Terrorverdacht MSC Fantasia war Falschmeldung

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MSC Fantasia

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Angeblich wegen einer Terror-Warnung soll die MSC Fantasia in der Nacht zum Samstag ihre Route geändert und in Souda auf Kreta angelegt haben. Demnach sollten sich Sprengstoff und verdächtige Personen an Bord befunden haben. Inzwischen hat sich die Meldung als Falschmeldung der Athener Zeitung „To Vima“ herausgestellt, die von der Deutschen Presseagentur dpa weiter verbreitet und von zahlreichen deutschen Medien übernommen wurde.

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Die MSC Fantasia kam vom israelischen Hafen Haifa und sollte am heutigen Samstag eigentlich Heraklion anlaufen, ist AIS-Daten zufolge dort in der Nacht allerdings abgedreht und in Richtung Souda weitergefahren. Der Kapitän soll die Wetterbedingungen sowie einen Todesfall an Bord als Grund für den Kurswechsel angegeben haben, berichtet die griechische Zeitung. Allerdings soll er erst nach dem Kurswechsel über das Ableben des Passagiers informiert worden sein. Dies und nicht näher bezeichnete Kontakte bei der Küstenwache hatten die Zeitung offenbar zu der Meldung veranlasst, es habe eine Terrorwarnung für das Kreuzfahrtschiff gegeben.

Auf Nachfrage erklärte MSC dazu später: “Bezugnehmend auf die heutigen Veröffentlichungen in der deutschen Presse bestätigt MSC Cruises, dass die MSC Fantasia ihren Kurs geändert hat und im Zusammenhang mit den schlechten Wetterbedingungen in der Region den griechischen Hafen Souda/Chania, Kreta anlaufen musste. Davon betroffen waren auch andere Kreuzfahrtlinien. MSC Fantasia war ursprünglich auf dem Weg zum Hafen Heraklion, Kreta. Sie wird heute um 17 Uhr Ortszeit Souda verlassen und ihre Fahrt wie geplant fortsetzen. Jegliche Gerüchte über sicherheitstechnische Ursachen sind im Zusammenhang mit der MSC Fantasia demzufolge völlig und kategorisch unbegründet.”, teilt die Reederei am Nachmittag mit.

Auch Passagiere, die an Bord der MSC Fantasia sind, bestätigten inzwischen, dass es keinerlei Anzeichen für eine Terrorwarnung gegeben habe und im Hafen von Souda auch keine Polizei zu sehen sei. Stattdessen seien die Passagiere bereits am späten Nachmittag des Vortages über die wetterbedingte Kursänderung der MSC Fantasia informiert worden. Es habe aber eine Sicherheitsübung für die Crew gegeben, bei der ein Bombenalarm simuliert worden sei. Möglicherweise hat dies dazu beigetragen, dass die Zeitung „To Vima“ die jetzt als falsch identifizierte Meldung herausgegeben hat.

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