Nordnorge

Nordnorge bei Grundberührung beschädigt

Die Nordnorge der Hurtigruten hat sich bei einer Grundberührung offenbar Schäden am Rumpf zugezogen. Norwegischen Medien zufolge soll die Nordnorge am Montagabend, 3. November 2014, vor dem kleinen Ort Skjervoy auf Grund gelaufen sein und sich dabei einen Riss im Rumpf zugezogen haben, sodass ein Ballast-Tank undicht wurde.

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Die Nordnorge hatte das rund rund 60 Kilometer nordöstlich von Tromsö gelegene Skjervoy auf der Insel Skjervoya südgehend in Richtung Tromsö planmäßig um 19:45 Uhr verlassen und kehrte nach dem Unfall bereits um 20 Uhr dorthin zurück. Dort untersuchten noch in der Nacht Taucher den Rumpf des Schiffs und fanden offenbar einen Riss an Steuerbord.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war das Wetter in der Region sehr schlecht und stürmisch. Kleinere Fähren in der Region hatten am Montag deshalb bereits ihren Verkehr vorübergehend eingestellt.

An Bord der Nordnorge befanden sich einer Quelle zufolge 201 Passagiere und 53 Besatzungsmitglieder. Sie konnten über Nacht an Bord der Nordnorge bleiben. Hurtigruten will sich am heutigen Dienstag um andere Transportmöglichkeiten für die Passagiere kümmern, da die Nordnorge vorerst nicht weiterfahren kann.

Von Hurtigruten selbst gibt es bislang zwar ein Bestätigung für eine Grundberührung der Nordnorge, aber noch keine weiteren Details. Wir werden diesen Beitrag aktualisieren, sobald wir mehr Details erfahren.

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