Podcast: Wasser, Wein und Schnaps mit an Bord nehmen?

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Darf man eigentlich Wasser, Cola, Wein, Bier oder Schnaps mit an Bord von Kreuzfahrtschiffen bringen? Und wenn ja: wie viel und gibt es andere Beschränkungen? Der cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast nimmt eine neue Regelung bei Carnival Cruise Lines zum Anlass, dieses Thema ausführlich zu beleuchten und zu diskutieren.

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Carnival Cruise Lines verbietet künftig das Mitbringen auch von nicht-alkoholischen Getränken an Bord seiner Kreuzfahrtschiffe. Damit will die US-Reederei noch effektiver den Schmuggel von harten Alkoholika unterbinden (siehe “Carnival geht härter gegen Alkohol-Schmuggel vor“). In dieser Podcast-Episode schauen wir uns genauer an, welche Getränke man üblicherweise mitbringen darf, was passiert, wenn man beim Schmuggeln erwisch wird und was mit dem konfiszierten Alkohol passiert. Und wir diskutieren die Gründe, warum Reedereien das Mitbringen von Alkohol an Bord überhaupt unterbinden wollen.

Wir sprechen aber auch über die Qualität des Wassers aus dem Wasserhahn in der Kabine und ob es sich als Ersatz für Mineralwasser eignet. Ein durchaus positiver Aspekt der Neuregelung bei Carnival Cruise Lines übrigens: Künftig soll es die Möglichkeit geben, sich Mineralwasser quasi zu Supermarkt-Preisen auf die Kabine liefern zu lassen. Daran könnten sich auch andere Reedereien ein Beispiel nehmen. Und auch auf das Preisniveau bei den Getränken an Bord gehen wir ein.

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3 Kommentare zu Podcast: Wasser, Wein und Schnaps mit an Bord nehmen?

  1. Volker Kaczmarek on Juni 18, 2015 at 4:08 pm

    Hallo, Ihr Lieben! Eine gewisse Kontrolle des Alkoholkonsums dient sicher nicht nur dem Wohle des Gastes, der den Guten Tropfen allzu kräftig zusprechen möchte, sondern auch dem Wohlbefinden aller anderen Passagiere. Wie schon erwähnt, greift hier einerseits die Fürsorgepflicht der Reederei gegenüber einem schlimmstenfalls völlig alkoholvergifteten Passagier, und die Gefahr des Über-Bord-Gehens war auch schon angesprochen, aber mindestens genauso wichtig ist nach meiner Ansicht die Frage, ob die große Masse der Passagiere von einigen sinnlos Betrunkenen eine Belästigung erfährt. Wer will denn einem völlig Alkoholisierten klar machen, dass er nun auf seine Kabine zu gehen habe, damit der Rest der zahlenden Kundschaft weiter dem ungetrübten Kreuzfahrtgenuss frönen kann?

    Bei uns an Bord von Verkehrsflugzeugen gelten quasi dieselben Regeln, auch wenn wir als bekannte deutsche Fluggesellschaft den Alkohol sogar uneingeschräkt kostenlos ausschenken. Passagiere dürfen auch auf Flugzeugen keinen mitgebrachten Alkohol, der aufgrund der Flüssigkeitsbeschränkungen an den Sicherheitskontrollen ja nur aus dem jeweiligen Duty-Free-Laden stammen kann, konsumieren. In unserem Falle greift hier logischerweise nicht das Argument der Gefährdund des Umsatzes, weil wir ihn gar nicht anstreben, sondern allein die sichere Flugdurchführung. Vorfälle durch sogenannte “Unruly Passengers” (Gewalt, Belästigung, Bedrohung etc. gegen andere Mitreisende oder Crewmitglieder) häufen sich in den letzten Jahren und meistens spielt hier Alkohol eine entscheidende Rolle. Wir als Deutsche unterscheiden uns da gravierend von Amerikanern, die mit einer Zero-Tolerance-Policy oft eine Eskalation von schwierigen Situationen erst auslösen und im internationalen Vergleich sind wir sogar ziemlich gut, was Deeskalation betrifft. Haben wir den Eindruck, dass ein Passagier mehr getrunken hatte als ihm guttat, drehen wir auch den Hahn zu und wenn wir eine mitgebrachte Flasche mit alkoholischem Getränk entdecken, aus der konsumiert wird, kassieren wir diese ein. im täglichen Leben jedoch, besonders auf Flügen Richtung Osten (ich benenne nur grob die Richtung), ist es bei bestimmten Kulturen oft klüger, aufgrund der großen Zahl Alkoholkranker in gewissen Gesellschaften, ihnen den für unser Verständnis übermäßigen Konsum zu gestatten als sie auf Entzug zu setzen – wir sind schließlich keine Therapeuten. Finden wir, was häufig geschieht, nach dem Aussteigen der Passagiere die leeren Wodkapullen auf dem Fußboden, dann wissen wir erst im Nachhinein, wie viel Spaß unsere Fluggäste wirklich an Bord hatten.

    Flugbegleiter haben heute, das ist kein Geheimnis, ein Training für Fälle von eskalierender Gewalt an Bord durchlaufen und üben regelmäßig das Festsetzen eines gewalttätigen Passagiers, Anlegen von Handfesseln etc. und auch die Überwachung eines festgesetzten Fluggastes unterliegt einem strengen Regularium.

    Die Einhaltung der Sicherheit an Bord wird bei einem Kreuzfahrtschiff sicher eine genau so große Rolle spielen wie in der Luftfahrt und ich nehme an, dass auf einem Schiff weit “bessere” Möglichkeiten bestehen, um z.B. mit “Problemfällen” umzugehen als auf einem Flugzeug mit weit begrenzteren räumlichen Gegebenheiten. Ich schätze, dass keine Reederei hier freiwillig Zahlen und Geschichten herausrücken will, in denen echte Zwischenfälle beschrieben werden, weil sie befürchten, dass all dies an ihrem Ruf kratzen könnte, aber ich gehe davon aus, dass es auch dort einen mehr oder minder konstanten Prozent- oder Promillesatz (passt fast noch besser zum Thema, hihi) an Vorfällen gibt.

    Interessant wäre mal zu erfahren, wie denn wohl die Erfahrungen auf der Norwegian Sky aussehen, auf welcher ja seit kurzer Zeit die meisten Standard-Alkoholika auf drei- und viertägigen Karibikkreuzfahrten kostenlos angeboten werden. Vielleicht hat ja auch unser ehemaliges Aida-Crewmitglied noch die eine oder andere Anekdote im Moderatorentäschchen? Es war wieder mal ein klasse Podcast! Grüße aus Düsseldorf!

  2. Jerome Brunelle on Juni 19, 2015 at 8:02 am

    Hallo Herr Kaczmarek!

    Vielen Dank für das Lob! :-)
    Von der AIDA kann ich eigentlich nichts aufregendes berichten. Nur auf einer einzigen Fahrt bei der AIDA die Tickest für eine Kurzreise sehr billig rausgehauen hatte, gab es kleinere Probleme. Die waren aber kaum der Rede wert.
    Ein Mitarbeiter von Tui Cruises berichtete mir, dass es vor der Einführung des “All inclusive”-Konzept Bedenken gab. Die Befürchtung war, dass die Gäste zu viel Alkohol trinken würden, wenn er umsonst ist. Dies ist wohl nicht passiert. Auch als ich auf der Mein Schiff 2 unterwegs war konnte ich keine Alkoholexcesse beobachte. Im Gegenteil. Ich erinnere mich nicht an einen einzigen Betrunkenen… Allerdings gab es jetzt auch nicht die typischen Partypeople an Board… :-)

  3. Franz Neumeier on Juni 19, 2015 at 8:05 am

    Ich bin eben on einer Kurzreise der Mein Schiff 4 zurück mit relativ jungem Publikum. Auch da keinerlei Auffälligkeiten. Nur an einem Morgen saßen mal zwei ziemlich betrunkene Männer um 6 Uhr früh noch an der Bar mit ein paar Bier vor sich – aber an der Diamant Bar, wo die Getränke gerade NICHT inklusive sind … ;-)

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