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A-Rosa geht an britischen Investor

A-Rosa

Der britische Investor Duke Street hat die Mehrheitsanteile an A-Rosa Flusskreuzfahrten übernommen. Die Flusskreuzfahrt-Reederei mit derzeit elf Schiffen war seit rund neun Jahren im Mehrheits-Eigentum des Private-Equity-Unternehmens Waterland.

Duke Street ist ein etabliertes Private-Equity-Unternehmen mit gutem Ruf, das typischerweise langfristig in ebenso etablierte, mittelgroße Unternehmen investiert. Ein Schwerpunkt auf Reiseunternehmen ist bislang nicht erkennbar. Der Fokus liegt auf dem Gesundheits- und Lifestyle-Sektor. Die Übernahme muss noch vom Kartellamt genehmigt werden.

Der Düsseldorfer Finanzinvestor Waterland Private Equity hatte bei A-Rosa im Jahr 2009 im Rahmen eines Management-Buyouts zusammen mit dem damaligen A-Rosa-Geschäftsführer Lars M. Clasen und COO Markus Zoepke von der Deutschen Seerederei (DSR) die Mehrheit an A-Rosa Flusskreuzfahrten übernommen.

Für die Zukunft werde man sich weiter auf das Wachstum des Unternehmens konzentrieren und die Flotte weiter ausbauen, neue Fahrtgebiete bedienen und auch international aktiv werden, kommentierte A-Rosa den Eigentümerwechsel. Veränderung für den Standort oder für die Belegschaft bei A-Rosa werde der Eigentümerwechsel nicht zur Folge haben.