Richard Branson gründet “Virgin Cruises”

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Richard Bransons Virgin Group hat offiziell die Gründung der neuen Kreuzfahrt-Gesellschaft Virgin Cruises angekündigt. CEO von Virgin Cruises wird Tom McApline, als Investor ist Bain Capital beteiligt.

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Virgin-Gründer Richard Branson kommentiert selbstsicher: „We plan to shake up the cruise industry”.

An den Start gehen soll Virgin Cruises mit zwei Neubauten, die jetzt geplant und gebaut werden sollen. Wann die neue Reederei ihr operatives Geschäft aufnehmen wird, sagt Virgin bislang nicht – aus wettbewerblichen Gründen, wie es heißt. Bereits im März 2014 hatte Richard Branson Gerüchte bestätigt, denen zufolge er die Gründung einer Kreuzfahrtreederei plane. Damals war von einem Starttermin im Jahr 2019 die Rede. Als Standort für die Firmenzentrale hat Virgin Cruises sich Miami ausgesucht.

Mit Tom McAlpine holt Virgin Cruises sich einen in der Kreuzfahrt erfahrenen CEO. McAlpine war zuvor President und CEO von Residences at Sea (The World) und war auch schon als President für Disney Cruise Line tätig, wo er bereits bei der Gründung dieser Reederei im Management-Team war.

Der Geldgeber, Bain Capital, ist ein großes, weltweit operierendes Investment-Unternehmen mit Sitz in Boston, das derzeit Investment-Gelder in der Größenordnung von 75 Milliarden Dollar verwaltet. Zu den Unternehmen, in die Bain Capital investierte, gehören unter anderem Brookstone, Burger King, The Weather Channel, Staples, Warner Music Group und Toys R Us.

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7 Kommentare zu Richard Branson gründet “Virgin Cruises”

  1. Bernhard Lücke on Dezember 5, 2014 at 2:08 pm

    Wenn Branson die Branche “shaken” will, dann könnte er einige Grundgesetze des CruiseTravel zumindest infrage stellen.

    Auf slowCruise will ich nicht eingehen, da hat sich in der letzten Zeit einiges getan.

    Aber ActiveCruise könnte man tatsächlich mal überarbeiten:

    Ich hätte gerne an Bord:
    – weniger Gedudel, mehr intellektuelle Unterhaltung, gerne auch echtes Theater
    – viel mehr sportliche Activity (Klettergarten mit Anforderung; Joggingstrecken, die den Namen verdienen)
    – Workshops und Seminare: zum Beispiel ernstgemeintes Foto-Trainung samt Exkursion und Wettbewerb; echte Kochschule; aktive Mal- und Bildhauerkurse; vielleicht sogar Schauspieltraining
    – Vollvernetzung, auch Paxe untereinander zum Beispiel für Spiel-Wettbewerbe
    – weniger bombastische Einrichtung, mehr Genießerecken
    – aktualisiertes Food-Konzept mit ergänzender *echter* world-cuisine
    – Weniger Marge im Bordshopping, dafür breiteres Angebot samt Lieferservice

    Ich hätte gerne in Häfen:
    – längere Liegezeiten (Hin- und Rückfahrt London/Paris machen den halben Ausflug aus? Das nervt)
    – mehr Spätabreisen (klar, die Vollpension steht dem entgegen)
    – mehr Overnight-Stays (Lissabon, Amsterdam ist nachts grandios)
    – mehr Bike-Tours, auch ebike (wie AIDA)
    – mehr Hafen-Aktivitäten (z.B. Wal-Beobachtung, z.B. Ausflug auf Bohrinsel

    Aber wahrscheinlich fragt auch Branson die Paxe nicht ;)

  2. Franz Neumeier on Dezember 5, 2014 at 4:38 pm

    Die Wunschliste würde ich 1:1 so unterschreiben :-)

    Ich denke, das Problem ist weniger, dass die Reedereien nicht wissen, was die Passagiere gerne hätten. Der Grund, warum sie viele dieser Dinge nicht machen ist, logisch: Geld. Ein paar der Features sind nicht Massen-fähig, wäre also viel Aufwand/Platz für einige wenige Passagiere. Viele andere lenken den Passagier zu sehr vom Geldausgeben an Bord ab (Stichwort: Onboard Revenue als Gegenfinanzierung zu den niedrigen Kreuzfahrt-Preisen). Das Dilemma ist letztlich, dass die meisten Reedereien auf den Massenmarkt zielen und die Mehrzahl der Kunden dort leider vor allem auf den Grundpreis der Kreuzfahrt schauen (um sich dann hinterher über die hohen Nebenkosten zu beschweren, das nächste Mal aber wieder die “billigste” Kreuzfahrt buchen, weil sie einfach nicht begreifen, dass sie sich damit selbst über den Tisch ziehen … Und für die, die das Spiel durchschauen, bleiben nur wenige Alternativen.

    Mal sehen, vielleicht meint Branson es ja ernst und rüttelt die Branche wirklich wach.

  3. heranush53 on Dezember 5, 2014 at 6:01 pm

    Herr Branson ist eigentlich ein in die Zukunft denkender Mensch,sber zum schluß wird es wieder gute Ansätze geben,und der Rest wird wieder am Geld scheitern. Mit freundlichen Grüßen heranush53

  4. Franz Neumeier on Dezember 5, 2014 at 6:10 pm

    Klar, so schade es ist … Aber am Ende sind Reedereien halt immer noch Wirtschaftsunternehmen, deren Zweck es ist, Geld zu verdienen. Aber wenn einer in der Vergangenheit bewiesen hat, dass man mit viel Mut auch erfolgreich sein kann, wenn man Dinge anders macht als “man das macht”, dann sicherlich Branson. Vielleicht ja auch hier.

  5. Hans on Dezember 12, 2014 at 9:24 pm

    Bin neugierig was daraus wird.
    Und zu den Nebenkosten muss ich mal die Reedereien in Schutz nehmen denn neben den Servicegebühren von denen ich auch nicht begeistert bin zwingt mich niemand an Board etwas in den Shops oder die überteuerten Fotos zu kaufen.
    Wenn ich das mache darf ich mich nicht nachher über zu hohe Nebenkosten beschweren.
    Apropos Nebenkosten: Ein Bekannter von mir war mit Hurtigrouten unterwegs, ein Bier an Board etwa 13 Euro das ist heftig :-(

  6. Franz Neumeier on Dezember 12, 2014 at 9:47 pm

    Bzgl. Bier bei Hurtigruten: Das sind halt einfach norwegische Preise – Hurtigruten verdient an dem Bier noch nicht einmal viel …

  7. Hans on Dezember 13, 2014 at 9:33 am

    Ja ist leider so aber für einen Biertrinker schon heftig auch wenn es mich nicht betrifft denn ich trinke kein Bier.
    Meine Bitte: solche Informationen auch in den Poadcast nehmen.
    In eurem Poadcast über Hurtigruten war es nicht dabei ich denke das kann für Neulinge schon ein Schock sein.
    Im Gegensatz dazu steht die dämliche Methode des Zwangstrinkgeldes bzw. das auf Getränke automatisch 15% draufgeschlagen werden in den Katalogen und im Internet.
    Wer nicht nachliest ist selber schuld ;-)

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