Podcast: Kreuzfahrt vor zehn Jahren – ein Vergleich

- Franz Neumeier & Jérôme Brunelle
cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast
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Was hat sich im Laufe der vergangenen zehn Jahre in der Kreuzfahrt verändert? Welche Trends sind zu beobachten? In dieser Podcast-Episode blicken wir zurück und ziehen einen Vergleich zu heute.

Was ist eigentlich aus dem Thema Vogelgrippe und Gesundheits-Check bei der Einschiffung geworden? Wie steht’s mit der Einhaltung der Kleiderordnung an Bord? Wie stark wurde das Rauchen auf Kreuzfahrtschiffen eingeschränkt? Und was hat das Unglück der Costa Concordia in der Kreuzfahrt verändert?

Wir spüren in dieser Episode Trends der vergangenen Jahre nach und werden einen Blick zurück auf die Kreuzfahrt vor zehn Jahren. Dabei ist uns auch selbst erst so richtig aufgefallen, wie sehr sich die Branche verändert hat und wie anders eine Kreuzfahrt noch vor wenigen Jahren aussehen konnte – auch mit einigen überraschenden Ergebnissen …

Vielen Dank an unseren Hörer Christian Zimmermann für die Themenanregung!

7 Kommentare

7 Kommentare zu “Podcast: Kreuzfahrt vor zehn Jahren – ein Vergleich

  1. Hallo ihr beiden. Danke für die intressante umsetzung meiner idee. Liebe grüsse von der msc orchestra auf der route rubd um england heute in belfast. Gruss christian

  2. Guten Abend J. Br´u`nelle u. Franz Neumeier .
    Ergänzend zu Ihre Rückblick 10 Jahre .
    Die Problematik Umwelt sollte noch mehr in den Mittelpunkt gestellt werden.
    Schweröleinsatz ist theoretisch leicht ersetzbar durch z. B. . Marineöl oder grundsätzlich Landstromanlagen mit finanzieller Beteiligung der Reedereien. Sonst darf kein Schiff an die Pier .
    Limitierung der Anlandungen , wie in Norwegen .
    Dann kostet die Kreuzfahrt eben etwas mehr. .
    Hier müßte der Gesetzgeber massiv Vorgaben machen, national u. international .
    Wobei ich weiß. dass die Interessen der Kreuzfahrtindustrie u. Tourismusindustrie immer andere sind, als die Belange Umwelt .
    Wir Passagiere sind aufgefordert, zu hinterfragen u. zu entscheiden .
    Auch wenn wir dann für eine Kreuzfahrt mehr zahlen !
    Auch zu artikulieren. Z.B. bei den Fragebögen der Reedereien am Ende einer Kreuzfahrt.
    Bei Entscheidungen wohin u. mit wem .
    Bei Gesprächen mit Verantwortlichen auf den Schiffen.
    Die Fachmedien, wie z. B. Ihr Cruisetrick -Podcast , sollte dass bei Ihren Kontakten zu Reedereien immer wieder thematisieren u. auch einfordern .
    Die Medien habe einen riesigen Anteil und auch Einfluss am Boom der Kreuzfahrten.

    Weiter so mit Ihrem Podcast u ,
    danke dafür.
    Alfred Kraus

  3. Hallo Ihr beiden,

    erstmal grosses Lob für euren Podcast. Habe ihn vor einiger Zeit entdeckt und mittlerweile fast alle Folgen nachgehört. Sehr informativ und unterhaltsam – höre ich gerne im Auto. Zwei Fragen: Im Moment werden sehr viele LNG-Schiffe bestellt, die noch dazu alle recht groß sind. Glaubt ihr nicht, das hier mit den Routen nicht ganz schön eng werden könnte? Und Frage zwei, kann man irgendwo rausfinden, wann ein Schiff wieder ins Trockendock geht? Viele Grüße Stephan

  4. Ich möchte am Beispiel von einer Reederei die für uns sichtbaren Unterschiede zu früher darstellen:
    Vor 11 Jahren haben wir unsere erste Kreuzfahrt gemacht, inzwischen sind es über 70 und wir sind begeisterte Kreuzfahrer geworden. Unsere erste Kreuzfahrt mit MSC Musica war ein Reinfall, wir sind wegen dieses katastrophalen Erlebnisses bis zur Jungfernfahrt der MSC Bellissima in diesem Frühjahr nie wieder auf einem MSC Schiff gewesen. Wir waren angenehm überrascht, was sich für uns auf MSC positiv verbessert hatte: Fast alles. Internationales Publikum- nicht nur Italiener, kaum KInder-auf der Musica 1000 Kinder(wir sind nicht kinderfeindlich, aber 1000 waren zu viele zum Wohlfühlen), sehr freundlicher auch deutsch sprechender Service im Bereich der Rezeption-auf der Musica wurde nur italienisch, ganz wenig englisch gesprochen, freundlicher Service im Dining Room- der bisher schlechteste Service im Dining Room auf See war auf der Musica, gewesen, das Angebot an Restaurants und die Qualität des Essens war auf der MSC Bellissima gut, nicht zu vergleichen mit früher, der Gym ist etwas einseitig ausgestattet, aber auf der Musica gab es praktisch keinen Gym (3-4 Geräte, ein Peziball und eine verzweifelte Trainerin, die gerade von einem amerikanischen Schiff kam), heute ist dort eine sehr freundliche und engagierte Trainerin, Rauchverbot in Kabinen und auf dem Balkon – früher wurde auf dem Balkon geraucht!.
    Hier möchte ich aufhören, der Fortschritt war überall sichtbar und zu spüren, so dass wir jetzt auch wieder MSC buchen werden, obwohl wir begeisterte Anhänger der neuen amerikanischen Luxusschiffe und Cunard sind.
    P.S. Die Einschiffung ging schnell und unkompliziert, keine riesigen Warteschlangen mehr wie früher.
    Eine Kritik möchte ich dennoch anbringen: Auf allen Schiffen werden von den Passagieren in erster Linie, aber auch von den Reedereien die Hygienevorschriften nicht eingehalten. Was nützt eine Waschstraße vor dem Essen, wenn das Händewaschen von dem freundlichen anwesenden Crewmitglied nicht überwacht wird und die Ständer mit dem Sanitizer gesucht werden müssen, weil sie irgendwo in der Ecke stehen.

  5. @Stephan: Die Routenplanung für die großen Schiffe wird in der Tat schwieriger, aber die Reedereien und Häfen kümmern sich um zusätzliche Terminals, erschließen neue Häfen und Fahrtgebiete wie beispielsweise Australien oder Asien gewinnen an Bedeutung, sodass ein Teil der Schiffe auch einfach in anderen Gebieten unterwegs ist. Aber wie das letztlich in zehn Jahren aussehen wird, muss sich wohl erst zeigen.
    Wann ein Schiff das nächste Mal ins Trockendock geht: Eine Art Liste oder Verzeichnis gibt es dafür nicht. Typischerweise gehen Kreuzfahrtschiffe alle fünf Jahre ins Trockendock, aber Renovierungen werden in größerem oder kleinerem Umfang auch zwischendurch gemacht. Manchmal kündigen Reedereien das an, manchmal aber auch nicht.

  6. @Ilona Hein: Ich denke, beim Thema Hygiene sorgt man am besten selbst vor, durch häufiges Händewaschen (die Desinfektions-Gels ersetzen das ohnehin nicht) und indem man die kritischsten Stellen wie Treppen-Handläufe, Aufzugsknöpfe oder öffentliche Toiletten meidet. Und ggfs. auch das Buffet meiden, wenn es dort mit der Hygiene (insbes. von den Passagieren) nicht so genau genommen wird. Bei manchen Passagieren fehlt das leider schon das einfachste das Grundverständnis …

  7. Mir ist gerade aufgefallen, dass wir eine der größten Veränderungen komplett ignoriert haben – weil es so selbstverständlich geworden ist, dass wir gar nicht mehr daran gedacht haben, dass das früher mal anders war: Internet auf See. Vor zehn Jahren haben wir uns da noch mit schneckenlangsamen, horrend teuren Tarifen in Minuten-Abrechnung herumgeschlagen. Heute: relativ günstige Flatrates und Geschwindigkeiten, die mit 4G mithalten können. Nicht überall und auf allen Schiffen, aber immer häufiger. Für mich persönlich essenziell, weil ich auf Kreuzfahrt eben auch viel arbeite. Für andere vielleicht eine eher ambivalente Errungenschaft, weil auch am Schiff immer mehr Menschen mit gesenktem Kopf vor ihrem Handy sitzen, statt die Reise zu genießen und sich mit anderen Menschen zu unterhalten.

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