Norwegian Breakaway

Norwegian Breakaway bei New York mit einem Wal kollidiert

Die Norwegian Breakaway ist bei New York offenbar mit einem Wal kollidiert. Das Kreuzfahrtschiff hatte am Sonntag, 4. Mai, technische Probleme mit dem Antrieb gemeldet und musste an die Pier geschleppt werden. Am darauf folgenden Tag ist bei Brooklyn ein toter Wal entdeckt worden, der möglicherweise mit diesem Zwischenfall in Zusammenhang steht.

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Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ist sich die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) nach ersten Obduktionsergebnissen an dem Wal sicher, dass das zehn Meter lange Tier mit der Norwegian Breakaway zusammengestoßen ist. Ob der Wal zu diesem Zeitpunkt schon tot war oder erst durch die Kollision umkam, konnte man demnach aber bislang nicht ermitteln.

Die Norwegian Breakaway hatte am Sonntagmorgen rund drei Stunden auf dem Hudson River ausharren müssen, wie es hieß wegen Antriebsproblemen. Als Grund dafür nennt Norwegian Cruise Line starke Strömungen, einen Zusammenhang mit der Wal-Kollision gebe es nicht. Statt um 7 Uhr morgens legte das Kreuzfahrtschiff erst gegen 10:30 Uhr mit Hilfe von Schleppern am Kreuzfahrt-Terminal Pier 88 von Manhattan an.

In einer Stellungnahme schreibt Norwegian Cruise Line, die Reederei sei über den Zwischenfall bestürzt und beteuert, alle Vorkehrungen zu treffen, um mit ihren Schiffen Lebewesen im Meer zu meiden. Man ergreife umfangreiche Maßnahmen, um Kollisionen mit Walen zu vermeiden und halte sich an die von der NOAA empfohlenen Geschwindigkeitsbegrenzungen in den saisonalen gültigen Wal-Schutzgebieten.

Bei dem toten Wal handelt es sich den Meldungen zufolge um einen Seiwal aus der Familie der Furchenwale.

Der letzte bekannte Zusammenstoß eines Kreuzfahrtschiffs mit einem Wal ist aus dem Juli 2010 bekannt. Damals wurde in Alaska ein toter Wal auf dem Bugwulst der Sapphire Princess gefunden. Später stellte sich heraus, dass das Tier bei dem Zusammenstoß bereits tot war, zuvor aber offenbar bereits mit einem anderen Schiff zusammengestoßen und anschließend von Orca-Walen angegriffen worden war.

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