Kursänderungen: Reedereien reagieren auf Krim-Krise

Mehrere Kreuzfahrt-Reedereien haben aufgrund der Krise in der Ukraine und auf der Krim die Fahrtrouten ihrer Schiffe im Schwarzen Meer geändert. Andere Kreuzfahrtgesellschaften warten dagegen zunächst weiter die politischen Entwicklungen ab.

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Betroffen sind nach heutigem Stand (24. März) Reisen der Azamara Quest im Juni, der MSC Sinfonia im April und Mai, der Seven Seas Mariner im Juli und August, der Star Pride im Juni und der Costa Deliziosa im April, Mai und Juni. Oceania Cruises hat laut Cruise Critic bislang nur einen Teil der Fahrtrouten geändert.

Nicht oder nur noch eingeschränkt angelaufen werden die Schwarzmeer-Häfen Odessa, Sewastopol und Jalta, wobei Odessa bislang auf einigen bereits geänderten Fahrtrouten erhalten geblieben ist. Die Reedereien weichen teils auf Mittelmeer-Häfen in Griechenland und in der Türkei aus, teils auch auf bulgarische und türkische Häfen im Schwarzen Meer.

Keine Routenänderungen bekannt gegeben haben bislang Ambiente Kreuzfahrten, AIDA, Celebrity Cruises, Cunard Line, Deilmann, FTI Cruises, Hansa Touristik, Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, Holland America Line, Phoenix Reisen, Plantours, Silversea, Seabourn und Princess Cruises, die alle im Laufe des Jahres 2014 Stopps in Häfen in der Ukraine oder auf der Krim geplant haben.

Betroffen sind von der Krim-Krise aber auch Flusskreuzfahrten. Laut der Münchner Tageszeitung tz hat Nicko Tours bereits Änderungen bei der Route und den angebotenen Landausflügen am Dnjepr vorgenommen. Phoenix Reisen hat zwei für Mai geplante Flussreisen in der Region komplett abgesagt.

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