Fans der New Orleans Saints

Football, Basketball, Fußball: Reedereien sponsern Teams

Carnival Cruise Line wird „Official Cruise Partner“ des American-Football-Teams New Orleans Saints. Wie schon einige anderer Reedereien zuvor hat sich Carnival damit einen Vermarktungs-Partner ins Boot geholt, der dabei helfen soll, Neukunden in bestimmten Abfahrtshäfen zu gewinnen – in diesem Fall für die Carnival Sunshine, die vom 17. November an von New Orleans aus in die Karibik fährt.

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Carnival ist nicht die einzige Kreuzfahrt-Reederei, die mit Sponsoring von Sport-Teams auf Kundenfang geht. Besonders gut zu funktionieren scheint dabei, eine Partnerschaft mit einem erfolgreichen Team am Basis-Hafen eines Schiffs einzugehen. Mit der Präsenz in Football-, Basketball- oder auch Fußballstadien erhoffen sich die Kreuzfahrtgesellschaften Neukundengeschäft und Identifikation der Sportfans mit der jeweiligen Partner-Reederei des gesponserten Teams. Die New Orleans Saints haben immerhin erst kürzlich die Meisterschaft – den Superbowl – gewonnen.

Norwegian Cruise Line hat Mitte Oktober die Cheerleader des Football-Teams Miami Dolphins sogar zu Taufpatinnen des neuesten Schiffs der Flotte gekürt, der im Januar 2014 startenden Norwegian Getaway. Zugleich ist Norwegian Cruise Line auch die „Official Cruise Line“ der Miami Dolphins.

Ähnliches hat Norwegian bereits vor einigen Tagen für die in New York basierten Norwegian Breakaway bekannt gegeben: Dort ist das Basketball-Team New York Knicks der Partner.

Aber auch in Europa gibt es solche Deals: MSC beispielsweise ist bereits seit 2011in Italien mit dem AC Mailand verbunden. In Deutschland sponsort MSC bereits im zweiten Jahr den HSV – mit Blick auf die Hamburg-Abfahrten der MSC-Schiffe. Zwischenzeitlich hatte MSC auch den FC Bayern unter Vertrag, die Kooperation lief aber wieder aus.

Interessanter Randaspekt: Das eigentlich für ein solches Sponsoring prädestinierte Basketball-Team Miami Heat – Mehrheitseigner des Teams ist schon seit 1995 der heutige Chairman of the Board der Carnival Corp., Micky Arison – ist bislang nicht direkt mit der Kreuzfahrt verbunden.

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