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Kreuzfahrt vs. Camping-Urlaub

cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast
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Diese Podcast-Episode blickt über den Tellerrand der Kreuzfahrt hinaus – und vergleicht sie mit der großen Trend-Urlaubsform dieser Zeit, dem Camping.

Wir diskutieren die Vorzüge und Besonderheiten von Kreuzfahrten im Vergleich zu einem Camping-Urlaub – in einer Mischung aus Spaß und Ernsthaftigkeit. Jerome war im August mit seinem neuen Camper unterwegs, sodass wir beide Seiten im Detail beleuchten können – und dabei die eine oder andere überraschende Erkenntnis gewinnen. Und natürlich ist Thema, was passiert, wenn das Wetter schlecht wird.

Wir sprechen über den Komfort der Unterkunft, die Frage des Essens und selbst Kochens sowie Entertainment – übrigens einer der wirklich überraschenden Aspekte. Ebenfalls Thema ist der Weg von A nach B im Vergleich Camper und Kreuzfahrtschiff sowie den Nöten eines Elektro-Fahrzeug-Besitzers, wenn der PKW-Akku auch noch einen schweren Camper ziehen muss und deshalb viel früher als gewohnt an die Ladestation muss. Aber wir finden auch einige erstaunliche Gemeinsamkeiten zwischen Kreuzfahrt in Camping.

After-Show als Goodie und Extra-Podcast für unsere Steady-Abonnenten

In der „After Show“ sprechen wir in dieser Episode noch etwas ausführlicher über die Besonderheiten und Unterschiede zwischen Camping-Urlaub und Kreuzfahrten sowie ein paar Aspekte zum Thema Hausboot. Außerdem gehen wir in einem News-Thema auf den überraschenden Verkauf der Celestyal Experience ein. Und wir gehen auf den umfangreichen Neustart der Kreuzfahrt in den USA ein.

Die After Show ist die Diskussion nach der Podcast-Aufzeichnung mit unseren Hörern auf Clubhouse – ein besonderes Goodie exklusiv für unsere Unterstützer via Steady, das wir als Aufzeichnung in einem eigenen, kleinen Podcast bereitstellen. Live bei Clubhouse ist die After-Show für alle frei zugänglich, als Podcast-Aufzeichnung dann aber nur für Abonnenten.

Bei Steady finden Sie als Abonnent eine genaue Anleitung, wie Sie diesen Podcast abonnieren können. Das ist erst einmal ein Experiment ohne langfristige Versprechungen. Wir wollen einfach sehen, was möglich ist, wie es funktioniert und wo uns das hinführt …

5 Kommentare

5 Gedanken zu „Kreuzfahrt vs. Camping-Urlaub“

  1. Hallo u. guten Tag Herren Neumeier u. Br´ùnelle.
    Interessant die Vergleiche Camping / Kreuzfahrten.
    Grundsätzlich schwer vergleichbar.
    Jedoch müssen beim Kostenvergleich Anschaffung- bzw. Mietkosten von Campinganhängern -Wohnmobile mit eingerechnet werden.
    Lt. Untersuchungen sind Campingurlaube mit Wohnmobilen der teuerste Urlaub.

    Meine Meinung u. Erfahrung:
    Beim Komfort u. Service sind Kreuzfahrten am besten .
    Alfred

  2. Ja ein interessanter Vergleich
    Nur eines stimmt nicht was Jerome sagte das er sich einen Wohnwagen und nicht ein Wohnmobil gekauft hat weil er dann kein Auto zur Verfügung hat.
    Es gibt ja Wohnmobile mit einer integrierten Garage für ein Auto also nur eine Frage des Preises ;-)

  3. Hallo Jerôme, hallo Franz.

    Ich glaube ich hab noch nie eine Episode von Euch kommentiert, nur heute kann ich mal nicht an mich halten :-D

    Danke Euch für die interessante Episode und den ungewöhnlichen Vergleich zwischen Kreuzfahrt und Camping.

    Ich habe auf jeden Fall etwas lernen dürfen. Nämlich, dass alle meine Vorbehalte gegenüber dem Campen für mich zutreffen und ich einfach nicht der Typ dafür bin

    Denn: wirklich ALLES was Jerôme als Camping-Romantik beschreibt, ist für mich der reine Graus: Regen auf dem Dach, Kochen auf Gas, Duschen mit 5 Liter, ständig deutsche Nachbarn oder Wegklappen des Waschbeckens…. Hilfe!!!! :-D

    So gesehen gehöre ich heute absolut zum „Team Neumeier“ – nehmt es mir nicht krumm. Viele Grüße :-)

    Johannes

  4. @Johannes. Keine Sorge, niemand nimmt Dir das krumm. Zumal Du ja „in meinem Team“ bist und ich schon dafür sorge, dass auch Jerome Dir das nicht krumm nimmt ;-)
    Mir geht es persönlich ganz ähnlich wie Dir. Andererseits bin ich schon von Berufs wegen auch für Experimente offen, die nicht unbedingt meinem persönlichen Geschmack entsprechen (sonst würde ich auch auf dem einen oder anderen Schiff nicht fahren; ich verrate natürlich nicht, welche ;-) ) und fände es daher ganz spannend, Camping einfach mal auszuprobieren. Aber meine private Vorstellung von Urlaub ist da auch eine etwas andere.

  5. Moin zusammen,

    Da musste ich aber denken „Jetzt vergleichen sie Äpfel mit Birnen“, aber warum auch nicht, denn der Kreuzfahrer Jèrôme ist ja nun mal campen gegangen. 2012 habe ich das auch mal getan, denn es stand Alaska auf dem Plan, was ich wärmstens empfehlen kann. Dort ist es nicht „immer kalt“ im Sommer, wie ich meinem sozialen Umfeld immer erklären musste, welches uns in Polarausrüstung durch Schneestürme stapfen sah wie Kaiserpinguine im Winter. Nein. Es ist wunderbar, aber teuer, denn die Reisesaison ist kurz, und Anchorage kennt einen Wärmerekord von +34 Grad…

    Mein Reisebegleiter bestand auf einem Wohnmobil. Ich gab an, dass ich so ein 8-Meter-Schlachtschiff nicht fahren würde, da Verschrottungsgefahr. Gut, er fuhr. Nach dem langen Flug nach Anchorage mussten wir uns beim Vermieter einen 45minüten Infofilm angucken, um die gröbsten (und teuersten) Anfängerfehler zu vermeiden wie Wegfahren mit ausgefahrenem Wohnzimmer oder mit Abwassergrube verbundenen Grau- und Schwarzwasserschläuchen… Und da sind wir schon beim Thema Technik. So ein RV ist ein High Tech Wunder. Nach einer Woche hatten wir es mal langsam verstanden, wie alles funktioniert.

    Frischwasser tanken, Grau- und Schwarzwasser, Antistinktablette für Toilettenbetrieb, Kühlschrank mit wechselndem Elektro- und Gasbetrieb, Propangastank und -Herd. Rauchmelder, CO2-Melder, Stromgenerator, Austarieren des Fahrzeugs in Horizontale in unebenem Gelände, TV Antenne, Radio, Beleuchtung, Klimaanlage, und und und… der Komfort ist faszinierend, die Kosten auch. Die Mietgebühr war heftig, und der Treibstoffverbrauch ebenso. 25 Liter auf 100 km. Da wurde auch das billige Benzin der USA teuer, einmal tanken 150 USD, auwei.
    Dazu kommt dann noch eine gewisse Unflexibilität der spontanen Mobilität. Will man von einem Standort aus einen Ausflug machen und steht man auf einem Vollserviceplatz, muss erst wieder alles abgekoppelt werden, das kann folgendes sein: Frischwasserschlauch, Grau- und Schwarzwasserschlauch, Stromkabel, ggf. Ethernetkabel, Wohnzimmer wieder einfahren, Stabilisierungsstützen, Ausgleichsbretter unter den Reifen wieder einsammeln. Noch mal würde ich das nicht tun. Eine zünftige Rundreise z.B. in Nordamerika ist mir doch mit PKW und Motels / Hotels viel lieber. A propos Vollservice. Gut ausgestattete Campingplätze nahmen 2012 für einen RV Stellplatz bis zu 65 USD pro Nacht. Da sind wir kostenmäßig schon nahe bei preiswerten Hotelunterkünften. Billiger gehts in Noationalparks. Man schmeißt 10 USD pro Nacht in einem beschrifteten Briefumschlag in einen kleinen Sammeltresor, hat aber nur Wildnis und keinerlei Technikversorgung am Stellplatz. Eine zentrale Frischwasser- und Abwasserstelle muss angefahren werden, am Stellplatz muss der Generator laufen für Strom.

    Zu allem Überfluss erlitt ich vier Tage vor Reiseende einen Unfall und brach mir das Wadenbein. Nachdem zwei ambulante Klinikbesuche mit 4.500 USD zu Buche geschlagen waren (Auslands KV zahlte alles wieder aus), konnte ich das große Bett des RV ununterbrochen gut auskosten. Am Unfall war natürlich nicht das Fahrzeug Schuld, sondern meine Blödheit auf einem Exkursionsschiff vor Walen und Eisbergen.

    Selber kochen im RV ist unter dem Strich natürlich preiswerter als ständig essen zu gehen. Am Ende einer RV Reise mit Mietfahrzeug, sofern Flugreise involviert, bleibt das Wegwerfen von Nahrung meistens nicht aus. Verschenken an andere Camper muss nicht immer gelingen. Viele wollen eben angebrochene Nahrung von Fremden nicht annehmen und haben selbst zu viel im Kühlschrank. Gut, Restaurantbetrieb ist sicher unter dem Strich auch verschwenderisch. Selber kochen mindert die Chance auf Kommunikation mit Einheimischen. Viele Motels und Hotels in den USA und Kanada bieten aber auch Kitchenettes, so dass man auch in Hotelunterkünften selber kochen kann. Lebensmittel lassen sich auf der Rundreise dann in eisgekühlter Styroporkiste auch im PKW gut frisch halten.

    Ein Aspekt hätte vielleicht noch hinzukommen müssen, das Glamping. Glamuröses Camping in sehr luxuriösen Zelten die eher einem Hotelzimmer gleichen… echte Camper gucken natürlich verächtlich darauf. So ein euphorischer Camper werde ich wohl nicht, aber man soll ja nie nie sagen.

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