Royal Caribbean: CEO übernimmt Auslandsgeschäft persönlich

(aktualisiert - News vom 13.09.2013) von
Artikel drucken
Adam Goldstein, CEO Royal Caribbean International

Adam Goldstein, CEO Royal Caribbean International

Adam Goldstein, CEO von Royal Caribbean International, steigt künftig tiefer ins internationale Tagesgeschäft der US-Reederei ein. Die bisher im Wesentlichen für diesen Bereich verantwortliche Lisa Bauer, Executive Vice President Global Sales & Marketing, verlässt das Unternehmen.

ANZEIGE

Royal-Caribbean-Manager, die bisher Lisa Bauer unterstanden, berichten künftig direkt an CEO Adam Goldstein. Dazu gehören Dominic Paul, Vice President und Group Managing Director für Europa, den Mittleren Osten und Afrika, Carol Schuster, Senior Vice President Marketing sowie Diana Block, Vice President Revenue Management.

Lisa Bauer

Lisa Bauer

Lisa Bauer war zuletzt vor allem für die internationalen Sales- und Marketing-Anstrengungen von Royal Caribbean International, Celebrity Cruises und Azamara Club Cruises verantwortlich. Davor hatte sie mehrere Führungspositionen innerhalb des Kreuzfahrtkonzerns bekleidet und war seit 2002 für den Royal-Caribbean-Konzern tätig. Update: Ab 20. Januar 2014 ist Lisa Bauer als COO für das in Arizona ansässige Reiseunternehmen International Cruise & Excursions (ICE) tätig.

Im Rahmen einer als Effizienz-Maßnahme bezeichneten Aktion sollen außerdem 100 Mitarbeiter von Royal Caribbean in niedrigeren Positionen gekündigt werden – offiziell wird von Royal Caribbean keine Zahl genannt, es handle sich aber um weniger als zwei Prozent der landbasierten Mitarbeiter der Reederei.

Betroffen sind davon auch 24 Arbeitsplätze in Deutschland, wie bereits früher in dieser Woche bekannt wurde. Insgesamt sind bei RCL Cruises in Frankfurt derzeit knapp 70 Mitarbeiter beschäftigt. Hier wird insbesondere das Call Center mit anderen europäischen Call Centers zusammengelegt und in die Niederlande verlagert, wo künftig Xerox als externer Dienstleister das Call Center betreiben soll. Einige der derzeitigen Call-Center-Mitarbeiter könnten aber möglicherweise in das niederländische Call Center übernommen werden, so Tom Fecke, Geschäftsführer von RCL Cruises für Deutschland, Österreich und Schweiz.

Tom Fecke

Tom Fecke

Die Verlagerung des Call Centers soll nach intensiven Schulungsmaßnahmen für das Call-Center-Team bei Xerox von November an schrittweise erfolgen. Zunächst werden die Reservierungen schrittweise in die Niederlande weitergeleitet, im Januar 2014 folgt dann die Abteilung Direct Sales und im März 2014 die Bereiche Gruppen, Flüge und Kundendienst.

Man habe sich aus Unternehmenssicht für die Verlagerung des Call Centers und Zusammenlegung zahlreicher Call Center weltweit in dann nur noch drei Call Center (Niederlande, Rumänien und Guatemala) entschieden, so Tom Fecke, weil durch die ständige Expansion immer mehr Länder und Märkte jeweils mit Einzellösungen zu einer zersplitterten Struktur innerhalb des Konzerns geführt habe. Mit der Zusammenlegung der Call Center könne man weltweit einen einheitlich hohen Qualitätsstandard sichern und deutlich effizienter arbeiten, so Fecke. Zugleich bedaure er sehr, dass dies zwangsläufig zur Kündigung vieler Mitarbeiter in der Niederlassung Frankfurt führe: “Das fällt mir alles andere als leicht”, sagte Fecke gegenüber cruisetricks.de.

Bitte unterstützen Sie uns!

Ein Mausklick genügt! Wir bekommen Vermittlungs-Provision, wenn Sie vor Online-Einkäufen oder Kreuzfahrtbuchungen auf bestimmte Links klicken. Dabei entstehen für Sie keinerlei Kosten! So funktioniert's).

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien und folgen Sie uns auch auf Twitter und/oder Facebook!

Immer aktuell informiert werden? Abonnieren Sie unseren kostenlosen, wöchentlichen cruisetricks.de Newsletter abonnieren oder unseren  RSS-Logo RSS-Feed.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

Ein Kommentar zu Royal Caribbean: CEO übernimmt Auslandsgeschäft persönlich

  1. Guy de Saint-Preux on Juli 3, 2015 at 7:36 pm

    Das Call Centerr in den Niederlanden ist ein einziges Desaster. Alles nette Leute, aber oft völlig unbeholfen. Bei jeder Buchung muss man aufpassen, dass sich nicht ein Fehler einschleicht. Da werden Flüge gebucht, die vom Angebot abweichen. Da bekommt man ein Angebot für ein Hotel, Bucht es und bestätigt bekommt an ein Hotel in einer ganz anderen Stadt. Die Liste ließe sich endlos fortführen.
    Schade, den das Produkt Celebrity ist hervorragend. Zum Glück kann man es auch in einem Reisebüro buchen und so dem ganzen Frust entgehen.

Schreibe einen Kommentar:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

ANZEIGE
ANZEIGE

Buch-Tipp

Magazin-Cover Welcome Aboard 2016
Welcome Aboard 2016
Das grosse, jährliche Kreuzfahrt-Magazin für alle Schiffs- und Kreuzfahrtfans.
jetzt gleich bestellen ...

Gewinnspiele

Kreuzfahrt gewinnen
statt buchen:

Unsere Liste aktueller Kreuzfahrt-Gewinnspiele

Handy-Klingeltöne

Laden Sie sich Ihr Lieblings-Schiffshorn als Handy-Klingelton herunter - bei uns gratis.