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Britannia, P&O Cruises

P&O Cruises und Princess Cruises starten in Großbritannien ohne Hafenstopps und mit strikter Corona-Impfpflicht

Die britische Kreuzfahrtreederei P&O Cruises startet am 27. Juni ab Southampton mit „Cruises to Nowhere“, also ohne Hafenstopps. Princess Cruises geht den gleichen Weg und beginnt am 31. Juli. Als Passagiere sind ausschließlich Briten zugelassen, die zudem eine Corona-Impfung nachweisen müssen. Diese Impfpflicht gilt vorerst für die neu geplanten Sonder-Kreuzfahrten im Sommer 2021 auf zwei Schiffen.

Princess Cruises und P&O Cruises führen zum Neustart die bislang strikteste Corona-Impfpflicht für Kreuzfahrt-Passagiere ein: Die für den Sommer neu aufgelegten P&O-Kreuzfahrten der Britannia ab 27. Juni sowie der Iona ab 7. August 2021 können nur von vollständig Geimpften angetreten werden. Gleiches gilt für die Kreuzfahrten von Princess Cruises mit der Regal Princess ab 31. Juli und de Sky Princess ab 30. August. Das schließt für diese Sommer-Kreuzfahrten von Princess und P&O automatisch auch Kinder aus, für die derzeit kein Impfstoff zur Verfügung steht.

Die Impfpflicht auf Kreuzfahrtschiffen dürfte in Großbritannien auf relativ wenig Widerstand stoßen. Erst kürzlich gab die britische Regierung die Prognose ab, dass alle erwachsenen Briten bis Ende Juli 2021 vollständig geimpft sein könnten. Enttäuschung zeigt sich dagegen bei Familien, die nun zumindest bei Princess Cruises und P&O Cruises im Sommer nicht an Bord gehen können.

Impfpflicht für alle Passagiere, aber nicht für die Crew

Diese strikte Impfpflicht gilt bei P&O Cruises und Princess Cruises vorerst für die Sommer-Kreuzfahrten der Britannia und Iona beziehungsweise Regal und Sky Princess, nach aktuellem Stand aber nicht für die später im Jahr vorgesehenen, regulären Kreuzfahrten. Abstandsregeln und Maskenpflicht wird es aber wohl auch auf den Schiffen geben.

Bei der Crew sprechen Princess Cruises und P&O Cruises aktuell lediglich von Quarantäne vor Dienstantritt sowie regelmäßigen Coronatests. Eine Impfpflicht für die Crew dürfte nach derzeitigem Stand schlicht nicht durchführbar sein. Denn in den Ländern, aus denen die Crew vorwiegend stammt, beispielsweise Indonesien, Indien oder den Philippinen, ist die Impfsituation keineswegs so gut, dass Seeleute sich problemlos impfen lassen können. Und noch steht Impfstoff am freien Markt nicht zur Verfügung, sodass die Reedereien die Crew auch nicht selbst impfen könnten.

Andere Reedereien in Großbritannien teils mit, teils ohne Impfpflicht

Bereits seit längerem hat sich Saga Cruises auf eine Impfpflicht für den Kreuzfahrt-Neustart festgelegt.

Viking plant dagegen vorerst drei Großbritannien-Kreuzfahrten ohne Impfpflicht. Die drei Reisen mit dem Neubau Viking Venus ausschließlich für UK-Bürger ab Portsmouth sollen am 22. und 29. Mai sowie 5. Juni stattfinden.

Fred Olsen Cruise Lines startet ab 5. Juli und bietet teils Kreuzfahrten mit, teils ohne Hafenstopps an. Die Borealis beginnt am 5. Juli ab Liverpool, die Bolette am 16. August ab Dover. Die Frage einer Impfpflicht lässt Fred Olsen noch offen und will genauere Vorgaben der Behörden abwarten.

MSC Cruises will mit der MSC Virtuosa (statt der ursprünglich geplanten MSC Magnifica) sogar schon am 20. Mai ab Southampton fahren und verlangt dafür keine Impfung. Ungeimpfte müssen aber einen PCR-Test vorweisen und alle Passagiere, auch bereits geimpfte, werden vor der Einschiffung einem Antigen-Schnelltest unterzogen. Zugelassen sind für diese Reisen aber ebenfalls nur britischen Staatsbürger.

Eine Übersicht aller Reedereien, die bereits eine Impfpflicht an Bord ihrer Schiffe angekündigt haben, finden Sie in unserem Beitrag „Regeln der Kreuzfahrt-Reedereien zur Corona-Impfung“.

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