Podcast: Kostenfalle Smartphone auf Kreuzfahrt

(aktualisiert) - Franz Neumeier & Jérôme Brunelle
cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast
Bitte unterstützen Sie die Produktion des Podcasts einmalig via Paypal oder dauerhaft per Steady. Unterstuetze uns auf Steady

Das Smartphone kann am Kreuzfahrschiff schnell zu einer großen Kostenfalle werden – nämlich dann, wenn man auf See vergisst, den Flugmodus zu aktivieren oder zumindest Telefon- und Datenroaming zu deaktivieren.

Vor allem bei Kreuzfahrten in Europa tappen Kreuzfahrt-Neulinge immer wieder in die Kostenfalle mit der Internet-Nutzung dem Telefonieren an Bord von Kreuzfahrschiffen und Fähren. Denn auf Schiffen – selbst wenn sie nur in Europa unterwegs sind – gilt das Verbot für Roaming-Gebühren nicht. Verbindungen werden am Kreuzfahrtschiff über Satellit aufgebaut und das ist entsprechend teuer.

In dieser Podcast-Episode sprechen wir darüber, wie es zu Internet-Roaming-Rechnungen von mehreren Tausend Euro kommen kann, selbst wenn man gar nicht aktiv im Internet surft. Und wir zeigen, wie man das Risiko ganz einfach vermeidet.

Außerdem geben wir Tipps, wie man auch im Ausland und während einer Kreuzfahrt kostengünstig telefonieren und ins Internet gehen kann.

7 Kommentare zu “Podcast: Kostenfalle Smartphone auf Kreuzfahrt

  1. Moin zusammen! „Flugmodus an“, das ist, wie Franz schon sagte, meine gängige Variante. Leicht kann man z.B. auch die mobilen Daten deaktivieren. Geht man raus innerhalb der EU, dann schaltet man den Flugmodus aus, kommt man an Bord zurück, wieder an. Darüber hinaus bietet (außer vielleicht in Deutschland) fast jedes Land an jeder Straßenecke ein offenes WLAN. Die WiFi-Funktion jedes Smartphones kann man ja immer separat aktivieren, auch wenn im Flugmodus die Mobilfunkverbindung unterbrochen bleibt. Man kann sich auch einmal in ein Café setzen, eine halbe Stunde lang seine Dinge online tun und dann wieder in die reale Welt zurückkehren. Wer permanent Livevideos etc. ins Netz blasen muss von jedem Strand und Hügel, der muss eben „dran denken“. Noch eine Möglichkeit: im Telefon die Funktion „Netzbetreiber manuell wählen“ aktivieren. Dann passiert in Italien, Spanien, Dänemark, Schweden. Frankreich ect. erst mal nichts automatisch, weil man manuell wählt – aber man ist sich sehr sicher, dass bei der Rückkehr aufs Schiff KEIN automatisches Einloggen ins Schiffs-GSM erfolgt. Weiterhin: nach der Verbindung mit dem Auslands-GSM (auch bei ausgeschaltetem Datenroaming bzw. mobilen Daten) gibt es immer eine SMS mit den Mobilfunk-, SMS- und Datentarifen. Diese SMS abzuwarten ist sinnvoll, sofern man sich nicht sicher ist. Für Nicht-EU-Ausland empfehle ich zum Telefonieren VOIP-Buster, geht auf PC und Smartphone als App. Mit jedem WLAN ins deutsche Festnetz telefonieren für 1,5 Cent / Minute.

  2. Bei meinem Provider (Swisscom) kann man ohne Datenpaket gar kein Roaming machen. Man hat im Schiffsnetz also einfach keine Datenverbindung. Ich habe aber zur Sicherheit die mobilen Daten ausgeschaltet und war im Schiffs WLAN. War ich dann genug weit weg, habe ich es aktiviert, ich habe ja auch EU Roaming.

  3. Ich habe eine Frage , wenn ich mein Handy an Bord ausgeschaltet lasse kann er doch nicht sich ins Schiffinternet eiloggen oder?
    Danke im Voraus für ei Komentar

  4. Korrekt – ein vollständig ausgeschaltetes Handy kann sich natürlich nicht in welches auch immer geartete Netz einloggen.

  5. Mein Telekom Vertrag erfordert das kaufen von Datenpaketen.
    Wenn ich kein Paket kaufe, macht der nix über das Maritim Netzwerk.

    Das 12000 Euro Problem gibt es dann nicht.

  6. Hallo, es sollte aus meiner sicht für den dienstleister verpflichtend werden die nutzer darauf ab einer bestimmten summe hinzuweisen, eben wie auch an land ab einer höhe gewarnt wird. ansonsten spekulieren ja die betreiber auf die vergesslichkeit. verbraucherschutz ist leider nicht vorhanden. daher bleibt nichts übrig als darauf zu verzichten oder sehr vorsichtig zu sein, bis diese praxis ein ende hat. die reedereien könnten da auch was machen und nicht den schwarzen peter weiter reichen, indem sie das zb ein limit als vorgabe von den fordern wenn sie ihr service anbieten wollen…gruss

  7. @Enrico: Sehe ich auch so, wäre sehr wünschenswert. Ansonsten ist „verpflichten“ in Hinblick auf die Reedereien bzw. Satellitennetz-Betreiber halt leider schwierig umzusetzen, weil auf den Schiffen im Wesentlichen das Landesrecht des Flaggenstaates gilt. Und selbst wenn es auf den Bahamas, den Bermudas ein entsprechendes Gesetz gäbe, könnten die Behörden es weder kontrollieren noch durchsetzen und wenn man als Passagier juristisch vorgehen wollte, wäre es ein wenig mühselig, vor einem Gericht auf den Bahamas zu klagen ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.