Podcast: Papierkram und Ausweise für die Kreuzfahrt

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Welchen Papierkram muss man vor einer Kreuzfahrt erledigen, welche Ausweise, Visa und anderer Unterlagen sind nötig oder empfehlenswert? Mit diesen Fragen beschäftigt sich diese Folge des cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcasts.

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Wer Stress schon vor der Einschiffung vermeiden will, sollte sich rechtzeitig um Ausweis, Pass, Visum und all den anderen Papierkram kümmern, der für eine Kreuzfahrt sinnvoll oder nötig ist. Wenn alle Unterlagen beisammen sind, reist es sich viel entspannter.

Bei den Reisevorbereitungen stellen sich viele Fragen, die wir in dieser Podcast-Folge beantworten: Warum sollte ein Reisepass mit auf die Kreuzfahrt, auch wenn das Schiff nur EU-Häfen anläuft? Wann brauche ich ein Visum? In welchen Fällen ist sogar ein zweiter Reisepass empfehlenswert? Welche Papiere braucht man für mitreisende Kinder und welche Schwierigkeiten kann es geben, wenn nicht beide Elternteile dabei sind? Was passiert eigentlich, wenn ich meinen Pass zu Hause vergesse? Warum sollte man Kopien der wichtigsten Papiere dabei haben?

Ebenfalls ein Thema: Die Gesundheitsbefragung vor der Einschiffung. Reedereien sind verpflichtet bei den Passagieren abzufragen, ob sie Symptome von Grippe oder Magen-Darm-Infektionen zeigen oder ob sie in den Wochen vor der Reise in einem von Ebola betroffenen Land waren. Wir sprechen darüber, wie man mit dieser Befragung umgehen sollte und was passieren würde, wenn man eine der Fragen nach Krankheiten mit „ja“ beantwortet.

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Show Notes / Themen:
  • Pass und Personalausweis
  • Papiere für mitreisende Kinder
  • Zahlungsmittel, Maestro- und Kreditkarte
  • Krankenversicherung und Impfpass
  • Gesundheitsbefragung der Reederei

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Ein Kommentar zu Podcast: Papierkram und Ausweise für die Kreuzfahrt

  1. Volker Kaczmarek on April 9, 2015 at 5:01 pm

    Moin zusammen! Wieder mal ein sehr informativer Podcast, den ich heute an Bord der Norwegian Getaway zwischen St. Thomas und Nassau mit Hilfe des laaangsaaamen Bord-Internets heruntergeladen und gehört habe.

    Wie schon im Podcast angeklungen, wissen natürlich die Behörden jener Länder, mit deren Einreistempeln es bei wiederum anderen Ländern Probleme geben könnte, um diesen Umstand und werden eine freundliche Alternative anbieten, so dass sich der zweite Reisepass in der Regel vermeiden lässt. Israel zum Beispiel verzichtet auf das Stempeln des Passes, wenn man angibt, dass man plant, zum Beispiel nach Saudi-Arabien zu reisen. Wer bei der Einreise sagt, dass man den Pass bitte nicht stempeln möge, wird generell mit einem fast schon treu-doofen „why???“ konfrontiert, aber speziell die israelischen Grenzkontrollen gehören 1. zu den ausgefeiltesten der Welt und beinhalten 2. profiling.

    Profiling bedeutet, dass eine Menge Fragen gestellt werden zum Reisezweck, wen und was man besuchen werde oder besucht hat usw. – dabei sind jedoch gar nicht die Antworten entscheidend, sondern es wird auf die körperlichen Reaktionen der Reisenden geachtet, denn ein potenzieller Attentäter würde sich evtl. durch hohen Puls, auffällige Atmung, Schwitzen, Unruhe etc. verraten. Stichprobenartig werden Reisende auch bei der Einreise abgesondert und noch einmal intensiver befragt. Dies sollte man geduldig und freundlich über sich ergehen lassen, wohl wissend, dass die Behörden ohnehin bereits alles über einen wissen, vor allem bei wiederholter Einreise und dass es nur Israels hohem und nachvollziehbar notwendigem Sicherheitsstandard dient.

    Zur Sicherung meiner Reisedokumente: Zu Haus fertige ich mit Hilfe eines Scanners eine oder mehrere Bild- oder PDF-Dateien an, auf der alle Dukumente wie Reisepass, Personalausweis, Führerschein, evtl. Visum etc. mit jeweiligen Vorder- und Rückseiten abgebildet sind. Diese Dateien speichere ich als Entwurf in einem Freemail-Account wie web.de oder GMX ab und habe so von jedem Ort der Welt online Zugriff auf alle wesentlichen Dokumente (sofern Internetverbindung besteht, wovon man in Kreuzfahrthäfen aber ausgehen kann) – denn wenn mir das Handgepäck wegkommt mit Pass UND Kopien, nützt mir das Kopieren auch nichts. Natürlich spricht nichts dagegen, sich auch ausgedruckte Versionen auf Papier mitzunehmen. An vielen Häfen wird zur Cruise Card auch die „photo ID“ verlangt. Da muss es fast nie der kostbare Reisepass sein, da genügt ein deutscher Personalausweis oder Führerschein völlig.

    Als ich letztes Jahr schwer erkältet zu einer Kreuzfahrt mit Princess Cruises aufbrach, hatte ich beim Gesundheitsfragebogen unter dem Punkt „cold & flu“ ein Ja-Häkchen gesetzt. Einerseits war es die Wahrheit, andererseits wollte ich auch gern einmal sehen, was dann passiert. Die Check-In-Dame wirkte fast erschrocken, wenn oft scheint da wohl derartiges nicht vorzukommen – ich wurde zur Seite gebeten und sollte dort auf die „Nurse“ warten, welche auch bald erschien und somit kam ich in die seltene Gunst, in Begleitung von „Nachtschwester Ursula“ als erster an Bord gehen zu dürfen und wurde direkt zu meiner Kabine begleitet, in der ich vorerst auf den Arzt zu warten hatte.

    Meine Begleitung überschüttete mich mit Vorwüfen, wie ich denn nur zu blöd habe sein können, auf dem Fragebogen „Ja“ anzukreuzen. Der sehr nette Arzt erschien bald, maß Fieber, Sauerstoffsättigung, hörte auf Atemgeräusche und stellte ein paar Fragen. Nachdem klar war, dass ich weder Durchfall noch Erbrechen hatte und mir häufiges Händewaschen zugeraten worden war, durfte ich mich wie jeder andere auf dem Schiff bewegen. Meine Begleitung fand am Ende das aber auch alles sehr interessant, und immerhin gibt es nun ein kleines Extra-Kapitel zu erzählen.

    Ahoi und Euch Viel Spaß beim KHDW am 18.April!

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