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Jewel of the Seas

Celebrity Apex und Jewel of the Seas im Sommer 2021 im Mittelmeer – mit Impfpflicht

Celebrity Cruises und Royal Caribbean International starten im Juni beziehungsweise Juli 2021 auch im Mittelmeer neu. Sowohl für die Celebrity Apex als auch die Jewel of the Seas sind für diese Kreuzfahrten im östlichen Mittelmeer aber Corona-Impfungen für Passagiere und Crew Pflicht, für unter 18jährige ein PCR-Test.

Celebrity Cruises neuestes Kreuzfahrtschiff, die Celebrity Apex, feiert ihr Debut am 19. Juni 2021 mit Basishafen Piräus im östlichen Mittelmeer. Auf der siebentägigen Kreuzfahrt der Celebrity Apex werden Mykonos, Rhodos, Santorini in Griechenland, Limassol in Zypern sowie Haifa und Jerusalem in Israel angelaufen.

Die Celebrity Apex wurde eigentlich schon vor rund einem Jahr, Ende März 2020, von der Werft Chantiers de l’Atlantique an Celebrity Cruises übergeben, konnte aber aufgrund der Sars-Cov-2-Pandemie bislang nicht in den Passagierdienst gehen. Das Schiff ist das zweite in einer Baureihe von insgesamt fünf Schiffen diese Klasse. Mit der Celebrity Edge ging das erste Edge-Class-Kreuzfahrtschiff bei Celebrity Cruises Ende 2018 in Dienst.

Die Jewel of the Seas von Royal Caribbean International soll am 10. Juli 2021 in Limassol auf Zypern ebenfalls mit einer siebentägigen Route starten. Zu den angelaufenen Häfen gehören Piräus, Rhodos, Mykonos, Santorini und Kreta.

Für die Karibik hatte Celebrity Cruises zuvor schon den Neustart mit der Celebrity Millennium ab St. Thomas angekündigt. Royal Caribbean International positioniert im Sommer 2021 die Adventure of the Seas in Nassau auf den Bahamas und die Vision of the Seas auf den Bermudas. Die Odyssey of the Seas wird 2021 ebenfalls im Mittelmeer fahren, allerdings rein für den israelischen Markt.

Impfpflicht für Passagiere ab 18

Sowohl Royal Caribbean als auch Celebrity Cruises verlangen von allen Passagieren ab 18 (in Israel ab 16) eine vollständige Corona-Impfung. Jüngere müssen einen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Welche Nationalitäten überhaupt mit der Celebrity Apex und Jewel of the Seas werden reisen können, hängt vor allem vom Impf-Fortschritt in Europa ab, aber auch von den Reisebeschränkungen in und nach Europa. Selbst Briten, die bis dahin voraussichtlich bereits eine sehr hohe Impfquote erreicht haben werden, dürften zumindest anfangs möglicherweise nicht an Bord gehen können, weil Großbritannien auf absehbare Zeit keine internationalen Reisen für seine Staatsbürger erlaubt.

6 Kommentare

6 Gedanken zu „Celebrity Apex und Jewel of the Seas im Sommer 2021 im Mittelmeer – mit Impfpflicht“

  1. Ich war schon ganz begeistert und hatten es als Familie in Erwägung gezogen. Ich frage mich jetzt aber, ob Celebrity seinen eigenen Regeln traut. Es werden weiterhin Schnelltests am Terminal durchgeführt und Griechenland ist die Impfung egal und verlangt ohnehin PCR Tests bei Einreise. Wo ist jetzt der Benefit für Geimpfte…? Oder soll es ein Benfit für die Reederei sein??? VG Simone

  2. @Simone: Ich denke nicht, dass Benefits für den einen oder anderen im Vordergrund stehen, sondern einfach das Ziel die maximal mögliche Sicherheit zu gewährleisten. Anders als bei deutschen und europäischen Reedereien sind das für die US-Reedereien die ersten Kreuzfahrten überhaupt seit dem Beginn der Pandemie und vor allem in Bezug auf die US-Gesundheitsbehörde CDC und den so wichtigen Heimatmarkt USA werden die Reedereien alles tun um zu vermeiden, dass es auch nur einen einzigen positiven Fall an Bord gibt, den die US-Medien und die CDC sofort als Totschlagargument nutzen würden, die Kreuzfahrt in den USA noch viel länger zu verbieten oder zu verhindern als ohnehin schon.

  3. Weiß man den Grund warum man zuerst ziemlich *groß* ankündigt, dass die Apex die Reisen u.a. mit Zypern im Sommer startet und das in dem Land wo Celebrity ihre Wurzeln her hat und dann kommt man drauf dass sie kurze Zeit später nicht mehr in Zypern fährt sondern in Dubrovnik? Hat das was mit Corona zu tun ? Oder damit, dass Griechenland offenbar für die Nutzung der Seestraßen ein Haufen Geld verlangt. Zumindest habe ich heute zufällig was gelesen dass die norwegian Jade die ja auch gerade in Griechenland fährt irgendwie 300 000 an Griechenland zahlen müsste ( grund wurde keiner genau genannt nehme an für das benutzten der Seestraßen ) und deswegen einen Stop in der Türkei macht für 10 min damit sie nur 80 000 zahlen. Wie gesagt warum und wieso sie das zahlen weiß ich nicht genau aber ich kann mir denken dass es bei der Apex gleich ist und sie deswegen still und heimlich die Route geändert haben

  4. @Bernhard H.: Konkrete Informationen oder Quellen habe ich dazu nicht, deshalb kann ich da auch nur spekulieren. Wo genau haben Sie denn diese Information gelesen? Die Nutzung von Seewegen ist üblicherweise kostenfrei (außer so besondere Stellen wie Suez-Kanal, Panamakanal); die Zeiten der Wegezölle wie im Mittelalter ist schon seit einer Weile vorbei ;-)

    Der „technische Stopp“ in der Türkei hat sehr wahrscheinlich steuerrechtliche Gründe. Denn macht ein Schiff einen Stopp außerhalb der EU, dann entfällt damit beispielsweise die EU-Umsatzsteuer. Im Detail ein ziemlich kompliziertes Thema.

    Die aktuellen Routen von Kreuzfahrtschiffen hängen fast immer an Corona-Regeln. Das ist auch hier im Detail äußerst kompliziert und ändert sich regelmäßig. Man muss ja bedenken, dass v.a. auf den internationalen Schiffen Menschen (Passagiere, Crew) aus zahlreichen Nationen sind, für die in jedem einzelnen, angelaufenen Land jeweils unterschiedliche Reisebeschränkungen, evtl. Quarantänevorschriften, Testpflichten unterschiedlicher Art etc. hängen. Selbst wenn die Anforderungen im Einzelnen erfüllt werden könnten, ist die Bürokratie unter Umständen so aufwendig, dass sie im Rahmen eines Hafenanlaufs mit begrenzter Zeit praktisch nicht umsetzbar ist. Hinzu kommt, dass Reedereien ggfs. auch versuchen, etwas längerfristige Sicherheit einzuplanen und dann evtl. Länder nicht anlaufen, die sie aktuell anlaufen könnte, bei denen aber die Gefahr besteht, dass sich die Regeln bald ändern. Das dürfte z.B. der Grund sein, warum einige Reedereien Marseille/Frankreich im Moment nicht anlaufen, obwohl sie es könnten und es auch so geplant war.

  5. Hallo danke für die rasche Antwort. Klar kann es auch an den Corona Bestimmungen liegen. Mich hat es einfach interessiert, da wir gerade auf Rhodos Urlaub machen und da natürlich auch einige Schiffe anlegen. Und eben auch die Norwegian Jade gestern. Und als ich dann auf Marine Traffic geschaut habe wo sie ist habe ich mich gewundert dass sie in Marmaris in der Türkei (also direkt gegenüber 30 km oder so ) angelegt hat und nicht auf dem Weg nach Mykonos ist. Da hat’s mich schon interessiert ob es vielleicht ein Notfall ist. Hab aber dann diesen Link gefunden https://news2sea.com/the-reason-why-the-norwegian-jade-cruise-ship-entered-turkish-territorial-waters-has-been-revealed/ ( wenn nicht erlaubt zu posten bitte löschen :) ) ist zwar mit ein paar Rechtschreibfehler gespickt. Aber so wie das geschrieben ist könnte man wirklich glauben, dass die Griechen was dafür verlangen in ihren Gewässern zu fahren. Ich kenne mich ja mit den Corona Regeln bzw Steuer Regeln auf See absolut nicht aus aber wenn man da Beträge von 80 000 statt 300 000 Euro liest …wow

  6. Okay, das klingt in Bezug auf Griechenland eher wie EU-Umsatzsteuer, wohingegen die 80.000 Euro in Marmaris die Gebühren für die formelle Abfertigung des Schiffs dort sind (wobei mir der Betrag dennoch etwas hoch vorkommt, weil das Schiff ja nicht angeht oder andere Hafenservices in Anspruch nimmt). Hafenliegegebühren für ein größeres Kreuzfahrtschiff könne sich aber durchaus in diesen Größenordnungen bewegen.

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