Ägypten: AIDA und Thomson Cruises ändern Fahrtroute

Die unsichere politische Lage in Ägypten habt zu ersten Änderungen bei den Fahrtrouten von Kreuzfahrtschiffen geführt. AIDA schickt die AIDAdiva am 8. Juli ins israelische Ashdod statt nach Port Said. Die Thomson Celebration hat in der laufenden Woche die Häfen von Alexandria (3. Juli) und Port Said (4. Juli) nicht angelaufen und ist nach Kreta und Ashdod ausgewichen.

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Während des Hochsommers laufen nur sehr wenige Kreuzfahrtschiffe Ägyptische Mittelmeer-Häfen an, weshalb die Kreuzfahrt vorerst von der politischen Lage in Ägypten nur wenig betroffen ist.

Das Auswärtige Amt empfiehlt derzeit, Ägypten im Wesentlichen zu meiden: „Nicht zwingend notwendige Reisen nach Kairo und Alexandria sollten in der aktuellen Lage vor dem Hintergrund der weiterhin volatilen Sicherheitslage […] vermieden werden. Deutsche Staatsangehörige, die sich in Kairo oder Alexandria aufhalten, sollten prüfen, ob ein Verbleib dort derzeit erforderlich ist. “ (Stand: 4./5. Juli 2013).

Update (9.7.2013): Inzwischen rät das Auswärtige Amt auch dringend von Reisen nach Luxor und Assuan sowie explizit von Flusskreuzfahrten auf dem Nil ab.

Update (11.7.2013): AIDA hat für den Rest der Saison die Hafenstopps in Port Said abgesagt und durch Ashdod ersetzt.

Die Urlaubsgebiete am Roten Meer im Küstenstreifen zwischen Sharm-El-Sheikh und Nuweiba sowie Flusskreuzfahrten in den Regionen um Luxor und Assuan gelten derzeit dagegen als halbwegs sicher.

Die nächsten Anläufe von Kreuzfahrtschiffen in ägyptischen Häfen sind erneut die AIDAdiva in Port Said am 22. Juli und die Thomson Celebration in Alexandria am 24. Juli und in Port Said am 25. Juli. Beide Reedereien haben derzeit noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob diese Häfen angelaufen oder durch Alternativhäfen ersetzt werden.

AIDA sagte auf unsere Anfrage, man beobachte die Lage kontinuierlich und entscheide zeitnah, ob ein Anlauf in Port Said jeweils sicher und sinnvoll sei. Auch in der Vergangenheit habe man im Interesse der Sicherheit der Passagiere gelegentlich Ashdod statt Port Said angelaufen, wenn die Sicherheitslage sich kurzfristig verschlechtert habe.

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