Black Watch

Kreuzfahrt-Abbruch nach Feuer auf Black Watch

Eine Kreuzfahrt der Black Watch endete am Freitag, 2. Juli 2016, vorzeitig in Funchal: Ein Feuer im Maschinenraum am Tag zuvor konnte zwar gelöscht werden, Schäden an der Verkabelung von zwei der vier Hauptmaschinen erzwangen jedoch den Abbruch der Kreuzfahrt. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand.

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Am Morgen des 1. Juli war ein Brand auf der Black Watch der britischen Reederei Fred. Olsen Cruise Lines ausgebrochen. Drei der sieben Hilfsmaschinen des Schiffs seien betroffen gewesen. Die Crew habe das Feuer gelöscht, teilte die Reederei mit. Beleuchtung und Kommunikationseinrichtungen an Bord seien von den Brandfolgen betroffen, alle anderen Systeme seien aber voll funktionsfähig geblieben.

Das Schiff befand sich zum Zeitpunkt des Feuers auf dem Weg nach Funchal auf Madeira, wohin es nach dem Brand aus eigener Kraft mit den zwei funktionsfähigen Maschinen weiterfuhr und dort am 2. Juli ankam. Fred. Olsen Cruise Lines brach die Kreuzfahrt wegen der nötigen, voraussichtlich mehrere Tage dauernden Reparaturarbeiten ab. Die 696 Passagiere – überwiegend Briten – wurden mit einem Charterflugzeugen nach Hause geflogen.

Update: Fred. Olsen Cruise Lines hat nun auch die Reise abgesagt die am 8. Juli in Tilbury starten sollte. Passagiere bekommen eine 20-Prozent-Guschrift für eine künftige Kreuzfahrt als Entschädigung sowie die Rückerstattung des Reisepreises.

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