Mit unserem kostenlosen Newsletter sind Sie immer bestens informiert – gleich abonnieren!

Kreuzfahrt-Trends im Corona-Jahr 2021

Bitte unterstützen Sie die Produktion des Podcasts einmalig via Paypal oder dauerhaft per Steady. Unterstuetze uns auf Steady

Auch wenn die Corona-Pandemie Kreuzfahrten weiterhin stark einschränkt: Es bewegt sich wieder einiges und es zeichnen sich auch neue Trends in der Kreuzfahrt ab – teils Pandemie-bedingt, teils auch darüber hinaus. In der aktuellen Episode des cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcasts sehen wir uns diese Trends genauer an und versuchen abzuschätzen, wie sich die Kreuzfahrt in den kommenden Monaten weiter entwickeln wird.

Auffällig sind die – Pandemie-bedingt – vielen Reisen für ein eingeschränktes Publikum und mit stark eingeschränktem Fahrtgebiet. Dazu gehören beispielsweise die Neustart-Kreuzfahrten in Großbritannien, die nur für Briten buchbar sind und auch nur britische Gewässer und Häfen anlaufen. Auch an vielen anderen Stellen gibt es ganz ähnliche Entwicklungen.

Wir sprechen außerdem über neue Kreuzfahrt-Häfen, die von den Reedereien in der Vergangenheit nicht oder zumindest nicht als Basishäfen für ihre Schiffe genutzt wurden. Und wir beleuchten den Trend zu deutlich längeren Kreuzfahrten bis hin zu einer Vielzahl von Weltreisen ab 2022, die laut den Reedereien sehr stark nachgefragt werden.

In der After-Show (Infos dazu: siehe unten) sprechen wir über das kürzlich mehreren italienischen Ministern verordnete Verbot großer Kreuzfahrtschiffe in Venedig.

Podcast-Aufzeichnung bei Clubhouse

Zum zweiten Mal haben wir nun eine Podcast-Episode live bei Clubhouse in dem dort neu eingerichteten Club „Cruisetricks Cruise Talk“ aufgezeichnet. Es sei noch einmal betont, dass wir bedauern, dass Clubhouse derzeit nur Apple-Nutzern zur Verfügung steht. Eine Android-Version der App soll bald kommen – wir hoffen, sehr bald. Aber das Format dort fasziniert uns so sehr, dass wir es ausprobieren und experimentieren wollen, was dort möglich ist, auch wenn aktuell noch nicht alle unsere Hörer live dabei sein können.

Die Aufzeichnung bei Clubhouse ändert ansonsten kaum etwas am Podcast selbst. Wir verlagern nichts zu Clubhouse, sondern bieten die Live-Aufzeichnung dort lediglich als noch zusätzliche Option an. Als Stammhörer verpassen Sie also nichts von dem, was Sie auch bisher schon kennen. Die Aufzeichnung ist anschließend als reguläre Podcast-Episode verfügbar.

Wenn Sie schon auf Clubhouse sind: Folgen Sie Jerome und mir oder dem „Cruisetricks Cruise Talk“-Club dann werden Sie automatisch in der App benachrichtigt, wenn wir eine Aufzeichnung terminieren. Und dann freuen wir uns, wenn Sie reinschauen, zuhören und vielleicht auch mitdiskutieren.

After-Show als Goodie und Extra-Podcast für unsere Steady-Abonnenten

Zu den Experimenten, die wir mit Clubhouse machen, gehört auch, dass wir die „After Show“, also die Diskussion nach der Podcast-Aufzeichnung, als besonderes Goodie exklusiv für unsere Unterstützer via Steady als Aufzeichnung in einem eigenen, kleinen Podcast bereitstellen. Live bei Clubhouse ist die After-Show für alle frei zugänglich, als Podcast-Aufzeichnung dann aber nur für Abonnenten.

Bei Steady finden Sie als Abonnent eine genaue Anleitung, wie Sie diesen Podcast abonnieren können. Wie gesagt: erst einmal ein Experiment ohne langfristige Versprechungen. Wir wollen einfach sehen, was möglich ist, wie es funktioniert und wo uns das hinführt …

8 Kommentare

8 Gedanken zu „Kreuzfahrt-Trends im Corona-Jahr 2021“

  1. Anmerkung, aus gegebenem Anlass: Wir freuen uns über Diskussionen, selbstverständlich auch kontrovers, zu den Beiträgen von cruisetricks.de, erwarten dabei aber einen sachlichen und respektvollen Diskussionsstil. Beschimpfungen, Beleidigungen und Polemik gibt’s auf Facebook & Co. schon genug, das müssen wir hier nicht wiederholen. Ich bitte daher um Verständnis, dass ist Polemik, Beleidigungen und Ähnliches kommentarlos lösche bzw. erst gar nicht online gehen lasse.

  2. Sehr geehrter Herr Neumeier!
    Ich hatte, wenn zugegeben nur geringe Hoffnung, das Sie sich doch mal mit Ihren eigenen Äußerungen Kritisch auseinander setzen. Aber es scheint für Sie normal zu sein Ihre Hörer zu beleidigen, Sachen zu Unterstellen und Ihnen jegliche Kompetenz abzusprechen.
    Ich kann Ihnen nur wüschen das Sie doch noch mal einen Ruhigen Moment finden um über Ihre Aussagen nachzudenken.

  3. Moin zusammen,

    wieder mal ein interessanter Podcast. Vielen Dank! Als „Vereinsheim“-Neuling (Clubhouse) hab ich noch nicht so recht begriffen, wie ich es denn erfahre wann wer einen Talk starten will. Gibts da einen Kalender, kann man eine Mail-Benachrichtigung erhalten? Oder bin ich nur zu blind um die Funktion zu entdecken?

    Die Überlegung, die auch Franz benannt hat, dass nämlich die Reise auf einem Schiff mit perfekten Hygienemaßnahmen ungefährlicher sei als das Einkaufen daheim im Supermarkt, ist mir im vergangenen Sommer / Herbst auch mehrfach gekommen. Im Jahr 2020 war ich fünfmal (!!!) auf Kreuzfahrt: mit Viva Cruises auf dem Main, mit Nicko auf dem Rhein, mit TUI in der Ostsee, mit Hapag Lloyd in Ost- und Nordsee und mit Costa Smeralda rund um Italien. Diese letzte Tour ging 2 x 7 Nächte und bis in den November hinein, als auch die zweite Corona-Welle Italien in den Griff nahm, so dass ich dann beschloss in La Spezia vorzeitig auszusteigen, denn selbst die organisierten Landausflüge wurde von örtlichen Behörden untersagt bzw. die schöne Tour nach Pisa und Florenz durfte nur noch stattfinden, indem alle Passagiere im Bus bleiben. Das war dann kein Spaß mehr und ich nahm die Bahn über Genua nach Mailand und flog nach Haus, wobei ich zuerst auf dem Schiff den Antigen-Schnelltest bekam, nach Negativ-Ergebnis von Bord gehen durfte und das Ergebnis des gleichzeitig genommenen PCR-Tests wurde mit per E-Mail nachgeschickt.

    Das Hygiene-Management auf allen Schiffen war nach meinem Eindruck exzellent. Was ich bei uns als Luftfahrtunternehmen sehe, ist aufwändig und vielschichtig, ebenso an den Flughäfen. Und auch die Hotels, die geöffnet sind für Crews und Geschäftsleute, arbeiten auf hohem Sicherheitsniveau, so dass man wirklich fragen muss, ob all die verallgemeindernden Vorwürfe an die Urlauber, sie seien ja „unverantwortlich“, nicht doch aus einem gewissen Neid heraus entstehen. („Wenn ich mich nicht traue, sollen die anderen gefälligst auch zu Haus bleiben!“) Wir haben ja schon öfter festgestellt, dass es auch bezüglich der Freiheiten für Geimpfte eine gewisse Geisterdebatte gibt dergestalt, dass manche allen Ernstes erwarten, dass Urlaubsreisen erst dann wieder möglich sein sollten, wenn auch der allerletzte Patient seinen Pieks erhalten hat.

    Was mir auf meinen dienstlichen Touren durch Europa jedoch schon lange auffiel: die Hygiene- und Dokumentationsverfahren scheinen überall konsequenter gehandhabt zu werden als in Deutschland. Nehmen wir mal die Flughafen Madrid (MAD). Wenn ich dort ankomme, steht zahlreiches freundliches und kompetentes Personal in Schutzkleidung bereit, es ist übersichtlich, Wege sind gekennzeichnet, Abstand wird eingehalten, es ist gut ausgeschildert und Ersatzformulare für alles Mögliche liegen ordentlich vor, es fühlt sich fast mehr nach Klinikstation als nach Flughafen an. Man wird geleitet, geschickt, registriert und umsorgt – in Frankfurt gibt es einen solchen Standard bis heute nicht. Niemand kommt in Madrid von einem Flugzeug bis zum Taxi oder Bus, der nicht registriert und gecheckt wurde. In Deutschland war das ewig höchst störanfällig, und ist es heute noch.

    Wie lange haben wir Zettelkram betrieben! Heute noch lassen wir Passagiere an Bord, die keine elektronische Einreiseanmeldung gemacht haben. Jene müssen dann ein Ersatzformular ausfüllen. Ob sich da jeder freiwillig meldet, wenn wir die Formulare verteilen, steht in den Sternen. Ob jemand korrekte Personendaten einträgt oder Phantasienamen, können wir auch nicht wissen. Wir haben gar nicht die Zeit, jedes Formular auf Plausibilität zu überprüfen. Dann muss auch heute noch das Formular an Bord eingesammelt werden , wenn es ein Flug innerhalb des Schengen-Raumes war, denn hier wurden Passagiere nicht durch Passkontrollen geschleust und somit auch ohne behördliche Dokumentenkontrolle, und der Purser muss es an sich nehmen, in sein Crewgepäck legen. Datenschutz? Ich würde sagen „Fragezeichen“. Egal ob Madrid, Paris oder anderswo – alle ausländischen Flughäfen hatten längst die Schengen-Flüge wie Non-Schengen-Flüge abgefertigt, also MIT Kontrollstellen – aber in Deutschland klappte so etwas wieder einmal nicht. Statt dessen wälzte man die Verantwortung auf Crews ab.

    Anfangs war dieses, weil die elektronische Einreiseanmeldung nicht in Fahrt kam, ziemlich viel an Zettelzeug, was man auf einer mehrtägigen Tour einsammelte. Anschließend, zum Dienstende, mussten wir diese Formulare in eine Sammelbox im Crew Center stecken, von wo aus sie dann an die Gesundheitsämter verteilt wurden. Ich möchte mir das gar nicht vorstellen: krakelige Handschriften mussten entziffert werden, tausende Formulare an hunderte zuständige Gesundheitsämter waren zu verteilen. Ich möchte wetten, dass es bei so gut wie keinem einzigen eingereisten Passagier mit Papierformular jemals zu einem Quarantänecheck durch das jeweilige Gesundheitsamt kam, weil die analoge Zettelwirtschaft nicht funktionierte.

    Und ja, auch ich muss einen Fehler beichten, denn wo Fehlerquellen lauern, passieren Fehler. Ich habe mal schlicht vergessen, die Formulare abzugeben, fand sie zu Haus vor meinem Folgeeinsatz und das war zwei Wochen nach dem letzten Flugereignis. Somit war das Thema durch 14 Tage Zeitablauf schon erledigt… Da werde ich wohl nicht der einzige sein, dem das passiert ist. Man mag über Digitalisierung denken was man will, von wegen Datenmissbrauch oder Onlinesucht – bei solchen simplen Verwaltungsprozessen ist die elektronsiche Datenverarbeitung der Zettelwirtschaft haushoch überlegen. Unsere jahrelangen Versäumnisse rächen sich nun auf schmerzliche Weise.

    Ich finde es ernüchternd und frustrierend, wie wir im digitalfeindlichen Deutschland es über ein Jahr inzwischen massiv versemmeln und nicht in die Pötte kommen, weder mit Corona-App noch mit Kontaktnachverfolgung oder Reiseregistrierung. Der bekannte föderale Flickenteppich vergrößert die Verwirrung nur noch. Auch im Flugzeug muss ich per Ansage die Passagiere auffordern, sich über die Website des jeweiligen Bundesland, in welchem ihr Zielort liegt, zu informieren, welche Regeln wann gelten. Damit sind viele überfordert, und vor allem jene Fluggäste, die des Deutschen oder Englischen kaum mächtig sind.

    Ob wir jemals besser werden und aus unseren Fehlern des Über-Perfektionismus und Über-Bürokratisierung lernen? Ich kann es nur bezweifeln. Angeblich ist das Problem nun erkannt, aber halt, da war doch was? Gab es nicht schon vor vielen Jahren Bestrebungen zum Bürokratieabbau in Deutschland? Hat irgend jemand etwas bemerkt davon, dass Prozesse vereinfacht worden seien? Ich nicht! Interessant fand ich einen TV-Bericht, der sich mit unserem verwaltungstechnischen Versagen in der Corona-Krise beschäftigte. Die Rechercheure waren auf ein Handbüchlein der britischen Armee von 1946 gestoßen, welches für die in Deutschland stationierten Besatzungssoldaten als Leitfaden für den Umgang mit Deutschen dienen sollte. Darin hieß es:

    „Was die Deutschen über uns denken: die Deutschen glauben, dass wir [die Briten] nicht so gut organisieren können wie sie. Wahr aber ist, dass die Deutschen über-organisiert sind.“ Da sich also seit 1946 nichts geändert hat, wieso sollte es nun geschehen?

    Ich bin sehr gespannt, wie gut (oder schlecht) Europa denn den elektronsichen Impfnachweis managen wird, denn der wird wohl auch bald für mich relevant. Da das AstraZeneca-Vakzin nun für die Impfgruppe 60+ exklusiv verwendet werden soll und ab 3. April 2021 die Terminvergabe für „uns“ in NRW öffnet, rückt meine Impfung in greifbare Nähe. Ein Lichtblick immerhin in ansonsten düsteren Zeiten. Gleichwohl, vermutlich bricht das Reservierungssystem wieder mal zusammen, denn auch hier regierte ja bekanntlich das föderale Klein-Klein: die einen (im Norden) griffen auf die bewährte IT von „eventim“ zurück, die anderen (in NRW) meinten, sie könnten es selbst. Unser größter Feind scheint immer noch die Selbstüberschätzung zu sein…

  4. @Jens: Ich würde mich über eine sachliche Auseinandersetzung freuen, statt auch jetzt wieder nur Vorwürfe zu erheben, ohne genau zu benennen, was Sie meinen und ggfs. sachliche Argumente und Fakten vorzutragen, warum Sie denken, dass ich falsch liege. Ich setze mich sehr gerne mit Argumenten auseinander, nicht aber mit ätzender, pauschaler Polemik.
    Falls Sie sich durch Äußerungen im Podcast beleidigt fühlen, tut mir das aufrichtig leid, denn das war und ist keinesfalls meine Absicht. Wie gesagt. Ich setze mich mit Ihren Argumenten gerne auseinander, aber dazu müssen Sie konkret benennen, von was Sie sprechen.

  5. @Volker: bzgl. Clubhouse: Die App schlägt Dir aktuelle Räume automatisch vor, basierend auf einem Algorithmus, der versucht, Deine Interessen zu erkennen. Das geschieht wohl vor allem in Abhängigkeit davon, wem Du folgst. Folgst Du also mehreren Virologen, wirst Du tendenziell viele medizinischen Themen vorgeschlagen bekommen. Damit Du die Benachrichtigungen für die Podcast-Aufzeichnungen bekommst, folgst Du am besten mir, oder Jerome oder uns beiden und/oder dem Club „Cruisetricks Cruise Talk“ (zu dem Club kommst Du über das grüne Häuschen neben dem Club-Namen, der oben in den cruisetricks.de-Räumen angezeigt wird).

  6. @ Jens: Nachdem ich den Podcast von Folge Eins bis zur aktuellen aufmerksam verfolgt habe und auch regelmäßig auf der Website lese, viele Schiffe selbst bestiegen habe, die hier bereits besprochen worden waren, komme ich zu dem Ergebnis, dass die Betrachtungen auf Cruisetricks sehr neutral und aus den verschiedenen Blickrichtungen diverser Kundenkreise, aber auch kritische Beleuchtung aus umweltpolitischer Sicht und vielen anderen Aspekten, erfolgen. Ich empfinde die Inhalte als sehr ausgewogen und vielfältig. Wer einen tendenziösen Meinungsjournalismus erwartet wie bei Focus oder BILD, der ist hier sicher verkehrt – zum Glück. Natürlich gilt: wer auf einem Kreuzfahrtportal unerwegs ist, wird sicher nicht tagein und tagaus denselben Duktus erwarten können, wie er ihn auf einer Nabu- oder BUND-Website bekommen kann, und diesen Anspruch kann man sicher auch nicht unterstellen. Wenn die Macher von Rundfunk- und Fernsehdokus einen kompetenten Gesprächspartner suchen, kommen sie öfter auf Franz Neumeier zu – sicher aus gutem Grund. Ich jedenfalls fühle mich hier bestens informiert!

  7. @Franz
    Ich bin zwar etwas erstaunt das Sie meine Kritikpunkte nicht so recht verstanden haben. Ich versuche es mal anderes zu formulieren.
    Ich kritisiere auch niemanden der jetzt auf Reisen geht. Dennoch kann ich auch die verstehen die das Kritisch sehen.
    Das Virus konnte sich so schnell verbreiten weil wir extrem mobil sind und viele Kontakte haben. Am sichersten ist man also wen man so wenig wie möglich mobil ist und kaum Kontakte hat so wie es Jerome richtig gesagt hat. Sie haben das verneint und gesagt das wenn man nicht vereist ja andere dinge tut wie zum Beispiel Arbeiten gehen oder im Supermarkt einkauft. Meiner Meinung ein völlig unzulässiger vergleich. Wie muss sich eine Krankenschwester auf der Intensivstation dabei fühlen? Wer ein bisschen Empathie hat wird verstehen das an Ihrer aussage was nicht stimmt. Ich würde auch mal unterstellen das die, die Reisen im Moment eher Kritisch sehen auch sonnst eher vorsichtig mit der Pandemie umgehen.
    In diesem Zusammenhang ist von Ihnen auch wieder verstärkter Neid geäußert worden. Auf was sollte man denn Neidisch sein? Wie auch schon beim Podcast ;Sind Reise-Blogger unabhängig und glaubwürdig?;. Ich war sehr überrascht über die Offenheit Ihres Gastes. Die scheint Ihnen aber nicht sonderlich gefallen zu haben. Mein Fazit, wer Ihre Meinung nicht teilt ist Neidich oder hat keine Medienkompetenz. Ich will ja auch kein Roman schreiben deshalb möchte ich das auch nicht weiter vertiefen.
    Vielleicht noch ein Punkt zum Umgang mit Ihren Hörern oder Leseren. Sie haben in einem Bericht geschrieben das die Preise von Kreuzfahrten steigen werden. Das klinkt für mich auch durchaus Plausibel. Hans hatte Ihnen geschrieben das er das nicht erkennen kann da er Preise von Aida verglichen hat. Das habe ich auch gemacht bei Aida und TUI und bin zum selben Ergebnis gekommen wie Hans das es keine nennenswerten Preiserhöhungen von 2019 bis 2022 gekommen ist. Sie haben ihm geantwortet Sie beziehen sich auf Fakten und alles andre sind Vermutungen und Spekulationen. Wie gesagt ich habe Hans seine angeben geprüft und die haben gestimmt. Und was sind Ihre Fakten?

    @Volker
    Keine Frage es gibt hier gute Reisebeichte mit tollen Fotos und viele weitere Informative berichte. Ich teile auch viele Meinungen die hier geäußert werden. Seine Meinung mit der Neiddebatte und Unterstellungen fehlender Medienkompetenz zu untermauern geht mir einfach zu weit und kommt denn allgemeine Gesellschaftstrend wer nicht für mich ist ist gegen mich immer näher. Keine gute Entwicklung meiner Meinung. Deshalb halte ich mich mit Kommentaren eher zurück.

    Ich möchte meine Kritik nicht als Persönlichen Angriff verstanden wissen, sondern als Denkanstoß?

    In diesem Sinne Frohe Ostern, und bleiben Sie alle Gesund damit wir noch viele schöne Kreuzfahrten erleben können!

  8. @Jens: Ich vertrete meine Meinung und argumentiere, und diese Meinung zu untermauern. Ich hoffe, das wollen Sie mir nicht ernsthaft zum Vorwurf machen. Wenn Sie sich von einzelnen Meinungen oder Einschätzungen persönlich angegriffen fühlen, tut mir das leid, denn das ist nicht meine Absicht – ich könne Sie ja nicht einmal persönlich, wie sollte ich Sie da angreifen können, selbst wenn ich wollte?

    Tut mir auch leid, wenn ich nicht immer die Meinung der breiten Masse vertrete, nicht immer im breiten Strom der allgemeinen Meinung mitschwimme, sondern meine möglichst fundierte und von Recherche und Erfahrung gestützte Einschätzung äußere (wobei ich meine Meinung immer sehr deutlich als solche kennzeichne und von Berichterstattung angrenze, sodass klar ist, wo die Grenze zwischen Fakten und Meinung verläuft).

    Einen Punkt haben Sie in meiner Argumentation gänzlich falsch verstanden und vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt. Selbstverständlich werfe ich niemandem vor, dass er zur Arbeit führt oder Einkaufen geht. Das wäre natürlich absurd. Was ich meinte ist: Nicht nur Reisen verursacht gewisse Kontakte, sondern eben auch der normale Alltag. Es macht eben aus meiner Sicht keinen Sinn zu sagen: Reisen verursacht Kontakte – also tendenziell schlecht, während man nicht in Relation stellt, dass eben auch im normalen Alltag ohne Reisen Kontakte stattfinden – und diese Kontakte sogar deutlich weniger kontrolliert stattfinden als auf Pauschalreisen (denn nur davon haben wir im Podcast gesprochen), wo eben wie beschrieben ein strenges Test- und Regel-Regime vorhanden ist, das es im normalen Alltag nicht gibt. Faktenbasis dafür sind meine eigenen, recht umfangreichen Reise-Erfahrungen während der Pandemie 2020 und auch ein sehr klares Statement vom RKI, das Pauschalreisen klar als nicht als Infektionstreiber identifiziert hat.

    Bitte noch einmal in aller Deutlichkeit: Ich benutze das als ein Argument FÜR Reisen, nicht GEGEN den normalen Alltag. Ich sage aber auch deutlich – und da akzeptiere ich gerne, wenn jemand das anders sieht – dass es keinen Sinn macht, Kontakte während einer Reise anders zu bewerten als Kontakte im Alltag. Beides sind Kontakte, beide finden statt, beide sind nicht optimal und beide sind letztlich unvermeidlich, ob ich sie nun auf die eine oder andere Weise habe. Denn nicht Reisen heißt eben nicht – und ich vermute da das grundlegende Missverständnis – stattdessen zu Hause in totaler Isolation zu sitzen.

    Zum Aspekt „Neid“: Ich habe in den vergangenen Wochen und Monaten einfach schon so viel Anfeindungen pauschaler und polemischer Art gesehen und teils auch selbst abbekommen, unterfüttert mit Vorurteilen und sachlich völlig falschen Argumenten, dass ich nach Erklärungen suche, warum manche Leute so aggressiv auf alles regieren, was mit Reisen zu tun hat. Latenter Neid ist dabei ein Aspekt von mehreren und ein Dauer-Phänomen in der Kreuzfahrt, auch schon vor der Pandemie, weshalb diese Erklärung naheliegt, weswegen ich sie eben auch geäußert habe. Vielleicht habe ich nicht deutlich genug gesagt, dass ich damit selbstverständlich nicht jedem Kreuzfahrt-Kritiker Neid-Motive unterstelle. Es ist einfach ein Erklärungsversuch für die besonderen Situationen, in denen einem undifferenzierte, unhinterfragte, zweifelsfrei vorurteilsbehaftete Ablehnung entgegenschlägt.

    Ich denke, wenn Sie diesen Podcast schon länger hören und meine Berichterstattung lesen, wissen Sie, dass ich mich sehr selbstkritisch mit meinem eigenen Beruf auseinandersetze und versuche, möglichst differenziert alle Seiten abzuwägen und Fakten gegenüberzustellen. Insofern empfinde ich es als ziemlich frustrieren, von Ihnen Sätze zu lesen wie „wer Ihre Meinung nicht teilt ist Neidich“. Bitte verzeihen Sie, wenn ich da einmal persönlich werde, aber das ist einfach purer Unsinn. Allerdings, und damit verwechseln Sie das vielleicht, fällt mir schwer zu akzeptieren, wenn falsche Fakten als „Meinung“ getarnt oder missverstanden werden. Falsche Tatsachen sind falsch, bleiben falsch und sind auch keine Meinung.

    Noch schnell ein Wort zum Thema Preisentwicklung, das Sie ansprechen, auch wenn’s jetzt keinen Bezug zum aktuellen Podcast hat: Ich beziehe mich damit auf Prognosen und Ankündigungen von Tourismusverbänden und Reedereien, wo weitgehend Einigkeit herrscht, dass die Preise steigen werden. Auch die Grundgesetze der Marktwirtschaft legen das nahe (hohe Nachfrage bei geringerem Angebot = steigende Preise). Ich bin in dem zitierten Kommentar, wenn ich mich recht entsinne, nach meiner Meinung zu diesem Thema gefragt worden und habe auf Basis der Informationen, die mir vorliegen, eine Einschätzung abgegeben. Tut mir leid, wenn Sie eine solche Argumentation als schlechten Umgang mit meinen Lesen betrachten, aber ich werde mich sicher nicht gegen meine von Hintergrundwissen geprägte Einschätzung verbiegen und etwas kommentieren, was gegen meine Überzeugung verstößt, nur um „nett“ zu sein – denn dann wäre meine Aussage wertlos und ich könnte es auch gleich ganz lassen.

    Also: Auch Ihnen schöne Ostern und hoffentlich ist diese herausfordernde und frustrierende Zeit der Pandemie bald zu Ende, in der wir vermutlich alle etwas dünnhäutiger geworden sind als zuvor. Ich versuche mein Bestes und habe nicht jeden Tag meinen allerbesten Tag, also drücke ich mich – gerade in Live-Situationen – vielleicht auch nicht immer perfekt und unmissverständlich aus. Halten Sie mir bitte zugute, dass auch ich nur ein Mensch bin.

    Herzliche Grüße
    Franz Neumeier

Schreibe einen Kommentar

Hinweis: Neue Kommentare werden aus technischen Gründen oft erst einige Minuten verzögert angezeigt.
Cookie Consent mit Real Cookie Banner