Britische Kreuzfahrer auf Barbados angeschossen

Zwei Passagiere des britischen Kreuzfahrtschiffs Adonia von P&O Cruises sind auf Barbados angeschossen und ausgeraubt worden. Eine 59jährige Frau traf ein Schuss in den Oberschenkel, ihr 72jähriger Ehemann wurde seitlich in die Hüfte getroffen. Beide sind außer Lebensgefahr.

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Den Meldungen zufolge waren die beiden Kreuzfahrt-Touristen am Sonntag, 17. März 2013, in Bridgetown, Barbados, auf dem Weg zurück zum Schiff, als sie angegriffen, niedergeschossen und ausgeraubt wurden. Die Täter konnten vor Eintreffen der Polizei flüchten, offenbar mit der Handtasche ihres Opfers. Passanten kamen den beiden Verletzten zur Hilfe. Beide werden in einem Krankenhaus in Bridgetown auf Barbados behandelt.

Die Adonia befindet sich derzeit auf einer 85-Nächte-Weltreise, zu der sie am 8. Januar in Southampton aufgebrochen war.

Überfälle auf Kreuzfahrt-Touristen in der Karibik sind relativ selten. Dennoch gelten viele Karibik-Inseln zumindest außerhalb der Touristen-Zentren und abseits der Touristen-Attraktionen teils als recht gefährlich. Ausführlich haben wir dieses Thema schon einmal im Beitrag „Mord auf St. Thomas: Wie sicher sind Karibik-Kreuzfahrten?“ behandelt.

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