Podcast: Tipps zum Kofferpacken für eine Kreuzfahrt

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Für viele Menschen ist das Kofferpacken die größte Qual beim Verreisen: Was sollte man unbedingt mitnehmen, was zu Hause lassen? Was sollte ins Handgepäck? Welche Fallen lauern beim Check-in am Flughafen? Und was ist eigentlich, wenn der Koffer auf der Anreise verschwindet oder zu spät ankommt?

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Wer muss eigentlich den Schaden ersetzen, der durch verloren gegangenes Gepäck entsteht? In welchem Umfang darf ich Ersatz kaufen? Inwieweit hilft die Reederei? Wie kann man vorbeugen und was tut man, wenn der Koffer tatsächlich am Zielflughafen nicht ankommt?

Themen dieser Podcast-Folge sind aber auch Gepäcklimits: Haben Reederei ähnliche Gepäck-Beschränkungen wie Fluggesellschaften? Und was ist, wenn die Kabine am Schiff sehr klein ist und man nicht weiß wohin mit dem Koffer dort?

Außerdem geben wir einige essenzielle Tipps zum Packen und sprechen über Kleidung, die besonders gut für die stressige An- und Abreise geeignet ist.

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Empfohlene Links zum Thema:

Show Notes:

  • Gepäckregelung bei Fluggesellschaften und Reedereien
  • Gepäckverlust: was passiert dann? wer hilft? [ab 5:55 min.]
  • Packtipps: Was sollte man auf einer Kreuzfahrt dabei haben? [ab 15:20 min.]

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2 Kommentare zu Podcast: Tipps zum Kofferpacken für eine Kreuzfahrt

  1. Volker Kaczmarek on Juni 24, 2015 at 7:47 pm

    Moin zusammen!

    Bei der Maximalkompensation bei verlorenem Gepäck muss ich korrigieren – sie liegt deutlich höher: 1.213 EUR – das gilt für alle Airlines. Auszug von der LH-Website:

    “Für internationale und innerdeutsche Reisen ist die Haftung für Beschädigung, Zerstörung, Verlust oder Teilverlust sowie eine verspätete Auslieferung von Reisegepäck kumulativ auf 1.131 Sonderziehungsrechte pro Reise und Reisenden begrenzt. Das Sonderziehungsrecht (SZR) ist die Recheneinheit des internationalen Währungsfonds (IWF); 1.131 SZR entsprechen derzeit
    etwa 1.213 € (bitte beachten Sie, dass dieser Betrag Kursschwankungen unterliegt und sich daher ändern kann).”

    Beim Einkauf von Ersatz-Bekleidung etc. muss man, wie schon im Beitrag erwähnt, “Augenmaß” walten lassen. Laut aktueller Rechtssprechung ist jedoch der “Charakter” einer angetretenen Reise durchaus dazu geeignet, den Finanzrahmen in großem Umfang auszuschöpfen, wenn es nicht gelingt, das Gepäck unverzüglich nachzuliefern. Wer auf einem Schiff mit “Dresscode” unterwegs ist, dem wird man den Einkauf von zwei Stoffhosen und einem Sakko mittlerer Preislade zubilligen, zusätzlich zum erwartbaren Unterwäsche-Deo-Socken-Einkauf. Wer eine Trekkingtour im Gebirge plant, den kann man nicht dazu zwingen, das Wandern für die geplanten 14 Tage einfach ausfallen zu lassen bzw. per Unfall in einer Schlucht zu verschwinden, nur weil ihm der Kauf von vernünftigem Schuhwerk und widerstandsfähigen Wanderstöcken nicht zugestanden wurde. Es muss eben alles im Verhältnis stehen und den “Charakter” einer Reise wird sicher jeder schriftlich dokumentieren können.

    Franz ist, wie wir wissen, ein hartnäckiger Fan von Weichgepäck. Ich bevorzuge Hartschalenkoffer. Oft wird das höhere Gewicht von Hartschalenkoffern als Ausschlusskriterium genannt, welches bei erlaubten 23 kg schon einen erheblichen Teil der “baggage allowance” auffrisst. Das stimmt heute nicht mehr, denn durch ganz neue Materialien sind heute auch Hartschalenkoffer sehr leicht, und dennoch widerstandsfähig. Wer einmal miterlebte, was mit Weichepäck bei der Gepäckverladung am Schiff geschieht, wenn sechs bis acht andere Koffer diese zu “Sandwichdicke” zusammenpressen, der weiß robustes Gepäck zu schätzen.

    Als langjähriger Airline-Mitarbeiter kann ich auch wegen der weit geringeren Beraubungsgefahr zu Hartschalengepäck raten. Bei Weichkoffern muss nur ein einziges Reißverschluss-Segment (“Zähnchen”) versagen, und schon ist es vorbei, da nützt auch kein Minischlösschen, mit dem man die Reißverschluss-Ösen “gesichert” hatte. Ein Dieb muss nur mit einem spitzen Gegenstand in einen Reißverschluss hineinstechen, um einen solchen Koffer berauben zu können und ob es eine kriminelle Handlung oder ein Materialversagen war, kann kaum festgestellt werden, ganz anders als bei einem robusten Hartschalenkoffer mit Dreipunktverschluss: diesen bekommt man kaum geöffnet, selbst wenn eines der Schlösser genackt worden ist und wie sollten “zufällig” drei Schlösser ihren Geist aufgeben? Diebe konzentrieren sich auf Weichgepäck – mögen sie sich also aus meiner Sichtweise ausschließlich mit dem Hab und Gut anderer beschäftigen *fg*.

    Unterbringung in der Kabine: Wer sodann als Paar oder Familie mit Hartschalenkoffern und den üblichen Gewichtsbeschränkungen von Fluggesellschaften unterwegs ist, kann den Matrjoschka-Effekt nutzen, wenn er beim Kofferkauf systematisch vorgeht. Kleinere leere Koffer lassen sich oft in einem größeren leeren unterbringen, besonders wenn sie vom selben Typus sind. Schwere Artikel wie Kosmetik, Duschgel, Deo, Bücher, u.U. Elektronik, Listerine etc. kann zum Beispiel im kleineren Koffer Platz finden und die erlaubten 23 kg werden problemlos ausgeschöpft, die leichteren Dinge wie Textilien im größeren. Nach dem Auspacken kann man in der Kabine dann den kleinen im großen Koffer verstauen und unter Umständen klappt es dann sogar mit dem Verstauen im Wandschrank.

    Das Verstauen von Koffern unter dem Bett klappte bei mir auf Schiffen diverser Reedereien fast immer problemlos. Manchmal muss man das Bett dafür auch nur ein bisschen anheben, falls die Bespannung unter der Matratze mehr Freiraum zum Boden lässt als der untere Rand des Bettrahmens. Passt es dann doch einmal gar nicht mit einem “dicken” Hartschalenkoffer, dann klappt man diesen auf und schiebt ihn unter das Bett. Selbst dann sollte der jeweils kleinere immer noch ins Unterteil des aufgeklappten Koffers passen. Voilá!

    Das Thema “Was nehme ich mit?” ist wahrlich ein unendliches, und wenn man sich auf 23 kg plus Handgepäck beschränken muss, ist das Kofferpacken wohl eher auf die Frage konzentriert: “Was lasse ich weg?” Generell stelle ich immer wieder fest: Klamotten reduzieren! Ich kann mich an keine einzige Reise erinnern, auf der ich wirklich jedes Kleidungsstück gebraucht hätte. Zur Not gibt es einen Wäscheservice oder auch eine Handwäsche im Badezimmer-Waschbecken und eine Mini-Wäscheleine in der Dusche. Dank Klimaanlage trocknet es auch dort meistens ziemlich gut.

    Ein paar Wäscheklammern nehme ich immer mit, denn mein Sport-Shirt aus Acryl wird natürlich täglich durchgespült und kann damit bestens auf die Miniwäscheleine appliziert werden. Auch kann man damit einen schlecht schließenden Vorhang lichtdicht “zuklammern”, wenn man am Nordkap gern mal nachts um 2 Uhr kein Sonnenlicht in der Kabine haben möchte.

    Manche Kabinen haben zwei Wandhaken, manche haben gar keine und wenn, dann sind sie ungünstig platziert und sowieso so wenige. Man möge einmal nach Neodym-Magnethaken googeln – die wiegen gar nicht so viel und wenn man sich vier Stück davon einpackt, können sich Ein- und Umkleidezeremonien ganz erheblich entspannen – denn: Kabinenwände halten Magnete! Zehn ganz leichte dünne Kunststoff-Kleiderbügel nehme ich immer zusätzlich mit, denn meistens mangelt es an Kleiderbügeln, und diese Anti-Diebstahls-Pin-Bügel, wie man sie fast in allen Hotels/Schiffen findet, versagen natürlich bei Magnethaken.

    Praktisch sind da auch Pinnwand-Magnete für den guten Überblick des Reiseverlaufs. Auf Reisen mit vielen Hafenstopps, Theater- und Empfangs-Veranstaltungen, Restaurant-Reservierungen etc. kann man schon einmal den Überblick verlieren. Ein Computerausdruck, an prominenter Stelle an die Wand gepinnt, ist da ein probates Mittel gegen das Versäumen einer Reservierung im Spezialitätenrestaurant, wie es mir schon einmal passierte. Das ginge natürlich auch mit Tesafilm, den ich auch stets dabei habe – da würde ich den Merkzettel aber nur an einem Spiegel anbringen, um evtl. Klebereste an der Kabinenwand zu vermeiden.

    Pinnwandmagnete können auch dabei helfen, die heftigen Luftzug der Klimaanlage zumindest nachts zu entschärfen. Handelt es sich um einen wandseitigen Luftaustritt, pinnt man z.B. einen dünnen Schal oder T-Shirt darüber an und die Luft wird dann nach unten abgelenkt. Bei einem Luftaustritt an der Decke spannt man durch vier Magnete etwas Textiles unter diesen und lenkt damit die Luft seitlich ab.

    Wer weiß auswendig, was er in seinen Koffer gepackt hat? Wieso sollte ich das wissen? Vielleicht dann, wenn er weg ist und weg bleibt und es um die Entschädigung geht? Ich kriege meine Kofferinhalte per Erinnerung allenfalls rudimentär zusammen und daher empfehle ich, beim Packen eine Liste anzulegen – die hilft und beschleunigt auch das Packen für die nächste Reise. Sind Reisepass, Visum und Führerschein weg/gestohlen, wird’s schwierig. Alle dise Dokumente kann man zum Beispiel mit einem Flachbettscanner einlesen und ausdrucken. Noch besser: als PDF (in Farbe) speichern und die Datei/en im Ordner “Entwürfe” eines Web-Maildienstes (web.de/gmx) oder Cloud speichern. Von jedem Ort der Welt mit Internetanschluss hat man so im Notfall Zugriff auf seine Dokumente.

    Unbedingt mitnehmen: den festen Willen zu Muße und Entschleunigung!

  2. Franz on Juni 24, 2015 at 8:00 pm

    Liebe Volker,

    dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen, Danke für die ausführlichen Tipps.

    Nur von den Hartschalenkoffern lasse ich mich noch nicht vollends überzeugen. Aber das ist zum einen Geschmackssache, zum anderen auch eine Frage der Anforderungen. Bei mir zählt (w/ Fotoausrüstung, Stativ) jede 100 g und ein wirklich leichter Hartschalenkoffer (deutlich unter 4 kg) ist einfach sehr teuer. Und wer schonmal einen geplatzten bzw. gesprungenen Hartschalenkoffer gesehen hat, der weiß Weichgepäck zu schätzen. Reißt die Hartschale auf, verstreut sich das Gepäck ziemlich weiträumig. Ich habe übrigens eine Kombination aus hart und weich: unten eine harte Schale, die gibt Stabilität und verhindert Sandwich-Presse und oben Weichmaterial. Und ist eben v.a. bei gleichem oder leichterem Gewicht deutlich günstiger als die wirklich leichten, aber eben auch sehr teuren Hartschalenkoffer.

    Aber wie gesagt, da ist auch ein wenig Geschmacks- und Glaubensfrage dabei ;-)

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