Podcast: Reisejournalismus und unabhängige Berichterstattung

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Wie unabhängig ist Reisejournalismus? Wie stellt cruisetricks.de sicher, dass Reedereien und Reiseveranstalter keinen Einfluss auf die Berichterstattung nehmen, ob direkt oder indirekt? Kann man eigentlich unabhängig schreiben, wenn man auf Einladung der Reederei reist? Diese und weitere Fragen rund um unabhängigen Reisejournalismus diskutieren wir in dieser Folge des cruisetricks.de-Kreuzfahrt-Podcasts und freuen uns bei diesem Thema ganz besonders auf Feedback und auf die Diskussion mit unseren Hörern und Lesern.

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Als Anlass für die Diskussion nehmen wir die Auszeichnung von cruisetricks.de mit dem Award „I Protagonisti del Mare 2014“ – also einer Auszeichnung, über die wir uns sehr freuen, die andererseits aber von einer Reederei kommt, über die wir auch regelmäßig berichten. Ein Problem für die journalistischen Unabhängigkeit also?

Wir diskutieren alle Fragen rund um journalistische Unabhängigkeit besonders im Reisejournalismus, Einflussfaktoren auf die Berichterstattung, das journalistische Selbstverständnis von cruisetricks.de und das Verhältnis zu den Reedereien und PR-Agenturen.

Wie unabhängig kann Reisejournalismus generell sein? Welche Faktoren beeinflussen die Berichterstattung – oder auch nicht? Warum gehen wir häufig auf Einladung der Reedereien auf die Schiffe und bezahlen die Reisen nicht selbst? Was erwarten Reedereien sich von einer Einladung zu einer Pressereise, zu Kurztrips, zu Schiffstaufen? Inwieweit spielen diese Erwartungen bei der Berichterstattung eine Rolle? Und wie geht man mit grundsätzlich kritischen Themen um, beispielsweise Umweltschutz in der Kreuzfahrt?

Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Unabhängigkeit und Verhältnis zu den Reedereien, über die wir berichten, diskutieren wir in dieser Podcast-Folge und freuen uns auf das Feedback unserer Hörer und Leser: Wie sehen Sie das Verhältnis zwischen Reedereien und Journalisten? Wie viel Glaubwürdigkeit hat Reisejournalismus für Sie? Wie wichtig ist Ihnen Transparenz? – also beispielsweise der Hinweis unter den Texten bei cruisetricks.de (und in einigen Tageszeitungen), wenn der Autor auf Einladung der Reederei unterwegs war … Geben Sie uns Feedback und diskutieren Sie mit!


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Show Notes / Themen:
  • Wie unabhängig ist Reisejournalismus?
  • Welchen Einfluss haben Einladungen?
  • Welche Erwartungen haben Reedereien?
  • Wie ist das Verhältnis zu Pressesprechern und PR-Agenturen?
  • Als Kreuzfahrt-Journalist ständig kostenlos im Urlaub?
  • Trennung zwischen privater und journalistischer Beurteilung
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17 Kommentare zu Podcast: Reisejournalismus und unabhängige Berichterstattung

  1. Christine Starmann / Kids on Cruise on Juni 4, 2014 at 10:38 am

    Mit Urlaub hat das wohl wenig zu tun, was Du da leistest…

    Genau dieser Gedanke „wie ehrlich kann jemand/ich schreiben, wenn man eingeladen wird?“ hat mich im Hinblick auf Einladungen aber auch schon sehr beschäftigt.

    Meine Gedanken dazu, hatte ich vor einiger Zeit mal hier festgehalten im privaten Blog: http://kidsoncruise.blogspot.de/2014/01/von-der-suche-nach-dem-haar-in-der.html

    Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass ich z.B. auf der Inauguralfahrt der Getaway z.B. regelrecht nach irgendetwas negativem gesucht habe, damit der Artikel danach ja nicht ausschließlich positiv wird. Das, was ich damals geschrieben hatte, waren jedoch ehrliche Eindrücke, so positiv, dass wir das Schwesterschiff Breakaway nun auch privat selbst gebucht haben.

    Nun sind allerdings Optik und bestimmte Stilrichtungen sowie das essen schlichtweg Geschmackssache – einen Journalist, der aufgrund persönlicher Präferenzen nun drauf los meckert, was das Zeug hält, würde wohl niemand ernst nehmen. Man muss sachlich bleiben und so kommt Kritik vielleicht beim Leser nicht immer ganz so deutlich an, wie manch Kritiker es vielleicht gerne hätte. Das ist sicher ein Problem.

    Ich denke, es kommt sehr (!) auf die persönliche Einstellung des betreffenden Journalisten an – jemand, der wie Du seriös arbeitet, wird auch mal Kritik äußern. Sachlich formuliert, aber dennoch treffend – vielleicht weniger emotional formuliert, als es jemand tut, der seinen Frust auf diversen Reiseportalen ablässt. Aber dennoch Kritik.

    Nun bin ich mit Kids-on-Cruise.de bzw. dem angeschlossenen Forum keine professionelle Kreuzfahrtjournalistin und meine Einladungen kann ich daher auch fast an einer Hand abzählen (wann ich sie annehmen kann erst recht, da ja beruflich und familiär zeitlich sehr beansprucht). Unsere Reisen zahlen wir also für gewöhnlich selbst – zur Hauptsaison,Ferienzeit eben und somit mit zwei Teenagern auch sehr teuer…
    Für diesen Preis hab ich in aller Regel keine Lust mich zu ärgern – bei privaten Reiseberichten bin ich daher eher wesentlich entspannter und achte längst nicht auf jedes Detail, ich genieße lieber.

    Eine Einladung hat jedoch mit Urlaub nicht viel zu tun – man hat weder Familie dabei noch kann man über seine Zeit 100%ig frei verfügen, es muss fotografiert und notiert werden, vielleicht noch die ein oder andere Pressekonferenz an Bord. Immerhin MUSS ja später eine Reportage geschrieben werden. Es ist also Arbeit, wenn auch eine sicherlich sehr angenehme.

    Dennoch ist es natürlich ein tolles Erlebnis – und Du hast sicherlich einen Traumberuf, um den Dich viele beneiden.

    DANKE für viele tolle Berichte (auch an Carmen!)

    Tine

  2. Marita Oppermann on Juni 4, 2014 at 10:55 am

    Um Gottes Willen, ich will hier nicht behaupten, mit Franz auf einer Stufe zu stehen. Ich habe auch noch nie eine Einladung auf eine Cruise bekommen, aber schon mal an Bord dann ein paar Vergünstigungen, weil ich über die Cruise geschrieben habe.
    Aber als ich mein erstes buch geschrieben habe, musste ich teilweise aus rechtlichen Gründen, Teile des Buches an die entsprechenden Reedereien schicken, um es absegnen zu lassen. Und dort hat man teilweise schon versucht, „Werbesprüche“ einzubauen. Auf die wollte ich mich aber nich einlassen. Wenn ich meine Reiseberichte schreibe, so versuche ich immer, objektiv zu bleiben und ich suche nicht, wie manche andere, nach den vielen negativen Dingen. gut ein paar fallen einem direkt ins Auge und die führe ich dann auch auf.
    Was Franz betrifft und seine Einladungen auf bestimmte Schiffe, ist er für mich immer noch derjenige, dem ich am meisten vertraue, und dass seine Berichte „trotz“ Einladung objektiv und fair sind. Er hat mich z.B. dazu gebracht, mal die Costa Neo Romantica in Betracht zu ziehen, obwohl ich niemals mehr ein Costa Schiff betreten wollte. Aber ich vertraue seinem Urteil (auch wenn dies ein Einladungsreise war). Vor allem hat er das ja auch nicht verheimlicht.

  3. Franz Neumeier on Juni 4, 2014 at 11:04 am

    Um eines vielleicht noch deutlich zu machen, weil das im Podcast nicht zur Sprache kam: Selbstverständlich gehen meine Texte generell nie an die Reedereien zum Absegnen, das würde dem journalistischen Grundverständnis widersprechen.
    Einzige Ausnahme sind wörtliche Interviews – da gibt man dem Interview-Partner oft die Möglichkeit, vorher drüberzulesen. Sinn ist aber nicht, dass er/sie seine/ihre Aussagen vor Veröffentlichung revidieren kann. Da geht’s vielmehr darum, dass bei einem Interview der Interviewpartner ein eigenes Urheberrecht an dem hat, was er sagt – und man beim Niederschreiben von Interviews automatisch ein wenig redigieren muss (schließlich kann man nicht alle „äähs“, unvollständig gebliebene Sätze oder Wiederholungen 1:1 übernehmen). Diese Bearbeitungen muss der Interview-Partner also freigeben.
    Aber ansonsten gehört natürlich zu den Grundlagen der journalistischen Unabhängigkeit, dass ich nicht von einer Freigabe von Texten durch irgend jemanden abhängig bin, schon gar nicht von demjenigen, über den ich schreibe …

  4. Uwe on Juni 4, 2014 at 11:22 am

    ….(auch wenn dies ein Einladungsreise war). Vor allem hat er das ja auch nicht verheimlicht…..

    Hallo Marita,
    dieser Zusatz ist bei seriösen Publikationen absolut selbstverständlich und war/ist bei der Zeitung, für die ich Jahrzehnte gearbeitet habe, auch ein absolutes MUSS. Man hat ja schließlich nichts zu verheimlichen.

    ….Und dort hat man teilweise schon versucht, “Werbesprüche” einzubauen…..

    So etwas ist mir in meinen Berufsleben noch nie passiert. So dreist war keine PR-Agentur, die für die oder jene Reederei tätig ist. Das würde das Ende jeglicher Bereitschaft sein, Einladungen für Reportagen anzunehmen. Wer vorab Journalisten auf seinen Arbeitgeber einschwören würde, wäre ganz schnell ohne Klientel.

    @Franz

    Ja, „Urlaub“ sind solche Dienstreisen wahrlich nicht. Sieht man von den Strapazen von An- und Abreise einmal ab, hat man als eingeladener Journalist an Bord ein Programm zu absolvieren, dass jedem „Urlauber“ die Haare zu Berge stehen würden.
    An Bord muss man nicht nach „Haaren in den Suppe“ suchen, die man dann elegant in einen beweihräuchernden Bericht einstreuen könnte. Auch ohne Suche fällt einem langjährigen Seefahrer sofort auf, was nicht nur einen selbst, sondern auch andere Kreuzfahrer stört/stören könnte.
    Gäben die Berichte von solchen (Einladungs-)Fahrten nur im Ansatz berechtigte Gründe zum Zweifeln an der Seriosität des Berichterstatters, er würde mit Leserbriefen überhäuft werden. Denn Lobhudeleien gehören in die Anzeigen der Reedereien in Zeitung, Zeitschrift oder TV. Nicht in den redaktionell betreuten Reiseteil.
    Aber ich kann nicht leugnen, dass es unter den „Reisejournalisten“ leider auch Schwarze Schafe gibt. Die aber finden keine Freunde unter ihren Kollegen (m/w). Und auch nicht unter den Pressebetreuern seriöser PR-Agenturen.

    Wie so viele hier vertraue ich deinem Urteil, weil ich weiss, dass dein Herzblut an dieser Arbeit hängt und du nie etwas beschönigt hast, was eigentlich kritisiert hätte werden sollen.

    Bin schon sehr gespannt auf die Kommentare deiner Leserschaft, die nichts mit unserem Beruf zu tun hat.

    In diesem Sinne immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel
    und immer eine gute Heimkehr von solchen Dienstreisen
    Uwe

  5. Christine Starmann / Kids on Cruise on Juni 4, 2014 at 11:24 am

    Was man auch sicherlich nicht vergessen darf: Als Reisejournalist schreibst Du, wie der Name schon sagt, über Reisen. Du stellst sie vor, so dass potentielle Kunden sich informieren können.
    Mit den immer vorhandenen zahlreichen Fotos und Informationen ist dies eine klare Hilfe in der Entscheidungsfindung für den Leser, ob dieser oder jener Anbieter oder diese oder jene Route vielleicht auch für ihn selbst geeignet ist.
    Dazu gehört sicherlich auch die ein oder andere Kritik, sachlich formuliert. Und eben auch die ganz persönliche Meinung, aber eben nicht ausschließlich.

    Was jedoch guter Reisejournalismus nicht ist und was vielleicht der ein oder andere verwechselt, ist ein Bewertungsportal, wo die ausschließlich die eigene Meinung der jeweils Schreibenden mehr oder meist weniger sachlich publiziert wird.
    Und daher ist der Anspruch einiger Leser in Bezug auf „das permanente Suchen nach und Aufdecken von etwaigen Missständen“ vielleicht nicht ganz realistisch.

    Dafür gibt es Bewertungsportale und Foren, in denen persönliche Erfahrungen von „Endverbrauchern“ aber natürlich auch von Kreuzfahrtprofis ganz persönlich ausgetauscht werden dürfen und sollen – beides ergänzt sich. Hier treffen mehrere Meinungen aufeinander.

    Denn ein wirklich guter Reisejournalist gibt zwar seine Eindrücke und Erfahrungen wider, zwingt seine Meinung jedoch niemandem auf. Und das ist sicherlich der Punkt, wo sich die Spreu vom Weizen trennt.

    Und daher finde noch einmal meine Gratulation zur verdienten Auszeichnung!

  6. Franz Neumeier on Juni 4, 2014 at 11:40 am

    @Christine: Da kann ich Dir nur zustimmen. Aber ich will auch nicht sagen, dass meine Herangehensweise die alleinig richtige ist. Ich habe mich für diesen Weg entschieden, weil ich es für mich am sinnvollsten halte.
    Wie im Podcast schon angesprochen, habe ich das auch in meiner Zeit im IT-/Computer-Bereich schon so gesehen: Es bringt dem Leser letztlich wenig, wenn ich ihm aufzähle, was er alles *nicht* machen/kaufen soll. Ich glaube – und das ist eben meine persönliche Einstellung – dass der Leser mehr davon hat, wenn ich ihm zeige, wo es sich lohnt, genauer hinzusehen und ihm dazu alle Informationen zu liefern, dass er für sich und seine individuellen Ansprüche eine Entscheidung treffen kann.
    Ich sehe meine Ausgabe also weniger als Kritiker von Produkten/Reisen, sondern mehr als Ratgeber für meine Leser.
    Manche Kollegen sehen ihren Beruf anders, und das ist auch völlig okay so. Jeder geht da seinen eigenen Weg und auch da gibt’s kein gut und schlecht, kein richtig und falsch, so lange man sich ehrlich und fair verhält.

  7. Petra on Juni 4, 2014 at 12:02 pm

    Hallo, ich wollte hier auch mal meinen Senf dazu abgeben.
    Wenn jemand auf Einladung einer Reederei/ Hotels/ Restaurants eine Reise antritt oder essen geht und von ihm erwartet wird, dass er danach eine Kritik über diesen Aufenthalt verfassen soll. Wird dieser Artikel meistens positiv, ich glaube ich habe noch nie etwas „negatives“ gelesen (und ich habe sehr viele Berichte gelesen).
    Es ist auch keine „Heuchelei“ oder „Verschweigen“ von Tatsachen, es ist eher die Psychologie des Menschen! Im ersten Augenblick ist man für diese Einladung sehr dankbar und man sieht alles durch die „Rosa Brille“. Man schreibt über die tolle Unterkunft, die schönen Augenblicke, das freundliche Personal und die negativen Sachen werden ausgeblendet. Des Weiteren hängt an dem Artikel auch noch mehr, man möchte schließlich wieder „eingeladen“ werden und wenn man zu viel „Kritik“ übt wird es sicherlich nicht so schnell vorkommen! Ob man den Artikel nun der Redaktion vorlegt oder nicht spielt keine „große Rolle“ dieser wird eh von der Redaktion geprüft.
    Schauen wir uns doch mal ein super Beispiel aus dem Leben an, sogar die Redaktion von Spiegel, Bild oder sonst welchen nominierten Zeitschriften gibt „klare“ Anweisungen an ihre „Schreiberlinge“ vor. Falls sich jemand nicht daran hält, muss der jenige mit einem zukünftigen Arbeitsplatz-Wechsel rechnen!

  8. Uwe on Juni 4, 2014 at 12:07 pm

    ….sogar die Redaktion von Spiegel, Bild oder sonst welchen nominierten Zeitschriften gibt “klare” Anweisungen an ihre “Schreiberlinge” vor. Falls sich jemand nicht daran hält, muss der jenige mit einem zukünftigen Arbeitsplatz-Wechsel rechnen!….

    ??????

    Du scheinst ja von Journalisten, die du „Schreiberlinge“ nennst, nicht sehr viel zu halten. Und was die „klaren Anweisungen“ betrifft: Ja, die gibt es und sie heissen: Immer bei der Wahrheit bleiben! Und: redaktionelle Texte mit nicht Werbetexten vermischen. Darüber wacht übrigens auch der Presserat.

  9. Franz Neumeier on Juni 4, 2014 at 12:28 pm

    @Petra: Mir war nur ansatzweise klar, dass der Ruf von Journalisten wirklich so schlecht ist … Zu einigen Punkten möchte ich Anmerkungen aus meiner Sicht machen, weil Du glaube ich ein etwas zu „romantisches“ Bild von unserem Job hast ;-)

    >Im ersten Augenblick ist man für diese Einladung sehr dankbar
    >und man sieht alles durch die „Rosa Brille“

    „Dankbar“ ist vielleicht der falsche Ausdruck. Das impliziert etwas persönliches, emotionales. Und das ist es spätestens nach ein paar Jahren in dem Beruf ganz sicher nicht mehr, dafür ist das zu viel Routine. Etwas so, wie ein Bankangestellter eine Einladung zum wöchentlichen Gruppen-Meeting bekommt … Eine „rosa Brille“ habe ich daher nicht auf – ganz im Gegenteil: Dadurch, dass ich auf so vielen Schiffen unterwegs bin, sehe ich viel mehr (und damit auch die nicht so schönen Details, Verhalten der Crew etc.), als dem normalen Passagier auffällt. Also um’s auf den Punkt zu bringen: Man gewöhnt sich sehr schnell daran, auf den Schiffen unterwegs zu sein und muss eher aufpassen, dass einen das nicht irgendwann langweilt, weil man alles schon hundertmal gesehen hat und dadurch die Wachsamkeit nachlässt und der frische Blick eines Passagiers verloren geht.

    >man möchte schließlich wieder „eingeladen“ werden und wenn
    >man zu viel „Kritik“ übt wird es sicherlich nicht so schnell vorkommen!

    Da gibt es tatsächlich Unterschiede bei den Reedereien. Aber grundsätzlich habe ich persönlich noch nicht erlebt, dass ich nicht mehr eingeladen worden wäre, wenn ich etwas kritisiert oder negative Dinge als solche beschrieben habe. Entscheidend ist dabei allerdings, dass man fair bleibt und die Kirche im Dorf lässt, sprich: die richtigen Maßstäbe anlegt, Preissstrukturen und Zielgruppen im Auge behält etc.
    Denn (wie ich finde zu Recht) würde einem eine Reederei natürlich übel nehmen, wenn man beispielsweise an ein Niedrigpreis-Massenmarkt-Schiff die Maßstäbe eines Luxus-Schiffs anlegt und entsprechend unverhältnismäßig kritisiert.
    Was einem Reedereien (und auch jede andere Firma, über deren Produkte man berichtet) zu Recht übel nehmen würde ist unsachliche, unfaire Berichterstattung.
    Ansonsten würde sich eine Reederei aus vielerlei Hinsicht ins eigene Fleisch schneiden, wenn sie einen nach einer vermeintlich negativen Berichterstattung vom Presseverteiler streicht. Zum einen wäre es höchst unprofessionell und würde in der Branche auch so wahrgenommen werden, zum anderen würde dadurch mit der Zeit kaum mehr jemand über diese Reederei schreiben …

    >Ob man den Artikel nun der Redaktion vorlegt oder
    >nicht spielt keine „große Rolle“ dieser wird eh von der Redaktion geprüft.

    Du meintest „der Reederei vorlegt“, oder? Davon ausgehend die Frage: Da siehst Du keinen wesentlichen Unterschied? Das klingt ja gerade so, als wären Redaktionen Handlanger der Firmen, über die berichtet wird. Ja, Anzeigenkunden haben heutzutage einen gewissen Einfluss. Aber die reicht nur sehr, sehr selten so weit, dass die Redaktion aktiv Texte verändert. Ich persönlich habe das noch nicht erlebt. Der Einfluss bezieht sich allenfalls auf die grundsätzliche Themenauswahl, nicht auf den konkreten Inhalt der Texte. Schließlich arbeiten auch in den Redaktionen gestandene Journalisten mit Berufsethos und Ehre (abgesehen davon, dass es ab einem gewissen unkt auch illegal wäre).

    Was mich selbst angeht: Zumindest bei cruisetricks.de bin ich mein eigener Herr, da muss ich nirgends etwas vorlegen. Wenn ich als freier Autor für Zeitungen und Zeitschriften arbeite, dann geht der Text natürlich an die Redaktion, die gegebenenfalls redigiert oder kürzt. Überschriften und Vorspänne werden beispielsweise meist von den Redaktionen formuliert, damit es zum Stil der jeweiligen Zeitung und zu den in der Nähe stehenden Artikeln passt. Bei wesentlichen Änderungen gibt’s aber Rücksprache mit dem Autoren. Und ganz ehrlich: Das kommt sehr selten vor. Schon weil die Reise-Redaktionen personell meist sehr schwach besetzt sind und so wenig Zeit haben, dass sie nur wenn es unbedingt sein muss (sprich: wenn der Text einfach nicht passt/schlecht ist) Hand anlegen.

  10. Matthias Morr on Juni 5, 2014 at 1:11 pm

    Wichtiges Thema! Transparenz finde ich extrem wichtig, wie Du es auch machst. Von wem hat es Zuwendungen welcher Art gegeben. Nun ist es im allgemeinen Reiseblog-Bereich teilweise ja schon üblich, dass die Arbeitszeit des Bloggers gewissermaßen bezahlt wird. Dadurch wird das Problem gelöst, dass Blogger im Reisebereich in der Regel immer ein Refinanzierungsproblem haben. Eine Woche Aufenthalt auf einem Schiff muss am Ende vielleicht 2000 Euro an Einnahmen bringen – und selbst dann wäre man von einem fürstlichen Salär noch weit entfernt. Und das durch Werbung und Affiliate-Marketing zu erreichen, ist doch schwierig. Die Frage ist: Geht dann eine Bezahlung durch die Reederei einen Schritt zu weit, oder ist das angemessen – wenn man es kommuniziert? Ich glaube übrigens, dass du falsch liegst, wenn du glaubst, die Leute würden sich nicht für die Meinung von Franz Neumeier interessieren. Meine Erfahrung ist, dass die eigene Meinung und die eigene Persönlichkeit das A und O beim Community-Aufbau (YouTube-Abonnenten, Facebook-Fans) sind. Wenn wir da den Vergleich zum Tech-Bereich ziehen: Es wird sich mit Sicherheit in Deutschland kein PC-Zeitschriften-Journalist im Netz finden, der nur annähernd so erfolgreich ist in den sozialen Medien wie ein meinungsstarker Tech-Blogger, wie Sascha Pallenberg, der allein auf Facebook von mehr als 17.000 Menschen gelesen wird.

  11. Franz Neumeier on Juni 5, 2014 at 2:14 pm

    @Matthias: Also für mich persönlich wäre eine Bezahlung durch eine Reederei ein absolutes no-go, auch wenn man es klar kommunizieren würde. Damit will ich nicht sagen, dass es für andere vielleicht funktionieren kann, aber für mich persönlich schließe ich das aus, dafür bin ich zu sehr in der journalistisch unabhängigen Tradition zu Hause, die Distanz zum Objekt der Berichterstattung als Grundvoraussetzung sieht. Bezahlung dieser Art würde diese Grenze bei Weitem überschreiten.

    Bzgl. meiner eigenen Meinung habe ich mich in dem Podcast vielleicht etwas falsch ausgedrückt: Meine Meinung ist schon wichtig und wird sicherlich auch von Vielen geschätzt. Was ich meinte ist vielmehr mein persönlicher Geschmack, der keine Rolle spielen sollte, a la „ich finde das Essen auf Schiff XY schlecht“. Reederei Z kann ja nichts dafür, wenn ich – hypothetisch gesprochen – Gerichten a la Kaviar-Carpaccio an glasig gedünsteten Jakobsmuscheln mit Eichenknospen-Schäumchen nicht sonderlich viel abgewinnen kann. Da spielt mein persönlicher Geschmack keine Rolle, sondern der Geschmack und die Erwartungshaltung der angestrebten bzw. tatsächlichen Zielgruppe für dieses Schiff. Also nicht „schmeckt mir das“, sondern „ist das Gericht handwerklich gut gemacht“ ist das, was ich schreibe.

    Auch da spielt bei mir sicherlich die klassische Journalistenausbildung eine große Rolle und mir ist klar, dass man mit klarer Polarisierung in Social Media (zahlenmäßig) erfolgreicher ist. Aber ich will nicht um jeden Preis „erfolgreich“ in diesem Sinne sein. Das, was ich mache, soll zu mir passen, ich will mich wohl fühlen dabei, ich will tun, was ich selbst für richtig halte und da steht für mich „Objektivität“ (auch wenn es die in letzter Konsequenz natürlich nicht gibt) im Vordergrund.

    Das sind unterschiedliche Herangehensweisen und ich habe mich bewusst für die eine entschieden, wissend, dass auch die andere Variante ihre Vorzüge hat ;-)

  12. Wendy on Juni 5, 2014 at 9:22 pm

    Ich habe früher ja beim Reiseveranstalter und im Reisebüro gearbeitet – und dort wird man durchaus ja auch auf sog. Infotouren geschickt. Im Bekanntenkreis dann gerne als erweiterter Urlaub wahrgenommen. Die Realität sieht anders aus – ich bin ja durchaus reiseaffin – aber was dann an Programm stattfand – meist das komprimierte Programm einer Rundreise – auf die halbe Zeit gepackt – und dazu dann noch Hotelbesichtigungen. Ich erinnere mich an eine 3-Tagesreise!!!! nach Orlando (alle Disney-eigenen Hotels besichtigt, täglich ein „Frühstücksseminar – aber nachmittags immerhin immer ein Tagespaß in die Hand und die Parks entdeckt). In Indien war das Programm einer 14tägigen Reise für uns auf 8 Tage gepackt worden….Jeden Tag starteten wir gegen 6 Uhr morgens und der Tag endete mit „Dinnereinladungen“ gegen Mitternacht.

    In unserem Büro war es Usus, darüber dann einen ausführlichen Bericht zu schreiben, jedes Hotel auf einem vorgegebenen DIN A 4 Bogen zu beschreiben, bewerten und Prospekte und Fotos beizufügen. So war von jeder Reise ein kompletter Ordner angelegt.

    Mir war immer klar, daß natürlich der Einladende mit der Einladung bezweckt, mir sein Produkt schmackhaft zu machen. Es ist klar – ein Produkt, das mir aus eigener Ansicht bekannt ist, kann ich besser verkaufen.

    Ich habe Knwo-How mäßig von diesen Reisen enorm profitiert – und meine Kunden auf jeden Fall auch – denn die Beratungsleistung verbessert sich enorm, wenn Dinge selbst erfahren wurden.

    Ganz ehrlich – korrumpieren hätte ich mich von einer Einladung nicht lassen. Ich habe Vor- und Nachteile von Hotels oder Programmen deutlich benannt. Warum soll man Vorteile nicht auch dem Kunden gegenüber hervorheben? Bloß weil mir ein Hotelier einen bunten Drink ausgegeben hat oder ein Abendessen organisiert hat, bin ich ihm nicht mehr gewogen als einem anderen.

    Was Reedereien angeht – mein ehemaliger Chef war später im mittleren Management einer der italienischen Reedereien. Ich bin mit denen gefahren – ich habe ihm später auch eine ausführliche Kritik (gut und schlecht) zukommen lassen. Ich fühlte mich meinem Ex-Chef sehr verbunden – das hat mich nicht im mindesten gehindert, über meine Reise auch in Foren zu berichten und auch da Gutes und Schlechtes zu benennen.

    Ich glaube, die Jubelperser-Journalisten sind in der Minderheit. Wer sich einen Namen machen will, muß glaubwürdig berichten.

    Wenn man im Artikel benennt, falls die Reise auf Einladung stattfand finde ich das gut.

    Ein freier Journalist muß aber seine Artikel auch verkaufen – nur auf der eigenen Webseite ist der Markt zu klein. Und wenn eine Tageszeitung oder Illustrierte eine thematische Seite machen will und ein aktueller Artikel paßt da genau hin, der Artikel ist gut recherchiert etc. – dann kann der natürlich verkauft werden!

    Ich muß Käse auch kosten, um ihn beschreiben zu können!

    Und ein Auto probefahren….

  13. Volker Kaczmarek on Juni 6, 2014 at 3:49 pm

    Moin! Was mir immer wieder auffällt bei Berichterstattung über die Kreuzfahrtbranche: sobald ein Artikel erscheint in welchem Forum auch immer, mit welchem Inhalt auch immer, ergießt sich sofort ein Schwall übelster Miesmacherei in die entsprechenden Kommentar-Foren, mit dabei natürlich stets die Begriffe „schwimmende Dreckschleudern“, „Massentierhaltung“, „Altenpflegeheim zur See“ und so weiter. Man konnte es erst heute wieder beobachten, als es um die Umweltschutzstandards von „Mein Schiff 3“ bei Spiegel Online ging.

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/mein-schiff-3-von-tui-cruises-a-972559.html

    Bei einem Bericht über „AIDA Prima“ genau dasselbe:

    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/aida-cruises-faehrt-mit-prima-ab-hamburg-a-926742.html

    Eine Rubrik über die 10 beliebtesten Vorurteile gab es ja schon einmal, aber vielleicht bietet es sich an, einmal genauer zu recherchieren über „Cruise Bashing“ – die Gründe, warum so viele Menschen, die offenbar über keinerlei Faktenwissen verfügen, so vehement auf die Kreuzfahrtbranche eindreschen. Dies findet bei anderen Urlaubs- und Reiseformen meines Wissens nicht statt (All-Inclusive-Clubs, Gruppenreisen, Fliegerei…) Ist es dieser Hauch des ultimativen Luxus, der ans Obszöne grenzt? Die Vorstellung, dass eine Kreuzfahrt für Otto Normalschrebergärtner unerreichbar sei und damit vom Neid gesteuert? In diesem Zusammenhang hätte sicher auch der Begriff „Luxus“ mal eine intensive Analyse verdient, der ja gern bei Schiffen und Hotels verwendet wird.

    Mal ’ne Frage: bei der Kommentarfunktion befindet sich ein Feld für ein User-Foto. Wie ich gerade gesehen habe, ist auch unser lieber Schiffstester Matthias Morr mit einem Foto „drin“. Bislang dachte ich, dass wäre ein exklusives Franz-Feature. Wie geht denn das???

    Liebe Grüße, Volker

  14. Franz Neumeier on Juni 6, 2014 at 4:02 pm

    @Volker: Die Gründe für Cruise Ship Bashing? Zu dem Thema würde ich gerne einmal einen Psychologen interviewen. Das ist ein Phänomen, das man durchaus in anderen Bereichen auch sehen kann. Ich vermute, dass Du in die richtige Richtung denkst. Neid, Missgunst und Nachplappern von Medienberichten, die aus ähnlicher Motivation entstanden sind. Häufig steckt glaube ich aber auch einfach Wichtigtuerei dahinter – etwas gut finden, ist nicht so „in“, Meckern und Schimpfen ist einfacher und vermeintlich glaubwürdiger als gut finden (denn wenn jemand etwas gut findet, dann „wird er bestimmt für seine Meinung bezahlt“ ;-) Aber wie gesagt: Bei dem Thema bin ich latent dran und hoffe, dass ich dazu bald einen kompetenten Interview-Partner finde, der das aus psychologischer Sicher erklären kann.

    Bild eben dem Kommentar: Einfach einen Account bei WordPress.com anlegen; integriert ist dort dann der Dienst „Gravatar„. Du kannst dort zu der E-Mail-Adresse, die Du hier beim Kommentieren verwendest, ein Bild hinterlegen, dass dann hier auch automatisch angezeigt wird.

  15. claus on Juni 6, 2014 at 4:56 pm

    die Frage ist doch letztendlich welchen Anspruch man an sich selbst hat und welches Konzept man grundsätzlich verfolgt. Für mich kann ich nur sagen das ich ohne die Einladungen gar nicht arbeiten könnte, nur so ist eine Vielfalt in der Berichterstattung möglich, aber auch bei einer Einladung kann man sicher noch abgrenzen. Letztendlich muss man nicht jede Zuwendung die man an Bord erfährt auch nutzen. Und was man nicht vergessen darf! Es ist Arbeit und oft jagt ein Termin den Nächsten… Franz macht das schon sehr gut. Trotzdem bleibt das Finanzierungsproblem… denn auch wenn die Reise bezahlt ist, ist die Miete zu Hause trotzdem zu verdienen.
    Claus

  16. Dietmar on Juni 7, 2014 at 9:53 am

    Schauen wir uns gemeinsam den Beitrag zur Jungfernfahrt der FTI Berlin in 2012 an. Dieser sagt eigentlich alles. Die Reise war eine absolute Katastrophe, die Berichterstattung hier deutete aber an das rund 400 Menschen sich getäuscht haben müssen.

  17. Franz Neumeier on Juni 7, 2014 at 1:08 pm

    @Dietmar: Nur vorab kurz bemerkt – und vielleicht ist das schon der ganze Anlass für ein offensichtliches Missverständnis: Mein Beitrag beschäftigt sich keineswegs mit der Jungfernfahrt der FTI Berlin 2012 (die, wie ich natürlich auch selbst anderswo gelesen habe, nicht wirklich gut war), sondern auf eine etwas spätere Reise. Deshalb kann und will ich nichts über die Jungfernfahrt sagen, denn ich war nicht dabei und mein Beitrag bezieht sich darauf auch nicht.

    Mein Beitrag zur FTI Berlin 2012 (damit alle wissen von welchem Text wir reden: http://www.cruisetricks.de/ex-traumschiff-fti-berlin-traditionell-und-bodenstaendig/) ist wie ich finde sogar ein sehr gutes Beispiel um zu zeigen, wie ich meine Berichterstattung verstehe: Die Dinge möglichst genau beschreiben, damit sich der Leser selbst ein Urteil bilden kann. Erklären, für wen sich ein Schiff eignet und welche Abstriche man ggfs. machen muss. Ich will den Lesern kein Urteil (mein Urteil) vorgeben, weil jedes Schiff je nach Ansprüchen des Einzelnen mehr oder weniger gut geeignet sein kann.

    Das fordert beim Leser eigenes Denken und Beurteilen, insofern passt es vielleicht nicht mehr in unsere rasante Welt, in dem selbst die komplexesten Zusammenhänge nur noch in einem 100-Zeichen-Tweet abgekanzelt oder mit „Daumen hoch“ gelobt werden. Aber ich bin überzeugt, dass meine ausführliche, aber nicht urteilende Art, Dinge zu beschreiben und dem Leser selbst zu überlassen, wie er das dann beurteilt, die fairere und letztlich auch für den Leser nützlichere ist.

    Kein Problem, wenn das jemand anders sieht und absolute Wertungen/Urteile bevorzugt. Nur mit dem Thema hier – journalistischer Unabhängigkeit – hat das nichts zu tun. Journalistische Unabhängigkeit bedeutet jedenfalls nicht, automatisch der Meinung aller anderen zu sein und es bedeutet auch nicht, erst einmal heftig draufzuhauen, nur um zu zeigen wie vermeintlich unabhängig man ist …

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