Deilmann-Schwestern: Einigung im Buchstreit

Das Buch der Deilmann Zwillinge „Die wahre Geschichte vom Traumschiff“ darf nach einer Einigung mit der Aurelius AG vor dem Landgericht München I in geänderter Fassung wieder verkauft werden, meldet die Süddeutsche Zeitung heute in ihrer Printausgabe.

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Der neue Eigentümer der Peter Deilmann Reederei, die Münchner Aurelius AG, hatte bereits kurz nach Erscheinen des Buchs eine einstweilige Verfügung erwirkt und den Verkauf kurzfristig gestoppt. Kurze Zeit später wurde diese einstweilige Verfügung wieder aufgehoben, da sich der Termin für die Hauptverhandlung verzögerte.

Der Aurelius AG ging es vor allem um die Darstellung ihres Chefs, Dirk Markus, der zur  mündlichen Verhandlung auch persönlich erschien. In dem Buch werfen die Autorinnen Aurelius unter anderem ein rüdes Geschäftsgebahren und Nichteinhaltung von Vereinbarungen vor. Aurelius wollte dies so nicht stehen lassen. Einige der Aussagen seien schlicht falsch und das Buch erwecke eine falschen Eindruck vom Managementstil von Aurelius.

Das Gericht regte eine Einigung an. Der Münchner Universitas-Verlag, bei dem das Buch erschienen ist, wird rund 1400 noch nicht ausgelieferte Exemplare vernichten und in einer zweiten Auflage mit der Passage über Dirk Markus mehr streichen, als ursprünglich gefordert war. Dafür übernimmt die Aurelius AG den größten Teil der Prozesskosten.

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