Starker, neuer Auftritt der Artania

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Artania in Rotterdam
Artania in Rotterdam

43 Millionen Euro hat Phoenix Reisen in die Renovierung der Artania gesteckt, vier neue Hauptmaschinen eingebaut, Bäder ausgetauscht und Balkone neu aufgebaut, Teakholz und Teppiche erneuert und öffentliche Bereiche neu gestaltet. Cruisetricks.de war für eine Kurzkreuzfahrt an Bord und hat sich die renovierte Artania angesehen.

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Als kleineres Schiff mit maximal 1.200 Passagieren zählt die Artania zu den Kreuzfahrtschiffen für Reisende, denen es besonders auf reizvolle Destinationen ankommt, die auch kleinere Häfen abseits der Kreuzfahrt-Rennstrecken sehen möchten und Wert auf längere, ungewöhnliche Routen bis hin zu einer Weltreise legen.

Dennoch ist die Artania groß genug, um auch als Schiff selbst recht attraktiv zu sein. Eine der Besonderheiten der Artania sind die vielen, großzügig bemessenen Aussendecks inklusive dem terrassenartig abgestuften Heck.

Klassisches Heck und viel Teak-Holz
Klassisches Heck und viel Teak-Holz

Und auch zum Bug hin findet der Passagier mehrere Decks mit unverstelltem Blick nach vorne. Ebenso ungewöhnlich, erst Recht für ein Schiff mit Baujahr 1984: Die Artania hat keine Innenkabinen. Alle Kabinen haben zumindest ein Fenster, viele verfügen über einen Balkon. Allein schon dadurch ist die Artania unter den klassischen, älteren Schiffen durchaus etwas Besonderes.

Bildergalerie: Artania

Das klassische Flair des Schiffs wird unterstützt von viel Teak-Holz auf den Decks und sogar auf den Kabinenbalkonen. 3.200 laufende Meter Teakholz wurden während der Renovierungsarbeiten erneuert.

1984 einst von Prinzessin Diana als „Royal Princess“ getauft

Promenadendeck
Promenadendeck

Die Investition von rund 43 Millionen Euro ist ein starkes Bekenntnis von Phoenix zu dem 1984 in Dienst gestellten, also bereits 30 Jahre alten Kreuzfahrtschiff, das einst von Prinzessin Diana auf den Namen „Royal Princess“ getauft wurde. Ein Bild von „Lady Di“ hängt noch in der Harry’s Bar. 2005 wechselte das Schiff von Princess Cruises zu P&O Cruises als Artemis. Seit April 2011 fährt sie als Artania für Phoenix Reisen, am 27. September 2014 ging sie für knapp drei Monate zur Renovierung in die Lloyd-Werft in Bremerhaven.

Kopernikus-Bar
Kopernikus-Bar

18 der 43 Millionen Euro kosteten allein die vier neuen Hauptmaschinen. Diese Investition wird sich recht schnell amortisieren, denn die neuen Maschinen haben einen zehn bis zwölf Prozent niedrigeren Treibstoff-Verbrauch. Das spart nicht nur viel Geld, sondern reduziert auch den Schadstoff-Ausstoß des Schiffs. Zusätzlich hat Phoenix der Artania einen 4.400 Kilowatt starken Generator spendiert, dank dessen zu den Hafenliegezeiten die Hauptmaschinen komplett abgeschaltet werden können, weil dieser Generator die Stromversorgung übernimmt. Energie gespart wird auch durch die Ausstattung von insgesamt 2.448 Wand- und Deckenleuchten mit Energiespar-Leuchtmitteln.

Interessantes Detail am Rande: Die neuen Maschinen sind viel leichter als die alten – 73 statt 153 Tonnen. Zum Gewichtsausgleich wurde deshalb zusätzlicher Ballast vor allem in Form von Stahlplatten eingebaut, um die Stabilität des Schiffs zu gewährleisten.

Vibrationen deutlich reduziert

Panorama Lounge Pazifik
Panorama Lounge Pazifik

Weil die neuen Maschinen nun auf Hartgummi-Puffern gelagert sind, statt wie bisher direkt auf Stahl, haben sich die Vibrationen an Bord deutlich verringert. Die Vibrationen, die man jetzt noch spürt, vor allem bei Langsamfahrt und bei An- und Ablegemanövern, rühren nicht mehr von den Maschinen, sondern von den Propellern. Die Artania fährt nämlich mit Verstellschrauben. Das bedeutet, dass die Welle sich in immer der gleichen, optimierten Drehzahl dreht und die Geschwindigkeit durch unterschiedliche Winkel der Propellerblätter geregelt wird.

Insgesamt wurden in der Werft viel Stahlarbeiten ausgeführt: Beispielsweise wurden auf den Decks 7 und 8 die Balkone von 152 Kabinen komplett entfernt und neu aufgebaut. Die Aussichtslounge Pazifik bekam neue Stahlträger ebenso wie eine neue Verglasung. Das Frischwasser-System hat Phoenix ebenfalls komplett erneuert.

Die Artania in Panorama-Bildern

Mit unseren interaktiven Panorama-Bildern können Sie sich selbst durch das Schiff bewegen. Beachten Sie, dass einige der Bilder aus zeitlichen und pragmatischen Gründen nachts entstanden sind, sodass die Fenster, beispielsweise in den Restaurants, dunkel erscheinen, wo tagsüber natürlich helles Sonnenlicht einfällt.

Hinweise zur Bedienung: Wir empfehlen die Nutzung des Vollbild-Modus‚ (das Symbol mit den vier Pfeilen ganz rechts). Für freie Sicht auf das jeweilige Panorama können Sie die Vorschau-Bilder der weiteren Panoramen mit dem Symbol neben dem Vollbild-Modus (drei gestapelte Rechtecke) aus- und später wieder einblenden.

„Seachefs“ haben in der Galley das Sagen

Restaurant Vier Jahreszeiten
Restaurant Vier Jahreszeiten

In der Galley der Artania hat Seachefs das Catering übernommen, was sich sehr positiv auswirkt. Die Gerichte sind kreativ, abwechslungsreich und auf den Punkt zubereitet – in den beiden Hauptrestaurants ebenso wie am Buffet. Die Portionen der Hauptgerichte sind vor allem verglichen mit denen oft immensen Portionsgrößen auf internationalen Schiffen eher klein – wer besonders hungrig ist, kann aber ohne Probleme auch zwei Hauptgerichte bestellen. Die Kellner sind da sehr flexibel.

Positiv fällt das sehr umfangreiche und vielfältige Frühstücksbuffet auf, von dem sich auch das eine oder andere gute Hotel an Land noch ein Beispiel nehmen könnte.

Bildergalerie: Restaurants der Artania

Bei den Mahlzeiten hat der Passagier die Wahl zwischen zwei Hauptrestaurants, Vier Jahreszeiten und Artania mit unterschiedlichem Ambiente aber der gleichen Menükarte. Es gibt auf der Artania keine festen Tischzeiten und keine fest zugewiesenen Tische. Die Restaurants haben eine gute Mischung aus 2er- und 4er-Tischen aber auch größeren Tischen für mehr Personen.

Getränke sind im Vergleich zu anderen Reedereien recht günstig. Bei Mittag- und Abendessen im Reisepreis inklusive sind Leitungswasser sowie Tischwein in Weiß und Rot. Einige Preisbeispiele von der Getränkekarte:

Tasse Kaffee 1,50 Euro
Cappuccino  2,10 Euro
Cocal Cola 0,33l 2,10 Euro
Evian 1l 2,90 Euro
Bitburger 0,33l 2,00 Euro
Bitburger 0,5l 2,90 Euro
Flaschenbier 0,3l 2,90 Euro
Weizen-Bier 0,5l 3,30 Euro
Weißwein 0,25l ab 4,70 Euro
Rotwein 0,25l 5,70 Euro
Aperitifs 2,50 bis 4,50 Euro
Cocktails 4,70 bis 5 Euro
Sekt 0,75l Hausmarke 14 Euro
Flaschenweine ab 17 Euro

„Vier Jahreszeiten“ komplett renoviert

Bodega Bar
Bodega Bar

Die öffentlichen Bereiche wurden in der Werft durchgehend mit neuen Teppichen ausgestattet, teils gab es neue Vorhänge und Polster. Komplett neu gestaltet ist das Restaurant Vier Jahreszeiten und die Bodega Bar. Letztere war bislang durch ihre etwas ungünstige Lage eher ein Stiefkind und soll nun mit Themen-Abenden attraktiver soll.

Kabinen und Suiten

Balkonkabine 6346
Balkonkabine 6346

Renoviert wurde auch in 449 der insgesamt 600 Kabinen, die beiden großen Suiten hat Phoenix dabei komplett neu gestaltet. Beinahe unsichtbar aber eine große Aktion: Die Balkone auf den Decks 7 und 8 sind komplett neu aufgebaut worden. Die Kabinen auf den Decks 6, 7 und 8 haben neue Bäder mit einer deutlich besseren Beleuchtung des Spiegels sowie großzügigen Duschen statt der bisherigen Badewannen. Die Dusche ist durch eine Glaswand abgetrennt, was sehr elegant und bequem zu nutzen ohne Tür oder Vorhang gelöst ist. In den Kabinen gibt es auf der Artania Flatscreen-TVs, eine Minibar und eine Nespresso-Maschine (1 Euro pro Kapsel).

Bildergalerie: Balkon-Kabine

Für ältere Schiffe und bei einem eher älteren Publikum nicht ungewöhnlich ist die Anordnung der Betten in den Kabinen, über die sich ein Passagier, der neue, internationale Schiffe gewohnt ist, vielleicht ein wenig wundert: Die Balkontor befindet sich in der Mitte, Ein Klapp-Bett ist auf der einen Seite davon in der Wand eingelassen, ein Sofabett steht auf der anderen. Abends verwandelt der Kabinensteward beides in Betten. Wer die Betten lieber zusammen stehen haben möchte, kann das vor der Reise oder bei der Einschiffung aber veranlassen. Selbsthilfe klappt dagegen nicht, denn die Betten sind an der Wand verschraubt. Die Matratzen sind härter als auf den großen Massenmarkt-Schiffen, die Kopfkissen kleiner und dünner – so wie das die älteren, deutschen Passagiere meist bevorzugen.

Nächsten Renovierungen schon in Planung

Atlantik Show Lounge
Atlantik Show Lounge

Jetzt fährt die Artania erst einmal rund 2,5 Jahre ohne geplanten Werftaufenthalt. Weitere Renovierungen sind für den nächsten Werftaufenthalt aber bereits ins Auge gefasst – beispielsweise in der Atlantik Show Lounge, wo aktuell vor allem die nicht besonders gute Ton-Anlage auffällt. Abgesehen von dieser Einschränkung ist die Abendunterhaltung in der Show Lounge aber vor allem im Vergleich zu ähnlich großen Schiffen und in Hinblick auf die relativ geringe Deckenhöhe aber auf einem recht hohen Niveau, das Programm der Zielgruppe angepasst. So gab es auf der 4-Nächte-Kurzreise ab Hamburg Musik-Shows mit deutschen Schlagern und Chansons, Broadway-Musical-Melodien und Songs aus Schweden sowie die Musik-Show „Elements“ mit fantasievollen Kostümen und Tanz-Einlagen.

Eine positive Entertainment-Überraschung gab abends in der Panorama Lounge Pazifik. Die ungarische Band „Spirit Team“ dort ist erstklassig und wenn der Gitarrist zu später Stunde für Soli von Pink Floyd, Status Quo und Deep Purple in die Saiten greift, unterscheidet sich das von den Originalen kaum.

Raucher-Regelung unverändert

Casablanca Lounge
Casablanca Lounge

Nicht geändert hat sich übrigens die vergleichsweise liberale Raucherpolitik auf dem Schiff: In der Panorama Lounge Pazifik und in der Casablanca Lounge darf jeweils auf einer Schiffsseite auch in Innenräumen geraucht werden, in Teilbereichen der Außendecks ohnehin. Rund 30 Prozent der Passagiere seien Raucher, so Phoenix Reisen, und man gehe davon aus, dass man bei einem Rauchverbot 30 bis 40 Prozent der Passagiere verlieren würde, weswegen man an der derzeitigen Raucher-Regelung festhalte. Phoenix folgt damit nicht dem allgemeinen Trend in der Kreuzfahrt-Branche, das Rauchen auf Schiffen immer weiter einzuschränken.

Fazit

Kapitän Jens Thorn
Kapitän Jens Thorn

Nicht jedem Trend zu folgen, sondern sehr genau auf die eigenen Stammkunden zu schauen, ist ohnehin eine große Stärke von Phoenix Reisen und damit auch ein Erfolgsfaktor der Reederei.

Auch auf der Artania ist das deutlich zu sehen, in die Phoenix viel Geld investiert hat, um sie technisch in Schuss zu halten und für die Passagiere attraktiv zu erhalten. Das Schiff spielt seine Stärken mit den großzügigen und vielfältigen Außendecks ebenso aus wie mit der Tatsache, dass alle Kabinen zumindest ein Fenster zum Meer haben.

Bildergalerie: Artania

Artania in Rotterdam
Artania in Rotterdam

Relativ günstige Preise bei Getränken und Landausflügen und im Vergleich zu vielen anderen Reedereien quasi kein Verkaufsdruck in Bezug auf Getränke in den Restaurants und Bars tragen sehr zu einer angenehmen Atmosphäre an Bord bei. Die Crew ist fröhlich und entspannt, der Service entsprechend angenehm und herzlich. Diese familiäre Atmosphäre ist die vielleicht größte Stärke von Phoenix.

Zusammen ergibt das ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die Artania, noch dazu auf attraktiven Routen und mit Häfen, die von den großen Schiffen selten oder gar nicht angelaufen werden.

Anmerkung*: Cruisetricks.de reist auf der Artania auf Einladung von Phoenix Reisen.

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17 Kommentare zu Starker, neuer Auftritt der Artania

  1. Sebastian Winkelmann on Dezember 22, 2014 at 6:36 pm

    Schöner Bericht, Franz! Zur Rauchfrage: Ich kann die Politik von Phoenix diesbzgl. nicht nachvollziehen, zumal man ja auch genau umgekehrt argumentieren kann („70% rauchen nicht“). Als Gast möchte ich mir ehrlicherweise keine Gedanken darüber machen müssen, welche Bars oder Lounges ich nicht/nur sehr ungern nutzen kann. Rauchfreiheit ist ja kein Trend, sondern sollte selbstverständlich sein (grade in so schönen Bars wie dem Casablanca.) Zu den Alibi-Bereichen muss ich glaube ich nicht viel sagen… Hier hätte man die Werftzeit für eine Neuregelung nutzen können.

    Ich habe im übrigen noch von keinem Gast auf anderen Schiffen gehört, dass diese des rauchens wegen nicht gebucht hätten. Auf der Artania hingegen viele Stimmen, die die Bereiche entweder ganz gemieden, oder ungern länger genutzt haben. Und das ist eigentlich sehr schade, bzw. darf nicht sein.

  2. Franz Neumeier on Dezember 22, 2014 at 7:22 pm

    Sebastian, ich sehe das persönlich ganz ähnlich. Wenn es nach mir allein ginge, könnte das Rauchen in Innenbereichen komplett verboten sein. Ich muss aber zugeben, dass es mich auf der Artania wirklich nicht gestört hat. Die Casablanca kann man meiden und in der Panorama-Lounge war der Rauch zumindest zu den Zeiten, in denen ich dort war, im Nichtraucherbereich nicht zu riechen (von der Tatsache mal abgesehen, dass die Giftstoffe, die ja die eigentliche Gesundheitsgefahr darstellen, natürlich immer in der gesamten Raumluft sind, egal ob man den Rauch selbst riecht oder nicht. Das Zeug durchdringt sogar Ziegel- und Gipswände).

    Rauchen ist ein sehr undankbares Thema, weil es da halt einfach keinen Kompromiss gibt. Raucher wollen rauchen, Nichtraucher wollen den Rauch (und die gesundheitlichen Nebeneffekte) nicht. Dazwischen gibt es nichts.

  3. Knud on Dezember 22, 2014 at 8:19 pm

    „Die Balkone auf den Decks 7 und 8 sind komplett neu aufgebaut worden.“
    Was war denn mit den alten Balkonen nicht in Ordnung, was wurde dadurch verbessert?

  4. Franz Neumeier on Dezember 22, 2014 at 8:23 pm

    @Knud: Es sind insgesamt sehr viele Stahlarbeiten am Schiff gemacht worden, bedingt durch Korrosion – ich nehme also an, dass die einfach schon ziemlich angerostet und kaputt waren.

  5. Frank on Dezember 23, 2014 at 11:54 am

    Wenn man sich nur auf die Neuerungen stürzt ist das bestimmt ein schönes Schiff. Aber die noch nicht renovierten Kabinen eine Katastrophe. Also mit der Artania nie wieder. Auch der Ablauf unserer Kurzkreuzfahrt war durch Tests der neuen Motoren unverständlich. Ich kam mir vor, als wären wie nur zahlende Kunden aud den „Testfahrten“ die man vorher wohl nicht mehr geschafft hat.
    Frohes Weihnachstfest und ein gesundes neues Jahr 2015.

  6. Franz Neumeier on Dezember 23, 2014 at 12:03 pm

    Von den nicht renovierten Kabinen habe ich nur eine kurz gesehen – als Katastrophe würde ich das jetzt nicht bezeichnen – es ist halt einfach alt. Aber wie gesagt, ich habe nur eine einzige solche Kabine kurz gesehen, würde mir daher hier kein abschließende Urteil anmaßen.

    Ablauf dieser einen Reise: Ja, suboptimal, keine Frage. Direktes Anlegen in Amsterdam wäre sicherlich schöner gewesen als Bustransfer von IJmuiden aus. Aber die Alternative zu den Motorentests bzw. -Kalibrierung wäre eine komplette Absage der Reise gewesen, weil dann die Klassifizierung des Schiffs vor der ersten Passagierreise hätte stattfinden müssen und durch Verzögerungen in der Werft hätte die Zeit dazu gefehlt.

    Ich persönlich fand die Tests sogar recht spannend und interessant, aber darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein.

    Auch für Sie ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein tolles Kreuzfahrt-Jahr 2015!

  7. henry on Dezember 24, 2014 at 8:33 am

    lt Deinem Bericht haben die „sea-chefs“ das Catering (die Küchen) übernommen. Wer machte das bisher? Ich dachte, die wären auf der ART, seit diese bei Phx ist.
    und nochmal zum Thema „rauchen“: wenn die Casablanca nur einseitig Raucherbereich ist und die Lüftung wie bisher funktioniert, dann ist das für mich OK (wir nehmen dort steuerbords / NR-Bereich immer unseren Apéritif vor dem Abendessen), aber das Promenadendeck ohne Raucher und ohne Jogger wäre schon äußerst angenehm.

  8. Franz Neumeier on Dezember 24, 2014 at 8:44 am

    Bisher hat meines Wissens Quality Group das Catering gemacht.

    Auf dem Promenaden-Deck wäre ja mein stärkstes Argument gegen Rauchen dort gerade die Jogger ;-) Sprich: Für Jogger ist es schon ziemlich unangenehm, wenn man auf einem Teil der Strecke durch Rauchwolken durch muss …

  9. henry on Dezember 24, 2014 at 9:57 am

    hallo Franz,
    m W war Quality-Group „nur“ auf der Albatros, und dort fand im November_2014 ein Wechsel zu Sea-Chefs statt. ich wer´d im Januar/Februar mal „hinterfragen“.
    Wg der Raucher: Du hast Recht, jedoch es gibt für Jogger extra einen ausgewiesenen Jogging-Pfad auf Deck 9, also bitte dorthin, und mich „stören“ die Jogger auf dem Promenadendeck, wenn ich dieses „zweckbestimmt“ als Promenierer und Flanierer (regelmäßig / täglich) nutzen will.
    Ansonsten schöne Weihnachtstage und ein gesundes, glückliches und „reise-reiches“ 2015.

  10. Franz Neumeier on Dezember 24, 2014 at 10:03 am

    Ich jogge selbst nicht (nur Nordic Walking, und das geht am Schiff eh‘ nicht), insofern bin ich da ganz emotionslos – ja, Promenade, ist gemütlicher, wenn dort nicht ständig jemand vorbei rennt. Aber Phoenix weist das Promenadendeck explizit als Joggingpfad aus … (siehe Bildergalerie: http://www.cruisetricks.de/bilder/Artania/Aussendecks/ vorletzte Bilderreihe unten)

    Auch Dir tolle Weihnachten und 2015 viele schöne Tage auf See.

  11. M Dorn on Dezember 25, 2014 at 6:23 pm

    Hallo, ich war vor kurzem auch auf Artania und
    habe zufälligerweiser überraschendes entdeckt:
    Kabine 2339 hat auch ein komplett neue Badezimmer.
    Gruß MD

  12. Meier on Dezember 26, 2014 at 3:13 pm

    Rauchen komplett untersagen!
    Ist doch Koerperverletzung!

    http://www.oceanpianist.de

  13. Rolf on Dezember 29, 2014 at 1:45 pm

    Hallo, ich werde im Mai / Juni mit meiner Frau eine Norwegenreise mit der Artania unternehmen.
    Ich würde gerne etwas über die Tischzeiten an Bord erfahren. Insbesondere die Frühstückszeiten wären für mich von Interesse (insbesondere Frühaufsteher-Frühstück interessant).

    Vielen für die Info

    Vg und einen guten Rutsch ins neue Jahr
    Rolf

  14. Franz on Dezember 29, 2014 at 1:53 pm

    Rolf,

    auf unserer Reise waren die Restaurant-Öffnungszeiten wie folgt:

    Early-Bird-Frühstück: 7:30-8:00 Uhr
    Frühstück: 8:00-10:00 Uhr
    Mittagessen: 12:00-14:00 Uhr
    Abendessen: 18:00-20:30 Uhr

    In Ijmuiden haben wir um 7 Uhr früh angelegt, da gab es Early-Bird-Frühstück ab 6:00 Uhr, das reguläre Frühstück ab 6:30 Uhr (Restaurant) bzw. 7:00 Uhr (Buffet).

    Die Zeiten hängen also ein wenig auch von den Hafenliegezeiten ab, aber als Anhaltspunkt eignen sich diese Angaben sicherlich trotzdem.

    Herzliche Grüße und viel Freude auf der Norwegen-Reise!

  15. Rolf on Dezember 29, 2014 at 7:33 pm

    Danke für die schnelle Antwort :)

  16. Patricia on Januar 19, 2015 at 8:39 am

    Hallo guten Morgen,
    ich mache im August / September die Grönlandtour, und auch mich interessiert das Thema „Rauchen“, eben als NR. Weiß jemand, wo genau die Raucherbereiche auf dem Saturndeck sind? Als Alleinreisende hatte ich keine Wahl in Bezug auf die Kabine (habe die vorletzte bekommen) und fände es schade, wenn ausgerechnet vor meinem Fenster ein Raucherbereich wäre. Oder ist in den Beschreibungen das GANZE Deck als Raucherbereich gemeint? Danke für Ihre Antwort.
    Viele Grüße,
    Patricia

  17. Franz Neumeier on Januar 20, 2015 at 8:41 am

    @Patricia: Üblicherweise ist auf Kreuzfahrtschiffen auf den Außendecks auf einer Schiffsseite das Rauchen erlaubt, auf der anderen nicht. Bei der Artania bin ich mir aber ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob das nun an Steuerbord oder Backbord war. Nachdem die Fenster in den Außenkabinen am Saturn-Deck aber nicht zu öffnen sind, sollte es nicht weiter stören, wenn dort gelegentlich jemand eine Zigarette raucht. Viel attraktiver ist für Raucher ohnehin der Bereich hinten an der Phoenix-Bar, sodass es recht unwahrscheinlich ist, dass sich die Raucher gerade vor Ihrem Kabinen-Fenster regelmäßig versammeln ;-)

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