Hoher Verlust bei Mitsubishi wegen AIDA-Schiffen

Mitsubishi Heavy Industries hat abgekündigt, für das Geschäftsjahr 2013 einen außerordentlichen Verlust  in Höhe von rund 425 Millionen Euro zu verbuchen, der in Zusammenhang mit dem Bau der beiden neuen AIDA-Kreuzfahrtschiffe steht, die 2015 und 2016 fertig gestellt sein sollen.

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Signifikante Design-Änderungen für die AIDAprima und das zweite, noch namenlose AIDA-Kreuzfahrtschiff haben laut Mitsubishi Heavy Industries den ursprünglichen Kosten- und Zeitrahmen gesprengt, sodass hohe zusätzliche Kosten für Arbeitszeit und Material angefallen seien.

Wer für die Änderungen und Verzögerungen verantwortlich ist, schreibt das japanische Unternehmen in der Mitteilung nicht. AIDA sagte auf Anfrage von cruisetricks.de, das Kreuzfahrtunternehmen gebe kein Statement zu der Meldung aus Japan ab.

Mitsubishi Heavy Industries erklärt zu der Verlustbuchung von 60 Milliarden Yen (rund 425 Millionen Euro), man habe nach Erteilung des Auftrags für die beiden Schiffsneubauten einen Projektplan aufgestellt, der in angemessenem Umfang Zeit und Ressourcen berücksichtigt habe, die üblicherweise bei einem komplett neu konstruierten Kreuzfahrtschiff-Typ nötig seien. Während der Bauphase seien aber unvorhergesehene Schwierigkeiten aufgetreten. Die Arbeiten in Zusammenhang mit dem Kabinendesign und in anderen Bereichen der Schiffr seien sehr umfangreich geworden und signifikante Änderungen hätten die Arbeiten zusätzlich verzögert. Dies habe den ursprünglich vorgesehenen Kostenrahmen gesprengt.

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