geht ;-)!

    Gruß

    Carmen

  6. Stefan on April 24, 2014 at 6:12 pm

    Air France…. klar!

    Ich flieg auch nie wieder mit Air France auch wenn die noch so günstig sein sollten, die sind ALLE grundsätzlich super unfreundlich!!! „von der Eincheck-Zicke bis zum Bordpersonal“ (erst recht, wenn die merken das man Deutscher ist).

    Gern bezahle ich für vernünftig gereinigte Sitzbereiche und freundliches Personal anderer Europäischer Fluggesellschaften lieber etwas mehr. Denn mit dem Flug beginnt auch mein Urlaub!

  7. Volker Kaczmarek on April 29, 2014 at 11:53 am

    Moin zusammen!

    Meine Erfahrungen mit Air France (CDG-MIA) liegen schon einige Jahre zurück, und auch diese waren dergestalt, dass ich diese Airline kein zweites Mal buchen würde.

    Beim Fall des verschwundenen TSA-Schlosses handelt es sich um eines, welches wie ein Vorhängeschloss an die Zipper-Ösen gesteckt wird. Weich- wie Hartschalenkoffer der Markenhersteller haben heute eingebaute TSA-Schlösser, die nicht verloren gehen können.

    Als Besatzungsmitglied habe ich zu Beginn meiner Tätigkeit auch auf die weichen Koffer gesetzt, sah aber den sehr hohen Verschleiß bei den Teilen sehr bald als guten Grund, doch zu Hartschale zu wecheln. Man mus fairerweise hinzufügen, dass im Laufe beispielsweise eines 5tägigen Flugeinsatzes unser Gepäck einer Belastung ausgesetzt ist, wie es beim normalen Passagier auf 6 bis 15 Flugreisen vorkäme. Die empfindlichsten Schwachstellen waren die Kanten der Rahmen, welche aus einem Spiralstahldraht bestehen, welche von Stoff und Kunststoff ummantelt sind. Diese schubberten sehr schnell ab, die Stahlspirale kam zum Vorschein und zuppelte sich Stück für Stück heraus. Auch gab es gern mal einen Riss im Stoff.

    Bei vielen Kollegen kamen Diebstähle vor, fast immer nur bei Koffern mit Reißverschluss, vermutlich weil diese auch gern mal aufplatzen und eine absichtliche Zerstörung kaum nachzuweisen ist.

    Versagt ein Reißverschluss bei einem Weichkoffer oder versagen gleich drei (!!!) Verschlüsse eines Hartschalenkoffers, öffnet sich also der Koffer in den Transportanlagen der Flughäfen, dann dürfte das Ergebnis in beiden Fälle sehr ähnlich aussehen. Die Empfindlichkeit des Reißverschlusses muss man jedoch bei Betrachtung des Wirkprinzips sicher konstatieren:

    Schließlich genügt es, wenn beim Reißverschluss nur ein paar Zähnchen verbogen sind, dass sich das Teil öffnet. Beim Hartschalenkoffer mit DREI Schlössern ist die Wahrscheinlichkeit viel geringer, dass alle drei zerstört werden. Funktioniert eines noch, bleibt der Deckel zu! Dies mag auch der Grund sein, dass Langfinger eher anderes Gepäck bevorzugen, denn bei drei zerstörten Schlössern an Hartschalengepäck ist Absicht zu vermuten.

    Anfangs habe auch ich immer gesagt: „Nee, Hartschale will ich nicht!“ Ich kann nur dazu ermuntern, es einmal mit einem Wechsel zu probieren. Wir sind doch schließlich alle so bequem, dass wir gern an unseren Routinen und Ansichten festhalten – offen für Argumente sind, die unsere Überzeugung stützen, stichhaltige Gegenargumente aber gern ausblenden. Einfach mal testen! Das mit dem Gewicht stimmt so übrigens auch lange nicht mehr. Alle Markenhersteller sind seit Jahren bemüht, das Eigengewicht von Koffern immer weiter zu reduzieren. Neue Materialien und effizientere Formen der Bauteile, welche die Stabilität trotzt geringeren Materialeinsatzes erhöhen, kommen zum Einsatz.

    Auf den Websites findet man Produktdetails und auch das Eigengewicht der Koffer. Dazu vergleiche man gern das Gewicht des eigenen älteren Koffers.

    Heute benutzt die überwiegende Zahl unseres Kollegiums aus Cockpit und Kabine Hartschale. Steht man vor der gigantischen Gepäckablage am Flight Operations Center in FRA, sieht man zu mehr als 99% Hartgepäck.

    Von Samsonite habe ich die Kofferserie AERIS entdeckt. Diese gibt es mit 4 Rollen („Spinner“) und mit zwei Rollen („Upright“). Auf die „Comfort“-Variante verzichte ich. Kostet etwa das Doppelte, weil sie innen mit Stoff ausgeschlagen sind, mit Reißverschlusstaschen etc. Hat man empfindliche Garderobe oder will man mehr Ordnung schaffen, geht das auch mit Plastik- oder Baumwollbeuteln. Die Hartschale widersteht mechanischen Kräften auf jeden Fall deutlich besser als die Weichkoffer. Ich hab’s getestet: einer meiner alten Koffer war nach vielen Jahren völlig verschlissen, da wollte ich mal wissen, wie heftig man mit einem stumpfen Gegenstand Gewalt einwirken lassen muss, bis es ein Loch gibt. Mit einem Hammer habe ich es nicht geschafft. Mit der Flachen Seite einer Spitzhacke ebenfalls nicht, erst der Dorn der Spitzhacke erbrachte er Loch. Wäre der Vorfall auf einer Reise passiert, hätte ich den größten Teil meines Kofferinhaltes in diesem Fall immer noch unbeschädigt in Empfang nehmen können.

    Fällt auf einem Haupt-Taxiway am Flughafen ein Koffer vom Wägelchen und brettert anschließend ein Goldhofer-Flugzeugschlepper über darüber oder gar das Hauptfahrwerk einer 747 selbst, dann ist jeder Koffer platt…

  8. Franz Neumeier on April 29, 2014 at 11:59 am

    Die Vorstellung einer 747, die über meinen Koffer fährt, ist irgendwie schaurig ;-)

    Wir haben gerade einen neuen (Samsonite, Hartschale) gekauft – bin gespannt, wie er sich bewährt. Allerdings sind die wirklich leichtgewichtigen Varianten wirklich sehr, sehr teuer. 400 Euro und mehr für einen Koffer (also bei 3köpfiger Familie 1.200 Euro) sind schon happig. Ich weiß, lohnt sich langfristig, aber bei der Anschaffung ist es halt doch eine große Menge Geld …

  9. Carmen Winkler on April 30, 2014 at 9:03 am

    Volker,

    der Samsonite Aeris hat in der 69 cm Größe ein Gewicht von 4,4 kg (laut Samsonite-Website). Der Samsonite Firelite hat in derselben Größe 2,75 kg. Allerdings hat der Firelite einen Reißverschluss, jedoch verdeckt. Ansonsten stimme ich Dir natürlich vollkommen zu, dass die Hartschale ohne Reißverschluss deutlich robuster ist.

    Bei der letzten Reise kamen die Beschädigungen am Koffer allerdings nicht vom Flug sondern vom Be- und Entladen beim Schiff. Auch dort wird nicht unbedingt zimperlich mit dem Gepäck hantiert.

    Das verschwundene Schloss war natürlich ein „Vorhängeschloss“.

    Gruß

    Carmen

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