Schnäppchen: Transatlantik-Kreuzfahrten im Mai
Eine Transatlantik-Kreuzfahrt steht meist ganz oben auf der Wunschliste passionierter Kreuzfahrer. Und derzeit gibt es Transatlantik zum regelrechten Schnäppchenpreis: Schon für 458 Euro fährt beispielsweise die Adventure of the Seas im Mai von San Juan (Puerto Rico) nach Barcelona. Damit kostet die 13-Nächte-Kreuzfahrt in der Innenkabine gerade einmal 35 Euro pro Nacht, inklusive Vollpension. An Land kriegt man dafür bestenfalls ein Zimmer im Bayerischen Wald in der Nebensaison.
In Hinblick auf die Flugpreise bei An- und Abreise günstiger ist die Transatlantik-Fahrt der Jewel of the Seas von Miami nach Harwich (London), 13 Nächte ab 563 Euro, ebenfalls im Mai. Über den Atlantik bis ins Mittelmeer führt die Crown Princess Anfang Mai, nämlich 14 Nächte von Fort Lauderdale bis Civitavecchia (Rom) für ab 606 Euro. Transatlantik von New York nach Venedig inklusive Stopp auf den Azoren fährt schon Ende April die Norwegian Gem, Innenkabine 649 Euro für 14 Nächte.
Wer für die Atlantik-Überquerung mehr die Atmosphäre eines eleganten Clubschiffs bevorzugt, findet mit der Azamara Journey das Richtige: 14 Nächte Miami – Barcelona Ende April für ab 699 Euro. Und wenn es für Transatlantik lieber ein ganz großes Schiff sein soll, dann bietet sich die Independence of the Seas an. Sie fährt ebenfalls schon Ende April 14 Nächte von Fort Lauderdale nach Southampton, ab 765 Euro.
Jungfernfahrt über den Atlantik
Weniger von der Fahrroute als vom Schiff her eine besondere Fahrt: Die Norwegian Epic fährt auf ihre Jungfernfahrt von 26. Juni bis 1. Juli über den Atlantik von Southampton nach New York, 7 Nächte ohne Zwischenstopp. Zahlreiche Kabinen sind für diese Premieren-Fahrt noch buchbar, selbst Balkonkabinen sind derzeit für unter 800 Euro zu bekommen – freilich ist hier der Preis pro Nacht deutlich teurer als bei den zuvor genannten Schnäppchen, nämlich in der günstigsten Innenkabine ab 88 Euro.
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Hallo Franz,
Hast du eine Erklärung für die(se) niedrigen Preise bei Transatlantik/”Repositioning”-Kreuzfahrten?
Liegt es an den nicht oder weniger angelaufenen Häfen (und dem weniger an Steuern), geringerer Nachfrage (?), schlechtem oder schlechterem Atlantikwetter/ -Seegang, oder an der Notwendigkeit das die Schiffe ohnehin über den Teich müssen? Wo ist der “Haken”?
Da kann ich auch nur raten. Ich vermute mal, es ist eine Kombination aus mehreren Faktoren. Der entscheidende könnte aber sein, dass immer mehr Schiffe für den Sommer nach Europa wechseln und dadurch ein Überangebot entstanden ist. Transatlantik ist sicherlich nichts für den Massenmarkt sondern eher etwas für Liebhaber und insofern wird die meisten einfach die große Anzahl der Seetage und der entsprechend geringe Anteil an Hafen-Stopps stören. Aber wie gesagt, ich habe dazu keine gesicherten Fakten und kann auch nur spekulieren