Iona in der Bauhalle der Meyer Werft (Bild: Michael Wessels)

Meyer-Werft dockt die Iona von P&O Cruises aus

Der jüngste Kreuzfahrtschiffneubau für die britische Reederei P&O Cruises, die Iona, soll in der Nacht auf Freitag, 14. Februar, die Bauhalle der Meyer-Werft in Papenburg verlassen.

Das Ausdocken der Iona soll laut Meyer-Werft etwa um Mitternacht beginnen. Nachdem die Iona ausgedockt ist, soll sie an der Ausrüstungspier der Werft anlegen und dort ihre Schornsteinverkleidung erhalten. Das Anlegen an der Ausrüstungspier ist für etwa 3:30 Uhr morgens geplant.

Die Iona hat eine Tonnage von rund 184.000 BRZ, ist 344,5 Meter lang, 42 Meter breit und bietet Platz für über 5.200 Passagiere. Sie ist nach der AIDAnova und Costa Smeralda erst das dritte Kreuzfahrtschiff weltweit und das erste für P&O Cruises, das mit dem relativ umweltfreundlichen Flüssiggas LNG betrieben werden wird.

Das neue Kreuzfahrtschiff war im Mai 2019 in Papenburg auf Kiel gelegt worden. Die Meyer Werft baut insgesamt zwei neue Schiffe für die britische Reederei P&O Cruises. Das Schwesterschiff der Iona soll im Frühjahr 2022 ausgeliefert werden.

Bis zur Emsüberführung Richtung Nordsee, die voraussichtlich Ende März stattfindet, liegt das Schiff im Werfthafen in Papenburg. Dort wird der Innenausbau fortgesetzt sowie weitere technische Erprobungen an Bord durchgeführt.

Um das Anlegen der Iona an der Ausrüstungspier zu ermöglichen, wird das zurzeit dort liegende Schwimmteil für ein weiteres Kreuzfahrtschiff zuvor an einen anderen Liegeplatz im Werfthafen verholt. Nach dem Ausdocken der Iona wird Schwimmteil für die Odyssey of the Seas für den weiteren Bau in das dann freie Baudock II manövriert. Dort ist in den vergangenen Monaten bereits der vordere Teil des Kreuzfahrtschiffes in Blockbauweise entstanden. Die Fertigstellung der Odyssey of the Seas ist für Herbst 2020 geplant.

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