Tag 2 – Drake Passage

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mäßiger Seegang in der Drake Passage
mäßiger Seegang in der Drake Passage

Sonnenaufgang: 4:09 Uhr – Gegen 3 Uhr nachts machte sich die Drake Passage bemerkbar und es fing an zu schaukeln. Wind zwischen 40 und 60 km/h, Wellen zwischen 8 und 10 Meter. Aber durchaus noch erträglich. Wir gingen hoch ins Buffet-Restaurant zum Frühstück, wo sich der Wellengang noch ein bisschen stärker bemerkbar machte und das Balancieren des Tellers schon anspruchsvoll wurde. Übrigens der Pool ist immer noch gefüllt, aber komischerweise wollte keiner schwimmen. – In der Karikal Lounge war ab 9:30 Uhr die Anprobe der roten Expeditions-Parkas für die englischsprachigen Gäste, die dann im Shop verteilt wurden. Die Parkas darf man übrigens behalten und mit nach Hause nehmen. Außerdem hing am Ausflugsdesk eine Namensliste mit der Einteilung der beiden Gruppen. 80 französischsprachige Passagiere und 71 englischsprachige (sprich alle anderen) sind an Bord. Um nicht zu verhungern – falls das auf einer Kreuzfahrt überhaupt möglich sein sollte – gab es in der Karikal Lounge um 10:30 Uhr eine warme Suppe sowie Kaffee und Tee.

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Für uns ging es um 11 Uhr im Theater weiter mit dem obligatorischen IAATO-Briefing. Die Teilnahme ist verpflichtend. Die Anwesenheit muss beim Kommen und beim Gehen per Unterschrift bestätigt werden. Nicolas machte das Ganze recht abwechslungsreich und unterhaltsam. Die IAATO ist die Vereinigung aller Tour Operator in der Antarktis, die Verhaltenregeln für Besucher der Antarktis aufgestellt hat, an die sich alle halten müssen. Außerdem stellte Nicolas sein Team bestehend aus acht Leuten vor, darunter auch ein Deutscher, Axel Krack (www.polarwelten.com). Einer der wichtigsten Punkte ist: Das Programm kann sich jederzeit ändern, da wir vom Wetter abhängig sind. Das gilt auch für die im Katalog angekündigte Route. Dieses Jahr hat es besonders viel Eis, so dass immer wieder neu erkundet werden muss, was machbar ist und was nicht.

Das Mittagessen stand unter dem Motto „Italienisches Buffet“ sowohl im Buffet-Restaurant Le Rodrigues als auch im Restaurant Le Coromandel.

Am Nachmittag ging es um 16:30 Uhr weiter mit den Formalitäten für die Antarktis. Zunächst wurden die Rettungswesten ausgeteilt (die für die Zodiac-Fahrten). Danach gab es das Zodiac-Briefing, das ebenfalls für alle Passagiere verpflichtend ist. Erneut mussten Ankunft und Verlassen per Unterschrift bestätigt werden. Cruise Director Jerome und Expeditionsleiter Nicolas gestalteten auch dieses Briefing mit ein paar kleinen Filmchen und detaillierten Bildern abwechslungsreich und mit viel Humor – und das auf französisch und englisch.

Am Abend empfing uns Kapitän Rémi Genevaz um 19 Uhr zum Welcome Cocktail in der Karikal Lounge und dem anschließenden Captain´s Gala Dinner im Le Coromandel. Ja, auch in der Antarktis gibt es formelle Abende! In der Lounge gab es zunächst Champagner (ja, richtigen Champagner, wir sind schließlich auf einem französischen Schiff) sowie Hors D´Oeuvres. Der Kapitän stellte seine Offiziere vor und dann ging es weiter zum Abendessen. Etwa 90 Prozent der Gäste hielten sich an den Dress Code. Nur wenige Herren waren in eher legeren Karohemden oder Pullovern unterwegs.

Zwischenzeitlich war die See etwas ruhiger geworden, aber die Ruhe war trügerisch. Zum Abendessen konnten wir am Fenster die inzwischen locker zehn Meter hohen Wellen genießen und bekamen regelmäßig eine „Fensterwäsche“. Das Essen dauerte bis kurz nach 22 Uhr, so dass für uns direkt im Anschluß in die Kabine zurückzogen. Erneut warteten Kekse und französisches Nougat auf uns.

Übrigens, damit auch die Daheimgebliebenen an der Reise teilhaben können, schreiben die Expeditions-Leiter einen eigenen Blog (dort das gewünschte Schiff auswählen).

Sonnenuntergang: 22:47 Uhr

Anmerkung*: Cruisetricks.de reiste auf der L’Austral auf Einladung der Compagnie du Ponant, die Hälfte der Kosten für Vorprogramm und Anreise haben wir selbst getragen.

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