CNN macht sich bei Triumph-Berichterstattung lächerlich

Die Ankunft der Carnival Triumph in Alabama nach dem Maschinenraum-Brand am vergangenen Sonntag ist in den USA zum Medien-Spektakel geworden. Doch offenbar überschlagen sich die Medien dort mit mangelnder Kompetenz – insbesondere CNN.

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Auf Twitter machen sich jedenfalls Branchen-Kenner über die Berichterstattung lustig. Einige Beispiele zeigen, wie absurd die CNN-Berichterstattung offenbar teilweise wurde.

Peter Knego (@PKnego) beispielsweise twitterte:

CNN reporting on @CarnivalCruise TRIUMPH berthing at Mobile without „stabilizers“. Really? Let the frenzy begin.

Cruise Industry News (@CruiseIndustry) twittert:

Did CNN say they were not going to over-dramatize this? They just made some poor girl cry on the phone.

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Triumph „has no breakes“ – we’d love to hear more about how brakes work on a ship #cnn #factcheck

On a scale of 1-10, hod bad ist he CNN Triumph coverage? Our vote: 12

CNN = „100 ton ship“ #factcheck

Dave Beers (@cruisereviewer) schreibt zur CNN-Berichterstattung:

Chevy dealer in Mobile to send crew to #CarnivalTriumph to fix broken power steering and brakes reported by #CNN

earlier today #CNN was reporting they had no ‚power steering‘ on the ship either

Auch die New York Times kritisiert die CNN-Berichterstattung, wenn auch in etwas dezenterem Ton: „For CNN, Cruise Ship Coverage by ‘Air, Land and Sea’“.

Ein Leserkommentar zu dem Beitrag der New York Times ist da weniger zimperlich. „Mae“ schreibt: „CNNhat turned into a parody of itself“.

Und Leser „Jill“ liefert gleich die gesellschaftspolitische Erklärung dafür, warum CNN die Berichterstattung vermutlich so gestaltet: „It would be so nice if people wanted news from their news providers, and those providers were willing to provide it.“

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